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Wohnungsmangel in Stuttgart. Soziale Ungerechtigkeit oder unvermeidbare Entwicklung?

Titel: Wohnungsmangel in Stuttgart. Soziale Ungerechtigkeit oder unvermeidbare Entwicklung?

Hausarbeit , 2019 , 20 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Diana Bukina (Autor:in)

Politik - Thema: Sozialpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Wohnungsmangel in Stuttgart. Egal ob ledig, verheiratet oder mit einer Familie – die Wohnungssuche stellt für jeden Familienstand einen hohen Stressfaktor mit einer oftmals schier endlosen Suche dar.

Der Ruf nach Interventionen wird bei den Bürgern und Bürgerinnen vermehrt lauter. Ebenfalls der nach einer Mietbremse sowie Chancengleichheiten für alle sozialen Schichten auf dem Wohnungsmarkt. Grund genug also, diese sozialen Missstände hinsichtlich der Frage nach einer potenziellen sozialen Ungerechtigkeit zu untersuchen. Relevante Fragen bringen zum Beispiel zur Geltung, inwieweit überhaupt eine Chancengleichheit bei der Wohnungssuche besteht. Oder inwiefern wird der Wohnungsmarkt subventioniert – beziehungsweise existiert sozialer Wohnungsbau? Sind hier vorherrschende soziale Ungerechtigkeiten vorhanden? Wenn ja, wie wird diesen entgegengewirkt und wo liegen die Ursachen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

3. Diskussion

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziale Problematik des Wohnungsmangels in Stuttgart und analysiert, ob dieser als Ausdruck sozialer Ungerechtigkeit oder als unvermeidbare Folge städtischer Entwicklungen zu betrachten ist.

  • Analyse der Wohnraumsituation und Mietpreisentwicklung in Stuttgart
  • Einflussfaktoren der Urbanisierung und Zuwanderung
  • Bewertung politischer Interventionsmaßnahmen (Mietpreisbremse, Baukindergeld)
  • Zusammenhang zwischen Wohnverhältnissen und sozialer Ungleichheit

Auszug aus dem Buch

2. Theoretischer Hintergrund

Die Einwohnerzahl der württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart ist im vergangenen Jahrzehnt enorm gewachsen. Dies belegen Statistiken des statistischen Landesamts Baden-Württemberg. Gemäß des aktuellen Stands vom 6. Mai 2019 leben knapp 615.000 Einwohner in der Stadt und ihren zugehörigen Randbezirken. Diese Zahl nimmt seit dem Jahr 2010 stetig zu. Besonders in den Jahren 2015 und 2016 zeigten sich anhand der Einwohnerzahl signifikante Anstiege. (vgl. Statistisches Amt 2019) Des Weiteren befinden sich unter der benannten Anzahl ca. 48.000 Arbeitslose. Diese wohnen allerdings, wie in den meisten Großstädten der Fall, nur selten in Räumlichkeiten des inneren Stadtkerns.

Das Bevölkerungswachstum wird unter anderem durch die Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften begünstigt, die teilweise im industriellen Sektor eingesetzt werden, als auch in sozialen Berufsfeldern wie der Pflege. Aber auch Studierende aus dem In- und Ausland zählen zu den Gruppierungen, welche den Anstieg der Einwohnerzahl in den letzten Jahren erwirkten. Dabei wird auch das Phänomen sichtbar, dass die Einwohnerzahl deshalb derartig steigen kann, weil die Fluktuation sich dahingehend verändert, dass weniger Einwohner die Stadt verlassen. Außerdem lässt sich eine neue Welle der Internationalität und Verjüngung unter den Einwohnern feststellen. Einen Migrationshintergrund haben heute 44% der Stuttgarter, 2010 waren es noch 40,3%. Der Altersdurchschnitt schrumpfte von 42,1 auf 41,8% - trotz des demographischen Wandels, der das Altern der Gesellschaft diagnostiziert. (vgl. Bury 2017, o. S.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Wohnraumsituation in Stuttgart und führt in die Problematik des Wohnungsmangels als soziales und politisches Thema ein.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel liefert statistische Daten zur Einwohnerentwicklung, Migration und dem Anstieg der Mietpreise im Raum Stuttgart.

3. Diskussion: Hier werden politische Gegenmaßnahmen wie die Mietpreisbremse oder das Baukindergeld kritisch hinterfragt und die Auswirkungen auf sozial benachteiligte Gruppen erörtert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit nachhaltiger politischer Strategien, um sozialer Ungerechtigkeit entgegenzuwirken.

Schlüsselwörter

Wohnungsmangel, Stuttgart, Mietpreise, soziale Ungerechtigkeit, Urbanisierung, Wohnungsbau, Sozialpolitik, Armut, Mietpreisbremse, Baukindergeld, soziale Wohnraumförderung, Wohnungslosigkeit, Gentrifizierung, Demographischer Wandel, Immobilienmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die angespannte Wohnraumsituation in der Landeshauptstadt Stuttgart und untersucht, inwieweit der dortige Wohnungsmangel soziale Ungerechtigkeit verschärft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Mietpreisentwicklung, das Bevölkerungswachstum durch Urbanisierung, die Wirksamkeit politischer Steuerungsinstrumente und die soziale Ausgrenzung einkommensschwacher Haushalte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Ursachen für den Wohnungsmangel zu identifizieren und kritisch zu prüfen, ob die derzeitigen politischen Maßnahmen ausreichen oder neue Wege zur sozialen Durchmischung notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Datenanalyse, indem sie aktuelle Statistiken, politische Berichte und Evaluationen von Fachinstituten auswertet, um die soziale Wohnraumsituation in Stuttgart zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Datenlage zum Wohnungsmarkt sowie eine Diskussion über politische Interventionen und deren tatsächliche Auswirkungen auf die verschiedenen sozialen Schichten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wohnungsmangel, Stuttgart, soziale Ungerechtigkeit, Mietpreisbremse, Baukindergeld, soziale Wohnraumförderung und Armutsgefährdung sind die zentralen Begriffe.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Stadtverwaltung bei der Wohnungsnot?

Die Autorin äußert Kritik an der städtischen Administration, da die jährlich gesetzten Ziele beim sozialen Wohnungsbau häufig verfehlt wurden und politisch präventive Maßnahmen zu lange vernachlässigt wurden.

Welches Fazit zieht die Arbeit zum Thema Baukindergeld?

Das Baukindergeld wird als ineffizient und sozial ungerecht eingestuft, da es primär Personen unterstützt, die sich den Erwerb von Wohneigentum ohnehin bereits leisten können, anstatt einkommensschwache Mieter zu entlasten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wohnungsmangel in Stuttgart. Soziale Ungerechtigkeit oder unvermeidbare Entwicklung?
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart  (DHBW Stuttgart)
Veranstaltung
Soziale Arbeit und Politik
Note
1,5
Autor
Diana Bukina (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
20
Katalognummer
V985942
ISBN (eBook)
9783346342317
ISBN (Buch)
9783346342324
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wohnungsmangel Sozialpolitik Soziale Arbeit Mietpreise Stuttgart Soziale Ungerechtigkeit Mieten Soziale Lage
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diana Bukina (Autor:in), 2019, Wohnungsmangel in Stuttgart. Soziale Ungerechtigkeit oder unvermeidbare Entwicklung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/985942
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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