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Die helle und die dunkle Seite des Machtmotivs

Title: Die helle und die dunkle Seite des Machtmotivs

Term Paper , 2020 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ignacio Hernández (Author)

Psychology - Miscellaneous
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In dieser Hausarbeit liegt der Fokus beim Machtmotiv, in der dunklen Seite der Macht, die in den letzten Jahren in den Vordergrund der Forschung getreten ist. „Die dunkle Seite von Führung wurde bislang weitgehend ignoriert.“ In der knapp achtjährigen Tätigkeit als Gewerkschaftssekretär und stellvertretender Sektionsleiter blieben einige interessante Schlüsselmomente, Erlebnisse und Beobachtungen in Erinnerung. Aufgrund der Zusammenarbeit und Interaktion mit diversen Interessengruppen, kam es zu Kontakten mit verschiedenen Politikern, Führungspersonen wie Unternehmern, CEO’s, Managern, Geschäftsführern, Leitungspersonal sowie staatliche Angestellten, Lehrern, Anwälten, Juristen, Richtern etc. Auffallend dabei war, wie stark die Überausprägungen von Ehrgeiz, Machtstreben und Selbstdarstellung vorhanden waren. Die Stärke variierte je nach Person. Auch innerhalb der Gewerkschaft waren dieselben Phänomene beobachtbar. In der Mitgliederbetreuung erfuhr man viel über die jeweiligen Arbeitssituationen. Dabei litten einige unter jeglichen Formen von Mobbing und Machtmissbrauch. Aus Angst vor repressiven Massnahmen und einer Kündigung, trauten sich wenige Mitarbeiter etwas dagegen zu unternehmen. Sogar eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft wurde als bedrohlich und angsteinflössend empfunden. Diese Auswüchse des Machtmissbrauchs waren sehr kontraproduktiv für Unternehmen und Organisationen, welche sich viele mit diesem Thema konfrontiert sahen. Auf der anderen Seite waren auch Hilfsbereitschaft, Wohlwollen und ehrenamtliches Engagement bei einigen dieser Führungspersönlichkeiten vorhanden. Generell weist Macht viele Aspekte auf. Klar besteht eine Gefahr zu Machtmissbrauch und sozial unerwünschtes Verhalten, wenn man dafür anfällig ist. Begünstigt Macht generell eine solche Gefahr?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Relevanz

2.1 Entwicklung und Verhalten

2.2 Personalisierte und sozialisierte Macht

2.3 Die dunkle Triade/ Tetrade und Prävention

3. Methodisches Vorgehen

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Dimensionen des Machtmotivs, wobei ein besonderer Fokus auf der Abgrenzung zwischen der "hellen" (sozialisierten) und der "dunklen" (personalisierten) Seite der Macht sowie deren Auswirkungen auf Führungsverhalten und soziale Interaktion liegt.

  • Psychologische Grundlagen und Entwicklung des Machtmotivs
  • Unterscheidung zwischen personalisierter und sozialisierter Macht
  • Analyse der "Dunklen Triade" (Narzissmus, Machiavellismus, Psychopathie) und der erweiterten Tetrade
  • Präventionsmöglichkeiten durch Coaching und diagnostische Instrumente

Auszug aus dem Buch

2.3 Die dunkle Triade/ Tetrade, Prävention

Ausgehend von einem hohen personalisierten Machtmotiv und einem niedrigen Affiliationsmotiv, erkennt man eine mögliche Assoziation zum Konzept der Dunklen Triade oder sogar jüngst der Dunklen Tetrade (Paulhus & Williams, 2002, Buckels, Jones & Paulhus, 2013; Paulhus, 2014; zit. n. Burkhard, 2019). Das Leistungsmotiv spielt in diesem Zusammenhang eine untergeordnete Rolle. Die dunkle Triade besteht aus den subklinischen Persönlichkeitseigenschaften Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie. Gemäss Jonason und Ferrell (2016; zit. n. Furtner, 2017) verfügen diese Persönlichkeitseigenschaften über ein hohes personalisiertes Machtmotiv. In der jüngsten Forschung erweitert sich dieses Konzept mit dem Sadismus zur dunklen Tetrade. Sie alle haben die Selbstsucht, die emotionale Kälte und die Manipulation gemeinsam (Furnham et al. 2013; Paulhus 2014; zit. n. Furtner, 2017). Dadurch kommt unerwünschtes Verhalten in den verschiedenen Kontexten wie beispielsweise Machtmissbrauch, Mobbing etc. zum Vorschein. Subklinisch bedeutet in diesem Zusammenhang: unterschwellig, sozusagen eine abgemilderte Form im Gegensatz zum Pathologischen, das erkennbar starke extreme Symptome aufweist. Die Persönlichkeitspsychologie geht von der Annahme einer Normalverteilung dieser Persönlichkeitseigenschaften aus, die jeder Mensch mehr oder weniger stark ausgeprägt besitzen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation hinter der Arbeit, motiviert durch eigene berufliche Erfahrungen mit Macht und Machtmissbrauch, und stellt die Relevanz des Themas im Kontext von Führung dar.

2. Relevanz: Dieses Kapitel definiert das Machtmotiv psychologisch, differenziert zwischen verschiedenen Machtausprägungen und führt die Konzepte der dunklen Persönlichkeitsmerkmale ein.

2.1 Entwicklung und Verhalten: Hier werden die biologischen und sozialen Ursprünge des Machtmotivs sowie dessen Entwicklung über die Lebensspanne analysiert.

2.2 Personalisierte und sozialisierte Macht: Dieser Abschnitt kontrastiert das Streben nach persönlicher Überlegenheit mit dem verantwortungsvollen, sozialisierten Einsatz von Macht.

2.3 Die dunkle Triade/ Tetrade und Prävention: Das Kapitel erläutert subklinische Persönlichkeitseigenschaften wie Narzissmus, Machiavellismus, Psychopathie und Sadismus und diskutiert Ansätze zur Prävention am Arbeitsplatz.

3. Methodisches Vorgehen: Die Autorin beschreibt die systematische Literaturrecherche in verschiedenen psychologischen Datenbanken und die Auswahl der verwendeten Quellen.

4. Fazit: Das Fazit reflektiert den Arbeitsprozess, die Herausforderungen bei der Eingrenzung des komplexen Themas und die gewonnenen Erkenntnisse über Machtdynamiken.

Schlüsselwörter

Machtmotiv, Personalisierte Macht, Sozialisierte Macht, Dunkle Triade, Dunkle Tetrade, Narzissmus, Machiavellismus, Psychopathie, Sadismus, Führung, Machtmissbrauch, Motivationspsychologie, Prävention, Coaching, Persönlichkeitspsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den psychologischen Grundlagen des Machtmotivs und der Frage, wie Macht sowohl positiv (sozialisiert) als auch destruktiv (personalisiert) eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Felder sind die Entwicklungspsychologie des Machtmotivs, die Abgrenzung zur "Dunklen Triade" der Persönlichkeit sowie Ansätze zur Prävention von Machtmissbrauch im beruflichen Umfeld.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die theoretische Aufarbeitung des Machtmotivs, um die Mechanismen hinter Machtmissbrauch zu verstehen und präventive Strategien wie Coaching zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche in Fachdatenbanken wie PSYNDEX, PubPsych und Google Scholar zur Synthese aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Entstehung des Machtmotivs, der Unterscheidung zwischen personalisierter und sozialisierter Macht sowie der detaillierten Beschreibung der Dunklen Triade und Tetrade.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Machtmotiv, Dunkle Triade, Personalisierte Macht, Sozialisierte Macht und präventives Coaching.

Was versteht man unter einer "Dunklen Tetrade"?

Die Dunkle Tetrade erweitert die klassische Triade (Narzissmus, Machiavellismus, Psychopathie) um den Aspekt des Sadismus als weiteres subklinisches Merkmal für destruktives Sozialverhalten.

Wie kann Coaching bei problematischem Machtstreben helfen?

Coaching kann laut Arbeit die Selbstwahrnehmung und Sozialkompetenz fördern, sofern eine gewisse Einsichtsfähigkeit beim Klienten vorhanden ist und der Coach über klinische Kompetenz verfügt.

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Details

Title
Die helle und die dunkle Seite des Machtmotivs
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Ignacio Hernández (Author)
Publication Year
2020
Pages
14
Catalog Number
V986110
ISBN (eBook)
9783346343581
ISBN (Book)
9783346343598
Language
German
Tags
seite machtmotivs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ignacio Hernández (Author), 2020, Die helle und die dunkle Seite des Machtmotivs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/986110
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