Die Temperamentslehre des Hippokrates und deren Folgen


Seminararbeit, 2000

19 Seiten, Note: 1,0


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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Temperamentslehre nach Hippokrates
1.1 Die Etymologie des Begriffs Temperament
1.2 Hippokrates - berühmtester Arzt der Antike
1.3 Medizingeschichte vor Hippokrates
1.4 Hippokrates Grundlagen
1.5 Die Hippokratische Temperamentslehre

2. Die Entwicklung und die Folgen der hippokratischen Temperamentslehre an ausgewählten Beispielen
2.1 Die Temperamentslehre nach J. K. Köhler
2.2 Die Konstitutionstypologie nach Kretschmer

3. Kritische Beurteilung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die folgende Arbeit soll einen Überblick über die Anfänge der Persönlichkeitspsy- chologie geben. Wann und von wem die ersten Versuche einer Beschreibung der menschlichen Persönlichkeit ausgearbeitet wurden sind zentrale Fragen, die diese Arbeit beantworten soll. Im Mittelpunkt dieser eher historischen Betrachtung von Persönlichkeitstheorien, wenn man bei den Anfängen überhaupt von solchen sprechen kann, steht die Temperamentslehre des griechischen Arztes Hippokrates, der in Kapitel 2.2 kurz biographisch vorgestellt wird. Da Hippokrates als Begründer der empirischen Medizin gilt, finde ich es in diesem Zusammenhang interessant, einmal einen kleinen Ausflug in die Medizingeschichte vor Hippokrates zu unternehmen, um zu sehen, was so revolutionär an seinen Lehren gewesen ist. Dies wird in Kapitel 2.3 thematisiert, bevor dann im darauffolgenden Kapitel die Grundlagen, auf der Hippokrates seine Temperamentslehre aufbaut, dargestellt werden Die Temperamentslehre selbst werde ich dann in Kapitel 2.5 vorstellen.

Im zweiten Teil der Arbeit werden zwei spätere Versuche einer Persönlichkeitstheo- rie vorgestellt und in Beziehung zu der hippokratischen gesetzt. Genauer gesagt, habe ich nach Parallelen und Gemeinsamkeiten gesucht, um herauszufinden, ob und wieviel noch von den hippokratischen Grundlagen in jüngeren Theorien zu finden ist. In Kapitel 4 folgt abschließend noch eine kritische Beurteilung, die die Frage beantworten soll, wie einflußreich sich die hippokratische Temperamentslehre auf die spätere Persönlichkeitspsychologie ausgewirkt hat. Bevor wir aber dahin kommen werde ich nun im folgenden Kapitel erst einmal den zentralen Begriff dieser Arbeit, das Temperament, etymologisch definieren.

2. Die Temperamentslehre nach Hippokrates

2.1 Die Etymologie des Begriffes Temperament

Zu Beginn dieses Kapitels ist es meiner Meinung nach notwendig, den Begriff Tem- perament kurz etymologisch zu durchleuchten, um dessen Entwicklung und Bedeu- tung für die Persönlichkeitspsychologie besser verstehen zu können.

Der Begriff Temperament geht auf das lateinische Verb „témpero“ zurück, das be- sagt, ich mäßige, ich halte das rechte Maß, ich bringe in das richtige Maßverhältnis. (Blase-Reeb, 1909, 832)Der römische Arzt Galenus (129-199) übersetzt das griechi- sche Wort „krasis“ ins Lateinische mit dem Wort „temperamentum“ und verwendet dies im Zusammenhang mit seiner Temperamentslehre, die wie wir später noch se- hen werden, auf der hippokratischen Säftelehre aufbaut.

„Im Gegensatz zum Begriff Person unterliegt das Wort Temperament keinen weiteren geschichtlichen Wandlungen. Es verliert allerdings später seine unmittelbare Beziehung zur Säftelehre. Man redet von Temperament auch dann, wenn andere Komponenten in einem bestimmten Verhältnis am Aufbau einer Konstitution beteiligt sind.“ (Koch, 1964, 7)

Eine neuere Definition umschreibt das Temperament wie folgt:„Temperament be- zieht sich auf stabile Merkmale der Persönlichkeit, die sich früh entwickeln; diese Merkmale betreffen eher stilistische Verhaltensabläufe, die grundgelegt sind in der Konstitution oder in der biologisch geprägten Grundstruktur der Individuen.“ (Angleitner, 1991, 190)

Soviel kurz zur Etymologie des Begriffes „Temperament“. Im folgenden Teil soll der vermeintliche Begründer der Temperamentslehre, Hippokrates, vorgestellt werden.

2.2 Hippokrates – berühmtester Arzt der Antike

Hippokrates, der als berühmtester Arzt der Antike und als Vater der Medizin be- zeichnet wird, wurde 460 v. Chr. auf der Insel Kos (Griechenland) geboren. Bevor er sich auf Kos niederließ, unternahm er zahlreiche Reisen, um die Medizin zu lehren und zu praktizieren. Er starb 377 v. Chr. in Larissa (Griechenland).

Sein Name ist mit dem Eid des Hippokrates verbunden, durch den dem ärztlichen Handeln ein hohes Maß an ethischem Verantwortungsbewußtsein zugrunde gelegt wird. Durch seine Beobachtungen und Beschreibungen der Krankheitssymptome und rationalnatürlichen Erklärungsversuchen trug er wesentlich dazu bei, die Medizin vom Aberglaube zu befreien. In diesem Zusammenhang wäre es natürlich auch ein- mal interessant, einen kleinen Exkurs in die Medizingeschichte zu unternehmen, um zu erfahren, wie das Medizinverständnis vor Hippokrates revolutionären medizini- schen Lehren ausgesehen hat. Im folgenden Kapitel soll also hierzu ein kurzer Abriß gegeben werden.

2.3 Medizingeschichte vor Hippokrates

Die medizingeschichtlichen Untersuchungen reichen sehr weit zurück. Zeugnisse, wie künstlich gesetzte Schädelöffnungen zur Linderung von krankhaften Leiden, fand man bereits an prähistorischen Skelettfunden. Diese Behandlungsmethode, wenn man von einer solchen sprechen kann, wurde teils aus empirischen und teils aus magischen Gründen durchgeführt. Man könnte diese frühe Form als „Medizin der Primitiven“ bezeichnen, wobei jede urtümliche Medizin zwei gleich starke Wur- zeln besitzt, die magisch spekulative und die empirische. Hauptsächlich beschränkte sich das medizinische Wissen auf Erfahrungen und deren Weitergabe. So erkannten z. B. Menschen der frühen Menschheit die Zweckmäßigkeit, eingedrungene Speerspitzen zu entfernen, gebrochene Glieder zu schienen und Abszesse zu öffnen, um dem Leiden Abhilfe zu verschaffen. Wie man aber an diesen Beispielen schon erkennen kann, beschränkten sich die alltäglichen Erfahrungen und die Empirie nur auf die äußerlich erkennbaren Erkrankungen. Die meisten Krankheiten, deren Ursprung bekanntlich im Innern des Körpers liegt, blieben der frühen Menschheit verborgen und wurden als unangenehme, rätselhafte Begleiterscheinungen wahrgenommen. Sie erklärte sich diese Phänomene mit der Existenz von unsichtbaren Mächten wie bösen Geistern, Dämonen, Göttern oder Teufeln.

Bekämpft werden konnten Krankheiten also auch nur durch Gegenzauber, Beschwörung, Gebet und Austreibung durch Medizinmännern, Schamanen und Priestern.

In den frühen Hochkulturen der Sumerer, Babylonier und Assyrer wurde dann zusätzlich versucht, das Beobachtete rational aus allgemeinen Überlegungen über die Natur der Krankheit zu erklären. In Mesopotamien waren dies die Einflüsse der Gestirne und anderer kosmischer Einflüsse. In Ägypten und Indien dagegen glaubte man eher an den Einfluß der Luft (Pneumalehre) oder eine Verderbnis der Säfte (Säftelehre). Aus diesen Versuchen einer mehr oder weniger natürlichen Erklärung der Krankheiten entstand im Laufe der nächsten Jahrhunderte die dritte und bis heute zuverlässigste Basis der Heilkunde, die kognitiv-wissenschaftliche Grundlage.

Hippokrates versucht nun Krankheiten nicht mehr aus reinem Aberglaube heraus zu begründen, sondern beobachtet deren Symptome und Verläufe. Er sieht im Men- schen ein Glied des Kosmos, beeinflußt von Wetter, Wind, Wasser, Nahrung und Örtlichkeit, also von seiner unmittelbaren Umwelt. Hierin liegen für Hippokrates auch die wichtigsten Ursachen der Krankheiten, welche stets natürlichen Ursprungs sind. Es gibt allerdings auch Untersuchungen in diesem Zusammenhang, die Hippo- krates als Vater der Medizin zurückweisen. Ludwig Englert z.B. gibt in seinen Un- tersuchungen zu Galens Schriften Thrasybulos (Englert, 1929) zu bedenken, daß auch schon in der Zeit vor Hippokrates von einer empirischen Medizin gesprochen werden kann. Seiner Meinung nach steht Hippokrates nur am Endpunkt einer Ent- wicklungsphase der empirischen Medizin, deren Beginn er bei Homer im 8. Jahrhun- dert v. Chr. sieht und in diesem Zusammenhang auf dessen Gedichte verweist. Wei- ter begründet er seine Feststellung mit der Existenz von blühenden Ärzteschulen bereits im 6. bzw. 5. Jahrhundert v. Chr. in Kroton, sowie die bekannten kidnischen, sizilischen, athenischen, äginetischen und koischen Schulen. Für ihn ist es undenk- bar, daß eine Ärzteschule von Bedeutung bestanden haben könnte, ohne daß das Be- wußtsein von der Medizin als Kunst vorhanden gewesen wäre.

Somit ist festzuhalten, daß eine klare Aussage über den wahren Beginn der empiri- schen Medizin nicht getroffen werden kann. Allerdings sind sich die Medizinhistori- ker über die Bedeutung der hippokratischen Lehren für die Entwicklung der Medizin als eigenständige Wissenschaft einig.

Die hippokratischen Lehren bilden von jeher eine kräftige Stütze in der me- dicinischen Kunst, weil sie den richtigen Weg bezeichnet hatten, auf dem die Kunst zur weiteren Vervollkommnung gelangen kann. Wir finden dies zu verschiedenen Zeiten bekräftigt, durch die Heroen unsrer Kunst, die an ih- nen festhielten...! (Upmann, 1847)

2.4 Hippokrates Grundlagen

Eine der größten Schwierigkeiten dieser Arbeit bestand zweifellos in der Suche nach geeigneten Übersetzungen der hippokratischen Schriften. Bis heute ist man sich noch nicht darüber einig, welche Teile der Abhandlungen wirklich von Hippokrates persönlich stammen und welche von seinen Schülern verfaßt worden sind. Ein weiteres Problem bestand in der Lokalisierung der für diese Arbeit relevanten Textstellen. Die grundlegenden Überlegungen, auf der Hippokrates, wie auch später Galens Lehre der Temperamente aufbauen, sind in Kapferers Übersetzung noch am besten zu finden. Daher beschränke ich mich auch im Folgenden ausschließlich auf diese Übersetzung. Auch die Originalität des Kapitels über die Natur (Konstitution) des Menschen bestreitet der Übersetzer nicht.

Diese Schrift wurde schon im Altertum als von dem Schwiegersohn des Hip- pokrates Polybos stammend bezeugt, sie hat sogar damals als eigentliche Programmschrift der koischen Ärzteschule gegolten. Ein Zeuge dafür ist wieder besonders Galen, der auf Grund einer eingehenden Behandlung die- ser Schrift zu der Überzeugung kam, daß mindestens die in den ersten 9 Ka- piteln niedergelegten Lehren mit den in den sicher echten hippokratischen Werken vorgetragenen übereinstimmten.(Kapferer, 1934)

Wie sehen also Hippokrates grundlegende Überlegungen zur Humoralpathologie, oder mit seinen Worten, zur Natur bzw. Konstitution des Menschen aus?

Nach Hippokrates besteht der Mensch aus den vier Grundstoffen Luft, Feuer, Wasser und Erde. Er übernimmt damit die Aristotelische Theorie, daß alles aus diesen vier Elementen bestehe. Mit dieser Meinung stellt er die Lehren der Philosophen Heraklit, Thales, Anaximenes und Xenophanes, die von einem einheitlichen Grundstoff im Makro- und Mikrokosmos ausgehen, in Frage. Darauf aufbauend kommt er zu dem Schluß, daß der Mensch nicht nur aus einem einzigen Stoff , nämlich aus Blut, Schleim oder Galle bestehen kann. Es müssen vier Säfte im Körper vorhanden sein, die er in seiner Säftelehre in das Gesamtschema einfließen läßt. Dieses antike Schema der Natur des Menschen ist in Abb. 1 dargestellt und zeigt zusätzlich zu den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde auch noch zugeordnete Qualitäten wie warm, feucht, kalt und trocken.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese Qualitätenlehre ist laut Kapferer allerdings nicht Hippokrates, sondern dessen Schwiegersohn Polybos zuzuschreiben. Für ihn besteht der menschliche Körper ebenfalls aus den vier genannten Grundstoffen und daher haben alle dieselbe Kon- stitution, also körperliche Zusammensetzung. Diese besteht weiter aus dem Kalten und dem Warmen, dem Feuchten und dem Trocknen. Diese Qualitäten sind nach Polybos nicht getrennt voneinander, sondern miteinander vermischt; wenn aber eine dieser Qualitäten in die andere umschlägt, so bewirkt das Krankheiten.

Hippokrates sieht den Ursprung der Krankheiten in der Wirkungskraft der vier Säfte. Damit widerspricht er einigen, zur damaligen Zeit angesehenen Ärzten, die der Mei- nung sind, daß der Mensch nur aus einem Saft bestehe.

Auch diese bringen alle die gleiche Begründung bei, sie sagen nämlich, daß es einen einzigen (Grundstoff) gebe - was eben jeder von ihnen namhaft ma- chen will - und daß dieser seine Erscheinungsform und seine Wirkungskraft unter dem Einfluß von Warm und Kalt verändere und (dadurch) sowohl süß wie bitter, weiß wie schwarz werde und alles mögliche. Mir aber scheint sich das in keinster Weise so zu verhalten. Die meisten also stellen solcher- lei (Behauptungen) auf oder solche, die diesen nahekommen. (Hippokrates / Übersetzung von Kapferer, 1934)

Dies ist eine wichtige Erkenntnis in Hippokrates Lehre, denn er behauptet, wenn der Mensch nur aus einem Grundstoff bestünde, und zwar egal aus welchem, dann könnte er gar nicht krank werden. Dies begründet er mit der Einheitlichkeit des Grundstoffes, aus der keine Krankheit resultieren könne. Er sieht, wie schon ange- sprochen, die Ursache für die Krankheiten in der Vielfältigkeit der konstitutionellen Grundstoffe und deren unnatürliche Vermischung im Körper.Denn vielfältig ist, was im Körper (an Stoffen) steckt, die die Krankheiten verursachen, wenn sie sich gegen- seitig naturwidrig erhitzen oder abkühlen, austrocknen oder feuchtmachen. (Hippo- krates / Übersetzung von Kapferer, 1934)Diese Vielfältigkeit bestimmt er näher und führt die Säfte Blut, Schleim, gelbe Galle und schwarze Galle als die Stoffe an, die seiner Meinung nach die Natur, also die Konstitution des menschlichen Körpers ausmachen. Das Kapitel „Über dieSäfte“ als solches ist für den weiteren Verlauf dieser Arbeit von keiner großen Bedeutung, da Hippokrates dort nur auf die einzelnen Krankheiten eingeht, die aufgrund unnatürlicher Säftemischungen auftreten sowie auf die entsprechenden Heilmethoden. Wesentlich interessanter ist die Tatsache, daß er, wie auch aus Abb. 1 zu erkennen ist, einen Zusammenhang zwischen den Mischverhältnissen der Säfte und den Jahreszeiten herstellt.

Alle diese (Säfte) enthält also der Körper des Menschen zu jeder Zeit, aber infolge des Einflusses der Jahreszeit werden sie bald verhältnismäßig stär- ker, bald schwächer (wirksam), ein jeder nach der Reihe und nach seiner Natur. ... Während des Jahres herrscht bald der Winter am meisten vor, bald der Frühling, bald der Sommer, bald der Herbst. So herrscht auch im Menschen bald der Schleim am meisten vor, bald das Blut, bald die Galle, zunächst die gelbe, dann die sogenannte schwarze Galle. (Hippokrates / Übersetzung von Kapferer, 1934)

Meiner Meinung nach die letzte, für diese Arbeit wesentliche Grundannahme des Hippokrates ist wohl, daß er eine unbedingte Abhängigkeit zwischen der körperli- chen Säftezusammensetzung und der Umwelt des Menschen sieht. Anders ausge- drückt; er stellt die Theorie auf, daß gewisse Veränderungen im Makrokosmos auch Veränderungen im menschlichen Körper, d. h. im Mikrokosmos, zwingend zur Folge haben. Diese Annahme konkretisiert er in seinem Kapitel über Luft, Wasser und Ortslage. Dies wird allerdings zu einem späteren Zeitpunkt viel interessanter, da er die Abhängigkeit des Menschen von seiner Umwelt nicht nur im Zusammenhang mit den Krankheiten sieht, sondern auch mit den Temperamentstypen. Da nun alle, für diese Arbeit wichtigen Grundlagen der hippokratischen Lehren vorgestellt wurden, werde ich mich im folgenden Kapitel der Temperamentslehre widmen, um einen Überblick über die Einteilung und deren Hintergründe zu geben.

2.5 Die hippokratische Temperamentslehre

Einleitend möchte ich noch einmal darauf hinweisen, daß man sich bis in die heutige Zeit darüber streitet, wer nun wirklich die Temperamentslehre aufgestellt hat. In ei- nigen Lehrbüchern wird Hippokrates (460-377 v. Chr.), in anderen Galen (129-199 n. Chr.), ein römischer Arzt, angegeben. Später werden wir sehen, daß Galen, im Gegensatz zu Hippokrates, von mehr als vier Temperamenten ausgeht. Wer nun tatsächlich der Begründer der Temperamentslehre war, ist allerdings nur von zweitrangigem Interesse. Viel wichtiger ist die Tatsache, daß bereits Hippokrates den eigenartigen Zusammenhang zwischen Affektivität und humoralen Grundlagen auf eine vorwissenschaftliche Art erahnte. Diese Einschränkung ist begründet. Denn man wird vergeblich nach einer klaren und systematischen Theoriebildung in den hippokratischen Schriften suchen. Hippokrates hat weder ein Kapitel noch ein ganzes Unterkapitel diesem Thema gewidmet. Vielleicht ist dies auch der Grund dafür, daß viele Lehrbuchautoren nicht ihn, sondern Galen als Begründer dieser Theorie ange- ben, die trotz allem auf den hippokratischen Grundlagen aus Kapitel 2.4 aufbaut.

Die Temperamentstypologie läßt sich eigentlich sehr kurz zusammenfassen. Nach Hippokrates sind die vier Säfte Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle nicht nur für die Krankheiten verantwortlich, sondern bestimmen auch das Temperament des Menschen. Dies führt er auf die Mischverhältnisse der Säfte im Menschen zurück. In Tab. 1 ist diese Temperamentstypologie, mit dem jeweils vorherrschenden Saft und einer kurzen Beschreibung des Temperaments vereinfacht dargestellt.

Tab. 1. Temperamentstypologie nach Hippokrates

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Sanguiniker ist durch Sorglosigkeit, Geselligkeit und sprunghaftes, heiteres Ver- halten gekennzeichnet. Dem gegenüber steht der Melancholiker, für den im Gegensatz dazu seine Selbstbezogenheit, Bedrücktheit und eine grundsätzlich pessimistische Lebenshaltung charakteristisch ist. Der Choleriker gilt als leicht erregbar, aufbrausend und unbeherrscht. Auch hier gibt es ein Temperament, welches dem Cholerischen gegenübersteht. Der Phlegmatiker nämlich wird durch seine Langsamkeit, Untätigkeit und eine geringe Lebendigkeit charakterisiert. Den Zusammenhang zwischen den Säften und den zugeordneten Temperamentstypen erkennt man schon alleine an den Übersetzungen der Begriffe Blut, Schleim, gelber und schwarzer Galle. Blut wird ins Lateinische übersetzt zu „sanguis“. Das griechische Wort für Schleim ist „phlegma“, für gelbe Galle „cholè“ und für schwarze Galle „melaina cholè“. Soviel zur Entstehung der Begriffe sanguinisch, phlegmatisch, cholerisch und melancholisch. Wie aber kommt Hippokrates zu den entsprechenden Temperamentsbeschreibungen? Um diese Frage beantworten zu können, muß man erst einmal klären, wie die hippokratische Methode zur Erforschung der Krankheiten ausgesehen hat. Da Hippokrates die Heilkunst von der Philosophie trennt und eine selbständige Wissenschaft daraus macht, war seine Me- thode durch die Beobachtung des „Ganzen“ geprägt. Das bedeutet, er beobachtete den Menschen in seiner Gesamtheit. Also nicht nur seine Konstitution, seine Leiden, seine Lebensweise usw. unabhängig voneinander, sondern er sieht zwischen den einzelnen Variablen Zusammenhänge und stellte Kongruenzen her. So beobachtet Hippokrates, wie schon im vorangegangenen Kapitel kurz angesprochen, ein Abängigkeitsverhältnis zwischen den vorhandenen Umwelteinflüssen und der Kon- stitution des Menschen, zu der er auch das Temperament, welches er in diesem Zu- sammenhang mit dem Begriff „Gemütsart“ bezeichnet, zählt.Man wird finden, daß die Körperform und die Gemütsart der Menschen im allgemeinen mit der Eigenart des Landes übereinstimmen. (Hippokrates / Übersetzung von Kapferer, 1934)Diese Theorie, die sich natürlich auch auf empirische Beobachtungen stützt, ist für die damalige medizinische Forschung allerdings eine sehr revolutionäre gewesen.

Aufgrund dieser Methode beobachtete Hippokrates unterschiedliche Verhaltenswei- sen bei Menschen mit unterschiedlichen Säfteverhältnissen. So schreibt er in einem Brief an seinen Patienten, den König von Macedonien, Perdiffas:

„Woher es kommt, daß einige Menschen gleichsam immer lachen, andere wieder traurig sind, diese Ursache rührt nach unserer Meinung, aus den Grundstoffen her. Die, welche nämlich reines Blut haben, lachen immer, sind blühend von Aussehen am Körper und von heller Farbe. Die aber gelbe Galle haben, die pflegen träge, kleinmüthig, scheu und schwach zu sein. Die schleimigen sind träge und kalt.“ (Hippokrates / Übersetzung von Upmann, 1847)

Leider macht er in diesem Brief keine Aussage über das Temperament des Melan- cholikers, also den Menschentyp, in dessen Körper schwarze Galle vorherrscht. Eine wirklich klare Beschreibung der einzelnen Temperamente ist in den hippokratischen Schriften nicht zu finden. Im folgenden Kapitel werde ich nun den Fragen nachge- hen, warum und vor allem wie diese Einteilung, trotz ihrer formalen Ungenauigkeit, über fast zwei Jahrtausende immer wieder Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

3. Die Entwicklung und die Folgen der hippokratischen Tempera- mentslehre an ausgewählten Beispielen

In der heutigen Psychologie ist nur selten mehr von den Temperamenten die Rede. Für die meisten Psychologen gehört dieses Wort der Ausdrucksweise einer vergangenen Zeit an, deren Begriffe mit unseren jetzigen vielfach nicht mehr völlig übereinstimmen oder mit ihnen sogar unvereinbar sind. (Hirt, 1905)

So beginnt Hirts Einleitung zu seiner Veröffentlichung über „Die Temperamente, Ihr Wesen, Ihre Bedeutung für das seelische Erleben und ihre Besonderen Gestaltun- gen“. Für diese Arbeit gibt uns dieser Satz zwei wichtige Hinweise. Erst einmal wäre da die Erkenntnis, daß der Begriff „Temperament“ Bedeutungsveränderungen im Laufe der Zeit durchlaufen haben muß. Auf der anderen Seite zeigt uns das Beispiel Hirt, daß sich die Wissenschaft, in diesem Falle die Psychologie, mit diesem Begriff immer noch auseinander setzen muß. Wie sehen also nun neuere Temperamentsty- pologien aus? Hierzu die folgenden beiden neueren Beispiele in chronologischer Reihenfolge.

3.1 Temperamentstypologie nach J. K. Köhler

Diese Einteilung der Temperamente stammt aus dem Jahre 1825 von dem Arzt Joh. Kaspar Köhler. Dieser ist der Meinung, daß nur der Arzt zu einer gründlichen Er- kenntnis über die Temperamente kommen kann, da dieser sowohl die physische als auch die psychische Seite des Menschen betrachtet. Im Gegensatz dazu beobachtet der Psychologe jener Zeit ausschließlich die psychische Seite. Köhler untersucht also ebenso wie Hippokrates den ganzen Menschen um eine Aussage über sein Tempe- rament zu machen. Die Zahl der Temperamente versucht er einerseits aus ihrem Wesen her und andererseits aus den Erfahrungen zu bestimmen. Diese beiden Varia- blen versucht er dann zu verbinden, um eine genauere Aussage darüber treffen zu können, wieviele Temperamentstypen es gibt. Hierfür nimmt er die hippokratische Einteilung in das sanguinische, phlegmatische, cholerische und melancholische Temperament als gegeben an und begründet dies durch die allgemeine Anerkennung und der fast überall gleichen Beschreibung von Erfahrungen. Köhler legt allerdings großen Wert auf temperamentsspezifische Unterschiede von körperlichen Merkma- len wie die Konsistenz der Haut, der Muskeln, der Knochen usw.Nach dem Zu- stande ihrer materiellen Bildung zeigen die Temperamente allgemeine und beson- dere Verschiedenheiten. (Köhler, 1825)In seiner Typologie gibt es allerdings insge- samt acht Temperamente. Er gibt zu den vier ursprünglichen hippokratischen noch Mischformen an. Köhler bezieht sich bei dieser Einteilung auf die galenischen Typologie, ohne eine klare Quelle anzugeben. Nach Köhler (1825) hätte allerdings bereits Galen eine Einteilung in neun Temperamente vorgenommen.

... In dieser Vermuthung werden wir dadurch noch mehr bestärkt, daß wir aus der Geschichte der Temperamentslehre ersehen, wie Galen schon neun Temperamentsformen bestimmte, wie diese eine allgemeine Anerkennung viele Jahrhunderte hindurch erhielten, und daß man sie noch in unserer Zeit zuweilen anerkannt findet. (Köhler, 1825)

Welche Temperamentslehre stellt also Köhler als Ergebnis seiner Untersuchungen und Überlegungen dar? Um einen klaren Überblick darüber zu erhalten, habe ich die Einteilung in Tab. 2 schematisch zusammengefaßt.

Tab 2. Temperamentstypologie nach J. K. Köhler

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

An Köhlers Einteilung erkennt man, daß er die grundlegenden hippokratischen Ty- pen verarbeitet hat und durch Vermischungen miteinander zu einer differenzierteren Temperamentslehre gelangt ist. Außerdem grenzt er die durch eine starke Lebens- kraft gekennzeichneten Temperamente von denen ab, die weniger Lebenskraft besit- zen. Diese Lebenskraft bezieht er auf die konstitutionelle, physische und psychische Ausprägung des jeweiligen Menschen. Er nennt diese drei Faktoren„die materielle Bildung, den Zustand des physischen Lebens und den Zustand des psychischen Le- bens.“ (Köhler, 1825)

Eine konkrete Beschreibung der einzelnen acht Temperamente nach Köhler wäre in diesem Zusammenhang sicherlich interessant, würde aber den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Daher möchte ich nun noch kurz auf einen zweiten, etwas späteren Ver- such einer Typologie der Temperamente eingehen.

3.2 Die Konstitutionstypologie nach Kretschmer

Einen weiteren Versuch einer Temperamentstypologie finden wir bei Kretschmer (1921), der als Psychiater zwischen 1888 und 1964 in Deutschland tätig war und während seiner praktischen Studien eine Beziehung zwischen der Körpergestalt und den Geisteskrankheiten sah. Speziell viel ihm auf, daß es einen Zusammenhang zwi- schen der körperlichen Erscheinung und dem manifesten Verhalten, welches sich bei den beiden Hauptformen der Psychose, dem manisch-depressiven Irresein und der Schizophrenie zeigt, geben muß.

Das manisch-depressive Irresein ist in seiner extremen Ausbildung durch Stimmungsumschwünge gekennzeichnet, die den Betroffenen in einer Phase so überaktiv und erregbar ( manisch) werden lassen, daß er mit Gewalt daran gehindert werden muß, sich selbst oder andere zu verletzen, während er zu anderen Zeiten so inaktiv, lethargisch und deprimiert (depressiv) sein kann, daß man für ihn sorgen muß, als wäre er ein kleines Kind. (Hall & Gardner übersetzt von Rosacker, 1979)

Die Schizophrenie hingegen ist nach Hall und Gardner charakterisiert durch einen Verlust der affektiven oder emotionalen Ansprechbarkeit und durch einen Rückzug von normalen zwischenmenschlichen Beziehungen, häufig wird sie auch durch Wahnvorstellungen und Sinnestäuschungen begleitet. (Hall & Gardner übersetzt von Rosacker, 1979)

Als erstes stellte Kretschmer ein systematisches Konstitutionsschema, welches drei grundlegende Körperbautypen beinhaltet, auf. Derasthenische oder loptosome Kör- perbau, der durch eine zarte, gerade Gestalt und saft- und blutarme Haut gekenn- zeichnet ist. Im Gegensatz dazu ist derathletische Typkräftig und muskulös. Auch die Haut und das Skelett sind kräftiger entwickelt. Der dritte Typus ist derpyknischeKörperbau. Dieser ist durch seine rundliche Umfangsentwicklung gekennzeichnet und neigt zum Fettansatz. Alle von diesen stark abweichenden Typen werden unter dem vierten, demdysplastischen Typzusammengefaßt. Anhand dieses Einteilungs- systems untersuchte Kretschmer nun manisch-depressive und schizophrene Patien- ten. Er stellte eine Affinität zwischen dem manisch-depressiven Irresein und dem pyknischen Körperbau fest und ähnliche Zusammenhänge zwischen den astheni- schen, athletischen und bestimmten dysplastischen Körperbauformen und der Schi- zophrenie. Aufgrund dieser Untersuchungsergebnisse benennt er den zyklothymen, den schizothymen und den viskösen Charakter. Allerdings gab es trotz seiner Bei- träge zur Konstitutionspsychologie berechtigte Kritik an dieser Arbeit. So beachtete er z. B. nicht die Altersunterschiede zwischen Manisch-Depressiven und Schizo- phrenen. Denn wie man allgemein beobachten kann, nehmen die meisten Menschen mit zunehmendem Alter automatisch zu und ähneln somit eher dem pyknischen Kör- perbau. Hierbei muß beachtet werden, daß das manisch-depressive Irresein meist später im Leben auftritt als die Schizophrenie. Allerdings wurde auf Kretschmers Grundlagen weiter geforscht und die Konstitutionspsychologie vorangetrieben. In diesem Zusammenhang wurde natürlich auch die Frage nach der Verschiedenheit der Temperamente weiter verfolgt.

Abschließend möchte ich nun in dieser Arbeit noch eine kritische Beurteilung dieser Frage anschließen.

4. Kritische Beurteilung

Zweifellos kann man nun nach der Betrachtung der vorangegangene Typologiever- suche davon sprechen, daß der Beginn einer Erforschung der menschlichen Persön- lichkeit bei Hippokrates anzusiedeln ist. Wie wir gesehen haben, ist seine Tempera- mentslehre aus unserer heutigen Sicht natürlich nicht besonders konkret und eher vorwissenschaftlicher Natur. Trotz allem muß man festhalten, daß diese, die erste von einer breiten Masse anerkannte Persönlichkeitsbeschreibung dargestellt hat, auf deren Grundlagen immer wieder im Laufe der Zeit differenziertere Theorien aufgestellt worden sind. Die außerordentlich wichtige Rolle, die die hippokratische Temperamentslehre für die Entwicklung der Persönlichkeitspsychologie gespielt hat, ist nicht zu verleugnen.

Vereinfacht formuliert, läßt sich als Verdienst festhalten: Die Lehre von den Vier Temperamenten hat aufmerksam gemacht auf die Rolle, die chemische Prozesse im menschlichen Organismus spielen. Aus heutiger Sicht sei daran erinnert, welchen Einfluß Hormone als Botenstoffe ausüben und in wel- chem Maße sie Humanverhalten mitbestimmen. (Fisseni, 1998, 112)

Die ursprüngliche Idee, daß eine unnatürliche Mischung der Säfte für das Tempera- ment und somit für das Verhalten des Menschen verantwortlich ist, ist meiner Mei- nung nach noch sehr weit von der von Fisseni angesprochen Bedeutung von chemi- schen Prozessen im Zusammenhang mit Verhalten entfernt. Den Zusammenhang kann man höchstens in dem Punkt sehen, daß man aufgrund der Säftelehre erst auf die Idee gekommen ist, in dieser Richtung zu forschen.

Bei einer etwas kritischeren Betrachtung der Temperamentslehren muß man aller- dings zwangsläufig auch auf die immer wieder in der Geschichte manifestierten negativen Verwendungen verweisen. Typologien, mit Hilfe derer man bestimmte Gruppen von Menschen, aufgrund ihrer inneren wie auch äußeren Merkmale von einander unterscheidet, bieten sich regelrecht zur Diffamierung von unbeliebten Randgruppen an. Ein Beispiel hierfür ist zweifellos die Heranziehung der kretsch- merschen Konstitutionstypologie (1921), zur Rechtfertigung Hitlers Rassenverfol- gungen im Dritten Reich.

Unter dem Strich bleibt trotzdem festzuhalten, daß selbst Anfang des 20. Jahrhun- derts, also ca. 2000 Jahre nach Hippokrates, noch Spuren seiner Temperamentslehre in den modernen Persönlichkeitstypologien von Kretschmer und später auch Sheldon zu erkennen sind.

Literaturverzeichnis:

Angleitner, A. : Personality psychology. Trends and developments. European Journal of Personality, 5, 190 in Fisseni, Hermann-Josef: Persönlichkeitspsychologie - Ein Theorieüberblick, 4., überarbeitete und erweiterte Auflage, Hogrefe 1998

Blase, H. und Reeb, W. : Heinrichens Lateinisch-Deutsches Schulwörterbuch / 8. Auflage neubearbeitet / S. 832. Teubner, Leipzig, 1909

Das Fischer Lexikon A-Z, Medizin 1, Karl Rothschuh, Geschichte der Medizin I, Fischer Bücher KG, Frankfurt a. M. 1959

Englert, Ludwig, Untersuchungen zu Galens Schrift Thrasybulos aus Studien zur Geschichte der Medizin, Heft 18, Leipzig 1929

Fisseni, Hermann-Josef: Persönlichkeitspsychologie - Ein Theorieüberblick, 4., überarbeitete und erweiterte Auflage, Hogrefe 1998

Hall, Calvin S. & Gardner, Lindzey: Theorien der Persönlichkeit, Band II, Aus dem Amerikanischen übertragen von Horst Dieter Rosacker. S. 13-16 Verlag C.H. Beck, München 1979

Hirt, Eduard: Die Temperamente, ihr Wesen, ihre Bedeutung für das seelische Erleben und ihre Besonderen Gestaltungen. Aus Grenzfragen des Nerven- und Seelenlebens. Einzel-

Darstellungen für gebildete aller Stände. Herausgegeben von Loewenfeld und Kurella, Verlag von J. F. Bergmann, Wiesbaden 1906

Kapferer, Richard: Die Werke des Hippokrates - Die hippokratische Schriftensammlung in neuer deutscher Übersetzung. Band I, Teile 1-7, herausgegeben von Dr. med. Richard

Kapferer, Hippokrates-Verlag 1934

Koch, M.: Die Gegriffe Person, Persönlichkeit und Charakter. Im K. Gottschaldt, Ph. Lersch, F. Sander und H. Thomae (Hrsg.), Handbuch der Psychologie in 12 Bänden (Bd. 4 herg. Von Ph. Lersch und H. Thomae: Persönlichkeitsforschung und Persönlichkeitstheorie, 2., unveränderte Auflage., S. 3-29. Hogrefe, Göttingen, 1964

Köhler, Joh. Kaspar: Versuch einer Bestimmung der Zahl der Temperamente, aus ihrem Wesen und nach der Erfahrung entwickelt. Würzburg 1825

Upmann, Christian-Friedrich: Hippokrates sämtliche Werke. Band 1,Vorrede, Berlin 1847

Upmann, Christian-Friedrich: Hippokrates sämtliche Werke. Band 3, S. 369, Berlin 1847

19 von 19 Seiten

Details

Titel
Die Temperamentslehre des Hippokrates und deren Folgen
Veranstaltung
Seminar - Theorien der Persönlichkeit
Note
1,0
Autor
Jahr
2000
Seiten
19
Katalognummer
V98641
Dateigröße
422 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Arbeit entstand im Magister Nebenfach Psychologie im Seminar Theorien der Persönlichkeit bei Prof. Dr. P. Glanzmann.
Schlagworte
Temperamentslehre, Hippokrates, Folgen, Seminar, Theorien, Persönlichkeit
Arbeit zitieren
Oliver Bettrich (Autor), 2000, Die Temperamentslehre des Hippokrates und deren Folgen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/98641

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