Die Darstellung der Rolle der Frau in Elsa Bernsteins Drama "Wir Drei" im gesellschafts-geschichtlichen Kontext des ausgehenden 19. Jahrhunderts


Seminararbeit, 1999
17 Seiten

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1. Einleitung

In meiner Arbeit möchte ich kurz auf die formalen Aspekte des Stückes eingehen, um mich dann vertiefend mit der Frauenfrage im Stück ,,Wir Drei" im gesellschafts-geschichtlichen Kontext zu befassen. Bei meiner Analyse möchte ich herausfinden, inwieweit die Themen, die Elsa Bernstein in diesem Stück behandelt, mit dem gesellschaftsgeschichtlichen Kontext übereinstimmen. Bevor ich auf die Thematik ,,Die Position der Frau in der Gesellschaft" von ,,Wir Drei" genauer eingehe, werde ich das Stück noch in einen zeitgeschichtlichen Kontext zu setzen.

2. Formale Analyse von ,,Wir Drei"

Bereits Elsa Bernsteins erstes Stück ,,Wir Drei" war aufgrund seiner modernen Thematik und expliziten erotischen Darstellung so kontrovers, daß seine Veröffentlichung 1893 in München beinahe einem literarischen Skandal glich.1 Zu einer Bühneninszenierung kam es nie.

Die Handlung des Dramas in 5 Akten spielt sich in einer deutschen Mittelstadt ab:

1. und 2. Akt spielt sich in der Wohnstube von Richard und Agnes ab.
3. Akt spielt in einem kleinen, einfachen Zimmer von Agnes und Betty.
4. Akt spielt in einem großen, hellen Salon im Haus von Sascha.
5. Akt spielt vor dem Friedhof

Das Stück spielt in der Gegenwart (1893) und umfaßt einen Zeitraum von Februar bis September.

2.1. Sprache

Naturalistische Züge im Drama durch Gedankenstriche, abgebrochene Sätze, Alltagssprache, Wiederholungen. Auf der textlichen Ebene werden auch Abkürzungen verwendet. Der Nebentext ist sehr genau. Die Regieanweisungen führen nicht nur am Beginn eines jeden Aktes in die Handlung und den Schauplatz ausführlich ein, sondern geben teilweise auch vor, was die Schauspieler zu tun haben.

Agnes (allein, reißt den Umschlag herunter). Das - ja. (Schlägt das Buch auf, liest den Titel). ,,Die ersten Mutterpflichten, von..." (Setzt sich, schaut starr vor sich nieder.) Ich täusche mich. Gewiß. Ganz gewiß. (Steht auf, legt das Buch in die untere Schublade des Nähtisches.) Lesen - später, später. (Bleibt in der Mitte des Zimmers stehen, ausbrechend mit Leidenschaft und Innigkeit.) Du Lieber, du Geliebter, wie kann ich dich genug lieben. (Die Thür wird draußen zugeworfen.) Ah! (Läuft hinaus, läßt die Thür offen.)2

Auf der sprachlichen Ebene werden sowohl Hochsprache, als auch Alltagssprache verwendet, zum Teil wird sogar beides von den Figuren vermischt:

Richard bedient sich z.B. im 4. Akt einer legeren Ausdrucksweise, in den ersten zwei Akten verwendet er primär Hochsprache.

Betty verwendet nur Umgangssprache.

Monologe werden nur von Sascha gesprochen.3

Fremdsprachige Wörter (italienisch und französisch) werden von Richard und Sascha verwendet.

Sascha Ah - hab` ich euch das noch nicht erzählt? Das Fâché ist zu Ende? Richard Fâché - dürfte sich dafür nicht ein deutsches Wort finden lassen?4

Der Umgang mit der Formen ,,Sie" und ,,Du" spielt im Bezug auf die Figurenkonstellationen und -Verhältnisse eine große Rolle.

Betty - weil alle hier im Haus ein Gethu` haben mit der Agnes - kommt ´raus, als ob ich sie nie hätt` leiden können.

Sascha Wer - ,,Alle" - ? Betty Sie.

Sascha Ich bin doch nicht ,,Alle".

Betty Ja, Sie sind Alle. Und darum möchte` ich Sie bitten -

Sascha Was darum? Warum heraus endlich - Betty - daß Sie mir nicht mehr du sagen.

Sascha Du hast mich doch selbst um das Du gebeten.5

Sascha Kinder, da bin ich. Werft ihr mich wieder hinaus? Agnes Sascha! Wo kommst du her?

Richard (gleichzeitig) So eine Freude! Legen Sie doch ab!6

Ein weiteres sprachliches Mittel sind die Kosenamen, die vor allem im Bezug auf Agnes

verwendet werden. Sie wird z.B. ,,Buttervogerl", ,,Kind" oder ,,Herzenspüppchen" genannt.

Als weiteres Stilelement könnte man die Passage im 4. Akt ansehen, in der Sascha den

fiktiven Rahmen des Dramas durchbricht, indem sie über den weiteres Verlauf der Handlung und ihre eigene dramatische Rolle darin reflektiert.

Sascha [...] Der Shakespeare hätt` mich schon längst sterben lassen. Mächtiger Monolog - und im Augenblick, wenn das unschuldige Leben geboren wird, dem Schuldigen ein Messer ins - das wär` doch ein Höhepunkt! Wie ich es jetzt mache - das ist so ein undramatisches herumgezerre.7

Elsa Bernstein benutzt Sascha an dieser Stelle, um ihre eigenen handwerklichen Fähigkeiten im Bereich des Dramas zu demonstrieren.8

2.2. Handlungsverlauf

Im 1. Akt werden Agnes, Betty, Richard und Sascha als Charaktere eingeführt. Steigerung der Spannung im 2. Akt, da Richard Sascha seine Liebe gesteht, Agnes und Sascha streiten sich daraufhin. Der 2. Akt endet mit einem Bruch zwischen den 3 Charakteren. Im 3. Akt wird der Handlungsverlauf ,,verzögert", denn Betty und Agnes sind in eine eigene kleine Wohnung gezogen. Sascha taucht auf um die schwangere Agnes zu sich ins Haus zu holen. Im 4. Akt tritt die Wendung der Handlung ein: Richard kehrt unerwartet von seiner Italienreise zurück, Agnes ist hochschwanger und am Ende des Aktes treten die Wehen ein. Den 5. Akt könnte man auch als ,,Katastrophe" bezeichnen, da das Kind tot geboren wird, Agnes in einen tranceartigen Zustand verfallen ist, aus der Richard sie zwar herausreißt, doch die Freundschaft zwischen den Dreien ist zu Ende.

Formalästhetisch läßt sich Agnes als Trägerin der Handlung ausmachen, da sich z.B. die Bestimmung des Ortes nach ihren Wohnsitzen richtet oder die Zeitangabe nach ihrer Schwangerschaft.9

3. Politischer und Gesellschaftlicher Hintergrund

,,Durch die industrielle Revolutionändern sich im 19. Jahrhundert die wirtschaftlichen,

politischen und sozialen Zustände dramatisch. Das schnelle Anwachsen der Bevölkerung, der Aufstieg der exakten Naturwissenschaften und der Technik, die fortschreitende Industrialisierung und die, mit der Landflucht verbundene, Verstädterung schufen ein Zeitalter der Massenbewegung. Das im frühen 19. Jahrhundert führende Bürgertum wurde in seiner Vorherrschaft immer mehr vom neu entstandenen Vierten Stand - den Arbeitern bedroht. Die Frau erkämpfte sich ein umfangreicheres Recht auf Selbstgestaltung ihres Lebens, den Zutritt zu denöffentlichen Bildungsstätten und schließlich den Eintritt in das Wirtschafts- und Berufsleben.

Die Wirtschaft stand im Zeichen eines ständig wachsenden Konkurrenzkampf um Rohstoffquellen und Absatzmärkte. Dies führte zu einer Verarmung des vierten Standes, und die ,,soziale Frage" wurde zum Hauptproblem der Innenpolitik." 10

Es ist eine einfache Tatsache, daß die Industrielle Revolution ohne die Arbeit der weiblichen Bevölkerung nicht hätte stattfinden können. Sie war im gleichem Maß von den Arbeiterinnen wie Arbeitern abhängig. Denn neben dem Bergbau und der Metallbearbeitung war die Textilbranche am stärksten betroffen.

Die Zeit des Naturalismus ist vom Nationalismus und Imperialismus, und den daraus

entstehenden Konflikten zwischen den europäischen Staaten bestimmt, die schließlich zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führten.11

3. 1. Kunst als Ausdruck nationaler Selbstfindung versus Kunst als Kritik

Im 19. Jahrhundert stehen Nationalismus und Kunst in enger Wechselbeziehung.12 ,,Die nationalen Bewegungen förderten die nationale Sprache und all das, was angeblich als ,,unverwechselbarer Geist" der Nation begriffen wurde. Sagen und Märchen, Bräuche und Volkslieder, Tracht und Fahne." 13

Neben dem historisierenden Stil entstehen aber auch Kunstrichtungen, die als Gegenbewegung und als Kritik an der Zeit und ihren Verhältnissen zu verstehen sind14, wie in der Literatur der Naturalismus.

Die naturalistischen Schriftsteller fühlen sich als Rebellen gegen die bestehende gesellschaftliche Ordnung. Als Themen für ihre literarischen Arbeiten wählen die Naturalisten unter anderem die Darstellung von Armut, Verwahrlosung, unglücklichen Ehen, Alkoholismus oder Ehebruch.

,,Der Naturalismus strebte nicht nach Schönheit, sondern nach ungeschminkter, vor nichts ausweichender Wiedergabe der Wahrheit und nach Wirklichkeitstreue." 15

4. Die Rolle der Frau in ,,Wir Drei"

Im folgenden Abschnitt möchte ich anhand des Grundthemas ,,die Position der Frau in der Gesellschaft" das Stück ,,Wir Drei" und die im Kontext stehenden Thematiken untersuchen.

4.1. Agnes und Sascha - Ehefrau im Vergleich zur selbständigen Schriftstellerin

In ,,Wir Drei" stehen sich zwei konträre Frauentypen gegenüber: Auf der einen Seite steht Agnes, die mit Richard verheiratet ist und dem Idealbild der Frau des ausgehenden 19. Jahrhundert entspricht.

Sascha Ich hab` mir Ihre Ehe ganz anders vorgestellt. Richard Wir sind doch sehr glücklich.

Sascha Sehr glücklich! Wie fad Sie das sagen! Sie sind zwei Jahre verheiratet, Sie sollten unsinnig glücklich sein, rasend, toll.16

Die Existenz als Tochter, als Ehefrau, als Mutter und zuzeiten vielleicht als Witwe galt als normale Stufenfolge für das weiblich Geschlecht.17 Liebesehen waren eher die Ausnahme, als der Regelfall. Die Aufgaben der Ehefrau bestanden darin, das Heim für ihren Mann, zu einem Ort der Harmonie, der Erholung und des Ausgleichs zu machen. Sie sorgte für das Wohl des Mannes, während dieser Geld verdiente um die Familie zu erhalten. In der Bürgerschicht war es nicht üblich, daß Frauen Geld verdienten.

Doch was geschah, wenn eine Frau zwischen zwanzig und dreißig keinen Mann zum Heiraten fand? Die historischen Quellen geben nicht ohne weiteres Auskunft über jene, die vom Muster abwichen.18 Jedoch ist anzunehmen, daß die Zahl weiblicher Ehelosigkeit unterschätzt wird. Immerhin vermitteln die Statistiken eine ungefähre Vorstellung der Größenordnung: So blieben in Frankreich von den zwischen 1660 und 1664 Geborenen sieben Prozent ledig. Ende des 18. Jahrhunderts stieg diese Zahl auf 14, 5 Prozent.19

Eine Möglichkeit für unverheiratete Frauen in Europa war es in ein Kloster einzutreten.

In den unteren Gesellschaftsschichten scheint es normal gewesen zu sein, ein paar Töchter nicht zu verheiraten, um ihnen zu überlassen, als Haushälterin zu dienen20 oder die senilen Eltern zu pflegen.21

Unverheiratete Frauen aus dem Adel konnten erwarten, vom Familiengut bequem unterhalten zu werden und in einer bescheidene Wohnung leben zu können. Solche Frauen mochten Tanten und Nichten auf ihre Reisen begleiten, als Anstandsdame für junge Mädchen in der Familie fungieren oder die Alten zu pflegen.

Einige, der unverheirateten Frauen gehörten aber zu der wachsenden Zahl der Kritikerinnen des Systems. Einige von ihnen taten sich sogar mir anderen Frauen zusammen: ,,Die Idee des Sichzusammentuns war natürlich nicht auf die unteren Stände beschränkt. So war das Montcollier House in Belfast eine Einrichtung der gediegenen Mittelschicht; [...]." 22 Die Frauen legten ihre begrenzten Mittel zusammen, um den Haushalt finanzieren und einen gutbürgerlichen Lebensstil aufrechterhalten zu können. Diese Zusammenschlüsse dienten als Familienersatz.23

Agnes gegenüber steht Sascha, eine erfolgreiche junge Schriftstellerin, die ungebunden ist. Sie verkörpert die emanzipierte Frau dieser Zeit. Sascha braucht die Ehe nicht um glücklich zu sein bzw. sich selbst zu definieren.

Sascha [...] Liebe Agnes, gute Agnes, herzige Agnes, schau, für mich allein ist es im Seebad so langweilig. Die dummen Mannsbilder laufen mir nach, ich lass` mir´s aus Langeweile gefallen, einmal bin ich zu liebenswürdig und einmal zu ungezogen, morgens kokett und abends grob. Es gibt Klatsch, Skandal, schlechten Ruf [...]. Wenn du bei mir bist, geschieht all das nicht. Ein ehrbares Frauchen an meiner Seite, ich sticke einen Paravent und pudere nur meine Nase, weil die so leicht glänzt. Bitte, bitte bitte!24

Handarbeit ist eine typische frauenspezifische Tätigkeit. Frauen verrichten eine dekorative Tätigkeit und verkörpern somit die weibliche Form der Muße. Handarbeit signalisiert der Öffentlichkeit das Bild der häuslich beschäftigten, aber dennoch nicht arbeitenden Frau.25

Auch borgt sich Sascha in ,,Wir Drei" einmal Handarbeit von Agnes um sich zu ,,beschäftigen", als diese weggeht.26

Sascha, die emanzipierte Frau, die ja eigentlich auch alleine ins Seebad fahren würde, bittet Agnes, ,,das ehrbare Frauchen", nur damit ihr nicht so langweilig ist, mitzukommen.

Elsa Bernstein versucht deutlich in der Darstellung der unterschiedlichen Frauencharaktere die Situation der Frauen im ausgehenden 19. Jahrhundert darzustellen. Auf der einen Seite steht das Idealbild der Frau dieser Zeit. Der Frau wurden idealisierte Eigenschaften zugesprochen, die allesamt ihre Emotionalität betonten. ,,Man erwartete von ihr Güte, Zurückhaltung und Bescheidenheit. Darunter könnte man verstehen, daßdie Frau nur zum Wiederherstellen des männlichen Selbstbewußtseins diente. Zusätzlich diente die Frau als ein Art Statussymbol für die Gesellschaft. So sollte sie am besten ein hübsches und zierliches Wesen sein, welches sich in der Ö ffentlichkeit zu benehmen weiß. Natürlich sollte sie auch gut genug sein, anderen zuhören zu können, falls ihr Mann Gäste zu sich einlädt. Nur war es ihr untersagt, ihre eigene Meinung zuäußern.

Vom Mann hing meistens auch der Bildungsstand der Frau ab. Er entschied ob sie sich weiterbilden durfte, oder auch nicht." 27

Dies trifft auch in ,,Wir Drei" zu: Agnes interessiert sich für Bücher von Richard. Sie liest z.B. Schopenhauer, weil sie Richard beweisen will, daß sie nicht nur die brave, aufopfernde Hausfrau, sondern auch intelligent ist. Richard belächelt aber eher die Studierversuche seiner Frau.

Agnes (am Tisch). So schön hab` ich ihn dir binden lassen...den Schopenhauer...hast dir´s schon angesehen? Gestern Abend hab` ich d´rin gelesen.

Richard Du...in - ?

Agnes Jawohl. in Parerga und Paralipomena. Über die anscheinende Absichtlichkeit des Schicksal des Einzelnen.

[...]

Richard Ich habe ja nichts dagegen, wenn du deine Bildung zu bereichern suchst. Aber das - verstehst du es denn?

Agnes Freilich nicht alles - und man muß sich anstrengen. Aber das thu` ich gern. So jeden

Satz zergliedern - und wieder überlegen und wieder - bis man´s heraus hat. Wenn ich was

Poetisches les`, hab` ich gar keine Mühe. Dafür freut´s mich auch nicht so.

Richard (mit Wohlgefallen). Hat die Kleine ein kluges Köpfchen! Will dich ´mal prüfen. Hast du von dem Gelesenen was behalten?

Agnes (glücklich und belebt über sein Interesse). Ich glaube schon - Einiges - was einen besonders anspricht - weil man´s auf sich beziehen kann. [...]28

Agnes gegenüber steht die emanzipierte Schriftstellerin.

Die weibliche Emanzipation zeichnet sich schon ab Mitte des 18. Jahrhunderts ab.

,,Frauen wollten nicht mehr nur die abhängigen und unterdrückten sein, sie wollten gleiche Rechte und das gleiche Ansehen haben wie die Männer."29 Die Überzeugung, daß die Unterordnung der Frau unter den Mann natürlich und gottgewollt ist, wurde ins Wanken gebracht.30

,,Da Frauen kein politisches Mandat hatten, war der Griff zur Feder meist eine der wenigen Möglichkeiten ihreröffentlichen Meinungsäußerung. Sie haben die Literatur als Sprachrohr ihrer eigenen Meinung benutzt."31

,,Auf den Darstellungen gut ausgestatteter Wohnzimmer der reichern Bürgerfamilien findet sich ein Möbel, das der geistig und künstlerisch tätigen Frau ihren eigenen Platz in der repräsentativen Wohnzone einräumte - der Damenschreibtisch." 32 Dieses Möbel wurde ,,in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum individuellen Ort der Kommunikation mit der Welt und sich selbst, des Briefe- und Tagebuchschreibens und der Lektüre, des Dichters und der gebildeten Frau." 33

Auch befindet sich in Saschas Haus ein solcher Schreibtisch, doch geht sie einen Schritt weiter.34 Sie sieht die Schriftstellerei nicht mehr nur als Möglichkeit der Meinungsäußerung, sondern als ,,Berufung". Man könnte auch sagen, daß sie sich eine Leidenschaft zu Nutzen macht und sich damit selbst erhält, was damals nicht zum Alltäglichen gehörte.

Sascha ist nicht nur die emanzipierte Schriftstellerin, sie gehört auch zu den naturalistischen Schriftstellern. Im Gegensatz zu Richard, der sich auf etablierte Schriftsteller (wie z.B. Paul Heyse) der Gründerzeit und deren Repräsentationskunst festgelegt hat. In Sascha vereinen sich zwei Neuerungen auf dem literarischen Gebiet: Die Frau, die sich professionell als Schriftstellerin betätigt und die literarische Strömung, die sie verfolgt.

Sascha Nicht einen Buchstaben! Richard, ich bin sehr unzufrieden mit Ihnen. Sind Sie denn nicht im Stande, diese verdammte Literatur loszuwerden? Ich lasse mir von Ihnen erzählen.

Sie fangen mit Paul Heyse an und hören mit Christian Wernicke auf. Correspondieren Sie doch lieber mit Ihrer Waschfrau, verkehren Sie mit ein paar jungen Rüpeln und Taugenichtsen, und anstatt Doktorarbeiten zu lesen stecken Sie Ihre Nase ins grüne Gras und schauen Sie zu, wie die Käfer von den Stengeln purzeln.

Agnes (ironisch). Im Winter?

Richard Wenn es aber nicht in meiner Natur liegt - Sascha Dann müssen Sie´s in Ihre Natur hineinlegen. Alles haben Sie aus zweiter Hand.

Leben und Kunst. Immer an den Leitungsröhren, nie an der Quelle. Was ist das für ein unjugendliches Übereinandergehocke mit Menschen, die angezogen sind wie Sie, essen wie Sie, gebildet sind wie Sie - lieber möchte` ich Sie in ein Zuchthaus stecken. Da können Sie ein Dichter werden. In Ihrem literarischen Kaffeehaus werden Sie höchstens ein Schriftsteller und das ist, weiß Gott, was Jämmerliches.35

Ende des 19. Jahrhunderts war die ,,dichtende Frau" durchaus noch nicht üblich und auch nicht anerkannt. Folgendes Zitat von Charlotte Birch-Pfeiffer belegt es nur allzu gut:

,,Alles vergibt euch die Welt, sei ´ s Reichtum, Stand - ja selbst Laster, Immer zu Nachsicht geneigt, findet sie Jugend und Reiz. Für eines nur hofft ihr umsonst Vergebung im Leben und Tode: Nimmer verzeihn wird die Welt Erfolge der dichtenden Frau." 36

4. 2. Homoerotik und das ,,dritte Geschlecht"

Susanne Kord beschreibt das Phänomen der ,,Unweiblichkeit", angewandt auf gelehrte Frauen37, welches in der Diskussion über Sascha38 einige Male angesprochen wurde. Die Gelehrte Frau schwebt demnach zwischen dem Männlichen und dem Weiblichen. ,,Das verstärkte Interesse, das Autorinnen besonders des 19. Jahrhunderts dem Zwitter bzw. dem Konzept eines dritten Geschlechts oder der Möglichkeit einer Position ,zwischen` den Geschlechtern entgegenbringen erklärt sich vor allem aus zwei Entwicklungen, die im 19. Jahrhundert einsetzten. Während Autorinnen des 18. Jahrhunderts versuchten, sich das Recht auf Bildung und schriftstellerische Tätigkeit vorwiegend mit dem Argument zu sichern, es handele sich ja nicht um eine professionelle Tätigkeit, erhoben im 19. Jahrhundert eine steigende Anzahl von Autorinnen eben diesen Anspruch [...].39 "

Das Phänomen des ,,dritten Geschlechts" beschreibt auch Friederike Emonds: In ihren

Dichtungen eifert Sascha beispielsweise einem ,,männlichen Zug der Poesie" nach, der einen Teil des neuen Kunstideals der Moderne ausmacht, indem Sascha bewußt kontroverse Stoffe und Themen auswählt und diese in einem für Frauen unschicklich unzweideutigem Ton darlegt.40

Sascha Schön ist sie. Eine schöne Dirne. Aber eine, die ihre Schmach trägt wie eine Krone. Denken Sie sich - so ein Geschöpf aus Weiß und Gold - eine glühende feuchte Nacktheit unter´m Nachthimmel - ganz Trunkenheit und ganz Ruhe - schön, schön - um das himmlische Sternenlicht zur Anbetung zu zwingen.41

,,Ebenso wie in der Dichtung hat Sascha sich auch in der Gesellschaft einen Freiraum geschaffen, der es ihr ermöglicht, finanziell und sexuell unabhängig von einem Mann zu leben und ihren Leidenschaften ganz nach ihren eigenen Vorstellungen nachzugehen [...].42 Sascha verstößt gegen gesellschaftliche und moralische Tabus, wie Inzest43 oder Homoerotik.

In den meisten Werken der Sekundärliteratur findet man das Motiv der ,,Dreiecksbeziehung": Der Schriftstellers Richard, der zwischen den beiden Frauen Agnes und Sascha steht.44 Da jedoch die Homoerotik in ,,Wir Drei" eindeutig zweideutig ist, möchte ich auch diesen Aspekt in meiner Arbeit beleuchten und in einen gesellschafts-geschichtlichen Kontext setzen.

Sascha (sich langsam in ihre Gedanken verlierend, ohne jede gewollte oder ungewollte Koketterie, aber unbewußt verführerisch). [...] Und in das schlechte Frauenzimmer da hab` ich mich ein wenig verliebt. Sie ist so schön. Ich fürchte mich, ihre Haut zu berühren, als ob ich ein Mann wäre. (Mit leicht geschlossenen Augen). Glühende Kraft der Sünde...Daß Sie nicht endlos schauert...Daß die Wollust keine Ewigkeit hat!45

Emonds Friederike schreibt darüber, daß Saschas Bekenntnis zu ihrer sozial niedrigen, fiktiven Figur gleichen Geschlechts sicherlich außergewöhnlich und eine subtile Herausforderung weiblicher Rollenerwartung ist.46

Homoerotische Anspielungen findet man jedoch nicht nur in den literarischen Werken, sondern auch durchgehend in Bezug auf Sascha und Agnes.

Agnes [...] Sascha ist gut, engelsgut, ich wollt`, ich könnt` ihr´s vergelten, was sie...ich liebe sie, ich vergöttere sie...(bricht in Tränen aus).47

Sascha Vom Bahnhof. Vier Wochen fort und soll mich ins Bett legen, ohne die kleine Agnes anzugucken. Sie auch, Richard, so nebenbei. Mädel, laß dich anschau´n. [...]48

Sascha (ihr [Agnes] nachschauend). Wie eine weiße Nelke. Mehr Duft als Farbe. Herb und heiß und süß. Der Richard kann sich die Finger ablecken.49 Sascha (ist still, sieht sie an). Hast du mich nicht mehr lieb?

Agnes Sascha - wenn du mich so anschaust - lieb, tausendmal lieb.50 In diesem Drama wird nicht nur Homoerotik mehr als zweideutig dargestellt, sondern auch weibliche Sexualität. Es besteht jedoch die Gefahr, daß die erotischen und sexuellen Darstellungen in literarischen Werken von Frauen mit ihren eigenen Empfindungen und Erfahrungen identifiziert werden.51 Inwieweit gewisse Dinge einen autobiographischen Anspruch erheben, kann man nicht nachprüfen und steht hier auch nicht zur Untersuchung. ,, Durch die Wahl ihres männlichen Pseudonyms ,,Ernst Rosmer" schuf sich Elsa Bernstein [...] einen Freiraum, innerhalb dessen sich weibliche Sexualität und Erotik in der dem Naturalismus gem äß en Deutlichkeit thematisieren ließen, ohne daßsie sich selbst als Frau in der Ö ffentlichkeit bloßgestellt hätten."52

Judith R. Walkowitz beschreibt Sexualität als Produkt eines politischen, sozialen ökonomischen und kulturellen Prozesses.53

,,Im 19. Jahrhundert galten vier weibliche Praktiken - Prostitution, Transvestismus und romantische Freundschaft - als abweichendes Verhalten, weil sie Aktivität und Wahlfreiheit implizieren." 54

Transvestismus und romantische Freundschaft waren im 19. Jahrhundert für Frauen zwei Möglichkeiten, um ihre homosexuelle Neigung auszuleben. Zwar war der Transvestismus im allgemeinen ein proletarisches Verhalten, doch er drang auch zu den bürgerlichen Frauen. Die romantische Frauenfreundschaft war ein öffentlich gebilligtes Merkmal bürgerlicher Frauenkultur. Teilweise waren diese Freundschaften eine Folge der strengen Geschlechtertrennung im Bürgertum. Sie entwickelten sich oft schon in der Schulzeit zu einer lebenslangen Freundschaft. Obwohl die romantischen Freundschaften gebilligt wurden, bestand immer eine gewisse Spannung. Kulturell wurde Frauen das Recht zugestanden, ihre leidenschaftliche Sehnsucht nach emotionaler und körperlicher Liebe in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung auszudrücken,55 weil es keine anerkannte Sexualität ohne Penis gab.

Oft taten sich auch unverheiratete Frauen zusammen, um gemeinsam eine Wohnung zu mieten und sich so den Haushalt zu finanzieren und zu teilen. Es gibt sogar einige wenige Fälle, die Eheschließungen zwischen Frauen belegen.56

Warum jedoch Sascha und Agnes nicht zueinander finden, sondern Agnes zu Richard zurückkehrt und Sascha mit der Schriftstellerei als ,,Ersatzglück" alleine zurückbleibt, kann man, falls es überhaupt die Möglichkeit gibt das zu klären, mit dem Begriff des ,,pseudonymen Verhaltens". ,,Pseudonymes Verhalten könnte man definieren als den Versuch einer Autorin, ihre Leserschaft trotz ihrer ,,unweiblichen" Beschäftigung des Schreibens von ihrer Weiblichkeit zuüberzeugen."57

5. Resümee

Es stellt sich als sehr interessant heraus, die Themen, die Elsa Bernstein in ,,Wir Drei" behandelt mit dem gesellschafts-geschichtlichen Umfeld des ausgehenden 19. Jahrhunderts zu vergleichen. Es ist erstaunlich wie sehr das Verhalten der Charaktere und die Thematiken, die sie behandelt mit ,,der Realität" übereinstimmt.

Bei meiner Recherche zu dieser Arbeit habe ich viel mehr Literatur (z.B. über Homoerotik) gefunden, als ich mir erwartet hätte. Leider würde es den Rahmen dieser Arbeit sprengen, noch genauer auf die Themen einzugehen. Aus diesem Grund habe ich mich auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft beschränkt und z.B. Themen wie Geld, die Stellung der Haushälterin, die Haushälterin als Ersatzmutter und vor allem Fragen die den männlichen Charakter betreffen, fast gänzlich ausgeblendet.

6. Literatur

Emonds, Friederike Bettina M.: Gattung und Geschlecht: Inszenierung des Weiblichen in Dramen deutschsprachiger Theaterschriftstellerinnen. Ann Arbor: Mich, 1998.

Fischer, Lisa: Sand ins Getriebe - Öl ins Feuer. Dissonanzen der Moderne. In: Aufmüpfig & angepaßt: Frauenleben in Österreich, Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums zur NÖ Landesausstellung 1998. Wien, Köln, Weimar: Böhlau, 1998.

Frauenhandlexikon. Stichworte zur Selbstbestimmung. Hrsg. v. Johanna Beyer. München: Beck, 1983.

Giesing, Michaela: ,,Theater als verweigerter Raum. Dramatikerinnen der Jahrhundertwende in deutschsprachigen Ländern." In: Frauen Literatur Geschichte. Schreibende Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Hrsg. v. Hiltrud Gnüg und Renate Möhrmann. Frankfurt/Main, 1989.

Hufton: Olwen: Frauenleben. Eine europäische Geschichte 1500-1800. Frankfurt/Main: S.Fischer, 1998.

Kord, Susanne: ,,Die Gelehrte als Zwitterwesen in Schriften von Autorinnen des 18. und 19. Jahrhunderts." In: Querelles. Jahrbuch für Frauenforschung 1996. Bd. 1: Gelehrsamkeit und kulturelle Emanzipation. Stuttgart: Weimar 1996.

Kord, Susanne: Ein Blick hinter die Kulissen. Dramatikerinnen im 18. und 19. Jahrhundert. Stuttgart 1992 (Ergebnisse der Frauenforschung; Bd. 27).

Kraft, Helga W.: Ein Haus aus Sprache: Dramatikerinnen und das andere Theater. Stuttgart, Weimar: Metzler, 1996.

Kriwanek, Gerhard: Das Dramatische Werk von Elsa Bernstein. Wien, Diss. 1952.

Mittendorfer, Konstanze: Häuslich und glänzend - die Biedermeierin. In: Aufmüpfig &

angepaßt: Frauenleben in Österreich, Katalog des Niederösterreichischen Landesmuseums zur NÖ Landesausstellung 1998. Wien, Köln, Weimar: Böhlau, 1998.

Norbert Kern, Gerald Rainer und Eva Rainer: Stichwort Literatur. Geschichte der deutschsprachigen Literatur. Linz: Veritas, 1995.

Oskar Achs, Manfred Scheuch und Eva Tesar: Aus Geschichte lernen. Von der industriellen

Revolution bis zum Zweiten Weltkrieg. Wien: ÖBV Pädagogischer Verlag, 1995.

Rosmer, Ernst (d. i. Elsa Bernstein). Wir Drei. Fünf Akte. München 1893.

Walkowitz R. Judith: Gefährliche Formen der Sexualität. In: Geschichte der Frauen. Hrsg. v. Geneviéve Fraisse und Michelle Perrot. Frankfurt, New York: Campus, 1994 (Bd. 4: 19. Jahrhundert).

Wiener, Kurt: Die Dramen Elsa Bernsteins (Ernst Rosmer). Wien, Diss. 1923.

Zophoniasson-Baierl, Ulrike: Elsa Bernstein alias Ernst Rosmer. Eine deutsche Dramatikerin im Spannungsfeld der literarischen Strömungen des Wilhelminischen Zeitalters. Bern, Frankfurt/Main, New York 1985 (Europäische Hochschulschriften: Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur, Bd. 903).

http://www.homeworx.net/daten/homeworx/ge/ge0006.htm vom 12.01.2000 http://www.hausaufgabe.de/daten/d/d0005.htm vom 18.01.2000

[...]


1 Emonds, Friederike Bettina M.: Gattung und Geschlecht, S. 141.

2 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 14.

3 vgl. Beispiel von Seite 2

4 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 32.

5 ebenda, S. 89.

6 ebenda, S. 20.

7 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 91.

8 Emonds, Friederike Bettina M.: Gattung und Geschlecht, S. 197.

9 ebenda, S. 200.

10 http://www.hausaufgabe.de/daten/d/d0005.htm vom 18.01.2000

11 ebenda

12 Aus Geschichte lernen, S.28.

13 ebenda, S. 28.

14 ebenda, S. 29.

15 http://www.hausaufgabe.de/daten/d/d0005.htm vom 18.01.2000

16 Bernstein, Elsa. Wir Drei, S. 54.

17 Hufton, Olwen: Frauenleben, S. 351.

18 ebenda, S. 351.

19 ebenda, S. 351-352.

20 vgl. Betty in ,,Wir Drei"

21 Hufton, Olwen: Frauenleben, S. 353.

22 Hufton, Olwen: Frauenleben, S. 354-355.

23 ebenda, S. 355.

24 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 24.

25 Mittendorfer, Konstanze: Häuslich glänzend - die Biedermeierin, S. 88-89.

26 vgl. z.B. Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 63.

27 http://www.homeworx.net/daten/homeworx/ge/ge0006.htm vom 12.01.2000

28 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 46-47.

29 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 46-47.

30 Frauenhandlexikon, S. 63.

31 ebenda

32 Mittendorfer, Konstanze: Häuslich glänzend - die Biedermeierin, S. 89.

33 ebenda, S. 89.

34 vgl. Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 85-86.

35 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 37.

36 Charlotte Birch-Pfeiffer. In: Kord, Susanne: Ein Blick hinter die Kulissen.

37 Kord, Susanne: Die Gelehrte als Zwitterwesen in Schriften von Autorinnen des 18. und 19. Jahrhunderts, S. 168.

38 vgl. Referatsdiskussion

39 Kord, Susanne: Die Gelehrte als Zwitterwesen in Schriften von Autorinnen des 18. und 19. Jahrhunderts, S. 169.

40 Emonds, Friederike Bettina M. : Gattung und Geschlecht, S. 191.

41 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 58-59.

42 Emonds, Friederike Bettina M.: Gattung und Geschlecht, S. 192.

43 vgl. Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 77-79.

44 vgl. Kriwanek, Gerhard: Das dramatische Werk von Elsa Bernstein, S. 40. Kurt Wiener erwähnt in seiner Dissertation (1923), S. 12-13, zwar eine ,,intime" Freundschaft, die die beiden Frauen verbindet, geht aber nicht weiters darauf ein, sondern vertieft sich auch auf den Mann zwischen den beiden Frauen.

45 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 60.

46 vgl. Emonds, Friederike Bettina M.: Gattung und Geschlecht, S. 183.

47 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 13.

48 ebenda, S. 20.

49 ebenda, S. 22.

50 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 23.

51 Bernstein, Elsa: Wir Drei, S. 147.

52 Emonds, Friederike Bettina M.: Gattung und Geschlecht, S. 148.

53 vgl. Walkowitz Judith R.: Gefährliche Formen der Sexualität, S. 415.

54 Walkowitz Judith R.: Gefährliche Formen der Sexualität, S. 418.

55 ebenda, S. 440-443.

56 vgl. Hufton, Olwen: Frauenleben, S. 354-358.

57 Kord, Susanne: Die Gelehrte als Zwitterwesen in Schriften von Autorinnen des 18. und 19. Jahrhundert, S. 17.

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Titel
Die Darstellung der Rolle der Frau in Elsa Bernsteins Drama "Wir Drei" im gesellschafts-geschichtlichen Kontext des ausgehenden 19. Jahrhunderts
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Universität Wien
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Proseminar
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1999
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17
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V98779
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Deutsch
Anmerkungen
Elsa Bernstein, Ernst Rosmer, Wir Drei, Frau / Frauen / Frauensituation im 19. Jh., Frauen im naturalistischen Drama, Homoerotik / Homosexualtität im Drama des ausgehenden 19. Jh.
Schlagworte
Sand, Getriebe, Feuer, Darstellung, Rolle, Frau, Elsa, Bernsteins, Drama, Drei, Kontext, Jahrhunderts, Proseminar
Arbeit zitieren
Sigrid Dworak (Autor), 1999, Die Darstellung der Rolle der Frau in Elsa Bernsteins Drama "Wir Drei" im gesellschafts-geschichtlichen Kontext des ausgehenden 19. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/98779

Kommentare

  • Gast am 26.2.2003

    "Wir Drei".

    Am 31. Januar 2002 hatte das Stück Uraufführung in Köln im Solana Theater (www.solana-theater.de) Weitere Termine: 4. und 5. April im Piccolo Theater, Zülpicher Str. 27 (Köln)
    Infos: (0221) 130 08 98

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Titel: Die Darstellung der Rolle der Frau in Elsa Bernsteins Drama "Wir Drei" im gesellschafts-geschichtlichen Kontext des ausgehenden 19. Jahrhunderts


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