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Der Einfluss von Fernsehen auf die Entwicklung des Kindes. Mehr Ressource oder Risiko?

Title: Der Einfluss von Fernsehen auf die Entwicklung des Kindes. Mehr Ressource oder Risiko?

Term Paper , 2020 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Children and Youth
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Fast jeder deutsche Haushalt besitzt mindestens einen Fernseher. Sogar in vielen Kinderzimmern befindet sich ein Gerät. In unserer heutigen Gesellschaft gewinnt das Massenmedium an großer Bedeutsamkeit und stellt für viele Kinder, aber auch Erwachsene, eine wichtige oder sogar die wichtigste Freizeitbeschäftigung dar. Immer wieder werden Studien veröffentlicht, die beispielsweise zeigen, wie sich Kinder schlechte Angewohnheiten von Fernsehcharakteren aneignen. Was der Fernsehkonsum mit einem Kind macht, welche Folgen das auf dessen Entwicklung haben kann und vor allem von welchen Faktoren diese Auswirkungen abhängig sind, soll in dieser Arbeit zusammengefasst werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Aufwachsen mit Medien

1.1 Generationsgestalten

1.2 Entwicklungsaufgaben im Kindesalter

2. Fernsehen als Risiko oder Ressource für die Persönlichkeitsentwicklung

2.1 Normative Positionen

2.2 Digitale Demenz oder digitale Kompetenz ?

3. Entwicklungsförderlicher Medienumgang

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss des Fernsehens auf die kindliche Entwicklung, wobei der Fokus auf dem Spannungsfeld zwischen potenziellen Risiken und förderlichen Impulsen liegt. Ziel ist es, auf Basis medienpädagogischer und entwicklungspsychologischer Theorien zu klären, unter welchen Bedingungen Fernsehkonsum die Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigen oder unterstützen kann.

  • Wirkung von Fernsehmedien auf die Sprachentwicklung und kognitive Fähigkeiten.
  • Unterscheidung der Generationen durch unterschiedliche Leitmedien.
  • Analyse der drei Grundhaltungen der Mediensozialisation (kulturpessimistisch, medieneuphorisch, kritisch-optimistisch).
  • Bedeutung der elterlichen Vorbildfunktion und gemeinsamen Interaktion.
  • Konzepte der pädagogischen Ansätze zum Medienumgang.

Auszug aus dem Buch

2.1 Normative Positionen

Abhängig von Weltbild und politischen Positionen werden Medien für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen skeptisch betrachtet, oder mit Chancen für die Entwicklung von Individuum und Gesellschaft in Verbindung gebracht. In der Fachliteratur der Mediensozialisation und der Medienpädagogik können nach Süss (2004) drei Grundhaltungen unterschieden werden: die kulturpessimistische Position, die medieneuphorische Position und die kritsich-optimistische Position. (Süss et al., 2018)

Der Kulturpessimismus ist geschichtlich am ältesten und erfährt in regelmäßigen Abständen öffentliche Beachtung. Wo früher die Rede von „Schundfilme“ und „Lesesucht“ war, wird sich heute auf die „Medienverwahrlosung“ bzw. die „Verrohungs- und Suchtpotentiale“ der Bildschirmmedien und des Internets fokussiert. Kulturpessimisten sehen Medien als Gefährdung für die psychosoziale Entwicklung der Heranwachsenden. Sie konzentrieren sich dabei auf die aktuellen Leitmedien, wie es im 20. Jahrhundert das Fernsehen war. Es wird als „Droge im Wohnzimmer“ bezeichnet (Winn, 1979), die die Mediensucht fördere und kreative Freizeittätigkeiten von Kindern verkümmern lasse. Postman (1985) erklärt, dass Kinder immer mehr Erfahrungswelten medienvermittelt und nicht mehr aus Primärerfahrung kennen lernen würden, weshalb diese Kinder zunehmend ein „Leben aus zweiter Hand“ führen würden. (Süss et al., 2018)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Aufwachsen mit Medien: Das Kapitel führt in die Allgegenwärtigkeit des Fernsehens ein und definiert das Konzept der Generationsgestalten, die durch unterschiedliche Leitmedien geprägt wurden.

2. Fernsehen als Risiko oder Ressource für die Persönlichkeitsentwicklung: Hier werden theoretische Haltungen zur Medienwirkung diskutiert und Studien zu den Auswirkungen von Bildschirmzeit auf die kindliche Entwicklung und den Wortschatz analysiert.

3. Entwicklungsförderlicher Medienumgang: Dieses Kapitel stellt verschiedene medienpädagogische Ansätze vor und betont die Bedeutung von Interaktion und elterlicher Begleitung beim Fernsehkonsum.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Medien bei altersangemessener Nutzung eine Ressource darstellen können, wobei die Persönlichkeit der Eltern und das soziale Umfeld für die Entwicklung entscheidender sind als das Medium selbst.

Schlüsselwörter

Fernsehen, Kindesentwicklung, Mediensozialisation, Medienkompetenz, Kulturpessimismus, Bildungsniveau, Sprachentwicklung, Medienpädagogik, Bildschirmzeit, Erziehungsstil, Leitmedien, Entwicklungsaufgaben, Sozialisation, Primärerfahrung, Vorbildfunktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, wie das Fernsehen die Entwicklung von Kindern beeinflusst und welche Rolle dieses Medium im Alltag von Heranwachsenden spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Einordnung von Medien in der kindlichen Sozialisation, der Einfluss von Fernsehkonsum auf kognitive und sprachliche Fähigkeiten sowie die Bedeutung elterlicher Begleitung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der Wirkung von Fernsehmedien, um zu klären, inwieweit diese als Risiko oder als Ressource für die Persönlichkeitsentwicklung betrachtet werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Studien zur Medienwirkung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert normative Positionen zur Medienkritik, den Zusammenhang zwischen Bildschirmzeit und Bildungschancen sowie pädagogische Konzepte für einen förderlichen Medienumgang.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Medienkompetenz, Sozialisation, kindliche Entwicklung, Fernsehkonsum und elterliche Erziehung.

Warum spielt die Unterscheidung der "Alpha-Welt" und "Beta-Welt" eine Rolle?

Diese Begriffe von Millner helfen dabei, zwischen unmittelbaren, realen Erfahrungen und medial vermittelten Erlebnissen zu differenzieren, um eine optimale Sozialisationsumwelt zu definieren.

Welchen Stellenwert hat das Konzept der "Generationsgestalten"?

Es dient dazu, zu verdeutlichen, dass jede Generation durch spezifische Leitmedien geprägt wird, was wiederum das unterschiedliche Verhältnis von Heranwachsenden zu ihrer Umwelt beeinflusst.

Inwiefern spielt das Vorlesen eine Rolle im Vergleich zum Fernsehen?

Studien im Text legen nahe, dass Vorlesen und direkte sprachliche Interaktion positive Effekte auf die Sprachentwicklung haben, während exzessiver Fernsehkonsum, besonders im frühen Kindesalter, diese verzögern kann.

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Details

Title
Der Einfluss von Fernsehen auf die Entwicklung des Kindes. Mehr Ressource oder Risiko?
College
University of Dortmund
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
15
Catalog Number
V988608
ISBN (eBook)
9783346360762
ISBN (Book)
9783346360779
Language
German
Tags
Entwicklungsaufgaben Persönlichkeitsentwicklung Fernsehen Medienumgang Medienkompetenz Generationsgestalten Aufwachsen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Der Einfluss von Fernsehen auf die Entwicklung des Kindes. Mehr Ressource oder Risiko?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/988608
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