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Die Kunst und ihre Inszenierung. Duchamps künstlerisch-kuratorische Praxis als Wegbereiter der Modernen Kunst

Titel: Die Kunst und ihre Inszenierung. Duchamps künstlerisch-kuratorische Praxis als Wegbereiter der Modernen Kunst

Hausarbeit , 2020 , 34 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Marlaine Matuszewski (Autor:in)

Kunst - Bildende Künstler
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit dem unkonventionellen Umgang mit Kunst und Raum, wie Duchamp es vollzogen hat. Der Schwerpunkt dieser Auseinandersetzung liegt in der Fragestellung, inwiefern Marcel Duchamp die Regeln der Methoden zur Herstellung von Kunstwerken und die des Kuratierens brechen konnte und inwiefern er hierdurch für die Entwicklung der modernen Kunst (mit-)verantwortlich gewesen ist. Die hier ausgewählten Werke und Raumkonzepte dienen dabei exemplarisch der Verbildlichung dessen, was charakteristisch für den Künstler gewesen ist. Zudem soll gezeigt werden, inwieweit sein Wirken auch auf die Rolle des Rezipienten Auswirkungen gehabt hat.

Ab 1911 werden die Salons von erstmals kubistischen Malereien bespielt. Erst ab diesem Jahr werden die Rezipienten mit dieser Kunstform auseinandergesetzt. Nicht mehr die Malerei als Abbild des Realistischen, sondern collagenartige Werke finden nun ihren Weg in die Kunsträume. Die moderne Kunst, so wie wir sie heute kennen, hat einen Weg hinter sich. Das, was für uns als Betrachter als gewöhnlich gilt, war es für die Rezipienten zum Beginn des 20. Jahrhunderts nicht und musste erst durchgesetzt werden. Zur Entwicklung der Modernen Kunst im 20. Jahrhundert hat Marcel Duchamp beigetragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Über Duchamp

1.1. Leben / Seine Karriere

1.2. Nähe zum Dadaismus

1.3. Der Surrealismus

2. Duchamps Kunst(-begriff)

2.1. Transformation als künstlerisches Konzept

2.2. Das Konzept des Ready-mades (mit Beispielen)/ Sammeln als künstlerische Strategie

2.3 La Fountain als Kunsthauptwerkt des 20. Jahrhunderts

3. Experimentelle Kunstpraxis und Ausstellungsräume

3.1. Die Inszenierungen im Raum / Ausstellungspraxis

3.2 Das tragbare Museum: Marcel Duchamps Boîte-en-valise

3.3 Die Beteiligung des Rezipienten und die Rolle des Künstlers

4. Das Wirken Duchamps

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Rolle von Marcel Duchamp als Wegbereiter der modernen Kunst, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf seiner dualen Praxis als Künstler und Kurator liegt. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwiefern Duchamp durch seine methodischen Regelbrüche in der Kunstherstellung und Präsentation maßgeblich zur Entwicklung zeitgenössischer künstlerischer Konzepte beigetragen hat.

  • Die Transformation des Kunstbegriffs durch Ready-mades.
  • Experimentelle Ansätze in der kuratorischen Ausstellungspraxis.
  • Die Neudefinition der Rolle des Rezipienten im Kunstkontext.
  • Der Einfluss von Zufall und Kontext auf die Wahrnehmung von Kunstwerken.
  • Duchamps Bedeutung als Wegbereiter für nachfolgende Künstlergenerationen.

Auszug aus dem Buch

2.2. Das Konzept des Ready-mades (mit Beispielen)

“Ready-made” ist ein Begriff, der Haushaltsgegenstände und Massenprodukte bezeichnet, die nach dem Willen des Künstlers aus der vertrauten Umgebung herausgerissen und als Kunstwerke in Ausstellungshallen platziert werden. Dabei brauchen diese Ready-mades kontextuelle Informationen in Form von Kommentaren, damit diese verstanden werden können.

Der Einsatz von Kommentaren dieser Ready-mades ist aber nicht von Anfang an gegeben gewesen.

Erst später kam den Gegenständen, die vorerst zu privaten Experimenten bezweckten zu einer bestimmten Begriffsbestimmung: dem „Ready-Made“. Erst, als Duchamp nach New York reiste, haben die Objekte durch die ästhetische Bedeutung, die mit der Begriffsbestimmung einhergeht, eine bestimmte Aufmerksamkeit bekommen.

Die Idee bestand darin, dass, wenn sich die Umgebung ändert, sich auch die Wahrnehmung des Objekts ändert, in dem auf dem Podium/Bühne angezeigten Objekt kein Massenprodukt ist, sondern ein künstlerisches Objekt mit Ausdruckskraft von Form und Farbe. Das heißt, wenn es um Ready-mades geht, handelt es sich nicht um ein Werk an sich, sondern um eine Illustration einer bestimmten Denkweise des Künstlers.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Wandel der Kunstbetrachtung im frühen 20. Jahrhundert und stellt Marcel Duchamp als zentralen Akteur vor, der durch methodische Regelbrüche neue Wege in der Kunstrezeption ebnete.

1. Über Duchamp: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg und die Karriere des Künstlers nach und verortet ihn im Kontext einflussreicher Strömungen wie dem Dadaismus und dem Surrealismus.

2. Duchamps Kunst(-begriff): Der Fokus liegt hier auf den theoretischen Grundlagen von Duchamps Kunst, insbesondere der Transformation durch Ready-mades und der signifikanten Rolle von Werken wie „Fountain“.

3. Experimentelle Kunstpraxis und Ausstellungsräume: Hier wird analysiert, wie Duchamp durch seine kuratorische Tätigkeit und die bewusste Inszenierung von Räumen die aktive Wahrnehmung des Betrachters steuerte.

4. Das Wirken Duchamps: Dieses Kapitel beschreibt den nachhaltigen Einfluss von Duchamps Ansätzen – wie etwa den Zufallsaspekt – auf nachfolgende Künstlergenerationen und verschiedene Kunstdisziplinen.

5. Fazit: Das Fazit fasst Duchamps Bedeutung zusammen, wobei betont wird, dass er durch die Verschränkung von künstlerischer Schöpfung und kuratorischer Praxis nachhaltig die Konventionen der modernen Kunstwelt verändert hat.

Schlüsselwörter

Marcel Duchamp, Ready-made, Moderne Kunst, Dadaismus, Surrealismus, Ausstellungspraxis, Rezipient, Kunstbegriff, Transformation, Boîte-en-valise, Kuratieren, Kunstgeschichte, Ästhetik, Experimentelle Kunst, Zufallsprinzip.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem künstlerischen und kuratorischen Wirken von Marcel Duchamp und analysiert seinen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung und das Verständnis der modernen Kunst.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Konzept des Ready-mades, den experimentellen Ausstellungspraktiken, der Rolle des Betrachters sowie der theoretischen Auseinandersetzung mit Kunstbegriffen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll untersucht werden, wie Marcel Duchamp durch den bewussten Bruch traditioneller Methoden zur Kunstherstellung und Kuratierung als Wegbereiter für die moderne Kunst fungierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse von Kunstwerken und kuratorischen Projekten, flankiert durch die Auswertung einschlägiger kunsthistorischer Fachliteratur und Dokumentationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Duchamps Biografie, seine spezifischen Kunstkonzepte, seine kuratorischen Strategien sowie sein langfristiger Einfluss auf nachfolgende Künstlergenerationen detailliert analysiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zentrale Begriffe sind Marcel Duchamp, Ready-made, Kuratieren, Rezeption, Dadaismus und Transformation.

Welche Bedeutung hat das „Große Glas“ im Kontext dieser Untersuchung?

Das Werk wird als entscheidendes Beispiel für Duchamps experimentelle Kunstpraxis angeführt, das den Betrachter zur aktiven Identifikation und Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk zwingt.

Wie unterscheidet sich die „Boîte-en-valise“ von traditionellen Kunstsammlungen?

Die „Boîte-en-valise“ fungiert als „tragbares Museum“, das eine individuelle, ortsunabhängige Dokumentation und Vermittlung von Duchamps künstlerischem Schaffen ermöglicht.

Warum wird Duchamp in dieser Arbeit auch als Kurator gewürdigt?

Duchamp wird als Kurator hervorgehoben, weil er nicht nur Objekte schuf, sondern durch die Gestaltung von Ausstellungsräumen aktiv die Rahmenbedingungen und die Wahrnehmung von Kunst für den Rezipienten definierte.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Kunst und ihre Inszenierung. Duchamps künstlerisch-kuratorische Praxis als Wegbereiter der Modernen Kunst
Hochschule
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Note
2,0
Autor
Marlaine Matuszewski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
34
Katalognummer
V989044
ISBN (eBook)
9783346348951
ISBN (Buch)
9783346348968
Sprache
Deutsch
Schlagworte
duchamp Modernekunst Kunst der Moderne Avantgarde Inszenierung Ausstellungspraxis Kuratiere kursorische Praxis Readymades Ready-mades
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marlaine Matuszewski (Autor:in), 2020, Die Kunst und ihre Inszenierung. Duchamps künstlerisch-kuratorische Praxis als Wegbereiter der Modernen Kunst, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/989044
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Leseprobe aus  34  Seiten
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