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Themen der Soziologie und der Nachhaltigkeit. Konvivialismus, Postwachstumstheorien, Cradle to Cradle, Prosperity without Growth, Resilienz und Biophilosophie

Title: Themen der Soziologie und der Nachhaltigkeit. Konvivialismus, Postwachstumstheorien, Cradle to Cradle, Prosperity without Growth, Resilienz und Biophilosophie

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 29 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Cassandra Götz (Author)

Sociology - Economy and Industry
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Diese Arbeit gibt einen Überblick über sechs Themen der Soziologie und Nachhaltigkeit. Die jeweiligen Themen werden essayartig analysiert. Begonnen wird mit der Konvivialismusdebatte. Diese befasst sich mit einer neuen Kunst des Zusammenlebens und erörtert Probleme der Wachstumsgesellschaft. Diese werden erläutert und die Meinung der Autoren kritisch betrachtet.

Es folgt eine Darstellung der Kreislaufwirtschaft "Cradle to Cradle", die aus umwelttheoretischer Sicht immer relevanter wird. Dieser Abschnitt erläutert die Grundlagen der Theorie und setzt sich kritisch mit dieser auseinander. Im Anschluss daran befasst sich diese Arbeit mit der sogenannten Postwachstumsdebatte. In unserer heutigen Gesellschaft ist es selbstverständlich, dass man sich immer Weiterbilden und Weiterentwickeln muss, um in seinem Beruf erfolgreich zu sein und anerkannt zu werden. Wir leben in einem Zeitalter, in dem jeder danach strebt schneller und besser zu sein. Doch zu welchem Preis? Welche Nachteile gibt es?

"Prosperity without Growth" ist das anschließende Thema der Arbeit. Immer wieder hört man im Zusammenhang mit dem Begriff Wohlstand auch den Begriff des Wachstums. Doch die Finanzkrise und das damit verbundene Wirtschaftsmodell zeigen, dass man immer mehr auf das Wachstum der Gesellschaft setzt. Jedoch kann es nicht das Ideal der Menschheit sein, das Wachstum um jeden Preis zu fördern, um den Planeten immer mehr auszubeuten. Wie kann Wohlstand auch ohne Wachstum generiert werden? Diese Frage soll in dem Zusammenhang geklärt werden. Der nächste Abschnitt widmet sich der Resilienz, genauer dem "Ästhetischer Eigensinn und Resilienz" von Aida Bosch und Markus Promberger. Dieses Werk wird vorgestellt und diskutiert.

Zuletzt geht es um die Bio-Philosophie: Das Verhältnis von Natur und Kultur neu denken. Dieser Essay beschäftigt sich mit dem Thema der Bio-Philosophie und, wie man das Verhältnis zwischen der Natur, der Gesellschaft und dem Menschen im Allgemeinen neu überdenken kann. Dabei werden Ansätze von Andreas Weber herangezogen. Er behandelt unter anderem neue Gedankengänge, wie das Verhältnis zwischen Mensch und Natur verstanden werden muss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Das Konvivialistische Manifest - Für eine neue Kunst des Zusammenlebens

Kreislaufwirtschaft: Cradle to Cradle

Postwachstumsdebatte

Prosperity without Growth:

Resilienz

Bio-Philosophie: Das Verhältnis von Natur und Kultur neu denken

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit verschiedenen gesellschaftstheoretischen Ansätzen zur Bewältigung der aktuellen ökologischen, sozialen und ökonomischen Krisen auseinander, mit dem Ziel, neue Wege für ein nachhaltiges und erfülltes Zusammenleben jenseits reiner Wachstumsdogmen aufzuzeigen.

  • Analyse konvivialistischer Konzepte zur Verbesserung des zwischenmenschlichen Zusammenlebens.
  • Untersuchung des "Cradle to Cradle"-Prinzips als Modell für eine abfallfreie Kreislaufwirtschaft.
  • Diskussion der Postwachstumsdebatte und der Auswirkungen gesellschaftlicher Beschleunigung.
  • Reflexion über Wohlstandsbegriffe und die Notwendigkeit einer neuen Bio-Philosophie.

Auszug aus dem Buch

Bio-Philosophie: Das Verhältnis von Natur und Kultur neu denken

Dieser Essay beschäftigt sich mit dem Thema der Bio-Philosophie und, wie man das Verhältnis zwischen der Natur, der Gesellschaft und dem Menschen im Allgemeinen neu überdenken kann. Dabei werden Ansätze von Andreas Weber herangezogen. Er behandelt unter anderem neue Gedankengänge, wie das Verhältnis zwischen Mensch und Natur verstanden werden muss. In seinem Werk „Biokapital. Die Versöhnung von Ökonomie, Natur und Menschheit“, schreibt er vor allem darüber, dass man die Natur nicht von der Ökonomie trennen kann bzw. darf.

Gleich am Anfang seines Buches schreibt Weber, dass nicht der Kapitalismus allein unseren Wohlstand garantiert (Weber 2008, S. 11). Er begründet das damit, dass Menschen in den reichen Ländern häufig unzufrieden sind und täglich hunderte Arten von Lebewesen auf unserem Planeten verschwinden. (Weber 2008, S.11). Denkt man Webers Sichtweise weiter, fallen einem noch mehr dieser Beispiele ein. Beispielsweise gibt es in wohlhabenden Städten immer noch eine große Anzahl an Obdachlosen und bedürftigen Menschen. Durch den Kapitalismus werden einige Menschen immer reicher und andere bleiben dafür auf der Strecke. Reichtum heißt dabei aber noch lange nicht, dass diese Personen sich selbst als zufrieden bezeichnen würden. Dabei spielt es auch eine Rolle, ob das Privatleben den Wünschen der Person entspricht. Wenn der größte Wunsch beispielsweise eine intakte und funktionierende Beziehung mit dem Partner ist und dieser Wunsch nicht erfüllt wird, kann dies auch nicht durch Reichtum erkauft werden. Natürlich kann Kapitalismus einen Beitrag auf dem Weg zum Wohlstand leisten, jedoch spielen hier noch eine Vielzahl an anderen Faktoren eine Rolle. Auch das Schwinden der Artenvielfalt auf unserem Planeten kann wohl kaum unseren Wohlstand garantieren. Insofern ist Webers Aussage durchaus nachvollziehbar.

Zusammenfassung der Kapitel

Das Konvivialistische Manifest - Für eine neue Kunst des Zusammenlebens: Das Kapitel thematisiert die Notwendigkeit einer neuen gesellschaftlichen Basis, die durch kooperatives Handeln und gegenseitigen Respekt soziale Konflikte mindert und den Zusammenhalt stärkt.

Kreislaufwirtschaft: Cradle to Cradle: Es wird das Prinzip einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft erläutert, in dem Abfälle als Nährstoffe für biologische oder technische Kreisläufe fungieren und somit Umweltschäden vermieden werden.

Postwachstumsdebatte: Dieses Kapitel beleuchtet die psychischen und sozialen Folgen der gesellschaftlichen Beschleunigung und diskutiert Ansätze für ein Leben, das sich nicht primär an ökonomischer Steigerung orientiert.

Prosperity without Growth: : Hier wird Wohlstand von reinem materiellem Wachstum entkoppelt und als Verwirklichungschance und psychische Befriedigung neu definiert.

Resilienz: Der Text untersucht, wie vulnerable Haushalte durch soziale Netzwerke und kulturelle Eigensinnigkeit widerstandsfähiger gegenüber Krisen werden können.

Bio-Philosophie: Das Verhältnis von Natur und Kultur neu denken: Das Kapitel plädiert für eine Integration von Ökologie und Ökonomie, wobei die Natur als unverzichtbares Fundament für menschliches Wirtschaften betrachtet wird.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Cradle to Cradle, Konvivialität, Postwachstum, Resilienz, Bio-Philosophie, Umweltschutz, Kapitalismuskritik, Wohlstand, Ökologie, Ökonomie, Beschleunigung, Lebensqualität, Ressourcenschonung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch verschiedene theoretische Ansätze, die Alternativen zum vorherrschenden Wachstumsmodell suchen, um ökologische Krisen und soziale Ungleichgewichte zu bewältigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Kreislaufwirtschaft, die Postwachstumsgesellschaft, die Bedeutung von Resilienz in prekären Lebenslagen sowie das Verhältnis von Natur, Mensch und Wirtschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie ein nachhaltiges Zusammenleben gestaltet werden kann, das die Natur als Fundament respektiert und den Wohlstandsbegriff jenseits materieller Akkumulation neu definiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse zentraler theoretischer Werke, um verschiedene philosophische und ökonomische Perspektiven auf Nachhaltigkeit gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in spezifische Kapitel, die jeweils ein Konzept – etwa "Cradle to Cradle", das konvivialistische Manifest oder die Bio-Philosophie – vorstellen und kritisch erörtern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Resilienz, Postwachstum, Bio-Philosophie und die Überwindung des rein materiell orientierten Wohlstandsverständnisses.

Wie unterscheidet sich "Cradle to Cradle" von herkömmlichem Recycling?

Während Recycling oft nur den Prozess der Müllentsorgung verlängert, sieht "Cradle to Cradle" vor, Produkte von Anfang an so zu konzipieren, dass alle Materialien in biologische oder technische Kreisläufe zurückkehren können.

Warum kritisieren die Autoren das stetige Wirtschaftswachstum?

Die Autoren argumentieren, dass ständiges Wachstum die planetaren Lebenserhaltungssysteme überfordert und zudem nicht automatisch zu einem höheren Wohlbefinden oder Glück der Menschen führt.

Welche Rolle spielt Resilienz für gefährdete Haushalte?

Resilienz ermöglicht es, auch unter widrigen ökonomischen Bedingungen einen eigenen Sinn im Handeln zu finden, soziale Netzwerke zu nutzen und so die Abhängigkeit von destruktiven Konsummustern zu verringern.

Was fordert Andreas Weber mit der "Politik des Lebens"?

Weber fordert eine länderübergreifende Zusammenarbeit, die erkennt, dass ökologischer Schutz eine notwendige Voraussetzung für menschliches Überleben ist und nicht als bloßes Hindernis für Wirtschaftswachstum gesehen werden darf.

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Details

Title
Themen der Soziologie und der Nachhaltigkeit. Konvivialismus, Postwachstumstheorien, Cradle to Cradle, Prosperity without Growth, Resilienz und Biophilosophie
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,3
Author
Cassandra Götz (Author)
Publication Year
2020
Pages
29
Catalog Number
V989091
ISBN (eBook)
9783346348722
ISBN (Book)
9783346348739
Language
German
Tags
themen soziologie nachhaltigkeit konvivialismus postwachstumstheorien cradle prosperity growth resilienz biophilosophie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cassandra Götz (Author), 2020, Themen der Soziologie und der Nachhaltigkeit. Konvivialismus, Postwachstumstheorien, Cradle to Cradle, Prosperity without Growth, Resilienz und Biophilosophie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/989091
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