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Inklusion von Kindern mit Behinderung an Regelschulen. Voraussetzungen und Bedingungen

Titel: Inklusion von Kindern mit Behinderung an Regelschulen. Voraussetzungen und Bedingungen

Hausarbeit , 2020 , 33 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll geklärt werden, unter welchen Voraussetzungen ein guter inklusiver Unterricht durchzuführen ist. Zu Beginn der Arbeit wird erklärt, was der Begriff "Inklusion" eigentlich bedeutet und durch welche Merkmale er sich vom oftmals gleichwertig verwendeten Begriff "Integration" unterscheidet. Anschließend wird die geschichtliche Entwicklung von der Exklusion bis hin zur Inklusion aufgezeigt. Dabei soll auch auf wichtige Reformen und Gesetze, die dieser geschichtlichen Entwicklung zu Grunde liegen eingegangen werden.

Im nächsten Schritt wird erläutert, wie ein guter inklusiver Unterricht auch an Regelschulen durchgeführt werden kann. Hierzu soll gezeigt werden welche Voraussetzungen und Bedingungen hierfür nötig sind.
Außerdem wird aufgezeigt, welche Vorteile beziehungsweise Nachteile ein Besuch der Regelschule von Kindern mit Behinderung mit sich bringen kann.

Abschließend soll an einem aktuellen Beispiel verdeutlicht werden, wie Inklusion an einer Regelschule anhand eines Kindes mit Autismus aussehen kann. Nachdem allgemein geklärt wurde was Autismus ist, soll genauer auf die Problemstellung von Ben M. eingegangen und erläutert werden, welche Zielstellungen und Förderbedarfe daraus resultieren. Zusätzlich wird darauf eingegangen, unter welchen Voraussetzungen der Wechsel auf eine Regelschule möglich war und welche grundlegenden Anforderungen im Vorfeld an die Regelschule gestellt wurden. Zum Schluss wird gezeigt, durch welche Maßnahmen die aufgezeigten Ziele erreicht werden sollen bzw. erreicht wurden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung

2.1 Definition Inklusion

2.2 Unterscheidung Inklusion und Integration

2.3 Geschichte der Inklusion

2.3.1 Von der Exklusion über die Separation zur Integration

2.3.2 Salamanca Erklärung

2.3.3 UN – Behindertenrechtskonvention

3 Inklusiver Unterricht an Regelschulen

3.1 Inklusiver Unterricht – Was ist das?

3.2 Dimension Vielfalt des Unterrichts

3.2.1 Didaktisches Handeln im inklusiven Unterricht – Binnendifferenzierung

3.3 Dimension Vielfalt der Pädagogen

3.3.1 Die Rolle der Lehrperson im inklusiven Unterricht neu überdacht

3.3.2 Qualifizierte Fort- und Weiterbildungen

4 Pro und Kontra für die Inklusion von Kindern mit Behinderung an Regelschulen

4.1 Was spricht für den Besuch einer Regelschule?

4.2 Was spricht gegen den Besuch einer Regelschule?

5 Inklusion an einer Regelschule am Beispiel eines Kindes mit ASS

5.1 Hintergrundinformation

5.2 Was ist Autismus?

5.3 Problemstellung von Ben M.

5.4 Voraussetzungen in Bezug auf Ben M. für den Besuch einer Regelschule

5.5 Zielstellungen und Förderbedarfe

5.6 Maßnahmen zur Erreichung der Zielstellung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Voraussetzungen einer erfolgreichen Inklusion von Kindern mit Behinderung an Regelschulen. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, unter welchen Rahmenbedingungen der gemeinsame Unterricht gelingen kann und welche Vorteile oder Herausforderungen sich für alle Beteiligten ergeben.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Inklusion
  • Gegenüberstellung von Inklusion und Integration
  • Didaktische Konzepte und Anforderungen an das pädagogische Personal
  • Pro- und Kontra-Argumente für Inklusion im Schulalltag
  • Fallbeispiel: Inklusion eines Kindes mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

Auszug aus dem Buch

5.3 Problemstellung von Ben M.

In der Fachliteratur werden bei der Beschreibung des atypischen Autismus unter anderem folgende Merkmale angegeben, die auch bei Ben beobachtbar sind.

Typisch ist eine qualitative Beeinträchtigung der Kommunikation (vgl. ISB 2014 S. 2). Bei Ben lässt sich beobachten, dass er Probleme hat den Sinn des Gesprochenen oder Gelesenen zu verstehen. Häufig erfolgt eine Fokussierung auf bestimmte Details, während der Gesamtzusammenhang nicht erfasst wird. Er nimmt Aussagen oft wörtlich und versteht den bildhaften Charakter mancher Redewendungen nicht auf Anhieb. So konnte er sich beispielsweise nicht vorstellen, was „der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ bedeuten könnte. Er verstand nicht, dass dies nur eine Redewendung ist und nicht wirklich etwas mit einem Apfel zu tun hat.

Ein weiteres Merkmal ist, dass Kinder mit einer ASS große Schwierigkeiten damit haben soziale und emotionale Signale ihrer Mitmenschen richtig einzuschätzen. Außerdem haben sie Probleme damit selber angemessene Signale auszusenden. Die Reaktionen auf Gefühle anderer Menschen sind nur selten angemessen (vgl. ebd.).

Dies ließ sich unter anderem in einer Freistunde beobachten. In dieser versteckten Ben und sein Banknachbar gegenseitig Stifte des jeweils anderen. Nach einiger Zeit fing Bens Banknachbar an zu weinen, da er noch einen Stift vermisste und diesen dringend für die nächste Stunde brauchte. Ben verstand nicht, warum sein Banknachbar weinte und fuhr unbeirrt damit fort Stifte zu verstecken. Auf die Frage warum er nicht damit aufhöre antwortete er, dass es doch ein Spiel zwischen ihm und seinem Banknachbar sei. Nachdem ihm erklärt wurde, warum sein Klassenkamerad weinte gab er ihm die Stifte zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Inklusion ein, grenzt die Begriffe Inklusion und Integration voneinander ab und formuliert das Ziel der Arbeit, anhand eines Fallbeispiels die Voraussetzungen für gelungene Inklusion aufzuzeigen.

2 Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert Inklusion als Menschenrecht, erläutert die Unterschiede zur Integration und beleuchtet die historische Entwicklung von der Exklusion über die Separation bis zur heutigen Inklusionsdebatte.

3 Inklusiver Unterricht an Regelschulen: Hier werden die Merkmale eines inklusiven Unterrichts analysiert, wobei der Fokus auf Binnendifferenzierung sowie der Rolle der Pädagogen und notwendigen Qualifizierungen liegt.

4 Pro und Kontra für die Inklusion von Kindern mit Behinderung an Regelschulen: Das Kapitel wägt Argumente ab und präsentiert Studienergebnisse, die belegen, dass inklusiver Unterricht sowohl bei Kindern mit als auch ohne Behinderung zu positiven Lern- und Sozialergebnissen führen kann, benennt aber auch finanzielle und strukturelle Hürden.

5 Inklusion an einer Regelschule am Beispiel eines Kindes mit ASS: Anhand des Fallbeispiels Ben M. werden spezifische Herausforderungen einer ASS-Diagnose, notwendige Förderbedarfe sowie konkret umgesetzte Maßnahmen zur Unterstützung im Schulalltag dargestellt.

6 Fazit: Das Fazit resümiert, dass Inklusion bei gegebenen Rahmenbedingungen und engagierter Teamarbeit erfolgreich sein kann und einen Mehrwert für die gesamte Klassengemeinschaft bietet.

Schlüsselwörter

Inklusion, Integration, Regelschule, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Autismus-Spektrum-Störung, ASS, Binnendifferenzierung, Team-Teaching, Schule für alle, UN-Behindertenrechtskonvention, Sozialkompetenz, individuelle Förderung, Bildungsgerechtigkeit, Schulbegleitung, pädagogische Fachkräfte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Inklusion von Kindern mit Behinderung an Regelschulen, beleuchtet die theoretischen Grundlagen sowie praktische Herausforderungen und illustriert diese anhand eines konkreten Fallbeispiels.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die historische und rechtliche Einordnung von Inklusion, pädagogische Konzepte für den inklusiven Unterricht, Pro- und Kontra-Argumente sowie die Arbeit mit Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass durch geeignete Rahmenbedingungen und multiprofessionelle Zusammenarbeit Inklusion an Regelschulen erfolgreich umgesetzt werden kann und einen Gewinn für alle Schüler darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Literatur zu Inklusion und Integration sowie eine qualitative Einzelfallstudie zur Veranschaulichung der praktischen Umsetzung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Inklusion im Schulwesen und einen praktischen Teil, der die Förderplanung und Maßnahmen für ein Kind mit Autismus-Diagnose detailliert beschreibt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Inklusion, Regelschule, Autismus-Spektrum-Störung (ASS), Binnendifferenzierung und individuelle Förderung.

Warum wurde für das Fallbeispiel ein Kind mit "Atypischem Autismus" gewählt?

Die Wahl fiel auf diese Diagnose, um die spezifischen kommunikativen und sozialen Herausforderungen sowie die Notwendigkeit individueller Unterstützungssysteme in einem normalen Klassenverband praxisnah darzustellen.

Welche Rolle spielen Symbolkarten in der Förderung von Ben M.?

Symbolkarten dienen als visuelle Orientierungshilfe, um Arbeitsaufträge verständlicher zu machen, Strukturen im Unterricht zu verdeutlichen und dem Kind Sicherheit bei Veränderungen im Schulalltag zu geben.

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Details

Titel
Inklusion von Kindern mit Behinderung an Regelschulen. Voraussetzungen und Bedingungen
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
33
Katalognummer
V989369
ISBN (eBook)
9783346350367
ISBN (Buch)
9783346350374
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Autismus Schule Regelschule Kinder Behinderung Atypisch Grundschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Inklusion von Kindern mit Behinderung an Regelschulen. Voraussetzungen und Bedingungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/989369
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Leseprobe aus  33  Seiten
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