Erstellung eines individuellen Trainingsplans für ein gesundheitsorientiertes Ausdauertraining


Einsendeaufgabe, 2016

21 Seiten, Note: 0,6

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.1.2 Allgemeiner Gesundheitszustand
1.1.3 Bewertung der biometrischen Daten
1.1.3.1 Bewertung des Body-Mass-Index
1.1.3.2 Bewertung des Taille-Hüft-Quotienten
1.1.3.3 Bewertung des Waist-to-Height-Ratio
1.1.3.4 Bewertung des Körperfettanteils
1.1.3.5 Bewertung der Ruheherzfrequenz
1.1.3.6 Bewertung des Ruheblutdrucks
1.2 Leistungsdiagnostik mit dem IPN®-Test
1.2.1 Begründung der Auswahl des IPN®-Tests und des Belastungsschemas
1.2.2 Voreinstufung nach Ruheherzfrequenz und Lebensalter
1.2.3 Voreinstufung unter zusätzlicher Berücksichtigung der Trainingshäufigkeit ausdauerrelevanter Aktivitäten
1.2.4 Auswahl des Belastungsschemas (WHO-Test vs. Hollmann-Venrath-Test)
1.2.5 Durchführung des WHO-Tests
1.2.6 Testprotokoll der Klientin
1.2.7 Bewertung des Testergebnisses
1.3 Gesundheit«- und Leistungsstatus der Person

2 ZIELSETZUNG / PROGNOSE

3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 GrobplanungMesozyklus
3.2 DetailplanungMesozyklus
3.3 Begründung zum Mesozyklus

4 LITERATURRECHERCHE

5 LITERATURVERZEICHNIS

6 TABELLENVERZEICHNIS

1 Diagnose

1.1 Allgemeine und biometrische Daten

1.1.1 Allgemeine und biometrische Daten

Tab. 1: Allgemeine undbiometrische Daten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.2 Allgemeiner Gesundheitszustand

Tab. 2: Allgemeiner Gesundheitszustand

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.3 Bewertung der biometrischen Daten

1.1.3.1 Bewertung des Body-Mass-Index

Tab. 3: Beurteilung des Body-Mass-Index für Erwachsene (BMI) (World Health Organization, 2000)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der errechnete Body-Mass-Index von 19,31 (kg/m2) ist gemäß des Bewertungsschemas der World Health Organization (2000) als Normalgewicht zu werten.

1.1.3.2 Bewertung des Taille-Hüft-Quotienten

Der Taille-Hüft-Quotient von 0,78 ist kleiner als 0,85, was auf eine gynoides Fettverteilungsmuster (Birnenform) schließen lässt (International Task Force for Prevention of Coronary Heart Disease, 1998; Wechsler, Hauner & Gries, 1996). Demnach besteht kein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Herz-Kreislauferkrankungen, einem Typ-2- Diabetes, einerHypertonie oderFettstoffwechselstörungen (Pilimann et al., 2009).

1.1.3.3 Bewertung des Waist-to-Height-Ratio

Der Taille-Größen Index der Klientin liegt bei 0,41 und damit unter dem geschlechtsunspezifischen Grenzwert von 0,5 (Ashwell, Lejeune & McPherson, 1996). Demnach besteht kein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko.

1.1.3.4 Bewertung des Körperfettanteils

Tab. 4: Klassifikation des Körperfettanteils (KFA) für erwachsene Frauen bis 79 Jahre (Gallagher et al., 2000)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der mittels Bioimpedanzanalyse (Tanita®-Fettmesswaage) ermittelte Körperfettanteil von 27,7 %, bedeutet nach der Klassifikation von Gallagher et al. (2000) für die 51jährige Klientin einen normalen, wünschenswerten Körperfettanteil. Eins Gewichtsreduktion oder -Zunahme ist aus präventiver Sicht nicht anzustreben.

1.1.3.5 Bewertung der Ruheherzfrequenz

Der Ruhepuls bei Untrainierten liegt zwischen 70 und 80 Schlägen pro Minute. Bei einer Verbesserung der Ausdauer wird die Ruhe-HF allmählich niedriger. Bei gut trainierten Ausdauersportlem (Radfahrer, Marathonläufer) liegt die Ruhe-HF bei 4050 Schlägen pro Minute

Bei Frauen ist die Herzfrequenz in Ruhe ungefähr zehn Schläge höher als bei Männern gleichen Alters

Ein niedriger Morgenpuls oder Ruhepuls ist ein Trainingseffekt, der durch Ausdauertraining entsteht. Gut trainierte Ausdauerathleten haben einen niedrigen Morgenpuls. Aus einem niedrigen Ruhepuls können keine Schlussfolgerungen über das Leistungsvermögen gezogen werden. (Janssen & Weineck, 2003, S. 50)

Die Morgenpuls der Klientin wurde an fünf aufeinanderfolgenden Tagen (31.10.2016 bis 04.11.2016) morgens direkt nach dem Aufwachen mit einer Pulsmessuhr (POLAR FT1®, Polar Electro GmbH, Büttelborn, Deutschland) gemessen und dokumentiert. Die Ruheherzfrequenz am Morgen lag bei durchschnittlich 54 Schlägen pro Minute. Damit hat die Klientin im Vergleich zu Untrainierten einen unterdurchschnittlich niedrigen Morgenpuls. Daraus soll allerdings keine Schlussfolgerung auf das Leistungsvermögen gezogen werden. Stattdessen soll die Ruheherzfrequenz am Morgen weiter dokumentiert werden, um die Regeneration nach dem Training zu überwachen, Übertraining und Training bei Infektionen zu vermeiden und eine Pulskurve anlegen zu können. Die Pulskurve soll als individueller Referenzwert für einen intraindividuellen Leistungsvergleich dienen. Die Ruheherzfrequenz wird als Beurteilungskriterium zur Voreinstufung bei der Auswahl eines geeigneten Ausdauertests genutzt. Aus einer Senkung der Ruheherzfrequenz soll auf eine Verbesserung des Trainingszustandes geschlossen werden. Gemäß den Ergebnissen einer chinesischen Metaanalyse von 46 prospektiven, bevölkerungsbasierten Kohortenstudien mit 1.246.203 Patienten, führt, ausgehend von 45 Herzschlägen pro Minute, jede Erhöhung der Ruheherzfrequenz um 10 Schläge/Minute, zu einer Steigerung des Sterberisikos um 9%. Bei der kardiovaskulären Mortalität gewann die Erhöhung der Ruheherzfrequenz um 10 Schläge/Minuten, ausgehend von 90 Schlä- gen/Minute, statistische Signifikanz (Strasser, 2015; Zhang, Shen & Qi, 2015). Im Vergleich zu diesen Referenzwerten hat die Klientin kein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Das allgemeine Mortalität könnte allerdings durch eine Ruheherzfrequenzsenkung um 9 Schläge pro Minute, von 54 S/min auf 45 S/min um ca. 9 % gesenkt werden.

1.1.3.6 Bewertung des Ruheblutdrucks

Tab. 5: Blutdruckklassifikation der American Heart Association (modifiziert nach Mancia et al., 2013, S. 1286)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Blutdruck der Klientin wurde am 05.11.2016 um 17:30 Uhr mit einem elektronischen, vollautomatischen Blutdruckmessgerät (boso Medicus X®, Bosch + Sohn GmbH & Co. KG, Jungingen, Deutschland) erhoben. Die Arrhythmie-Erkennung des Testgerätes zeigte hierbei keine Herzrhythmusstörung an. Das Testergebnis von 110/68 RR (mmHg) ist gemäß der Blutdruckklassifikation der American Heart Association (modifiziert nach Mancia et al., 2013, S. 1286) als optimal zu werten.

1.2 Leistungsdiagnostik mit dem IPN®-Test

1.2.1 Begründung der Auswahl des IPN®-Tests und des Belastungsschemas

Zur Leistungsdiagnostik auf dem Fahrradergometer wurde der IPN®-Test ausgewählt, um eine individuelle referenzdatenbasierte Voreinstufung der Belastbarkeit der Klientin vornehmen zu können. Das submaximale Testverfahren ist einem ausbelastendem Test vorzuziehen, da die Klientin aufÜberlastung mit Migräne reagiert.

1.2.2 Voreinstufung nach Ruheherzfrequenz und Lebensalter

Tab. 6: Voreinstufung nach der Ruheherzfrequenz und Lebensalter (modifiziert nach Trunz, 2001; IPN, 2004, S. 4)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Mit Hilfe der erhobenen Ruheherzfrequenz von 54 S/min und dem Lebensalter von 51 Jahren kann eine vorläufige individuelle Zielherzfrequenz (Abbruchkriterium) von 120 S/min für den Fahrradergometertest ermittelt werden.

1.2.3 Voreinstufung unter zusätzlicher Berücksichtigung der Trainingshäufigkeit ausdauerrelevanter Aktivitäten

Tab. 7: Voreinstufung unter zusätzlicher Berücksichtigung der Trainingshäufigkeit ausdauerrelevanter Aktivitäten (modifiziert nach Trunz, 2001; IPN, 2004, S. 4)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Klientin betreibt an 2 Tagen die Wochejeweils eine Stunde funktionelles Kraftausdauertraining, welches als moderates Ausdauertraining gewertet wird. Die vorläufige individuelle Zielherzfrequenz (Abbruchkriterium) wird deshalb mit dem Pulsaufschlag von 5 S/min addiert. Die Zielherzfrequenz nach IPN® unter Berücksichtigung der Trai- ningshäufigkeitausdauerrelevanterAktivitätenbeträgt 125 S/min.

1.2.4 Auswahl des Belastungsschemas (WHO-Test vs. Hollmann-Venrath-Test)

Beim IPN®-Test kommen für das Belastungsschema nach Hollmann und Venrath nur Personen in Frage, denen per Voreinstufung eine Belastbarkeit von mindestens 150 Watt (4 Belastungsstufen) zugemessen wird. Da dies bei der Klientin nach der Voreinschätzung nicht der Fall ist, kommt das Belastungsschema der WHO zur Anwendung.

1.2.5 Durchführung des WHO-Tests

Tab. 8: WHO-Test

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2.6 Testprotokoll der Klientin

Tab. 9: WHO-Testprotokoll derKlientin

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vorab wurde die Klientin mit dem Testablauf vertraut gemacht und zur Beruhigung der Herzfrequenz zehn Minuten lang hingesetzt. Pulsuhr und Brustgurt wurden angelegt und das Fahrradergometer individuell eingestellt. Zu Beginn des WHO-Tests betrug der Tagespuls 66 S/min. Der Tagespuls ist von zahlreichen internen und externen Einflüssen (Stress, Temperatur, Tageszeit etc.) abhängig. Beginnend mit einer Eingangsbelastung von 25 Watt wurde die Belastung alle 2 Minuten um jeweils 25 Watt gesteigert. Begleitend dazu, wurde nach jeder Minute die Herzfrequenz gemessen und in das Testprotokoll eingetragen. Nach 9 Minuten und 9 Sekunden wurde die definierte Pulsobergrenze erreicht. Die fünfte Belastungsstufe wurde daraufhin bis zum Ende gefahren. Beim Testende nach insgesamt 10 Minuten betrug die Herzfrequenz schon 144 S/min. Als Testergebnis dient die Wattleistung der zuletzt vollständig durchgefahrenen Belastungsstufe, bei Erreichen der definierten Pulsobergrenze von 125 S/min, also 125 Watt.

1.2.7 Bewertung des Testergebnisses

Mehr als 4 Belastungsstufen wurden durchgefahren bevor die definierte Zielherzfrequenz erreicht wurde. Dass hierdurch eine sukzessive Stoffwechselveränderung vom aeroben Bereich in Richtung des aerob-anaeroben Übergangsbereiches ermöglicht wurde, spricht für die Validität des Messergebnisses. Das Ergebnis des IPN®-Tests betrug 125 Watt. Daraus errechnet sich eine auf das Körpergewicht bezogene relative Wattleistung von 2,09 Watt/kg Körpergewicht (125 Watt: 59,8 kg). Diese relative Watt-SollLeistung wird zur Referenzdatenanalyse mit den Normwerten des IPN®-Testschemas für diejeweilige Altersstufe und dasjeweilige Geschlecht verglichen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Erstellung eines individuellen Trainingsplans für ein gesundheitsorientiertes Ausdauertraining
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Veranstaltung
Trainingslehre II
Note
0,6
Jahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V989633
ISBN (eBook)
9783346349736
ISBN (Buch)
9783346349743
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Trainingslehre II, Gesundheitsorientiertes Ausdauertraining, Deutsche Hochschule, DHfPG, Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, B.A. Fitnessökonomie
Arbeit zitieren
Anonym, 2016, Erstellung eines individuellen Trainingsplans für ein gesundheitsorientiertes Ausdauertraining, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/989633

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