Das Ziel meiner vorliegenden Arbeit ist, diese deutschen Phraseologismen mit kontrastiver Perspektive vorzustellen. Diese werden anhand des Vergleichs mit dem Koreanischen in pragmatischer Hinsicht dargestellt. Zur Herangehensweise dieser Arbeit werden einige Beispiele der deutschen Phraseologismen ausgesucht, um sich des Hauptteils meiner Arbeit zu bedienen. Außerdem werde ich die Fachtermini im Bereich der Semantik und der Klassifizierung der deutschen Phraseologismen explizieren, da die beiden Teile auf die Verdeutlichung der kontrastiven Phraseologie zurückgegriffen werden. Bei der Wiedergabearbeit von Beispielen wird die interlinguale Vorgehensweise zur Anwendung kommen, um die Vermittlung der Kontrastierung zwischen dem Deutschen und dem Koreanischen voranzubringen.
Als Erstes stellt sich natürlich die Frage, wie die Phraseologie zu der Thematisierung und der Entwicklung der deutschen Sprache beiträgt. Infolge dieser Fragestellung werden die theoretischen Gesichtspunkte vor dem Eingehen auf die Auseinandersetzung mit pragmatischen Gegenüberstellungen beider Sprachen vorgestellt. (bzw. die erheblichen Fachtermini der Phraseologie). Diese Vorstellung besteht darin, sich mit dem semantischen Bereich der Phraseologie intensiver zu beschäftigen und zum praktischen Hauptteil meiner Arbeit zu machen, um damit die Analyse zu ermöglichen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Primäre Fachtermini der Phraseologie
2.1. Im weiteren Sinne
2.2. Im engeren Sinne
2.2.1. Semantische Kriterien der deutschen Phraseologismen
2.2.2. Weitere Besonderheiten
2.3. Einige Klassen der Phraseologismen
3. Phraseologie aus kontrastiver Perspektive
3.1. Quantitative Äquivalenz
3.2. Qualitative Äquivalenz
4. Interlingualer Vergleich Deutsch-Koreanisch
4.1. Gegenüberstellung der Beispiele mit interkulturellem Aspekt
4.1.1. Kollokationen
4.1.2. Sprichwörter
4.1.3. Feste Redewendungen
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht deutsche Phraseologismen aus einer kontrastiven Perspektive im Vergleich mit der koreanischen Sprache. Ziel ist es, die semantischen Kriterien und Klassifizierungen der deutschen Phraseologie darzulegen und diese anhand von praktischen Beispielen interlingual zu kontrastieren, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden nicht verwandten Sprachen aufzuzeigen.
- Grundlagen der deutschen Phraseologie und ihre semantische Klassifizierung
- Methodik des kontrastiven Sprachvergleichs mittels Äquivalenzmodellen
- Untersuchung von Kollokationen, Sprichwörtern und festen Redewendungen
- Analyse der interkulturellen Aspekte bei der Übersetzung von Idiomen
- Herausforderungen durch die Inkompatibilität von Phraseologismen in unterschiedlichen Kulturräumen
Auszug aus dem Buch
2.2.1. Semantische Kriterien der deutschen Phraseologismen
Semantische Kriterien sind je nach den Forschern der Phraseologie unterschiedlich zu bestimmen, da es verschiedene, den Sachverhalt der Phraseologismen, begründende Klassifikation und Terminologie gibt. Jedoch werde ich nicht auf jede Fachbegriffen in diesem Bereich eingehen, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten und Redundanz zu vermeiden. Im Hinblick darauf folgen drei von mir ausgewählte Schwerpunkte. Sie sind nämlich „Grad der Idiomatisierung“, „Lesart“, „Motiviertheit“.
Zunächst eine kurze Darstellung des Grades der Idiomatisierung:
- Voll-idiomatisch: Hierunter versteht man die Phraseologismen, deren Komponenten ihre ursprüngliche wörtliche Bedeutung komplett transformiert haben wie „unter aller Kanone“, „eine runde Sache“, „der Funke im Pulverfass“.
- Teil-idiomatisch: Hierbei behalten die Phraseologismen mindestens einen umgedeuteten Komponenten wie, „ein bunter Abend“, „Guten Hunger“, „guten Rutsch“
- Nicht-idiomatisch: Hierbei sind keine semantischen Differenzen zwischen phraseologischer und wörtlicher Bedeutung herauszulesen wie „Guten Morgen“. „schönen Abend“, „Viel Erfolg“ „schiefes Gesicht“, „schwieriges Problem“.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz der Phraseologie für die Linguistik dar und formuliert das Ziel der Arbeit, deutsche Phraseologismen kontrastiv zum Koreanischen zu analysieren.
2. Primäre Fachtermini der Phraseologie: Hier werden theoretische Grundlagen wie Polylexikalität, Festigkeit und Idiomatizität sowie die Klassifizierung von Phrasemen erläutert.
3. Phraseologie aus kontrastiver Perspektive: Das Kapitel führt in die Äquivalenzmodelle (quantitativ und qualitativ) ein, die als methodisches Instrument für den interlingualen Vergleich dienen.
4. Interlingualer Vergleich Deutsch-Koreanisch: Dies ist der Hauptteil, der anhand von Kollokationen, Sprichwörtern und festen Redewendungen die kontrastive Analyse beider Sprachen praktisch durchführt.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die kulturellen Herausforderungen bei der kontrastiven Untersuchung von nicht verwandten Sprachen wie Deutsch und Koreanisch.
Schlüsselwörter
Phraseologie, Kontrastive Linguistik, Deutsch, Koreanisch, Äquivalenz, Idiomatizität, Kollokationen, Sprichwörter, Feste Redewendungen, Semantik, Interkulturalität, Phraseme, Sprachvergleich, Denotative Bedeutung, Konnotative Bedeutung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Bereich der Phraseologie und untersucht, wie deutsche Phraseologismen in einer kontrastiven Perspektive mit der koreanischen Sprache verglichen werden können.
Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Phraseologie, die Klassifizierung von Phraseologismen sowie deren semantische Untersuchung und interlinguale Kontrastierung.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, die Äquivalenzmodelle auf das Sprachenpaar Deutsch-Koreanisch anzuwenden, um die Gemeinsamkeiten und kulturell bedingten Unterschiede bei der Verwendung von idiomatischen Ausdrücken aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird für den Vergleich genutzt?
Die Arbeit verwendet eine kontrastive Methode, die auf den Äquivalenzmodellen (quantitative und qualitative Äquivalenz) basiert, um semantische Übereinstimmungen und Differenzen systematisch zu erfassen.
Was wird im praktischen Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden konkrete Beispiele für Kollokationen, Sprichwörter und feste Redewendungen ausgewählt und hinsichtlich ihrer Äquivalenz im Koreanischen analysiert.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kontrastive Phraseologie, Äquivalenz, Idiomatizität, interkulturelle Aspekte und den Vergleich zwischen Deutsch und Koreanisch charakterisiert.
Wie unterscheidet die Autorin zwischen den verschiedenen Graden der Idiomatisierung?
Die Differenzierung erfolgt in voll-idiomatische, teil-idiomatische und nicht-idiomatische Phraseologismen, abhängig davon, wie stark die ursprüngliche wörtliche Bedeutung der Komponenten transformiert wurde.
Welche Rolle spielen interkulturelle Aspekte beim Vergleich von Sprichwörtern?
Da Sprichwörter stark kulturell geprägt sind, zeigen sie laut der Autorin die Weltanschauung und Mentalität einer Gesellschaft; der Vergleich deckt auf, ob diese kulturellen Symbole direkt übertragbar oder sprachspezifisch sind.
Warum wird die Nulläquivalenz im Vergleich als problematisch angesehen?
Nulläquivalenz bedeutet, dass für ein deutsches Idiom im Koreanischen keine direkte Entsprechung existiert, was die Übersetzung erschwert, da keine Analogie in Bezug auf Bildhaftigkeit oder Semantik vorhanden ist.
- Arbeit zitieren
- Jinhyun Kim (Autor:in), 2019, Phraseologie aus kontrastiver Perspektive. Ein interlingualer Vergleich des nichtverwandten Sprachenpaars Deutsch – Koreanisch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/989765