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Diskrepanzen zwischen Wertemodellen und Kaufentscheidungen von Konsumenten. Die Verantwortung des Konsumenten im 21. Jahrhundert

Title: Diskrepanzen zwischen Wertemodellen und Kaufentscheidungen von Konsumenten. Die Verantwortung des Konsumenten im 21. Jahrhundert

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 29 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alexandra Erhard (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Ziel dieser Hausarbeit ist es, die aufgestellten Fragen bzgl. des Zusammenhangs von Werten und Konsumentenverhalten zu beantworten. Des Weiteren wird aufgezeigt, in welchem Ausmaß Unternehmen sich dieser Werte bedienen und sie im Bereich des Marketings einsetzen. Da es im Rahmen dieser Hausarbeit nicht möglich ist, eine eigene empirische Forschung durchzuführen, wird auf der Basis von theoretischen Modellen und aktuellen Forschungsständen gearbeitet.

Im zweiten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen zu Ethik und Werten dargestellt. Hierbei werden besonders Konzepte und Modell zur Identifikation von Wertkonzepten und Konflikten bei Werten vorgestellt. Zudem wird der Einfluss von Werten auf Verhaltensweisen erläutert und gezielt das Konsumentenverhalten im 21. Jahrhundert vorgestellt. Die Übereinstimmung von Marken- und Kundenpersönlichkeit, sowie die Verantwortung von Unternehmen und Konsumenten im Zusammenhang mit ethischem Konsum stehen hierbei im Vordergrund. Das dritte Kapitel stellt den Einfluss von Kundenwerten auf das Verhalten von Unternehmen dar.

Zudem wird ein Vergleich zwischen den angebenden Werten von Konsumenten und ihrem Verhalten gezogen. Die Ursachen für die auftretenden Diskrepanzen zwischen Werten und Konsumentenverhalten werden mittels vorliegender empirischer Forschung verargumentiert. In diesem Kapitel steht besonders die ethische Verantwortung von Unternehmen im Vordergrund. Es werden Anforderungen zur Corporate Social Responsibility im Vergleich zu aktuellen Maßnahmen von Unternehmen, in Bezug auf Produkt, Mitarbeiter und Lieferanten, vorgestellt. Abschließend wird die Bequemlichkeit von Kunden als Hauptmotiv zur Nichtverfolgung von Nachhaltigkeitswerten in Industrienationen beleuchtet. Im vierten Kapitel wird die Erfüllung von Marketingversprechen von Unternehmen kritisch beleuchtet. Besonders die Macht der Konsumenten wird als stärkster Treiber für einen Wertewandel für einen nachhaltigen Konsum beschrieben. Zudem wird die wissenschaftliche Gültigkeit der Arbeit kritisch reflektiert. Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Ethik und Werte

2.1.1 Definition von Ethik

2.1.2 Verantwortung als Verbindung zwischen Ethik und Werten

2.1.3 Entstehung von Werten

2.1.4 Theorien zur Werteanalyse

2.1.5 Wertewandel in verschiedenen Kulturen

2.1.6 Einfluss von Werten auf Verhalten

2.2 Konsumentenverhalten

2.2.1 Markenpersönlichkeit

2.2.2 Prinzip der Konsumentensouveränität

2.2.3 Konsumentenverantwortung im 21. Jahrhundert

2.2.4 Unternehmensverantwortung im 21. Jahrhundert

2.3 Zusammenfassung

3 Marketingstrategien zur Repräsentation von Werten

3.1 Bedeutung von Unternehmenskultur und -ethik

3.2 Diskrepanz zwischen Werten und Konsumentenverhalten

3.3 Bedeutung von Konsumentenwerten für Unternehmen

3.4 Ausgewählte Marketingstrategien

3.4.1 Produktstrategie

3.4.2 Preisstrategie

3.4.3 Werbestrategie

3.5 Verwendung von Nachhaltigkeitstrends im Handel

3.6 Aktueller Erfüllungsgrad der Ansprüche an CSR bei Unternehmen

3.7 Mögliches Greenwashing der Unternehmen an ausgewählten Beispielen

3.8 Bequemlichkeit der Konsumenten

4 Diskussion

4.1 Erfüllung von Marketingversprechen der Unternehmen

4.2 Macht der Konsumenten

4.3 Beurteilung wissenschaftliche Gültigkeit

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Werten und dem Konsumentenverhalten sowie die strategische Nutzung dieser Werte durch Unternehmen im Marketing. Das primäre Ziel besteht darin, Diskrepanzen zwischen den von Konsumenten geäußerten Werten (z. B. Nachhaltigkeit) und ihrem tatsächlichen Kaufverhalten zu analysieren und zu beleuchten, wie Unternehmen diese Dynamiken in ihrer Markenführung und CSR-Strategie verarbeiten.

  • Grundlagen von Ethik, Werten und Konsumentenpsychologie
  • Einfluss von Markenpersönlichkeit auf das Konsumentenverhalten
  • Anwendung von Marketingstrategien unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitstrends
  • Kritische Analyse von Greenwashing-Praktiken in verschiedenen Branchen
  • Die Rolle der Konsumentenmacht im Kontext von ethischem Konsum

Auszug aus dem Buch

3.4.3 Werbestrategie

„Für die Zukunftsfähigkeit einer Firma ist das Thema Nachhaltigkeit deshalb von elementarer Wichtigkeit, da es insbesondere im Bereich der Kundenbindung eine zentrale Rolle spielen kann. Das betrifft die zunehmend größere Awareness der Konsumenten, die sich beispielsweise in einem sehr viel differenzierteren Hintergrundwissen in puncto Nachhaltigkeit bemerkbar macht.“ In Bezug auf die Werbestrategie werden die Werte und Verhaltensweisen eines Unternehmens gezielt publik gemacht. Im Zusammenhang mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ sind für den Kunden jedoch nicht nur die Gestaltung von Angeboten, sondern auch der Umgang mit Mitarbeitern und Lieferanten wichtig. Oft positionierten sich Unternehmen durch die Unterstützung von sozialen Projekten im positiven Licht und möchten damit ihren Beitrag zur Gesellschaft beweisen. Durch eine Vielzahl an Greenwashing in Unternehmen verschiedenster Branchen, ist es für die Marketingstrategie ein Muss dem Kunden auf emotionaler Ebene Vertrauen in die Nachhaltigkeit der Organisation zu vermitteln. Zudem soll durch aktive Informationsweitergabe dem Verbraucher die Gestaltung von Preis und Leistung transparent dargestellt werden. Nachhaltiges Marketing bedeutet nicht immer ökologisches Marketing, sondern auch faires und transparentes Marketing. Entscheidungen sollten immer vor dem Hintergrund getroffen werden, den Verbraucher auf Augenhöhe zu begegnen, nicht zu lügen oder Mitbewerbern massiv zu schaden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz von Werten wie „Nachhaltigkeit“ im Kontext der modernen Gesellschaft ein und formuliert die Problemstellung bezüglich des Wertewandels und des Konsumverhaltens.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Definition von Ethik, die Entstehung von Werten und analysiert Modelle zur Werteanalyse sowie Aspekte des Konsumentenverhaltens im 21. Jahrhundert.

3 Marketingstrategien zur Repräsentation von Werten: Es wird untersucht, wie Unternehmen durch Produkt-, Preis- und Werbestrategien auf Kundenwerte reagieren und inwiefern dabei Herausforderungen wie Greenwashing und mangelnde Transparenz auftreten.

4 Diskussion: Das Kapitel reflektiert kritisch über die Erfüllung von Marketingversprechen durch Unternehmen, die tatsächliche Macht der Konsumenten bei der Einflussnahme auf das Angebot und bewertet die wissenschaftliche Gültigkeit der Arbeit.

5 Fazit und Ausblick: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei die Kluft zwischen Wertbekundung und Kaufverhalten sowie die Notwendigkeit gesetzlicher Regulierungen wie das Lieferkettengesetz hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Konsumentenverhalten, Werte, Ethik, Unternehmensverantwortung, CSR, Greenwashing, Markenpersönlichkeit, Konsumentensouveränität, Marketingstrategie, Lieferkettengesetz, Wertewandel, Konsumentenmacht, Wirtschaftsethik, Defizitbedürfnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Werten und dem Konsumentenverhalten sowie der Art und Weise, wie Unternehmen diese Werte im Rahmen ihrer Marketingstrategien nutzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören Wirtschaftsethik, das Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeitsanspruch und Kaufentscheidung, Unternehmensverantwortung (CSR) sowie die Problematik des Greenwashings.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu verdeutlichen, in welchem Ausmaß Unternehmen die Werte ihrer Zielgruppen in ihre Kommunikation und Geschäftsstrategien integrieren und warum es bei Konsumenten häufig zu einer Diskrepanz zwischen Werten und Handlungen kommt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, unter anderem basierend auf theoretischen Modellen der Werteforschung, sowie auf die Auswertung aktueller Studien zum Konsumentenverhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Ethik und Werten sowie eine detaillierte Analyse spezifischer Marketingstrategien, ergänzt durch eine kritische Diskussion zur Wirksamkeit von Nachhaltigkeitsversprechen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Nachhaltigkeit, CSR, Konsumentenverhalten, Unternehmensverantwortung, Greenwashing und ethischer Konsum sind zentrale Begriffe, die den Inhalt der Arbeit maßgeblich beschreiben.

Warum fällt es Konsumenten laut der Autorin oft schwer, nachhaltig zu handeln?

Neben Informationsdefiziten und Budgetgrenzen spielt insbesondere die „Bequemlichkeit“ als Motiv eine große Rolle, die oft in Konflikt mit dem Wunsch nach nachhaltigem Konsum steht.

Welche Rolle spielt das „Lieferkettengesetz“ in der Argumentation der Arbeit?

Es wird als notwendiger regulatorischer Anstoß diskutiert, um die Lücke zwischen freiwilligen unternehmerischen Nachhaltigkeitsversprechen und tatsächlicher ethischer Verantwortung in der Praxis zu schließen.

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Details

Title
Diskrepanzen zwischen Wertemodellen und Kaufentscheidungen von Konsumenten. Die Verantwortung des Konsumenten im 21. Jahrhundert
College
SRH - Mobile University
Grade
2,0
Author
Alexandra Erhard (Author)
Publication Year
2020
Pages
29
Catalog Number
V990109
ISBN (eBook)
9783346351791
ISBN (Book)
9783346351807
Language
German
Tags
diskrepanzen wertemodellen kaufentscheidungen konsumenten verantwortung jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Erhard (Author), 2020, Diskrepanzen zwischen Wertemodellen und Kaufentscheidungen von Konsumenten. Die Verantwortung des Konsumenten im 21. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/990109
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