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"Macht" nach Michel Foucault und in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts

Titel: "Macht" nach Michel Foucault und in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts

Essay , 2019 , 7 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sarah Ackermann (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts
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In diesem Essay wird erläutert, wie Foucault den Begriff „Macht“ definiert und wie dies in der heutigen Gesellschaft (21. Jahrhundert) verstanden wird. Auch möchte ich aufklären, warum die Definition nach Foucault zu Diskussion und zu Kritik führte.

Foucault änderte im Laufe seiner Arbeiten das Verständnis des Begriffes „Macht“, sodass ich die Entwicklung des Begriffes aufzeige. Es gibt derzeit wenig Literatur zum Thema „Macht“, ohne dass es sich rein um die politische Macht handelt. Um auf der philosophischen und soziologischen Ebene zu bleiben, habe ich neben drei Definitionen aus Lexika acht Probanden zwischen 18 und 50 Jahren befragt, was für sie „Macht“ bedeutet. Mit dem Vergleich, wie „Macht“ nach Foucault und heute definiert wird, werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten gegenübergestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hauptteil

1.1 Definition des Begriffs „Macht“ nach Foucault

1.3 Definition des Begriffs „Macht“ heute

1.4 Definition des Begriffs „Macht“ laut Probanden

III. Konklusion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verständnis des Machtbegriffs durch den Philosophen Michel Foucault und vergleicht dieses mit zeitgenössischen Definitionen im 21. Jahrhundert, um Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten in der Auffassung von Macht aufzuzeigen.

  • Analyse der Machttheorie nach Michel Foucault
  • Untersuchung der Mikrophysik der Macht und Disziplinarmethoden
  • Gegenüberstellung mit modernen Begriffsdefinitionen aus Wissenschaft und Lexika
  • Empirische Erfassung des Machtverständnisses bei verschiedenen Probanden
  • Diskussion über die Relevanz von Überwachung und Macht im digitalen Zeitalter

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition „Macht“ nach Michel Foucault

„Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht.“

Foucault fing ab den 1970ern an, den Machtbegriff zu untersuchen und erweiterte den bisher gängigen Machtbegriff, der sich aus seiner Sicht zu sehr an die moralischen Fragen der Disziplin richtete. Statt der moralischen Fragen wurde nach Foucault das Handeln jedes Einzelnen Gegenstand der Untersuchung. Er kam zu der Schlussfolgerung, dass Subjekte Macht mit bestimmten Methoden innerhalb von Diskursen ausüben. Somit zeigte er die Art und Weise von Handeln auf, statt die Ursachen von Macht.

„Macht“ nach Foucault wurde oft als negativ gesehen - der Machtbegriff beschreibt jedoch eine ausführende Macht, die verschiedene Kräfte miteinander in Beziehung setzt. Macht ist daher im Gegensatz zum früheren Machtbegriff positiv. Den Begriff „Macht“ hat Foucault im Laufe seiner Arbeiten teilweise immer mal verändert.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung stellt die Person Michel Foucault vor und erläutert die Zielsetzung, den Machtbegriff im Wandel der Zeit sowie im Vergleich zu modernen Auffassungen zu untersuchen.

II. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Ausarbeitung der Macht nach Foucault, die Darstellung heutiger Begriffsdefinitionen und eine empirische Befragung von Probanden.

1.1 Definition „Macht“ nach Michel Foucault: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Mikrophysik der Macht und wie Foucault Macht als ausführende, nicht unterdrückende Kraft innerhalb von sozialen Beziehungen definiert.

1.3 Definition „Macht“ heute: Hier werden verschiedene Definitionen aus dem Duden sowie aus psychologischen und wirtschaftswissenschaftlichen Lexika gegenübergestellt, um die Vielfalt der heutigen Begriffsverwendung aufzuzeigen.

1.4 Definition „Macht“ laut Probanden: In diesem Abschnitt werden die Ergebnisse einer Befragung von acht Personen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren ausgewertet, die ihren persönlichen Machtbegriff darlegen.

III. Konklusion: Das Fazit stellt fest, dass es keine universelle Definition von Macht gibt und Foucaults Theorien auch im 21. Jahrhundert, insbesondere im Kontext digitaler Überwachung, kritisch relevant bleiben.

Schlüsselwörter

Michel Foucault, Macht, Mikrophysik der Macht, Poststrukturalismus, Disziplinarmacht, Überwachung, Gesellschaft, Machttechniken, Definition, Soziologie, Philosophie, Machtverständnis, Diskurs, Individuum, Kontrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Definition und dem Wandel des Machtbegriffs, ausgehend von den Theorien Michel Foucaults bis hin zum Verständnis in der heutigen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die philosophischen Machtkonzepte Foucaults, der Vergleich mit aktuellen lexikalischen Definitionen sowie die empirische Sichtweise der Bevölkerung auf Macht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Foucaults Machtverständnis und modernen Auffassungen darzulegen und die Vielschichtigkeit des Begriffs zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung sowie eine qualitative schriftliche Befragung (Interviews) von acht Probanden zur Erfassung des Alltagsverständnisses von Macht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Analyse der Mikrophysik der Macht, die Abgrenzung zu gängigen heutigen Lexikoneinträgen und die Auswertung der Probanden-Antworten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Macht, Mikrophysik, Foucault, Überwachung, Gesellschaft, Disziplin und gesellschaftlicher Wandel.

Wie unterscheidet sich die Macht nach Foucault von klassischer Regierungsmacht?

Foucault versteht Macht nicht als zentralisierte Regierungsgewalt, sondern als ein komplexes, dezentrales Geflecht aus unzähligen Beziehungen und Techniken, die das Handeln von Individuen prägen.

Warum wird Foucaults Machtbegriff im 21. Jahrhundert oft kritisiert?

Kritik entsteht vor allem durch die Komplexität und die stetigen Veränderungen seiner Theorien, die Foucault im Laufe seines Lebens selbst vornahm, was eine einheitliche Anwendung erschwert.

Welchen Einfluss haben Internet und Social Media laut der Arbeit auf den Machtbegriff?

Die Autorin/der Autor argumentiert, dass soziale Medien durch ihre Kontroll- und Beeinflussungsmöglichkeiten bestehende Machtstrukturen verstärken und Foucaults Vorhersagen zur Überwachung (Panoptismus) in neuer Form bestätigen.

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Details

Titel
"Macht" nach Michel Foucault und in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
1,7
Autor
Sarah Ackermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
7
Katalognummer
V990425
ISBN (eBook)
9783346352040
Sprache
Deutsch
Schlagworte
macht michel foucault gesellschaft jahrhunderts
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Ackermann (Autor:in), 2019, "Macht" nach Michel Foucault und in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/990425
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Leseprobe aus  7  Seiten
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