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Wie beeinflussen mediale Schönheitsideale das Essverhalten junger Menschen? Präventionsmaßnahmen der sozialen Arbeit

Anorexia nervosa im Überblick

Título: Wie beeinflussen mediale Schönheitsideale das Essverhalten junger Menschen? Präventionsmaßnahmen der sozialen Arbeit

Trabajo Escrito , 2019 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Dave Rybaczyk (Autor)

Trabajo social
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Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit Schönheitsideale in den sozialen Medien das Essverhalten junger Menschen beeinflussen können und wie man diesem entgegenwirken kann. Da die gesamte Auflistung der unterschiedlichen Formen von Fütter- und Essstörungen zu umfangreich für diese Hausarbeit wäre, wird der Fokus auf die Anorexia nervosa (Magersucht) gelegt, da diese auch neben der Bulimie (Essbrechsucht) zu den häufigsten Essstörungen zählt.

Nachdem die Definition für zwei Begriffe vorgestellt werden, folgen die möglichen Ursachen für eine Anorexia nervosa, wobei auf verschiedene Faktoren eingegangen werden, wie z.B. Individuelle und persönliche Faktoren sowie Medieneinflüsse. Daraufhin werden auf die möglichen Folgen der Erkrankung sowie Präventionsmaßnahmen der sozialen Arbeit eingegangen. Da die Berücksichtigung aller Präventionsarten den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde, werden in dieser Arbeit ausschließlich Maßnahmen und Interventionen zur Primär- sowie sekundäre Prävention dargestellt.

Das Thema der vorliegenden Hausarbeit wurde gewählt, da die heutige moderne Gesellschaft mehr als je zuvor durch Medien geprägt ist. Allein im Jahre 2010 konsumierte jeder Deutsche durchschnittlich täglich rund zehn Stunden Medien, davon achteinhalb Stunden die tagesaktuellen Medien wie Fernsehen, Radio, Zeitung und Internet. Zudem nimmt die menschliche Schönheit sowie das Streben danach, das immer wieder wandelbare Schönheitsideal in der jeweils lebenden Kultur zu erreichen, einen enormen Stellenwert ein. Um dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen, wird einem über die sozialen Medien bestimmte Attribute wie extreme Schlankheit, Muskeln, Fitness, Jugendlichkeit und „scheinbare“ Natürlichkeit vorgezeigt. Die Problematik besteht darin, dass der eigene Körper dabei als ein Mittel zur erfolgreichen Selbstdarstellung und im weitesten Sinne auch zur gesellschaftlichen Anerkennung verstanden wird. Die unkontrollierbare Konfrontation mit dem Schönheitsideal durch die Wirtschaft, die Schönheitsindustrien und vor allem durch die Medien, löst einen gesellschaftlich gezwungenen Nachahmungs- und Anpassungsdruck auf die Menschen aus, welche sich in negativen psychischen sowie auch physischen Konsequenzen des menschlichen Wohlbefindens äußern können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung

2.1 Schönheits(-ideal)

2.2 Anorexia nervosa

3. Mögliche Ursachen für eine Anorexia nervosa

3.1 Individuelle Faktoren

3.2 Familiäre Faktoren

3.3 Medieneinflüsse

4. Folgen der Erkrankung

4.1 Kurzfristige Folgen

4.2 Langfristige Folgen

5. Präventionsmaßnahmen der Sozialen Arbeit

5.1 Primärprävention

5.2 Sekundärprävention

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von medienvermittelten Schönheitsidealen auf das Essverhalten junger Menschen und analysiert, welche Rolle die Soziale Arbeit bei der Prävention von Anorexia nervosa einnehmen kann. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie durch gezielte Interventionen entgegengewirkt werden kann.

  • Einfluss moderner Medien und Schönheitsideale auf das Körperbild.
  • Biologische, individuelle und familiäre Ursachen für Anorexia nervosa.
  • Medizinische kurz- und langfristige Folgen der Erkrankung.
  • Präventionsansätze der Sozialen Arbeit (Primär- und Sekundärprävention).
  • Vorstellung konkreter Präventionsprogramme wie "PriMa" und "Student Bodies".

Auszug aus dem Buch

3.3 Medieneinflüsse

Massenmedien wie das Internet, das Fernsehen, Radio oder Modemagazine können zur Verbreitung des Schlankheitsideals beitragen, was bei Frauen zu Unzufriedenheit mit ihrem eigenen Körper führen kann. Zwar häufen sich die Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Medienkonsum und der Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, dennoch gibt es derzeit keine eindeutigen Antworten auf die Frage, wie Medien mit körperbezogenen Aspekten des Selbstbildes und der Essstörung verknüpft sind, da dieses Thema einfach zu komplex und vielfältig ist (vgl. Baumann, 2009:57). Und trotzdem werden Medien und die Werbeindustrie für die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Entstehung von Essstörung immer wieder verantwortlich gemacht, auch wenn dieser Zusammenhang noch nicht ohne Weiteres verallgemeinerbar ist (vgl. Baumann, et al., 2011:o.S.). Was man aber eindeutig sagen kann, ist das Essstörungen aufgrund ihrer stetig zunehmenden Verbreitung und ihrer auf individueller wie auf gesamtgesellschaftlicher Ebene hohen Relevanz zu einem immer größeren Problem unserer Gesellschaft geworden ist und welche auch eine mediale Auseinandersetzung hiermit erfordert (vgl. Baumann, 2009:57). Im Rahmen kulturell geprägter Körper- und schönheitsideale und ihrer Internalisierung wird den Medien ein wichtiger Stellenwert zugetragen, da sie mitunter den hohen Stellenwert des Aussehens und der körperlichen Attraktivität begünstigen sowie unterstützen (vgl. Baumann, 2009:55).

In einer Experimentelle Studie von Grabe, Ward und Hyde (2008) führt die Präsentation von dünnen Models im Vergleich zu normalgewichtigen Models oder nicht lebenden Objekten zu einem viel höheren Maß an Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, einer stärkeren Internalisierung des Schönheitsideals und einem Anstieg von anorektischen Einstellung sowie Verhaltensweisen (vgl. Grabe, et al., 2008:461).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein, definiert den Fokus auf die Anorexia nervosa und erläutert die Relevanz des Themas in einer mediengeprägten Gesellschaft.

2. Begriffserklärung: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe "Schönheit" und "Schönheitsideal" sowie die medizinische Definition der "Anorexia nervosa" nach DSM-5 skizziert.

3. Mögliche Ursachen für eine Anorexia nervosa: Hier werden die verschiedenen Risikofaktoren beleuchtet, wobei der Schwerpunkt auf individuellen Persönlichkeitsmerkmalen, familiären Strukturen und dem Einfluss der Massenmedien liegt.

4. Folgen der Erkrankung: Das Kapitel differenziert zwischen kurzfristigen somatischen Komplikationen und langfristigen organischen sowie neurologischen Folgeschäden der Magersucht.

5. Präventionsmaßnahmen der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel stellt Ansätze der Primärprävention (z.B. Schulprogramme wie "PriMa") und der Sekundärprävention (z.B. internetbasierte Beratungsangebote) vor.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt den großen Einfluss von Medien auf das Körperbild sowie die Notwendigkeit sozialarbeiterischer Interventionen.

Schlüsselwörter

Anorexia nervosa, Magersucht, Schönheitsideal, Medienkonsum, Essstörungen, Soziale Arbeit, Prävention, Körperbild, Primärprävention, Sekundärprävention, Jugendliche, Körperwahrnehmung, Selbstwertgefühl, Medienethik, Intervention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Schönheitsidealen und dem Essverhalten junger Menschen mit einem Fokus auf die Rolle der Medien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Ursachen, die gesundheitlichen Folgen von Anorexia nervosa sowie Interventionsmöglichkeiten durch die Soziale Arbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, inwieweit Schönheitsideale in sozialen Medien das Essverhalten beeinflussen und welche präventiven Maßnahmen die Soziale Arbeit zur Gegensteuerung leisten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literarische Arbeit, die auf einer umfassenden Auswertung bestehender Fachliteratur, Studien und psychologischer Manuale basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert Ursachen (individuell, familiär, medial), medizinische Folgen (kurz- und langfristig) sowie konkrete Präventionsprogramme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Anorexia nervosa, Schönheitsideale, Prävention, soziale Arbeit und Medieneinfluss.

Welche Rolle spielen sogenannte "Pro-Ana" Foren im Internet?

Diese Foren stellen laut Arbeit eine Gefahr dar, da sie Essstörungen verharmlosen, verherrlichen und Betroffene in ihrem gestörten Verhalten bestärken.

Was unterscheidet das Programm "PriMa" von anderen Ansätzen?

Das schulische Programm "PriMa" nutzt eine inhaltliche klinisch-psychologische Entwicklungsmatrix und Poster, um bei Mädchen ab der 6. Klasse Präventionsarbeit zu leisten.

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Detalles

Título
Wie beeinflussen mediale Schönheitsideale das Essverhalten junger Menschen? Präventionsmaßnahmen der sozialen Arbeit
Subtítulo
Anorexia nervosa im Überblick
Universidad
University of Applied Sciences Dortmund
Calificación
1,3
Autor
Dave Rybaczyk (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
20
No. de catálogo
V990523
ISBN (Ebook)
9783346353153
ISBN (Libro)
9783346353160
Idioma
Alemán
Etiqueta
Schönheitsideale Essverhalten Magersucht soziale Medien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dave Rybaczyk (Autor), 2019, Wie beeinflussen mediale Schönheitsideale das Essverhalten junger Menschen? Präventionsmaßnahmen der sozialen Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/990523
Leer eBook
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