Einführung flexibler Arbeitszeitsysteme


Hausarbeit, 2000

7 Seiten


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I. Gliederung

II. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Ziele

3. Der Einführungsprozeß

4. Das VAZIT-Modell
4.1. Allgemeine Bausteine der VAZIT
4.2. Auszugestaltende Bausteine der VAZIT

5. Die Ergebnisse

6. Fazit

II. Literaturverzeichnis:

Linke, Marion, Basse, Horst: Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle in der Praxis, in: Das flexible Unternehmen, hrsg. von Antoni, C. H., Eyer, E., Kutscher, J., Wiesbaden 1999

www.flexible-unternehmen.de

1. Einleitung

Prozesse zur Arbeitszeitflexibilisierung bieten einen ausgezeichneten Hebel für eine kontinuierliche Verbesserung der Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern.

Die Flexibilisierung von Arbeitszeiten ist kein Instrument einseitiger Arbeitgeber- oder Mitarbeiterinteressen. Sie kann statt dessen als strategischer Hebel Kundenorientierung und Servicekultur stärken.

Die Variablen Arbeitszeiten im Team (VAZIT) sind nicht nur als eine Weiterentwicklung der Gleitenden Arbeitszeiten (GLAZ) zu sehen.

In Unternehmen mit Gleitender Arbeitszeit waren immer wieder folgende Probleme zu beobachten:

- unabhängig vom tatsächlichem Bedarf ist in starren Kernzeiten Maximalbesetzung vorhanden;
- erschwerte Steuerung der Personalbesetzung in Gleitzeitphasen;
- Unterscheidung zwischen Zeitsouveränität in Gleitzeitphasen und Anwesenheitspflicht in Kernzeiten;
- „Minutenmentalität“ durch turnusmäßige Saldoabrechnung
- kaum Management der Zeitsalden in eigener Verantwortung wegen Abstimmungsverpflichtung mit Vorgesetztem und dessen Kontrollauftrag der abgerechneten Salden;
- Unzufriedenheit aufgrund mangelnder Berücksichtigung von Mitarbeiterbedürfnissen und zum Teil unkommentierter Streichung von Zeitsalden über zehn Stunden.

VAZIT - Variable Arbeitszeiten im Team

2. Die Ziele

Die Ziele mit Einführung des VAZIT lauten:

- Arbeitszeiten mehr am externen und internen Kunden orientieren;
- Personalbesetzung stärker am schwankenden Arbeitsanfall ausrichten;
- Mitarbeiterinteressen im Rahmen betrieblicher Möglichkeiten öfter berücksichtigen;
- Eigenverantwortung und Flexibilität in der täglichen Arbeit fördern oder erhöhen;
- Teamprozesse fördern.

3. Der Einführungsprozeß

Der Ablauf aller Projekte läßt sich in vier Etappen unterteilen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Alle beteiligten Personen (Führungskräfte, Mitarbeiter und Betriebsrat) müssen ausführlich informiert werden. In Arbeitszeitworkshops werden durch die Beteiligten die neuen Arbeitszeitregeln erarbeitet.

Eine zunächst auf ein Jahr befristete Betriebsvereinbarung wird abgeschlossen.

In der Testphase wird der Umgang mit den vereinbarten Regeln erlernt, Erfahrungen permanent ausgetauscht und gegebenenfalls Regeln angepaßt.

Ein erster Erfahrungsaustausch findet nach fünf bis sechs Monaten statt. Erfahrungsgemäß treten in der ersten Zeit zahlreiche extern und intern verursachte Stolpersteine auf, z. B.:

- Bisherige persönliche oder abteilungsbezogene Gewohnheiten oder Gepflogenheiten in Bezug auf Arbeitsbeginn und -ende;
- Zu wenig Informationen und Abstimmungen innerhalb der Teams;
- Noch nicht ausreichender Freiraum durch den Vorgesetzen.

Nach insgesamt zehn bis zwölf Monaten VAZIT moderiert der regionale Arbeitszeitberater einen Abschlußworkshop. Hier besteht nochmals die Möglichkeit, die Arbeitszeitregelungen bei Bedarf anzupassen. Anschließend wird über die unbefristete Fortsetzung der neuen Modelle entschieden, damit eine dauerhafte Betriebsvereinbarung abgeschlossen werden kann.

Währen des gesamten Prozesses übernehmen regionale Arbeitszeitberater die wichtige Rolle der Koordinatoren und Moderatoren aller Projektschritte.

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Details

Titel
Einführung flexibler Arbeitszeitsysteme
Hochschule
Hochschule Darmstadt
Veranstaltung
BWL-Seminar Schwerpunktthema Flexible Arbeitszeitgestaltung
Autor
Jahr
2000
Seiten
7
Katalognummer
V99064
ISBN (eBook)
9783638975131
Dateigröße
348 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einführung, Arbeitszeitsysteme, BWL-Seminar, Schwerpunktthema, Flexible, Arbeitszeitgestaltung
Arbeit zitieren
Diana Zurek (Autor:in), 2000, Einführung flexibler Arbeitszeitsysteme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/99064

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