Einführung in die Sprachwissenschaft


Skript, 2000

11 Seiten


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Einführung in die Sprachwissenschaft

Charakteristika des sprachlichen Zeichens:

- Inhalts- und Ausdrucksseite
- Morphem = kleinste sprachliche Zeichen, die sowohl Inhalts- als auch Ausdrucksseite haben
- Inhalts- und Ausdrucksseite durch Code miteinander verbunden
- Arbiträr und konventionell
- Flexibel und kann sich wandeln
- Diskret, d.h. es unterscheidet sich eindeutig von anderen

Arbiträr:

- Kein fester kausaler Zusammenhang zwischen Wort und Inhalt/Bedeutung
- Willkürlichkeit der Wörter (z.B. der Tisch, the table, la table)

Konventionell:

- Festlegung/Einigung auf Wörter/darauf, was mit welchem Wort bezeichnet wird natürliche Sprache:
- Sprache von der es “native speakers “ gibt, die also schon längere Zeit besteht und sich entwickelt und die immer noch gesprochen wird

künstlichen Sprachen:

- Sprachen, die extra für spezielle Zwecke erfunden werden, wie z.B. Programmiersprachen oder auch Esperanto, und von denen es keine native speakers gibt
- Es gibt keine Poesie

Tote Sprachen:

- eigentlich natürliche Sprachen, die aber historisch bedingt heute nicht mehr genutzt werden, bzw. genauer gesagt von denen es keine “native speakers“ gibt (z.B. Latein, Altgriechisch).

Lexem:

- Von dem Flexionsformen gebildet werden
- Semantische Bedeutung
- Was im Wörterbuch als eigenständiges Wort auftaucht
- Kleinste Einheit des Wortschatzes einer Sprache

Channel/Medium:

- Wie die Signale vermittelt werden
- Luft bei gesprochener Sprache
- Papier bei geschriebener Sprache

Code:

- Festsetzung der Beziehung zwischen Inhalts- und Ausdrucksseite
- Alle natürlichen Sprachen sind Codes

Language is structure:

- Es ist eine Struktur, die man einem anderen Medium auferlegen kann

Language is a complex system of systems:

- Sprache ist ein großes System, das aus vielen Untergruppen besteht (z.B. Grammatik, Phonetik, Semantik, Morphologie)
- Auf jeder Ebene gewisse Einheiten und gewisse Regeln, wie man diese kombinieren kann
- Verbindungen zwischen den einzelnen Untergruppen erklären Komplexität (wenn in einem System etwas verändert wird, wirkt sich das auf anderes System aus)
- Unterschied Langue <-> Parole
- Aneignung von Sprache bei Kindern: wenn Regeln verstanden -> Eigenleistungen

Phonetik:

- Hat mit Lauten zu tun
- Alle Laute
- Allgemeiner

Phonologie:

- Wissenschaft der (sprachlich relevanten) Laute
- Sprachliche Laute
- Konkreter im wissenschaftlichen Sinne
- Drei Zweige: artikulatorisch, akustisch und auditorisch

Phonemik:

- Beschäftigung mit Phonemen

Reference:

- Verweis auf außersprachliche Referenz
- Schnittstelle zwischen etwas Innersprachlichem und dem außersprachlichen Bezug
- Gebunden an Kontext der Äußerung

Deixis:

- Zeit, Ort, Sprecher, Adressat, Objekte, Geschehnisse
- Kann man nur verstehen, wenn auf der außersprachlichen Ebene z.B. auf etwas gedeutet wird
- Normalerweise Demonstrativpronomen (oder anderes demonstratives Element) enthalten

Sense:

- Sprachlicher Inhalt
- Bereich des Systems
- Konzepte von Dingen

Denotation:

- Was außersprachlich gemeint ist
- Was man konkret meint
- Verweis auf außersprachliche Welt

Isomorph:

- Von der Form her gleich (vgl. medium-transferability)
- Bezieht sich nicht speziell auf Morpheme

Medium-transferability:

- Medium der Sprache kann wechseln

Priorität von gesprochener gegenüber geschriebener Sprache:

- Historisch bedingt: gesprochene Sprache gab es vor der Schrift
- Strukturell bedingt: gesprochene Sprache ist "more basic"/grundlegender
- Funktionell bedingt: der größte Teil der Kommunikation findet mündlich statt
- Biologisch bedingt: man lernt normalerweise erst Sprechen; Schreibenlernen basiert meist auf mündlicher Sprachkompetenz; Veränderungen finden meist im Mündlichen statt

Semiotik/Semisiologie:

- Lehre von den Zeichen (im allgemeinen; nicht nur sprachliche Zeichen)

Competence/Langue/Language-system:

- Fähigkeit (des idealen Sprechers)
- Sprache als System im idealem Zustand

Performance/Parole/Language-behaviour:

- Akt des Sprechens
- Tatsächliche Äußerungen (inkl. Fehler)

Prosodie/Suprasegmentalia:

- Betonung
- Satzmelodie
- Länge

Paralinguistische Merkmale:

- Tempo
- Lautstärke
- Gesten

Akzent:

- bezieht sich nur auf die Aussprache
- kann phonemisch oder subphonemisch sein

Dialekt:

- Unterschiede in Vokabular und Grammatik
- Regionale Unterschiede

- Standard ist der Dialekt, der den Status einer nationalen "Standardsprache" erlangt hat (aus historischen Gründen); wird meist auch beim Lehren dieser Sprache verwendet
- Oft schwer von Soziolekt abzugrenzen (oft bestimmte soziale Schichten, die Dialekt sprechen)

Idiolekt:

- Eigenheit der Sprache jedes einzelnen Sprechers
- Betrifft Vokabular und Aussprache (weniger Grammatik)
- Individueller Dialekt

Stil:

- Unterschied zwischen Umgangssprache und "literary language"
- Situationsbezogen (mit wem redet man, was will man vermitteln,...)

Pidgin:

- Ursprünglich Zwecksprache (für Handel etc.)
- Funktional eingeschränkt
- Künstliche Sprache
- Mischung aus zwei verschiedenen Sprachen
- Sehr beschränktes Vokabular
- Weitere Wörter müssen aus diesem Vokabular zusammengesetzt werden
- Wenig Grammatik
- Keine Flexionsformen
- Geregelte Satzstellung
- Keine Muttersprachler

Kreol:

- Weiterentwicklung der Pidgin-Sprachen
- Es gibt Muttersprachler
- Auf Sklavenplantagen entstanden

Deskriptiv:

- Beschreibend
- Wie Sprache tatsächlich genutzt wird
- Immanente Regeln (der Sprache innewohnend; durch deskriptive Grammatik gefunden)

Präskriptiv:

- Vorschreibend
- Wie Sprache genutzt werden soll
- Transzendente Regeln (auferlegte Regeln)

Hyperkorrektion:

- Übervermeidung von Fehlern (wodurch neue entstehen)

Etymologische Täuschung:

- Etymologie ist für den heutigen Sprachgebrauch irrelevant
- Bedeutung von heute kann man nicht (immer) aus Wortursprung erschließen
- Ursprung von Wörtern kann nicht bis zum wirklichen Ursprung zurückverfolgt werden

Acceptability:

- Akzeptanz von gewissen Formen, Äußerungen,... durch Sprecher der Sprache

Potentiality for use:

- Ob es selber gebraucht werden würde

Meaningfulness:

- Hat kommunikativ eine Bedeutung

Minimalpaare:

- Änderung eines Buchstabens bringt Bedeutungsänderung mit sich

Homophony:

- Gleiche Aussprache, unterschiedliche Schreibung (z.B. rode : road)

Homography:

- Gleiche Schreibung, unterschiedliche Aussprache (meist wegen stress-shift, z.B. import : import)

Homonym:

- Gleiche Aussprache, gleiche Schreibung
- Unterschiedliche Bedeutung
- Meist unterschiedliche Herkunft/Etymologie
- Oft nur partiell (z.B. find : found)
- Absolute Homonymie: alle Formen zweier unterschiedlicher Lexeme stimmen überein

(z.B. bank : bank)

Polysem:

- Unterschiedliche Bedeutungen eines einzigen Lexems (neck)
- Man erkennt normalerweise inhaltlichen Zusammenhang

Synonym:

- Zwei Lexeme sind gleichbedeutend bzw. sinnverwandt
- Komplette Synonymie: zwei Lexeme haben dieselbe deskriptive, expressive und soziale Bedeutung in einigen/speziellen Kontexten (broad : wide); trifft selten zu
- Absolute Synonymie: komplett synonyme Wörter haben gleiche Verteilung, sind in allen Kontexten austauschbar und kommen gleich oft vor; kaum zu finden, außer in deskriptivem Fachvokabular, wo sich aber im Normalfall eine Bezeichnung mit der Zeit durchsetzt (caecitis : typhlitis)
- Inkomplette Synonymie: beschränkt sich meist auf deskriptive Ebene und lässt

Kollokationen außer Acht (father, dad, daddy, pop, ...)

Homorganic sounds:

- Werden an derselben Stelle im Mund hergestellt

Assimilation:

- Angleichung
- Ziel: zwei (mehr oder weniger) homorganic sounds sollen aufeinander folgen
- Vereinfachung der Aussprache
- Kann nicht nur über Lautgrenze, sondern auch über Silbengrenze hinausgehen
- Z.B. bei impossible

Elision:

- Laute werden weggelassen

Liaison:

- Wörter werden gebunden (linking 'r')

Reduktion:

- Laute werden abgeschwächt
- Meist Vokale (werden zu schwa)

Hiatus:

- Zwei Vokale, die aufeinander folgen (z.B. Ende eines Worts und Anfang des nächsten)

Ingressive Luft:

- Geht in den Mund

Egressive Luft:

- Geht aus dem Mund

Vokale:

- Variablen:
- Front, central, back
- Geschlossen, halb-geschlossen, halb-offen, offen
- Rounded, unrounded

Konsonanten:

- Variablen:
- Aritkulationsort
- Artikulationsart
- Stimmhaftigkeit

Phonetische Ähnlichkeit:

- Laute unterscheiden sich nach mehreren Parametern
- Sie können z.B. zwei gleiche Parameter haben
- Phonetische Identität ein- und desselben Lautes ist ein theoretisches Ideal

Phoneme:

- Kleinste bedeutungsunterscheidende/bedeutungsdifferenzierende Einheit einer Sprache
- An sich kein Minimalelement
- Distinctive function (distributional overlap)

Allophone:

- Kleine Unterschiede zwischen den Lauten
- Bewirken keinen Bedeutungsunterschied
- Complementary distribution (no overlap) = die Laute tauchen nie in phonetisch identischer Umgebung auf und können keine Bedeutungsänderung herbeiführen, z.B. clear l und dark l in RP
- Free variation (distributional overlap), z.B. glottal stop statt [t]

Derivation:

- Bildet ein neues Lexem, z.B. {-ation}, {-ism}

Flexion:

- Drückt grammatische Kategorien wie Kasus, Numerus, Genus aus (z.B.: Pluralendung, ing-Form)

Produktivität:

- Voraussetzung: Kennen der Elemente und Regeln der Sprache
- Kombinieren der Elemente entsprechend den Regeln
- Kombination so, dass immer wieder neue, vorher noch nicht verwendete Äußerungen entstehen (können)

Kreativität:

- Voraussetzung: Kennen der Elemente und regeln der Sprache
- Neue Wörter/Elemente erfinden (rule-governed)

Morpheme:

- Minimalelement
- Kleinstes linguistisches Element, das eine Bedeutung trägt
- Kleinstes bedeutungstragendes Element
- Gleiche Bedeutung in jedem Kontext
- Innere & äußere Form
- Konzept des Allomorphs ist parallel zu dem des Allophons
- Durch produktive Morpheme können neue Wörter geschaffen werden (z.B.: {-ish}, {- ism}
- Nullmorphem: man erkennt eine Veränderung im Wort (z.B. Sg. -> Pl. bei sheep -> sheep)
- Flexionsmorpheme. Drücken grammatische Kategorien aus; im Englischen nur Suffixe
- Derivationsmorpheme: kreieren neue Wörter; im Englische Suffixe und Präfixe
- Freie (können für sich alleine stehen) vs. gebundene (nur als Affixe in Verbindung mit anderen Morphemen) Morpheme
- Grammatische Morpheme: verdeutlichen grammatische Kategorien (z.B. Pluralendung, - ing-Form); Funktionswörter; kein semantischer Inhalt
- Lexikalische Morpheme: Lexeme oder Bestandteile/Komponenten von Lexemen; haben semantischen Inhalt
- Blockierte Morpheme: kann nur an einer Stelle in einem Lexem verwendet werden; tragen dort Bedeutung mit
- Präfixe, Suffixe, Infixe, Affixe
- Wurzelmorphem/root morpheme

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wort:

- Minimale/kleinste freie Form (minimum free form)
- Kleinste Einheit, die für sich alleine stehend eine Bedeutung hat

Morphologie:

- Innere Struktur von Wortformen

Syntax:

- Verteilung von Wortformen

- Textsyntax: geht über einen einzelnen Satz hinaus (z.B. Gebrauch von Pronomina); Bedeutungsbezug

- Exophoric reference: das, worauf ich mich beziehe, ist außerhalb des Textes;

Referenzpunkt liegt im Außersprachlichen (z.B. Situation)

- Endophoric reference: im Text; cataphoric = nach vorne weisend, den Referenzpunkt ankündigend; anaphoric = zürückweisend, bezieht sich auf vorher genannten Referenzpunkt

Syntaktische Limitierungen/syntactic constraints:

- Manche Wortklassen nur mit bestimmten anderen zu kombinieren, bzw. mit bestimmten nicht zu kombinieren (z.B. unzählbare Substantive nicht mit unbestimmten Artikel)
- Verben sind restriktiver als Nomina

Collocational restraints:

- Bedeutung der Wörter beeinflusst Kombination
- Erwartungshaltung (z.B. strong coffee und powerful motorcar, nicht umgekehrt)
- Idiomatik
- Clichés
- Metaphern

Modal auxiliaries:

- Hilfsverben, die kleine Bedeutungsvarianten ausdrücken (Möglichkeit, Vorstellung, Wunsch)
- Drücken Modus aus
- Einstellung des Sprechers zum Geschehen/der Satzaussage

Primary auxiliaries:

- Drücken Tempora, Aspekt (simple <-> progressive) und Genus verbi (aktiv <-> passiv)

aus

Lexikalisches Verb:

- Drückt Handlung, um die es tatsächlich geht, aus

Non-finite verb phrases:

- Verb nicht in einer klaren Form in Bezug auf Tempus und Person
- Infinitivsatz
- Partizipialsatz (present & past participle)

Finite verb phrases:

- Zeit wird ausgedrückt (tense distinction)
- Übereinstimmung von Subjekt und Verb (subject concord)

Adjective phrases:

- Können durch Adverbien (meist intensifying, z.B. very) prämodifiziert werden
- Können durch Präpositionalphrase, non-finite verb phrase oder ganzen Satz postmodifiziert werden

Adverb phrases:

- Adjunct (circumstantial): geben zusätzliche Information über Umstände (very quickly)
- Conjunct: verbinden zwei Phrasen; Verbindung zwischen zwei Phrasen (therefore, besides)
- Disjunct: geben Einstellung des Sprechers wieder (frankly, honestly)

Operator:

- Gewisse grammatische Funktion
- Teil der Verbalphrase
- Kann Position verändern
- Drückt Zeit aus
- Kann mit lexikalischem Verb /"head" übereinstimmen (dann ist für manche Funktionen ein "Dummy" nötig)
- Inversion, tense, negative element, tag question

Intensive Verben:

- Verlangen Adjunct oder Complement in Bezug auf das Subjekt

Adjunct:

- Bezieht sich nicht direkt auf das Objekt, sondern ist Teil der Handlung
- Bezieht sich auf Handlung
- Adverbiale Funktion

Complement:

- Bezieht sich auf Person (Subjekt oder Objekt)
- Bezieht sich direkt auf das Objekt bei komplex-transitiven Verben

Monotransitives Verb:

- Verlangt nur ein Objekt

Di-transitives Verb:

- Verlangt zwei Objekte

Komplex-transitives Verb:

- Verlangt Objekt und Adjunct oder Complement

Besonderheit der Präpositionalphrase:

- Exocentric phrase: man braucht immer zwei Elemente, Phrase lässt sich nicht auf ein "head" reduzieren (PP)

- Im Gegensatz dazu endocentric phrase: lässt sich immer auf ein Wort reduzieren;

"head"/Zentrum liegt in Phrase richtig drin (NP, VP)

Funktionale Satzperspektive:

- Umstellung von Satzteilen um eine bestimmte Funktion zu erreichen
- End-focus: letzte Elemente werden meist als betont angesehen
- End-weight: schwerere, längere Elemente werden normalerweise an das Ende gestellt
- Passive: Möglichkeit den Endfokus zu erreichen
- Cleft sentence: Struktur It + Form von (to) be + Fokus + Relativsatz; alle Satzteile bis auf das Verb können betont werden
- Pseudo-cleft sentence: kann auch ein Verb betonen; Struktur What + Verb/Fokus + Form von (to) be + Rest
- Existential "there": nur bei indefiniten Subjekten
- Extraposition: Sachen, die betont werden sollen, rutschen ans Ende/weiter nach hinten
- Marked theme: das, worüber gesprochen wird, soll betont werden, nicht weitere

Informationen; Thema betont, Rema unbetont

Antonyme:

- Gegensätze/Gegensatzpaare

Hyponyme:

- Unterbegriffe

Hyperonyme:

- Überbegriffe

Lexical field/Wortfeld:

- Gruppen von Wörtern, die einen gewissen semantischen Zusammenhang aufweisen

Sentence meaning:

- Abstrakt
- Kontextunabhängig

Utterance meaning:

- Produkt von sentence meaning und Kontext

Object language:

- Sprache, die untersucht wird

Metalanguage:

- Sprache, die benutzt wird um zu analysieren

Performatives:

- Verben, die an sich eine Handlung sind (promise, name sb., ask)
- Indem man die Verben sagt, wird die Handlung ausgeführt

Sprachwandel:

- universell (überall, jede Sprache betreffend), universal
- kontinuierlich (der Prozess ist ständig, nicht abrupt), continious
- regulär, regular
- Übergänge sind fließend
- Gründe für Sprachwandel: intern = Analogie (Verregelmäßigung der Sprache/von unregelmäßigen Formen), Prinzip des geringsten Aufwandes für höchste Effizienz und kommunikative Klarheit; extern = Bilinguistik, Lehnwörter (borrowing), Spracherwerb von Kindern

Lexikalische Lücken/lexical gaps:

- Für manche Begriffe/Sachverhalte gibt es in einigen Sprachen kein Wort
- Lücken können geschlossen werden durch Umschreibung (schwerer zu merken und umständlich), analoge Übersetzung oder Borrowing

Restricted code (Bernstein):

- Inexplizit (z.B. kein großes Vokabular, nicht alles kann genau ausgedrückt werden)
- Kontextabhängig (nur in bestimmten Kontexten anwendbar)
- Mantafahrersprache
- Umstritten, da letztlich Funktionalität der Sprache entscheidend ist

Elaborated code (Bernstein):

- Explizit (man kann alles so benennen, wie man möchte)
- Kontextunabhängig (an keinen bestimmten Kontext gebunden)

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Details

Titel
Einführung in die Sprachwissenschaft
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Veranstaltung
Grundkurs "Einführung in die Sprachwissenschaft"
Autor
Jahr
2000
Seiten
11
Katalognummer
V99067
Dateigröße
351 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
persönliche Stichworte und Definitionen
Schlagworte
Einführung, Sprachwissenschaft, Grundkurs, Einführung, Sprachwissenschaft
Arbeit zitieren
Alexandra Palme (Autor), 2000, Einführung in die Sprachwissenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/99067

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