In dieser Arbeit wird das Geschäftsmodell des "Modern Nomad Fashion Stores" vorgestellt. Die Überlegungen erfolgten anhand des Business Modell Canvas nach Osterwalder, welches Geschäftsideen visualisieren und bei der Konzeptfindung unterstützen soll. Die Geschäftsidee ist der Verfasserin durch die Verknüpfung ihrer Leidenschaft für Mode und E-Commerce, sowie im Studium gewonnene Kenntnisse über das Eventmanagement, gekommen.
Nachdem die Geschäftsidee im zweiten Kapitel kurz erläutert wird, erfolgt die Vorstellung des Geschäftsmodells anhand der neun Elemente des Business Modell Canvas. Im letzten Teil der Arbeit werden mögliche Herausforderungen sowie deren Vermeidungsstrategien und Lösungsansätze diskutiert.
Mobiles Verkaufen neu gedacht: "The Modern Nomad" liefert außergewöhnliche Styles in einer außergewöhnlichen Umgebung, Dabei ist es die erste Lieblingsboutique, die immer genau dort ist, wo auch ihre Kundinnen gerade sind. Der Onlineshop ermöglicht es außerdem, die neusten Trends bequem von Zuhause oder mobil mit dem Smartphone zu shoppen. Wer "The Modern Nomad" lieber live erleben und von einem noch persönlicheren Einkaufserlebnis profitieren möchte, der kann den kleinen Boutiquen Truck auf einem der zahlreichen Festivals und Events in ganz Deutschland erleben, oder gleich einen Termin für eine individuelle Shoppingparty daheim vereinbaren.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Modern Nomad – Mobile Fashion Store Concept
3 Geschäftsmodellierung
3.1 Kundenarten
3.2 Value Proposition/Nutzenversprechen
3.3 Werte
3.4 Vertriebs- und Kommunikationskanäle
3.5 Kundenbeziehungen
3.6 Einnahmequellen
3.7 Schlüsselressourcen
3.8 Schlüsselaktivitäten
3.9 Schlüsselpartner
3.10 Team
3.11 Kosten
4 Herausforderungen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein innovatives Geschäftsmodell für den "Modern Nomad Fashion Store" zu entwickeln und zu visualisieren, um eine hybride Shopping-Erfahrung zwischen stationärem, mobilem und digitalem Handel zu schaffen.
- Konzeption eines mobilen Fashion-Truck-Konzepts
- Integration von Multichannel-Strategien zur Kundengewinnung
- Anwendung des Business Modell Canvas nach Osterwalder
- Analyse der Zielgruppe im Bereich der Experience-Economy
- Strategien zur Differenzierung gegenüber großen Modeketten
Auszug aus dem Buch
3.1 Kundenarten
Die Kernzielgruppe des Geschäfts bilden weibliche Kundinnen im Alter von 18 bis 35 Jahren. Sie sind trend- und modebewusst, designaffin und ein aktiver Teil der sog. Experience-Economy. Sie erwarten ein herausragendes Kundenerlebnis, welches individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und regelmäßig neue Produkte und Erfahrungen. Social Media und Online Shopping gehören zu ihrem Lebensalltag (Digital Natives) und ihr Gespür für die neuesten Fashion Trends und den eigenen Stil ist stark ausgeprägt. 56% der Kundinnen zwischen 18-29 Jahren kaufen mindestens einmal pro Monat neue Bekleidungsstücke8. Dabei neigen sie gerne auch zu Impulskäufen, insofern der Preis die Marke von 99€ nicht übersteigt. Der „Durst nach Erlebnissen“ beschränkt sich nicht allein auf die Online Welt, sondern zeigt sich z.B. in Form regelmäßiger Besuche von Events. Designmärkte, Festivals auch in der realen Welt. Charakteristisch für die Zielgruppe ist eine starke Verknüpfung von online- und offline-Erlebnissen. Während Inspirationen und Information zu Produkte/Dienstleistungen/Events vor allem im Internet eingeholt werden, genießen sie es weiterhin „echte“ Erfahrungen in der „Offline-Welt“ zu sammeln. Der Besuch eines besonderen Ortes (z.B. ein pinker Boutique Truck), der Verzehr eines hübsch angerichteten Essens oder ein tolles Outfit werden im Anschluss in den sozialen Medien geteilt, ob als Post, Story oder Blogbeitrag. Die Kernzielgruppe verfügt über ein mittleres Einkommen und wünscht sich Outfits, die trendbewusst, aber dennoch alltagstauglich sind. Durch große Modeketten sind sie an Fast Fashion, d.h. wöchentlich neue Kollektionen gewöhnt und fordern stetig die neueste modische Ware.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Vision des Modern Nomad Fashion Stores vor und erläutert die methodische Herangehensweise mittels des Business Modell Canvas.
2 Modern Nomad – Mobile Fashion Store Concept: In diesem Kapitel wird das innovative Konzept des Fashion Trucks als mobile Boutique beschrieben, die durch Multichannel-Retail die Lücke zwischen Online-Shopping und Live-Erlebnis schließt.
3 Geschäftsmodellierung: Dieser Abschnitt analysiert das Geschäftsmodell in seinen neun Dimensionen, von der Zielgruppendefinition bis zur Kostenstruktur, um die unternehmerische Tragfähigkeit aufzuzeigen.
4 Herausforderungen: Hier werden potenzielle sozioökonomische, technologische und umweltbedingte Risiken evaluiert sowie konkrete Lösungsansätze und Vermeidungsstrategien formuliert.
Schlüsselwörter
Modern Nomad, Fashion Truck, Business Modell Canvas, Multichannel Retail, Experience-Economy, Mobile Boutique, Modebranche, Geschäftsmodell-Innovation, Online Shopping, Zielgruppenanalyse, Kundenerlebnis, Startup, Solo-Gründung, Social Media Marketing, Digital Natives
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit entwickelt ein detailliertes Geschäftsmodell für den "Modern Nomad Fashion Store", ein Konzept, das mobilen Handel per Truck mit einem Onlineshop verknüpft.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Geschäftsmodellentwicklung, die Kundenbindung in der Fashion-Branche, die Nutzung von Social Media zur Community-Bildung sowie die strategische Planung von Multichannel-Vertriebswegen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die strukturierte Planung und Visualisierung einer Geschäftsidee, die sich durch ein außergewöhnliches Einkaufserlebnis und die Flexibilität eines mobilen Boutique-Trucks vom Massenmarkt abhebt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Analyse basiert primär auf dem Framework des Business Modell Canvas nach Alexander Osterwalder zur systematischen Visualisierung und Entwicklung der Geschäftsidee.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Ausarbeitung der neun Elemente des Business Modells, inklusive Kundenbeziehungen, Einnahmequellen, Schlüsselressourcen und Kostenstrukturen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Business Modell Canvas", "Mobile Fashion", "Multichannel Retail" und "Kundenerlebnis" geprägt.
Wie unterscheidet sich der Modern Nomad Fashion Store von großen Modeketten?
Der Fokus liegt auf einer persönlichen Note, der Individualisierung des Kundenerlebnisses und der Flexibilität, die Mode genau dort anzubieten, wo sich die Zielgruppe aufhält, anstatt auf einer rein anonymen Massenmarktstrategie zu basieren.
Warum ist das Konzept des Multichannel Retails für dieses Geschäftsmodell entscheidend?
Die Verknüpfung von Online- und Offline-Kanälen sorgt für strategische Flexibilität und ermöglicht es, bei Ausfällen eines Kanals (z. B. durch äußere Einflüsse wie Umweltfaktoren oder Pandemien) auf andere Vertriebsstrategien auszuweichen.
Welche Rolle spielen soziale Medien für das Unternehmen?
Soziale Medien, insbesondere Instagram, dienen als primärer Kommunikationskanal zur Inspiration, zur Markenbindung, zur Ankündigung von Standorten und zum Aufbau einer "Truckergirlgang"-Community.
Wie werden Herausforderungen wie schlechtes Wetter oder fehlende Standplätze adressiert?
Die Autorin plant diese Risiken durch eine robuste Finanzplanung, die Erschließung privater Stellplätze und die Stärkung des Online-Vertriebs als stabiles Standbein in Krisenzeiten.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Geschäftsmodellierung eines Fashion-Trucks. Gründungsmanagement am Beispiel des "Modern Nomad Fashion Stores", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/991132