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Tourismuswirtschaft in Tunesien. Wege aus der Krise

Title: Tourismuswirtschaft in Tunesien. Wege aus der Krise

Term Paper , 2019 , 8 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Anonym (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Verschiedene Krisen haben Tunesien in der Vergangenheit vor große Herausforderungen gestellt. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie der Tourismus in der Region belebt und gefördert werden kann.

Millionen von Touristen, besonders aus Europa sowie den Arabischen Emiraten, genossen Jahr für Jahr tunesische Gastfreundschaft. Vor den tiefen Problemen, die das Land dennoch hatte, verschloss die Welt dagegen lange die Augen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – Tunesien vor der Revolution

1.1 Die Jasmin-Revolution

2. Tourismuskrise in Tunesien

2.1 Maßnahmen

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die Auswirkungen der Jasmin-Revolution auf die tunesische Tourismuswirtschaft und erarbeitet Strategien, um das Land als Urlaubsdestination nachhaltig zu stabilisieren und das Vertrauen internationaler Reisender zurückzugewinnen.

  • Historischer Kontext: Tunesien vor und während der Revolution
  • Die wirtschaftlichen Folgen der politischen Instabilität auf den Tourismussektor
  • Herausforderungen durch Sicherheitslage und Terrorismus
  • Strategische Ansätze zur Neupositionierung (z.B. Nischenstrategie)
  • Förderung von Individualtourismus und digitalem Standortmarketing

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung – Tunesien vor der Revolution

Der Nordafrikanische Staat Tunesien zog lange Zeit Urlauber aus aller Welt an. In der arabischen Welt galt er, aus westlicher Sicht, als Musterland und Stabilitätsfaktor innerhalb der Region. Liberale Ansätze, wirtschaftlich und sozial in Afrika herausragend, wie eine Gleichstellung von Mann und Frau, ein ausgebautes Bildungssystem und eine dementsprechend gut ausgebildete Bevölkerung sowie eine prowestliche Orientierung. Zwar durchaus ein Polizeistaat, jedoch für westliche Touristen damit ein sicher scheinendes und attraktives Urlaubsziel. Millionen von Touristen, besonders aus Europa sowie den Arabischen Emiraten, genossen Jahr für Jahr tunesische Gastfreundschaft. Vor den tiefen Problemen, das das Land dennoch hatte, verschloss die Welt dagegen lange die Augen.

Seit 1987 herrschte das Regime von Staatspräsidenten Zine El Abli zu diesem Zeitpunkt bereits. Zine El Abli war erst der zweite Staatspräsident Tunesiens nach der Gründung der Republik im Jahr 1957. Schon der erste Präsident, Bourguiba, hatte die Grundsteine für eine Modernisierung und teils Liberalisierung des Landes gelegt. Gleichzeitig aber, stellte er auch die Weichen für die Errichtung eines autoritären Regimes. Zine El Abli kam mithilfe eines Putsches an die Macht, der vollkommen blutfrei verlief und zunächst auf eine Öffnung des Landes sowie neue Reformen für Wirtschaft und Gesellschaft hoffen ließ. International wurde diese Entwicklung positiv aufgenommen und Tunesien entwickelte sich immer stärker zu einer beliebten Tourismusdestination, von der die Wirtschaft des Landes zunehmend profitierte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – Tunesien vor der Revolution: Dieses Kapitel beleuchtet die sozio-politische Entwicklung Tunesiens unter der Herrschaft von Zine El Abli und beschreibt den Aufstieg des Landes als bedeutende Tourismusdestination vor dem Ausbruch der Revolution.

1.1 Die Jasmin-Revolution: Hier wird der Verlauf der Revolution ab Ende 2010 sowie die darauf folgenden politischen und sicherheitstechnischen Instabilitäten analysiert, die den tunesischen Tourismus schwer belasteten.

2. Tourismuskrise in Tunesien: Der Abschnitt beschreibt den drastischen wirtschaftlichen Einbruch im Tourismussektor nach den politischen Unruhen und die daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und gesellschaftliche Stabilität.

2.1 Maßnahmen: Dieses Kapitel erörtert strategische Ansätze wie die Nischenstrategie, Digitalisierung und Sicherheitskonzepte, um das Vertrauen der Touristen zurückzugewinnen und eine langfristige wirtschaftliche Stabilisierung zu erreichen.

Schlüsselwörter

Tunesien, Tourismuswirtschaft, Jasmin-Revolution, Tourismuskrise, Sicherheitslage, politischer Wandel, Nischenstrategie, Demokratisierung, Wirtschaftsstagnation, Terrorismusbekämpfung, Standortmarketing, Tourismuspolitik, Reiseziel, gesellschaftliche Stabilität, Nordafrika.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der tunesischen Tourismuswirtschaft im Kontext der politischen Umbrüche durch die Jasmin-Revolution und beleuchtet Wege, um aus der resultierenden Krise herauszufinden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die historische Ausgangslage Tunesiens, der Einfluss politischer Instabilität auf den Wirtschaftszweig Tourismus, die sicherheitspolitischen Herausforderungen sowie Konzepte für ein zukunftsorientiertes Tourismusmarketing.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, Strategien aufzuzeigen, wie Tunesien seine Attraktivität als Urlaubsland durch strukturelle Reformen und ein verbessertes Image nach der Krise langfristig sichern kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse der historischen Ereignisse sowie der Auswertung aktueller wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen und tourismusstrategischer Ansätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ursachen der Tourismuskrise nach 2010 und die Erarbeitung konkreter Lösungsansätze, die von Diversifizierung bis hin zu modernem Standortmarketing reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Tunesien, Tourismuskrise, Jasmin-Revolution, Nischenstrategie und politische Stabilität definiert.

Warum war Tunesien vor der Revolution für westliche Touristen so attraktiv?

Tunesien galt als stabiler, prowestlich orientierter Staat mit einer vergleichsweise gut ausgebildeten Bevölkerung und liberalen Ansätzen, was in Kombination mit dem Polizeiregime eine wahrgenommene Sicherheit bot.

Welche Rolle spielt die "Nischenstrategie" bei der Wiederbelebung des Tourismus?

Die Nischenstrategie soll den Fokus vom anfälligen Massentourismus weg hin zu einer Spezialisierung auf kulturelle Schätze und landschaftliche Highlights verschieben, um sich im Wettbewerb besser zu differenzieren.

Wie beeinflusst die Sicherheitslage die Tourismusentwicklung konkret?

Terroranschläge und die politische Unsicherheit haben das Vertrauen der internationalen Reisenden massiv erschüttert, was zu einem Einbruch der Buchungen führte und die Notwendigkeit permanenter Sicherheitskonzepte unterstreicht.

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Details

Title
Tourismuswirtschaft in Tunesien. Wege aus der Krise
College
University of Applied Sciences Mittweida  (Ascenso Akademie)
Grade
2.0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
8
Catalog Number
V991134
ISBN (eBook)
9783346393265
Language
German
Tags
Tourismus Tourismusmanagement Tunesien Tourismuskrise Tourismuswirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Tourismuswirtschaft in Tunesien. Wege aus der Krise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/991134
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