Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit aktuellen Untersuchungen zu Auswirkung der industriellen Landwirtschaft auf die Biodiversität.
Hierbei geht es darum, wie Biodiversität in der Landwirtschaft eine Rolle spielt und diese beeinflusst. Durch die Basis der Klärung von Biodiversität soll es zu einer Untersuchung und Darstellung zwischen der Landwirtschaft und der biologischen Vielfalt kommen. Zunächst wird Biodiversität genauer erläutert, um einen Einstieg in das Thema zu erhalten, dann wird sich auf die Biodiversität in der Landwirtschaft bezogen. Im darauffolgenden Kapitel wird dann das Thema der Umsetzung der Biodiversitätsförderung in der industriellen Landwirtschaft angesprochen. Anschließend wird ein Vergleich aufgestellt zwischen ökologischer und konventioneller Landwirtschaft. Und um das Thema abzuschließen wird die Biodiversität in Deutschland angesprochen und erläutert, um daraufhin das Fazit widerzuspiegeln.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 GRUNDLAGEN
2.1 KULTURLANDSCHAFT
2.2 STICKSTOFF
2.3 PHOSPHOR
2.4 METHAN
2.5 ÖKOSYSTEME
2.6 ENERGIEKREISLAUF
2.7 NÄHRSTOFFKREISLAUF
3 BIODIVERSITÄT
3.1 GENETISCHE VIELFALT
3.2 ARTENVIELFALT
3.3 ÖKOSYSTEMARE VIELFALT
4 BIODIVERSITÄT IN DER LANDWIRTSCHAFT
5 LANDWIRTSCHAFT ALS TEIL DER BIODIVERSITÄT
5.1 BIODIVERSITÄT IN VERSCHIEDENEN LANDWIRTSCHAFTSFORMEN
5.2 GESCHLOSSENER BETRIEBSKREISLAUF DER ÖKOLOGISCHEN LANDWIRTSCHAFT
5.3 BELASTUNG DER LEBENSRÄUME
5.3.1 Bodenschutz
5.3.2 Gewässerschutz
5.3.3 Schutz der Artenvielfalt
6 VERGLEICH ZWISCHEN KONVENTIONELLER UND ÖKOLOGISCHER LANDWIRTSCHAFT
6.1 KONVENTIONELLE LANDWIRTSCHAFT
6.2 ÖKOLOGISCHE LANDWIRTSCHAFT
6.3 VERGLEICH
7 BIODIVERSITÄT IN DEUTSCHLAND
8 FAZIT
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, den Zusammenhang zwischen der industriellen Landwirtschaft und dem Verlust der biologischen Vielfalt in Deutschland zu untersuchen und bestehende Unterschiede zwischen konventionellen und ökologischen Bewirtschaftungsformen im Hinblick auf den Erhalt von Biodiversität zu beleuchten.
- Grundlagen chemischer und ökologischer Kreislaufprozesse.
- Die drei Ebenen der Biodiversität (genetisch, Artenvielfalt, Ökosysteme).
- Die Rolle der Landwirtschaft als integraler Bestandteil der Biodiversität.
- Vergleichende Analyse von ökologischer und konventioneller Landnutzung.
Auszug aus dem Buch
3.1 Genetische Vielfalt
Alle individuellen Eigenschaften von einem Lebewesen, sind durch deine eigene individuelle genetische Ausprägung festgelegt. Diese legt fest, zu welcher Art ein Individuum zugehört und zu welchen Besonderheiten und Einzigartigkeiten und dadurch zur Abgrenzung zu allen anderen Artgenossen diese steht. Der genetische Code ist dabei nicht als eine starre Einheit zu interpretieren, sondern kann durch Genmutationen verändert werden, damit modifizierte bzw. schlechtere oder bessere Lebensvoraussetzungen entstehen können. Somit können sich auf einer weitläufigen Ebene auch innerhalb der Populationen, was bedeutet dass innerhalb derselben Art in einem räumlichen abgegrenzten Areal, sich genetische Merkmale herausbilden, die somit von anderen Populationen sich unterscheiden.
Frosttoleranz, zählt als Beispiel, da es sich einer Gruppe gegenüber der anderen einen großen genetischen Vorteil verschafft, um sich so in einem gezielten Gebiet auszubreiten. Aus der Kausalität ist auch die Entstehung neuer Arten zwischen genetischen Veränderungen und den Populationen zu erklären. Der Mensch hat sich vor allem bei der Nutztierhaltung und der Landwirtschaft bei diesem Phänomen des genetischen Anpassungsmechanismus gezielt bedient.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den rasanten Verlust der Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten und hinterfragt die Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf unsere Lebensgrundlagen.
2 GRUNDLAGEN: Hier werden zentrale Begriffe und Prozesse wie Stickstoff-, Phosphor- und Energiekreisläufe definiert, um ein Verständnis für die komplexen Wechselwirkungen in Ökosystemen zu schaffen.
3 BIODIVERSITÄT: Dieses Kapitel erläutert die drei Hauptebenen der biologischen Vielfalt: die genetische Ebene, die Artenvielfalt und die Vielfalt der Ökosysteme.
4 BIODIVERSITÄT IN DER LANDWIRTSCHAFT: Das Kapitel beschreibt das komplexe Spannungsfeld zwischen der landwirtschaftlichen Urproduktion und der Notwendigkeit, natürliche Ressourcen zu erhalten.
5 LANDWIRTSCHAFT ALS TEIL DER BIODIVERSITÄT: Es wird untersucht, wie biologische Vielfalt landwirtschaftliche Produktivität beeinflusst und welche Belastungen durch verschiedene Wirtschaftsformen auf die Lebensräume ausgeübt werden.
6 VERGLEICH ZWISCHEN KONVENTIONELLER UND ÖKOLOGISCHER LANDWIRTSCHAFT: Ein direkter Vergleich der beiden Bewirtschaftungsformen zeigt Unterschiede in Bezug auf Düngung, Pflanzenschutz und ökologische Auswirkungen auf.
7 BIODIVERSITÄT IN DEUTSCHLAND: Die aktuelle Lage der Artenvielfalt in Deutschland wird dargestellt und verdeutlicht den dramatischen Rückgang vieler Lebensräume.
8 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass eine ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte zwingend erforderlich ist, um das Ziel der Biodiversitätsförderung zu erreichen.
Schlüsselwörter
Biodiversität, Landwirtschaft, Ökosysteme, Nachhaltigkeit, Artenschutz, Stickstoffkreislauf, Phosphor, Bodenfruchtbarkeit, ökologischer Landbau, konventionelle Landwirtschaft, Artenvielfalt, genetische Vielfalt, Bodenschutz, Gewässerschutz, Umweltschutz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Zusammenstellung aktueller Untersuchungen zu den Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf die Biodiversität.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Feldern gehören die ökologischen Grundlagen (Kreisläufe), die Definition von Biodiversität sowie der direkte Vergleich zwischen konventionellen und ökologischen Anbaumethoden.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Untersuchung der Rolle der Landwirtschaft für die biologische Vielfalt und die Darstellung der Wechselwirkungen zwischen landwirtschaftlicher Produktion und dem Erhalt natürlicher Ressourcen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Zusammenstellung und Analyse existierender wissenschaftlicher Publikationen, Berichten und Studien basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die biologischen und chemischen Grundlagen geklärt, danach die Ebenen der Biodiversität erläutert und schließlich die konkreten Einflüsse der verschiedenen landwirtschaftlichen Produktionsformen analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Biodiversität, ökologischer Landbau, Artenschwund und Nachhaltigkeit charakterisiert.
Warum wird der "geschlossene Betriebskreislauf" als wichtig erachtet?
Der geschlossene Kreislauf gilt im ökologischen Landbau als Ideal, da er darauf abzielt, negative Umwelteinflüsse zu minimieren und im Einklang mit den natürlichen Belastungsgrenzen zu wirtschaften.
Welche Rolle spielen Bodenorganismen in diesem Kontext?
Bodenorganismen wie Regenwürmer, Bakterien und Pilze sind entscheidend für die Aufrechterhaltung der Bodenfruchtbarkeit und des Nährstoffkreislaufs, was die Arbeit anhand ihrer funktionalen Bedeutung verdeutlicht.
Wie unterscheidet sich die Flächennutzung von Milch- und Mutterkuhbetrieben?
Die Arbeit stellt fest, dass biologisch wirtschaftende Milchbetriebe im Vergleich zu Mutterkuhbetrieben oft einen höheren Anteil an artenreichem Grünland aufweisen und somit einen größeren Beitrag zum Erhalt dieser Flächen leisten können.
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- Anonym (Author), 2020, Industrielle Landwirtschaft. Welche Auswirkungen hat sie auf die Biodiversität?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/991347