Diese Hausarbeit beschreibt die Erhebung von Schülerfeedback in einer Berufsfachschule für Gesundheits-, Kranken- und Heilerziehungspflege.
Unter Schülerfeedback wird die Rückmeldung von Schülern und Schülerinnen über den Unterricht verstanden. Ziel ist es, eine reflektierte und unabhängige Rückmeldung möglichst aller Schüler und Schülerinnen einer Klasse zu erhalten, um langfristig die Unterrichtsqualität zu steigern. Je differenzierter man Schülerfeedback betrachtet, desto mehr gewinnbringende Aspekte können entdeckt werden.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Unterrichtsdiagnostik
1.1 Abgrenzung Schülerfeedback als Form von Unterrichtsdiagnostik
1.2 Aktueller Forschungsstand zur Wirksamkeit von Schülerfeedback
2. Themenfindung und Hypothesen
3. Material und Methode
3.1 Studiendesign
3.2 Fragebogen
3.3 Durchführung
3.4 Auswertung
3.5 Studienteilnehmer und Stichprobengröße
Zusammenfassung
Literaturverzeichnis
Fragebogen
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine systematische Bestandsaufnahme der Unterrichtszufriedenheit an einer Berufsfachschule durchzuführen, um langfristig die Unterrichtsqualität zu steigern. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, inwieweit pädagogische Vorbildung oder Berufserfahrung von Lehrkräften das erhaltene Schülerfeedback beeinflussen.
- Evidenzbasierte Unterrichtsdiagnostik als Instrument zur Qualitätsverbesserung
- Systematische Erhebung von Schülerfeedback zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen
- Vergleich von Unterrichtswahrnehmungen zwischen verschiedenen Lehrpersonentypen
- Methodik der standardisierten Schülerbefragung im berufsbildenden Kontext
- Einsatz und Auswertung des Schülerfragebogens zur Unterrichtsrückmeldung
Auszug aus dem Buch
1.1 Abgrenzung Schülerfeedback als Form von Unterrichtsdiagnostik
Wie im vorherigen Kapitel bereits beschrieben, ist Schülerfeedback eine der drei Säulen evidenzbasierter Unterrichtsdiagnostik.
Unter Schülerfeedback wird die Rückmeldung von Schülern und Schülerinnen über den Unterricht verstanden. Ziel ist es, eine Rückmeldung möglichst aller Schüler und Schülerinnen einer Klasse zu erhalten, um eine reflektierte und unabhängige Rückmeldung zu erhalten um langfristig die Unterrichtsqualität zu steigern. Je differenzierter man Schülerfeedback betrachtet, desto mehr gewinnbringende Aspekte können entdeckt werden. Neben der Standortbestimmung des eigenen Unterrichts, lässt sich auch das Verhältnis zwischen Schüler und Schülerinnen zu den Lehrpersonen beurteilen. Fast alle der folgenden Aspekte des Schülerfeedbacks haben mittelbare Auswirkungen auf die Unterrichtsqualität.
Bei der Erhebung von Schülerfeedback haben die Schüler selbst die Möglichkeit einzuschätzen, inwiefern sie der Unterricht beim Lernen unterstützt. Dieses direkte inhaltliche und methodische Schülerfeedback kann gezielte Informationen darstellen und so den Unterricht passgenau auf die Lerngruppe abzustimmen. Darüber hinaus zeigt es auch auf, wie der Lernprozess der Schüler und Schülerinnen der Klasse noch besser unterstützt werden kann. Die Umsetzung der Anpassung des Inhaltes, der Didaktik und der Verbesserungsmöglichkeiten führt zu einer unmittelbaren Erhöhung der Unterrichtsqualität (Helmke, 2015).
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Einleitung definiert Unterrichtsdiagnostik als Instrument zur Bestandsaufnahme und Qualitätsverbesserung und führt in die Thematik der systematischen Schülerbefragung ein.
1. Unterrichtsdiagnostik: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung diagnostischer Kompetenzen für den Lehrberuf und ordnet Schülerfeedback als zentrale Säule evidenzbasierter Unterrichtsdiagnostik ein.
1.1 Abgrenzung Schülerfeedback als Form von Unterrichtsdiagnostik: Dieser Abschnitt konkretisiert Schülerfeedback als Rückmeldeprozess, der langfristig zur Unterrichtsqualität beiträgt und Lehrpersonen hilft, ihre Didaktik passgenau auf die Lerngruppe abzustimmen.
1.2 Aktueller Forschungsstand zur Wirksamkeit von Schülerfeedback: Es wird der Forschungsstand beleuchtet, wobei betont wird, dass systematische Fragebögen als ökonomisches Standardrepertoire der Schul- und Unterrichtsforschung dienen.
2. Themenfindung und Hypothesen: Das Kapitel beschreibt die Motivation zur evidenzbasierten Befragung aus der Lehrpraxis und stellt zwei Hypothesen zum Einfluss von Pädagogikstudium und Berufserfahrung auf das Feedback auf.
3. Material und Methode: Hier werden das Studiendesign, der gewählte Fragebogen sowie das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung an einer Berufsfachschule dargestellt.
3.1 Studiendesign: Der Abschnitt beschreibt das Setting der Datenerhebung an einer Berufsfachschule für verschiedene Pflegeberufe und die Einbindung der Befragung in ein Masterstudien-Projekt.
3.2 Fragebogen: Es wird das Erhebungsinstrument der Universität Koblenz-Landau vorgestellt, welches 27 Aussagen in fünf Kategorien umfasst und zur Kriterienbasierten Reflektion des Unterrichts dient.
3.3 Durchführung: Dieser Teil erläutert die Instruktion der Schülerinnen und Schüler sowie die Rahmenbedingungen zur Gewährleistung von Anonymität und Freiwilligkeit.
3.4 Auswertung: Hier wird das Punktesystem zur quantitativen Analyse der Feedbackdaten dargelegt, welches die Bildung von Mittelwerten und Prozentsätzen ermöglicht.
3.5 Studienteilnehmer und Stichprobengröße: Der Abschnitt analysiert die Zusammensetzung der Zielgruppe an der Berufsfachschule unter Berücksichtigung von coronabedingten Einschränkungen.
Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die Zielsetzung der Studie und blickt auf die erwarteten Ergebnisse sowie den Nutzen der geplanten evidenzbasierten Erhebungen.
Schlüsselwörter
Unterrichtsdiagnostik, Schülerfeedback, Unterrichtsqualität, Evidenzbasierung, Lehrerprofessionalität, Berufsfachschule, Fragebogen, Evaluation, Selbstwahrnehmung, Lernmotivation, Didaktik, Bildungsforschung, Rückmeldekultur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Erhebung von Schülerfeedback als Form der Unterrichtsdiagnostik an einer privaten Berufsfachschule, um die Unterrichtsqualität nachhaltig zu verbessern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Felder umfassen die evidenzbasierte Unterrichtsdiagnostik, die Rolle des Schülerfeedbacks für die Lehrprofessionalität sowie die praktische Umsetzung einer standardisierten Befragung in Pflegeberufsausbildungen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist eine Bestandsaufnahme der Unterrichtszufriedenheit. Die Forschungsfrage untersucht zudem, ob Lehrkräfte mit Pädagogikstudium oder längerer Unterrichtserfahrung eine andere Art von Feedback erhalten als ihre Kollegen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine quantitative Methode angewandt, bei der ein standardisierter Schülerfragebogen zur Unterrichtsrückmeldung genutzt wird, um Daten statistisch auszuwerten und Mittelwerte zu bilden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung des Studiendesigns, das verwendete Erhebungsinstrument sowie die organisatorische Durchführung und Auswertung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Unterrichtsdiagnostik, Schülerfeedback, Unterrichtsqualität, Evaluation und Lehrerprofessionalität.
Warum wurde ein Fragebogen der Universität Koblenz-Landau gewählt?
Dieser Fragebogen ist Teil des Konzepts für evidenzbasierte Unterrichtsdiagnostik (EMU) und bietet eine empirisch fundierte Grundlage zur Kriterienbasierten Reflektion des eigenen Unterrichts.
Wie wird mit der Anonymität der teilnehmenden Schüler umgegangen?
Die Befragung erfolgt freiwillig und anonym. Die Schüler werden instruiert, keine persönlichen Daten oder Namen auf den Feedbackbögen zu notieren, um ein unverfälschtes Ergebnis zu gewährleisten.
- Quote paper
- Jennifer Wesemann (Author), 2020, Erfolgreiche Unterrichtsdiagnostik durch Schülerfeedback. Ein Fragebogen für Lehrkräfte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/991560