Theoretiker der Semiotik: Roland Barthes


Seminararbeit, 2000

15 Seiten, Note: 1,0


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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Barthes Beitrag zur Semiotik und dessen Problematik
2.1. Verhältnis von Sprachwissenschaft und Semiotik
2.2. Verallgemeinerung Saussurescher Begriffe
2.3. Übernahme der Hjemslevschen Begriffe Konnotation, Denotation und Metasemiotik, Form und Substanz durch Barthes
2.4. Zusammenfassung

3. Barthes eigentliches Anliegen

4. Schluss

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Roland Barthes beschäftigte sich mit Semiotik. Semiotik oder Semiologie (diese beiden Begriffe sollen synonym gebraucht werden) ist die Wissenschaft vom Zeichen. Zeichen sind Werkzeuge menschlicher Praxis, die speziell und nur zum Zwecke der Kommunikation gemacht sind. Im weiteren Sinne können sie aber neben dem rein kommunikativen Zweck auch noch andere Funktionen erfüllen. In diesem Falle spricht man nicht mehr von Zeichen, sondern von Signifikationen. Zeichen bestehen aus einem Signifikant und einem Signifikat. Das Signigfikant ist die Ausdrucksebene oder das Bedeutende, das Signifikat die Inhaltsebene oder das Bedeutende eines Zeichens. Sprachwissenschaft (oder Linguisitk) ist die Wissen- schaft von Zeichen, die ausschliesslich zum Zwecke der Kommunikation gemacht sind. Barthes war ein Theoretiker, der sich mit Semiotik befasste. Er lebte von 1915 bis 1980. Im Band von Krampen etc.1, der einen Überblick über Semiotik vermitteln will, findet sich kein eigenständiges Kapitel über Roland Barthes. Wogegen Peirce, Morris, Saussure, Hjelmslev und Eco als Klassiker der Semiotik ausgewiesen und ausführlich behandelt werden, wird auf Barthes lediglich an 12 Stellen des Buches hauptsächlich in Bezug auf Saussure verwiesen.

Barthes wird in diesem Buch äusserst kritisch bewertet und sein Beitrag zur Semiotik proble- matisch eingestuft. Gegenstand dieser Arbeit sollen nun die hauptsächlichen Vorwürfe von Krampen etc. gegenüber Barthes sein: Das von Saussure definierte Verhältins von Sprach- wissenschaft und Semiotik sei von Barthes verdreht worden. Er hätte somit Semiotik auf Sprachwissenschaft reduziert. Dieser Vorwurf soll im Kapitel 2.1. geprüft werden.

Desweiteren sollte Barthes Saussuresche Begriffe übernommen und allgemeine semiologische Versuche unternommen haben, wobei er nicht zwischen der Semiologie von sprachlichen Zeichen und nicht-sprachlichen Zeichen differenziert hätte. Damit soll sich im Kapitel 2.2. auseinandergesetzt werden. Den selben Vorwurf macht Krampen etc. Barthes bei seinem Vorgehen, Begriffe von Hjemslev zu übernehmen. Dies ist Gegenstand des Kapitels 2.3. Schliesslich soll noch auf einen weiteren Aspekt eingegangen werden: Barthes Hauptanliegen seiner wissenschaftlichen Tätigkeit lag nicht darin, die Semiotik im engeren Sinne fort zu entwickeln, sondern vielmehr war er interessiert, seine Erkenntnisse über den Zusammenhang von Sprache, Gesellschaft, Macht und Ideologie, Sprachkritik und Gesellschaftskritik, Sprache, eigenem Schreiben und sprachlichen Irritationen praktisch umzusetzen. Ihm ging es vorrangig nicht um den Ausbau der Semiotik in Folge von Saussure und Peirce, schon gar nicht um theoretische Überlegungen hinsichtlich der Struktur des Zeichens, sondern vielmehr um Funktionen von Sprache in der Gesellschaft und daran anknüpfend um die Verwirklich- ung der Konsequenzen, die er aus seinen Einsichten in Sprache, Gesellschaft und Macht gezogen hatte. Oder wissenschaftstheoretisch gesprochen bemühte er sich weniger um den Entdeckungs- und Begründungszusammenhang als um den Verwendungszusammenhang seiner semiotischen Forschung. Dabei genügte es ihm nicht, Empfehlungen zu geben, wie mit Sprache umzugehen sei, sondern dabei aktiv durch sein eigenes sprachliches Schaffen mitzuwirken. Dies soll im Kapitel 3 skizzenhaft dargestellt und damit verbundene mögliche Probleme angedeutet werden.

2. Barthes Beitrag zur Semiotik und dessen Problematik

2.1. Verhältnis von Sprachwissenschaft und Semiotik

Das Saussursche Verhältnis von Sprachwissenschaft und Semiotik ist nach Ansicht Krampens2 von Barthes geradezu umgedreht worden. Für Saussure soll laut Krampen Sprachwissenschaft eine Unterkategorie der Semiologie sein. ,,Die Sprache ist ein System von Zeichen [...] und insofern der Schrift, dem Taubstummenalphabet, symbolischen Riten, Höflichkeitsformen, militärischen Signalen usw. vergleichbar [...]. Die Sprachwissenschaft ist nur ein Teil dieser allgemeinen Wissenschaft, die Gesetze, welche die Semeologie entdecken wird, werden auf Sprachwissenschaft anwendbar sein [...]."3

Semeologie oder Semiologie war für Saussure die Wissenschaft der Zeichensysteme, die er programmatisch ins Auge fasste.4 Sprachlich und nicht-sprachliche Zeichensysteme sind nach obigem Zitat vergleichbar aber nicht identisch. Sprachwissenschaft (die Wissenschaft von speziell sprachlichen Zeichen) sei eine Unterkategorie der Semiologie (die Wissenschaft von Zeichen). Alles, was die Semiologie an Gesetzmässigkeiten entdeckt, ist demnach auch auf sprachliche Zeichensysteme anwendbar. Diese Aussage Saussures lässt aber durchaus zu, dass die Sprachwissenschaft zu Erkenntnissen gelangt, die ausschliesslich für sprachliche Zeichen- systeme gelten und eben nicht für Taubstummenalphabete, symbolische Riten usw. Diese wiederum könnten neben allgemeinen semiologischen Gesetzen auch eigenständige Regeln aufweisen, die nur für das entsprechende Zeichensystem zutreffen. Jedoch müssen sprachliche und andere Zeichensysteme laut der oben zitierten Aussage Saussures eine semiologische Grundlage haben, um ,,vergleichbar" zu sein und um von einer ,,allgemeinen" Wissenschaft Semiologie sprechen zu können.

Fraglich ist nun, wie Barthes jene Beziehung darstellt und ob die Beurteilung von Krampen zustimme, dass Barthes in seinem Vorwort zu den ,,Elements de semiologie" hingegen Semiologie als Teilgebiet der Linguistik oder Sprachwissenschaft eingeordnet hätte, was bedeuten würde, dass die Wissenschaft vom Zeichen der Wissenschaft vom sprachlichen Zeichen unterzuordnen wäre. Im Urteil von Krampen hätte Barthes mit zu jener Tendenz beigetragen, die die Semiologie auf die Linguistik reduziert.5

Welche Konsequenzen ergäben sich aus einem umgedrehten Verhältnis von Semiologie und Sprachwissenschaft? Wäre dies so, dann müsste nun Semiologie nur ein Teilgebiet der Linguistik sein, woraus folgert, dass Semiologie und Linguistik eine Schnittmenge an Regeln aufweisen müssten. Diese Aussage ist vorerst ja auch aus der Darstellung, dass Linguistik ein Teil der Semiologie sei, zu ziehen. Weiterhin wäre dann Linguistik die allgemeinere, übergreifendere Wissenschaft, wogegen Semiotik eine speziellere wäre. Alle Erkenntnisse der Linguistik wären auch auf Semiotik übertragbar. Und schliesslich würde auch folgern, dass Semiotik Gesetzmässigkeiten aufwiese, die nicht lingusitisch wären.

In der Einleitung der deutschen Ausgabe von Barthes ,,Elements de semiolgie"6 ist nichts zu entnehmen, was Krampens Ansicht stützen könnte. Ganz im Gegenteil betont Barthes hier, dass sein Vorgehen, ,, [...] der Linguistik analytische Begriffe zu entlehnen, von denen man a priori annimmt, daß sie allgemein genug sind, um es uns zu ermöglichen, die semiologische Forschung in Angriff zu nehmen [...]"7, ,,[...] vorsichtig und kühn zugleich ist [...]".8 Es ist vielmehr ein Vorschlag von Barthes, Erkenntnisse aus der Linguisik an anderen Zeichensystemen als sprachlichen auf deren Gültigkeit hin zu prüfen. Dies steht in keinem Widerspruch zu Saussures weiter oben angeführter Aussage, aus der man schlussfolgern kann Semiotik und Linguistik haben gemeinsame Gesetze. Barthes weist weiterhin darauf, dass es nicht heissen soll, ,,daß sie [linguistische Begriffe und Gesetzmässigkeiten] im Verlauf der Untersuchung intakt bleiben werden [...]".9 Dies deutet darauf hin ,dass sich Barthes sehr wohl bewusst war, dass andere Zeichensysteme als sprachliche eben nicht nur auf das linguistische Modell reduzierbar sind, sondern auch nach eigenständigen Gesetzen funktionieren, was er desweiteren an den Begriffspaaren Langue/Parole, Signifikant/Signifikat beweist. Er schreibt auch von Semiotik als ,,die Wissenschaft aller Zeichensysteme"10, was wohl eher für eine Ordnung von Semiotik und Linguistik entsprechend Saussures spricht.

2.2. Verallgemeinerung Saussurscher Begriffe

Saussure beschäftigte sich in seinen semiotischen Überlegungen ausschliesslich mit Sprache. Seine Begrifflichkeiten sind demzufolge auf sprachwissenschaftlicher Ebene zu verstehen.11

Barthes gehörte jedoch zu jenen, die infolge Saussures dessen linguistische Prinzipien anwendeten auf nicht-sprachliche Zeichensysteme. Barthes unternahm allgemeine semiologische Versuche, um eben semiotische Regeln (heisst Regeln, die auf alle Zeichensysteme zutreffen) auffinden zu können aber eben nicht zu müssen.12

Tatsächlich übernahm Barthes in seinem Werk ,,Elemente der Semiologie" die Saussurschen Begriffe Langue, Parole, Langage, Signifikant, Signifikat, syntagmatische und assoziative Beziehungen. Diese Begriffe finden sich so bei Saussure.13 Und so sind sie auch bei Barthes wieder zu finden bis darauf, dass er für assoziative Beziehungen das Wort System gebraucht. Er verallgemeinerte also ursprünglich linguistische Begriffe auf nicht-sprachliche Zeichensysteme, und überführt sie so zu allgemeinen semiologischen Begriffen. Aber Barthes betont dabei ausdrücklich den Versuchscharakter dieser Unternehmung, ,,[ ] eine Terminologie vorzuschlagen und zu durchleuchten, in dem Wunsch, sie möge geeignet sein, [...] eine erste (wenn auch vorläufige) Ordnung zu bringen [...]".14

Krampen sieht dennoch dieses Vorhaben als gefährlich an. Gefahren ergeben sich für ihn bloss aus der Tatsache, dass Barthes von der Struktur primär kommunikativer Zeichensysteme (oder sprachlicher Zeichensysteme) auf die Struktur nicht primär kommunikativer Zeichen- systeme (zum Beispiel Kleidung) schliesst. Krampen befürchtet, dass durch mangelnde Differenzierung die Aufgabe, nach strukturellen Unterschieden zwischen verschiedenen Zeichensystemen zu suchen, von Barthes somit von vornherein aufgegeben worden sei.15 Oder anders ausgedrückt hätte Barthes angeblich nicht zwischen der Semiologie der Signifikationen und der Semiologie der Zeichen differenziert. Zeichen sind hierbei Werkzeuge menschlicher Praxis, die speziell und nur zum Zwecke der Kommunikation gemacht sind wie zum Beispiel sprachliche Zeichen. Signifikationen hingegen sind Werkzeuge, die nicht ursprünglich zu diesem Zwecke entstanden; es jedoch potentiell möglich ist, mit ihnen auch zu kommunizieren. Um ein Werkzeug als Signifikation zu kennzeichnen, müsste vorerst nachgewiesen werden, dass es auch der Kommunikation dient. Ein menschliches Werkzeug besteht aus einem Operant (Gegenstand) und einem Utilite (Zweck). Übertragen auf Kommunikation ist der Operant eines kommunikativen Werkzeuges das Signifikant (Ausdruck), das Utilite das Signifikat (Inhalt).16 Und es ist für Krampen gerade gefährlich, nicht zwischen der Semiologie der Zeichen und der Semiologie der Signifikationen zu unterscheiden.

Dabei geht Barthes in seinem semiologischen Werk immer wieder darauf ein, zu welchen begrifflichen Veränderungen die Übernahme sprachwissenschaftlicher Begriffe führt. Nämlich erstens im Ursprung des Systems und Volumenverhältnis von Langue/Parole:

Langue ist ein soziales System, dass die Gesamtheit einer Sprache in ihrem Zeichenumfang und den Regeln ihrer Zusammenstellung umfasst. Sie beruht auf Konvention und ist Teil des kollektiven Gedächtnisses einer Sprachgemeinschaft.

Parole bezeichnet die jeweils aktuelle und tatsächliche Realisierung der Langue. Sie ist der individuelle Teil menschlicher Rede: Lautgebung, konkrete Abfolge der Zeichen beim Sprechen etc.17 Das Begriffspaar bleibt an sich in Takt. Es verändern sich lediglich zwei mit ihnen verbundene Gesetzmässigkeiten, die Barthes bei den von ihn untersuchten nicht- sprachlichen Zeichensystemen, so z. B. der Kleidung, feststellte. Zum einen kann nach Barthes die unbeantwortete Frage in der Linguistik, was war zuerst - Langue oder Parole - bei Signifikationen beantwortet werden. Bei Signifikationen wird Langue in der modernen Massengesellschaft durch eine kleine Entscheidungsgruppe (industrielle Produzenten, die Stückware an Kleidung, Mobiliar etc. herstellen) vorgegeben. Die sprechende Menge kann lediglich über Parole entscheiden.18

Die zweite Modifikation des linguistischen Modells besteht darin, dass bei den von Barthes betrachteten Signifikationen weitaus geringere Kombinationen in Parole möglich sind als bei sprachlichen Zeichen. In der Sprache gibt es endliche Regeln und einen endlichen Zeichen- satz, dagegen aber nahezu unendliche Möglichkeiten der Satzbildung und Kombination möglicher Zeichen, die sich den bestehenden Regeln unterordnen aber dennoch auf Grund der bereits vorhandenen Fülle an Zeichen zur Kommunikation nicht bedarft werden. Die Volumina von Langue und Parole liegen also extrem weit auseinander. Bei Signifikationen hingegen sind diese eher gleichgross, da Parole weniger kombinatorische Möglichkeiten bietet (z.B. die tatsächliche Anordnung der Möbel in der Wohnung, die sich mehr schemenhaft von Wohnung zu Wohnung ähnelt).19

Die anderen weiter oben genannten Begriffe Saussures finden bei Barthes keine Abänderung. Er weist in Bezug auf Begriffe von Hjemslev aber noch auf eine weitere Besonderheit der Signifikationen gegenüber sprachlichen Zeichen hin. Doch dazu soll im nächsten Kapitel genauer eingegangen werden.

2.3. Übernahme der Hjemslevschen Begriffe Konnotation, Denotation und Metasemiotik, Form und Substanz durch Barthes

Auch Barthes Vorgehen, Hjemslevsche Begriffe zu übernehmen und auf allgemein semiotische Fragen anzuwenden, stuft Krampen als unzulässig ein. Krampen wirft Barthes vor, dass er die von Hjemslev begründete ,,[...] Differenzierung von denotativer und konnotativer ,Sprachen' sowie von ,Metasemiotiken' [aufgriff und bei ihm aber] wenig zur Klärung semiologischer Fragen beigetragen haben."20 Jürgen Trabant setzt bei seiner Kritik bereits bei Hjemslev ein.21 Dieser verallgemeinere schon zu sehr und differenziere nicht zwischen Signifikationen, sprachlichen Zeichen und Zeichen, die zwar Bedeutung tragen, aber nicht der zwischenmenschlichen Kommunikation dienen (vorausgesetzt so etwas gibt es). Damit würden nach Krampens und Trabants Ansicht Hjemslev und Barthes Regeln und Funktionsweisen von Signifikationen und anderer Zeichensysteme unreflektiert auch immer auf sprachliche Zeichensysteme übertragen. Doch im folgenden sollen diese Probleme genauer erläutert werden. Zuerst sind dazu einige Definitionen notwendig. Hjemslev definierte folgende Begriffe:

Ein denotatives Zeichen ist ,,ein Zeichen ohne Berücksichtigung konnotativer, externer Faktoren."22 Denotatives Zeichen bedeutet bei Hjemslev ein normales Zeichen an sich. Ein konnotatives Zeichen besteht, wenn die Ausdrucksebene (Signifikant) eines Zeichens selbst wiederum ein Zeichen bildet.23

Ein Metazeichen liegt dann vor, wenn die Inhaltsebene (Signifikat) eines Zeichens selbst wiederum ein Zeichen bildet.24

Form und Substanz sind zwei weitere Begriffe die Hjemslev einführte. Sowohl Inhalts-, als auch Ausdrucksebene eines Zeichens sind in Form und Substanz unterscheidbar. Form umfasst alles, was am Zeichen beschrieben werden kann, ohne aussersprachliche Prämissen machen zu müssen. Um die Substanz eines Zeichens beschreiben zu können, sind hingegen aussersprachliche Prämissen notwendig. Über die Ausdrucksform macht z.B. die Syntax aussagen, über die Ausdruckssubstanz die Phonologie und Physik. Die Inhaltsform eines Zeichens wird beschrieben, indem man darstellt, in welchem Bezug das Signifikat eines Zeichens zu anderen Signifikaten steht. Inhaltssubstanz meint emotionale oder gedankliche Aspekte, die ein Zeichen ,,enthält".25

Metasemiotik ist ein Zeichen dritten Grades. Sprechen über Semiologie schafft Metasemiologische Zeichen.26 Dies ist schwer nachvollziehbar und soll hier nicht weiter Gegenstand der Auseinandersetzung sein.

Barthes übernimmt Hjemslevs Begriffe der Denotation, Konnotation, Form und Substanz, Ausdrucksebene und Inhaltsebene. Barthes spricht zwar nicht von Metazeichen, meint dies aber indirekt, wenn es bei ihm um Metasprachen geht.

Barthes fängt keineswegs wenig mit Hjemslevschen Begriffen an, sondern weist auf ver- schiedene Sachverhalte hin. Erstens weist er bezüglich Konnotation auf folgendes hin: Mehrere Denotative Zeichen können sich zu nur einer Ausdrucksebene eines konnotativen Zeichens zusammenfassen. Er führt einen neuen Begriff ein und nennt das Signifikant eines konnotativen Zeichens Konnotator. Ein Konnotator kann wie gesagt mehrere Denotative Zeichen vereinen. ,,[...] große Teile des Denotationsdiskurses können eine einzige Einheit des Konnotationssystems bilden (dies gilt beispielsweise für den Tonfall eines Textes [...])."27 Der Tonfall eines Textes ist dann das Signifikant des konnotativen Zeichens, das auf ein Signigfikat weist. Der Tonfall ergibt sich aber eben nur aus dem gesamten Text, also aus der spezifischen Anordnung mehrerer denotativer Zeichen. Daneben finden sich noch weitere Bemerkungen von Barthes, von denen aber nur noch auf zwei eingegangen werden soll: Erstens Rhetorik und Ideologie: Barthes sagt: Das Konnotationssignifikat ist ,,[...] wenn man so will, ein Ideologiefragment: [...] ein Werk [hier als Konnotator zu verstehen, welches sehr viele denotative Zeichen vereinigt zu einem Signifikant, nämlich das des konnotativen Zeichens] kann auf das Signifikat ,Literatur' verweisen; diese Signifikate stehen in enger Verbindung zur Kultur, zum Wissen, zur Geschichte [...]; die Ideologie wäre also die Form (im Hjemslevschen Sinn) der Konnotationssignifikate, während die Rhetorik die Form der Konnotatoren wäre."28 Dieser Satz weist auf ein Problem hin, das Barthes hauptsächlich be- schäftigen sollte. Doch darauf soll im Kapitel 3 nur kurz eingegangen werden. Denn hier scheint sich ein weiterer Themenkomplex zu eröffnen, für dessen Auseinandersetzung an dieser Stelle kein Platz zur Verfügung steht und weitere Arbeit erfordert. Dieses Problem hängt mit jenen ,,externen Faktoren" zusammen. Dieser Begriff ist bereits weiter oben in diesem Kapitel gefallen. Diese externen Faktoren bezieht ja nach obiger Definition ein konnotatives Zeichen ein. Externe Faktoren sind hierbei ,,soziologische, psychologische, historische usw. [...]"29.

Ganz im Gegenteil zeigt sich doch, dass Barthes viel dazu beigetragen hat, solche externen Faktoren von Zeichensystemen herauszuarbeiten. Dies war sein Hauptanliegen, wie hier behauptet wird. Doch hierzu soll wie angedeutet auf Kapitel 3 verwiesen werden. Zweitens: Ausdrucks- und Inhaltsebene:

,,Gerade das Konzept der geformten Ausdruckssubstanz hätte einen Ansaztpunkt zur

spezifischen Analyse nichtsprachlicher Kommunikationssysteme bieten können, die sich ja meistens von der geformten klanglichen Ausdruckssubstanz unterscheiden"30

Dazu ist zu sagen: Genau darauf weist Barthes hin und leistet seinen Beitrag, indem er herausarbeitete, dass eine Signifikation sich von sprachlichen Zeichen auf der Ebene der Ausdruckssubstanz unterscheidet. Er weist darauf hin, dass bei nichtsprachlichen Zeichen die Substanz vorrangig nicht zur Kommunikation gemacht ist, sondern andere Funktionen im wesentlichen auszuüben hat, nämlich bei Kleidung beispielsweise Schutz des Körpers vor Kälte, Nässe und Verletzungen.31

Zur Denotation und Konnotation sei noch eine Anmerkung gemacht: Konnotation bewirkt, dass ,,[...] die ausgeschaltete ,externe' Information [...] als immanente Qualität der Zeichen wieder auf [-taucht], und zwar als eine zusätzliche Inhaltsebene, die sich über das Zeichen - das denotative Zeichen - wölbt, das die Ausdrucksebene des konnotativen Zeichens bildet."32

Die Begriffe Konnotation und Denotation erscheinen prinzipiell verkomplizierend. Ein denotatives Zeichen besteht aus einer Ausdrucksebene (Signifikant) und einer Inhaltsebene (Signifikat). Nun wird gesagt, dass mittels einem konnotativen Zeichen ein denotatives zur Ausdrucksebene eines konnotativen Zeichens wird. Damit fliesst die Inhaltsebene eines deno- tativen Zeichens in die Ausdrucksebene eines konnotativen ein. Das heisst, dass das Signifikat eines denotativen Zeichens mit dem Signifikant eines konnotativen Zeichens verschmilzt. Dadurch bricht jedoch die vorher fein differenzierte Vorstellung von Signifikant und Signifikat zusammen, und die Trennung von Signifikant und Signifikat wird ,,verwaschen". Damit wird fraglich, was nun die Ausdrucksebene eines konnotativen Zeichens ist: Signifikant des konnotativen Zeichens, Signifikant des denotatvien Zeichens oder Signifikat des denotativen Zeichens!? Dies erscheint mir ungeheuer verkomplizierend in anbetracht dessen, was damit letztendlich bezweckt werden soll. Es soll ja offensichtlich externe Information in ein Zeichen wieder einfliessen. Warum genügt dazu nicht der Begriff des Systems bei Barthes33 ? Ein Zeichen kann ja verschiedene Informationen assoziativ hervorrufen und somit auch jene externen Informationen, wofür das konnotative Zeichen eingeführt wurde. Und dies leistet der Begriff des Systems: ein System ist ein assoziatives Feld von Zeichen. Dies bedeutet, dass auf inhaltlicher Ebene die Bedeutung eines Zeichens mit anderen Inhalten von Zeichen assoziativ verknüpft ist. Beim Lesen eines Textes und dessen Abfolge von Zeichen wird diese Assoziation in Gang gesetzt und durch den Verlauf des Textes gesteuert. Diese Assoziation kann demnach genauso gut auf jene externen Faktoren hinarbeiten. Somit bleibt fraglich wozu der Begriff der Konnotation eingeführt wurde?

2.4. Zusammenfassung

Barthes verdreht also keineswegs das Saussuresche Verhältnis von Sprachwissenschaft und Semiotik. Er macht durchaus vielseitig deutlich, welche Unterschiede zwischen Zeichen, die ausschliesslich der Kommunikation dienen, und anderen Zeichen als sprachlichen vorliegen. Die ursprünglich linguistischen Sassureschen Begriffe bleiben also wie Barthes angekündigt hat nicht in Takt. Dennoch führt Barthes keine eigenen neuen für nicht-sprachliche Zeichen ein, ersetzt diese also nicht und macht damit den Anfang einer speziellen Semiologie der Signifikationen, die neben der Sprachwissenschaft steht und durch übergeordnete allgemeine semiotische Prinzipien zusammengehalten wird, so wie es Saussure forderte.

Er weist aber deutlich auf die Veränderungen hin. Für einen wie von ihm genannten ersten vorsichtigen Versuch34, bestätigen sich die Befürchtungen Krampens hinsichtlich Barthes Tun nicht!

Barthes tritt aber nicht den Beweis an, dass die von ihm untersuchten Signifikationen (z.B. Kleidung) auch wirklich menschlicher Kommunikation dienen und belässt es bei einer

intuitiven Nachvollziehbarkeit beim Leser. Dies fehlt tatsächlich bei Barthes und wird zurecht von Krampen kritisiert. Wie dieser Beweis aussehen sollte bleibt natürlich fraglich. Demnach könnte man Barthes vorwerfen voreilig Zeichensysteme semiologisch zu untersuchen, ohne der Frage nachzugehen, ob jene Zeichen auch menschlicher Kommunikation dienen oder lediglich Bedeutung tragen und somit blosse Indikatoren sind.

Somit kommt Barthes von Saussures ursprünglicher Forderung einer Semiologie ab: ,,[...] daß die Semiologie [...] bei der Praxis der Kommunikation ansetzt.".35

Diese Frage der kommunikativen Verwendung der von Barthes untersuchten Zeichensysteme (Nahrung, Kleidung etc.) ist bei ihm offensichtlich keine primäre Frage, die es zuallererst zu klären gilt. Er macht sich gleich an die versuchte Übertragung ursprünglich linguistischer Begriffe auf andere nicht-sprachliche Zeichensysteme. Eben dieses Vorgehen Barthes könnte auf sein eigentliches semiotisches Anliegen hinweisen, dass im folgenden Kapitel kurz angdeutet werden soll.

3. Barthes eigentliches Anliegen

,,Was Barthes in Wirklichkeit untersucht, sind keine Zeichen der Kommunikation, sondern vielleicht Symbole, meistens aber Indizes soziologischer Phänomene - bestimmte Arten von Essenszubereitung, Kleidung, Möbel, Autos, Architektur usw. Selbst wenn es um eindeutig kommunikative Vorgänge geht, wie beim [...] Film, so ist Barthes nicht an der spezifischen semiologischen Untersuchung dieser Media als Zeichensystem interessiert, sondern [...] an hinter den Zeichen selbst vermutbaren gesellschaftlichen Phänomenen."36

Diese Ansicht Krampens wird auch von Kolesch in gewisser Hinsicht geteilt: Für Barthes sei Sprache nicht nur ein Mittel, um Gedanken auszudrücken, sondern Sprache drücke mehr aus, als vorher bewusste Gedanken. Sie kommuniziere auch die Art des Denkens, die Auffassung- en des Sprechers von der Welt und von Menschen. Sprache gäbe dem in eine Sprachkultur hineingeborenen Sprecher eine bestimmte Weltsicht vor, gäbe Möglichkeiten und verhindere welche.37 In diesem Anliegen entfernt Barthes sich offenbar von Saussures Vorhaben: ,,Eine der wichtigsten Aufgaben der Sprachwissenschaft ist es, die ,inneren' Gesetzmäßigkeiten der Sprache als System zu erforschen und nicht so sehr die ,äußeren', ethnologischen, kulturellen, historischen, politologischen, institutionellen und geographischen Aspekte sprachlicher Erscheinungen in den Vordergrund zu stellen. Er [Saussure] leugnet nicht die Fruchtbarkeit der Untersuchung dieser Aspekte, behauptet aber, daß man die Sprache als Zeichensystem auch ohne diese ,äußeren' Gegebenheiten beschreiben könne."38 Gerade an diesen Aspekten, die Saussure nicht so wichtig erachtet, aber deren Erforschung er nicht als illegitim abtut, setzt Barthes an. Saussure selbst war offenbar der Ansicht, dass Sprache und andere Zeichen- systeme gesellschaftlich determiniert sind. Und zwar soll die Relevanz einer Aussage ab- hängig sein von der aktuellen menschlichen Praxis, die wiederum von der Gesellschaft her, ,,in der Regel durch die herrschenden Schichten"39 vorgegeben sei.

Unverkennbar knüpft genau dort Barthes an. Und in diesem Bezug ist auch seine bereits weiter oben angeführte Äusserung (Kapitel 2.3.), dass das Konnotationssignifikat ein Fragment einer Ideologie sei, zu verstehen. Barthes ist mit dieser Aussage gleichwohl radikaler, als dass er nur die Relevanz einer Aussage ideologisch determiniert einschätzt. Nein, auch der Wahrheitsgehalt eines Zeichens (konnotatives Zeichen) ist für ihn bereits gesellschaftlich determiniert. Dies ist ein deutlicher Unterschied zu Saussure, für den die Relevanz eines Zeichens gesellschaftlich determiniert ist, was ja noch nichts an der Wahrheit eines Zeichens rüttelt.

Zum einen ist Barthes Anliegen also jene externen Faktoren der Zeichen zu untersuchen, was wie wir gesehen haben durchaus mit der von Saussure geforderten Semiologie vereinbar ist. Zum anderen schiesst er aber in zwei Dingen darüber hinaus. Erstens ist der kommunikative Zweck von Zeichensystemen für Barthes offensichtlich unwichtig. Ihn interessieren offenbar alle möglichen Zeichen und die darin versteckten ideologischen Fragmente. Dies ist dann aber keine Semiologie im engeren Sinne mehr, da es hier um Zeichen geht, die nicht der mensch- lichen Kommunikation dienen, obwohl sie aber Bedeutungsträger sind und von Menschen als solche auch erkannt werden. Jene kommunikative Funktion unterstellt aber Barthes vermut- lich allen möglichen Zeichen.Auch in Signifikationen wie Nahrung, Kleidung, Möbel, Auto und andere Dinge, die in menschliche Praxis Eingang gefunden haben, sind laut Barthes kommunikative Botschaften versteckt (z.B. ideologische, kulturelle usw.). Gerade diese gilt es für ihn zu entschlüsseln.

Und schliesslich ist sein weiteres Anliegen, selbst seine Einsichten in Semiologie und Zeichen in seinem Schreiben und Sprechen umzusetzen.40 Oder wissenschaftstheoretisch gesprochen bemühte er sich nicht nur um den Entdeckungs- und Begründungszusammenhang, sondern auch um den Verwendungszusammenhang seiner dahingehenden Forschung. Es genügte ihm nicht, Empfehlungen zu geben, wie mit Sprache auf Basis seiner Erkenntnislage umzugehen sei, sondern dabei aktiv mittels eigenem sprachlichen Schaffen mitzuwirken. Dieses Anliegen lässt befürchten, dass Barthes die strenge Trennung von wissenschaftlichem Arbeiten und der Verwirklichung von persönlichen gesellschaftlichen Zielen nicht konsequent einhielt und so unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit seine Vorstellungen von Sprache und Ge- sellschaft verwirklichen wollte, was aus wissenschaftstheoretischer Sicht als problematisch einzuschätzen wäre. Doch diese Frage bedarf genauerer Untersuchung.

4. Schluss

Obwohl Barthes wie gezeigt wurde zwischen sprachlichen Zeichen und anderen Zeichen differenzierte und auf Unterschiede in deren Struktur hinwies, scheint dies jedoch nicht sein primäres Forschungsanliegen zu sein, indem er zu systematischen Darstellungen gelangte.

Ihm ging es nicht um die Struktur und Gesetzmässigkeiten von Zeichen und Zeichensystemen und deren Verschiedenheiten. Somit betrieb er keine semiotische Forschung im engeren Sinne. Ihm ging es vielmehr darum, den ideologischen, soziologischen, historischen usw Gehalt von Zeichen, gleich welcher Art, zu untersuchen. Ihm ging es nicht darum, nach- zuweisen, dass bestimmte menschliche Werkzeuge unter anderem oder ausschliesslich der Kommunikation dienen. Denn er war vermutlich der Ansicht, dass alle menschlichen Werk- zeuge Bedeutung ,,tragen" (speziell eben jene externen Faktoren soziologischer, historischer, kultureller, ideologischer Art usw.) und in Folge dessen Menschen mit ihnen mehr oder weniger bewusst kommunizieren (vor allem über mehrere Generationen hinweg in einer Kultur). Für ihn gab es demnach um ein vielfaches mehr Zeichen, als für Saussure, und diese waren damit auch Gegenstand seiner semiotischen Überlegungen. Doch dies und die Anmerkungen in Kapitel 3 genauer zu untersuchen, wäre Gegenstand einer neuen Arbeit. Dabei wäre abzuklären, inwieweit auch Barthes sich mit Themen beschäftigte, die dem Anliegen von Eco bezüglich seines Begriffes der kulturellen Einheiten oder auch dem Vorhaben der Cultural Studies entsprechen und inwieweit deren Erkenntnisse gegenseitig ergänzbar wären.

Eine weitere interessante Fragestellung ist, ob Barthes sich tatsächlich dem Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit, wie er in Kapitel 3 angerissen wurde, verantworten muss?

5. Literaturverzeichnis

Roland Barthes: Elemente der Semiologie. Frankfurt am Main 1974.

Ferdinand de Saussure: Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft. Berlin 1967. Peter Prechtl: Saussure zur Einführung. Hamburg 1994.

Martin Krampen, Klaus Oehler, Roland Posner, Thure von Uexküll (Hrsg.): Die Welt als Zeichen. Klassiker der modernen Semiotik. Berlin 1981.

Doris Kolesch: Roland Barthes. Frankfurt/Main. New York. 1997.

[...]


1 Vgl. Martin Krampen, Klaus Oehler, Roland Posner, ,Thure von Uexküll (Hrsg.): Die Welt als Zeichen. Klassiker der modernen Semiotik. Berlin 1981.

2 Vgl. Martin Krampen : Ferdinand de Saussure und die Entwicklung der Semiologie. IN: Martin Krampen, Klaus Oehler, Roland Posner, Thure von Uexküll (Hrsg.): Die Welt als Zeichen. Klassiker der modernen Semiotik. Berlin 1981. S. 106.

3 s. Martin Krampen zitiert Ferdinand de Saussure. Ebd. S. 106.

4 Vgl. Peter Prechtl: Saussure zur Einführung. Hamburg 1994. S. 9f.

5 Vgl. Martin Krampen. Ebd. S. 106.

6 Roland Barthes : Elemente der Semiologie. Frankfurt am Main 1974.

7 s. Ebd. S. 11.

8 s. Ebd. S. 11.

9 s. Ebd. S. 11.

10 s. Ebd. S. 11.

11 Vgl. Martin Krampen. Ebd. S. 114-115.

12 Vgl. Martin Krampen. Ebd. S. 134f.

13 Vgl. Peter Prechtl : Saussure zur Einführung. Hamburg 1994. S. 45-91.

14 s. Roland Barthes. Ebd. S. 11.

15 Vgl. Martin Krampen. Ebd. S. 129.

16 Vgl. Martin Krampen. Ebd. S. 128.

17 Vgl. Ferdinand de Saussure : Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft. Berlin 1967.

18 Vgl. Roland Barthes. Ebd. S. 26-28.

19 Vgl. Roland Barthes. Ebd. S. 28-29.

20 s. Martin Krampen. Ebd. S. 130.

21 Vgl. Jürgen Trabant :Louis Hjemslev : Glossematik als allgemeine Semiotik. IN: Martin Krampen, Klaus Oehler, Roland Posner, ,Thure von Uexküll (Hrsg.): Die Welt als Zeichen. Klassiker der modernen Semiotik. Berlin 1981. S. 143-171.

22 s. Krampen etc. S. 333.

23 s. Krampen etc. S. 355f.

24 Vgl. Trabant. Ebd. S. 164.

25 Vgl. Krampen etc. S. 339, 381.

26 Vgl. Krampen etc. S. 360.

27 s. Barthes. Ebd. S. 76.

28 s. Barthes. Ebd. S. 77.

29 s. Krampen etc. S. 338.

30 s. Martin Krampen. Ebd. S. 130.

31 Vgl. Barthes. Ebd. S. 34-36.

32 s. Krampen etc. S. 160.

33 Vg. Roland Barthes. Ebd. S. 59f.

34 Vgl. Roland Barthes. Ebd. S. 11.

35 s. Martin Krampen zitiert Saussure. Ebd. S. 110-111.

36 s. Martin Krampen. Ebd. S. 132.

37 Vgl. Doris Kolesch: Roland Barthes. Frankfurt/Main. New York. 1997. S. 14.

38 s. Martin Krampen. Ebd. S. 108.

39 s. Martin Krampen. Ebd. S. 127.

40 Vgl. Kolesch. Ebd. S. 11.

15 von 15 Seiten

Details

Titel
Theoretiker der Semiotik: Roland Barthes
Hochschule
Technische Universität Dresden
Veranstaltung
Seminar: Semiotik für die Kommunikationswissenschaft
Note
1,0
Autor
Jahr
2000
Seiten
15
Katalognummer
V99162
Dateigröße
431 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Theoretiker, Semiotik, Roland, Barthes, Seminar, Semiotik, Kommunikationswissenschaft
Arbeit zitieren
Hartmut Gerks (Autor), 2000, Theoretiker der Semiotik: Roland Barthes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/99162

Kommentare

  • Gast am 14.3.2002

    Theoretiker der Semiotik: Roland Barthes.

    Die HA ist zwar recht informativ, aber ziemlich schlecht geschrieben: kein Schreibfluss und häufige Wiederholungen.
    Das rechtfertigt meiner Meinung nach keine 1.

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Titel: Theoretiker der Semiotik: Roland Barthes



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