Bjørnstjerne Bjørnson’s "En Hanske" als Beispiel für die Diskussion der Sexualmoral im Modernen Durchbruch Skandinaviens


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018

18 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Hintergründe der 1880er Jahre
1.2 Bjørnson’s Absichten des „En Hanske“

2. „En Hanske“
2.1 Entstehungsgeschichte
2.2 „En Hanske“ im Theater

3. Kurze Darstellung von vier Figuren
3.1 Svava
3.2 Alf
3.3 Herr und Frau Riis

4. Konsequenzen von „En Hanske“
4.1 Bruch zwischen Bjørnson, Brandes und Strindberg
4.2 Die Kristiania-Bohêmen-Bewegung

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Das eine Literatur in unseren Tagen lebt, zeigt sich dadurch, dass sie Probleme zur Debatte stellt“, erklärte Georg Brandes im Sommer 1871.1 Vier große Themen, die immer wieder als Gegenstand der damaligen Literatur beobachtet werden konnten waren die Religionskritik, der Klassenkampf, Generationskonflikte und die Frauenfrage.

In dieser Hausarbeit soll ganz speziell die viel diskutierte Sexualmoral des Modernen Durchbruchs anhand des Dramas von Bjørnstjerne Bjørnson „En Hanske“ beleuchtet werden. Dafür werden kurz die Hintergründe der 1880er Jahre aus politischer, sozialer und kultureller Sicht betrachtet, Bjørnson’s Absichten mit dem Drama dargelegt, die Theatergeschichte des Dramas kurz skizziert, vier der Figuren aus dem Drama vorgestellt und die Konsequenzen des Dramas geschildert.

„En Hanske“ hat zu seiner Zeit große Bedeutung, da es die Themen Sexualmoral und die Gleichstellung behandelte und Debatten auslöste. Gleichzeitig hatte die Debatte um die Sexualmoral einen engen Zusammenhang mit sozialen Problemen und führte somit auch zu Debatten mit Fragen um deren Prävention und Fragen der Klassenunterschiede. Das Drama hat die unterschiedlichen Erfahrungen von Frauen und Männer zu vorehelichen sexuellen Erfahrungen zum Thema und ist auch heute in der Debatte um die Gleichstellung beziehungsweise Gleichberechtigung aktuell. Die Frage um die Ansichten zum Thema vorehelicher Sex und die Unterschiede zwischen Mann und Frau in der Hinsicht mag vielleicht nicht mehr so extrem sein wie Ende des 19. Jahrhunderts, doch gibt es auch heute noch Diskussion und unterschiedliche Meinungen zu sexuellen Erfahrungen von Frauen und Männer. Diese Diskussionen werden jedoch im Vergleich zu der damaligen Zeit eher im privaten Sektor, wie zum Beispiel der Erziehung der Kinder, ausgetragen und sind bei weitem nicht mehr so öffentlich und gesellschaftlich diskutiert. Als einige Ausnahmen bleiben die Bildungsinstitutionen, deren Aufklärungspolitik viele Eltern begrüßen oder ablehnen, und die religiösen Institutionen und Glaubenseinrichtungen.

1.1 Hintergründe der 1880er Jahre

Die literarische Bewegung des Modernen Durchbruchs fand zur Zeit des Aufbruchs von der Agrar- zur modernen Industriegesellschaft statt. In Norwegen kämpften zwei Machtzentren der Politik gegeneinander: das Parlament und die Krone.2 Die ausländischen Beziehungen und damit der Wunsch nach „Abnabelung“ von Schweden bereiteten die größten Konflikte. In der Kunstszene kam es zum Generationskonflikt, welcher die Künstler in zwei Lager teilte. Die jungen Künstler forderten die Abschaffung der Nationalromantik und bekannten sich zum Naturalismus. Es kam zum Künstlerstreik und zum Boykott.3 1880 wurde zudem die Prostitution toleriert. Das bedeutete aber für die Prostituierten, dass sie sich registrieren lassen und zu regelmäßigen Untersuchungen beim Arzt erscheinen mussten. Seit 1876 durften sie schon nicht ohne Zulassung umziehen, sich bei Konzerten oder in Restaurants zeigen lassen, Kutschen nutzen oder Männer verklagen.4 Die Nachfrage nach Prostituierten war groß, denn die Männer heirateten eher spät und es galt die Moralvorstellung, dass Frauen „rein“ in die Ehe gehen sollten.

Gleichzeitig wurde das damalige Weltbild verändert und damit auch die Loslösung der Beherrschung religiöser Ideen. Ersetzt wurden diese mit „Lehren des Positivismus, des Materialismus und der Evolutionstheorie“. 5 Es standen nun die Individuen und deren Entwicklung und Freiheit im Mittelpunkt der Literatur. Zeitgleich blühten Frauenbewegungen auf, deren Forderungen der Aufbruch, die Entwicklung und mehr Freiheit waren. Sie forderten unter anderem das Wahlrecht, Verfügungsgewalt über selbsterworbenes Geld und kämpften gegen die Versorgungsehe, die Prostitution und die Doppelmoral.6

Ein Mann wird im Rahmen dieser gesellschaftlichen Aufbruchsstimmung häufig erwähnt und als Anführer der literarischen Diskussion genannt: der Däne Georg Brandes. Er fordert eine realistische(re) wirklichkeits- und wahrheitsdarstellende und gesellschaftlich problemorientierte Literatur. Der „Große Nordische Krieg über die Sexualmoral“ 7 entflammte; eine der größten literarisch-gesellschaftlichen Debatten. Viele namenhafte Autoren nahmen an dieser Debatte teil, darunter Henrik Ibsen, Bjørnstjerne Bjørnson, Georg Brandes, August Strindberg und viele andere und die Debatte wurde in der Literatur, in Dramen und Romanen, sowie in Zeitungen und Briefen ausgetragen. Die Themen waren speziell die Doppelmoral, Versorgungsehe, die Prostitution, die freie Liebe, der Status der Frau und ihre Ungleichheit im Verhältnis zum Mann, sowie ihre Unterdrückung in der Gesellschaft. 8

1.2 Bjørnson’s Absichten des „En Hanske“

„Jeg har udarbejdet et nyt stykke; dramatisk er det, så siger alle, til hvem jeg fortæller det, det bedste jeg har gjort, og det mener jeg selv med. Stykkets idé er du i det yderste af enhver replik. Det spiller mellem en fire – fæm personer og har et æmne, som vil bringe megen røre.“ 9

Bjørnson war ein politisch engagierter Journalist und verarbeitete oft aktuelle politische Fragen in seinen Werken, ganz nach dem Motto von Brandes.10 Mit „En Hanske“ schrieb Bjørnstjerne Bjørnson ein Drama mit welchem er einen großen Beitrag zur bereits entstandenen Frauenfrage, den gesellschaftlichen Konventionen und der Moral lieferte. Er wollte mit dem Drama die öffentliche Meinung, welche Mann und Frau bezüglich der Sittlichkeit und genauer: die vorehelichen sexuellen Erfahrungen, nicht gleich bewertet, hinterfragen und die Frauen ermutigen, strengere Anforderungen zu stellen. Außerdem wollte Bjørnson kritisch der Kristiania-Bohêmen-Bewegung gegenüber stehen.

Die Kristiania-Bohêmen-Bewegung entstand 1882 und bestand aus einer radikalen Künstler- und Dichtergruppe. Sie sahen in August Strindberg ihr Vorbild und Anführer war unter anderem der Anarchist Hans Jæger. Die Bewegung sah die Sexualität als einen Trieb, den man nicht unterdrücken sollte und forderte daher die „freie Liebe“.11

Es existierten zu der Zeit zwei Normsysteme: ein System für die Frauen (Frauenmoral) und ein System für die Männer (Männermoral). Während manche wenige die Ansicht vertraten, dass sich beide Geschlechter an die „Männermoral“, die freie Liebe, halten dürften, sahen andere die „Frauenmoral“, auch die „Handschuhmoral“ genannt, als die richtige Moralvorstellung.

Die „Handschuhmoral“ bekam ihren Namen durch „En Hanske“ und stellte sowohl für Männer als auch Frauen die Forderung nach vorehelicher Enthaltsamkeit und wurde erst nach dem Drama eine zentrale Problemstellung in der Debatte der 1880er.12 Bjørnson soll zunächst Vertreter der freien Liebe, der Männermoral, gewesen sein mit dem Unterschied, dass Frauen das gleiche Recht auf konsequenzfreie, voreheliche sexuelle Erfahrungen zu Gelte kommen sollte wie den Männern. Doch diese Meinung änderte er und wurde letztendlich zum Vertreter der „Handschuhmoral“. Noch vor dem Jahre 1881 hat Bjørnson die reine „Männermoral“ (welche Frauen nicht zu Gelte kommen sollte) vertreten. In einigen Briefen an Amalie Skram im Jahre 1879 schrieb er über sein Misstrauen gegenüber der christlichen Sittlichkeitslehre und argumentierte dabei, dass „die christliche Sittenlehre der Welt mehr Schaden gebracht habe als alle Plagen zusammen und dass sie Vater der, unter anderem, Armut, Prostitution und Geschlechtskrankheiten sei“.13 Außerdem verharmlost er den Missbrauch von Frauen und Mädchen mit der Begründung, er kenne einige Frauen und Mädchen, die verführt wurden und später ernsthafte Beziehungen als starke und gesunde Personen eingegangen wären.14

Es war das Buch „Den engelske læge“ von George Drysdale und ein Besuch in Amerika, dass Bjørnson erkennen ließ, dass nicht die sexuelle Hingebung, sondern angemessene Bildung und Selbstdisziplin beiden Geschlechtern dazu helfen würde, Gesundheit zu erlangen. Seitdem glaubte Bjørnson an Selbstbeherrschung statt an „platonische Liebe“. 15 Zudem bekannte er im Jahre der Veröffentlichung des Dramas, als seine Frau und er Silberhochzeit feierten, dass sich das Thema des Dramas auch in seiner Lebensgeschichte wiederfindet und das Drama aus seiner zerbrechlichen und schuldvollen Ehe heraus entstanden ist.16

Bjørnson’s Absichten waren erfolgreich: das Drama hatte Konsequenzen und führte Norwegen tiefer in die bereits zu dem Zeitpunkt diskutierte Debatte der Sexualmoral. Für die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern kämpfte Bjørnson bereits mit „Magnhild“ (1877) und „Leonarda“ (1879), in denen er unter anderem das Recht der Frauen auf Scheidung verteidigt.

Zu guter Letzt spielte der finanzielle Aspekt in seinen Absichten mit dem Drama auch eine Rolle, denn er erhoffte sich durch das Drama seine Schulden begleichen zu können17.

2. „En Hanske“

2.1 Entstehungsgeschichte des Dramas „En Hanske“

Im realistischen Drama geht es um gewöhnliche Bürger und eine Handlung, in welche sich der Leser und Zuschauer gut hineinversetzen kann. Es geht somit um alltägliche Situationen und Handlungen. Durch die realistischen Dramen wurde die romantisierte Wirklichkeit abgelöst und der Fokus weg von der Idylle und hin zu Problemen der Gesellschaft gelenkt. Das Drama „En Hanske“ wurde Anfang des Jahres 1883 geschrieben und am 20. Juni 1883 gab es bereits 6100 gedruckte Exemplare.18

Doch schon kurz nach dem Druck war Bjørnson unzufrieden mit dem Manuskript, vor allem das Ende sagte ihm nicht mehr zu, und erfragte deshalb Georg Brandes um Rat für den letzten Akt und erlaubte ihm nach bestem Ermessen zu korrigieren. Die korrigierte Version ging am 24. August in Druck und am 12. September wurde das bearbeitete Buch erneut mit 6100 Exemplaren veröffentlicht.19 Die 6100 gedruckten Exemplare reichten bis ins Jahr 1902, in welchem dann eine zweite Auflage mit 1100 Exemplaren gedruckt wurde.20 Die vorherige Version wurde geschreddert und kein einziges Exemplar war mehr erhältlich.

Die Version von 1886, die in Norwegen weder gedruckt noch veröffentlicht, sondern im Theater vorgeführt wurde, sollte die Version werden, die im Theater die meisten Vorführungen hatte und bei der das Publikum endlich Sympathie für Svava zeigte, statt wie in der davor aufgeführten Version von 1883 für die Männer des Dramas. Das Manuskript wird in der „Teaterhistorisk samling på Nasjonalbiblioteket“ aufbewahrt.

2.2 „En Hanske“ im Theater

Im Jahre 1881 wird klar, dass Bjørnson keine große Rolle im deutschen Theater der damaligen Zeit spielt. Das Interesse und der wachsende Einfluss von Henrik Ibsen verdrängen Bjørnson von der Bühne. Nach diesem Misserfolg schaffen es in den kommenden zehn Jahren nur eine Neubearbeitung des „En Hanske“ mit dem Namen „Suava“ (1889) und „Geografi og Kærlighed“ in die deutschen Theater.21

Die deutsche Erstaufführung fand am 10.10.1883 im Stadttheater von Hamburg statt. Das Bjørnson’s Drama so schnell und vor allem nach den vorherigen Misserfolgen anderer Dramen vorgeführt wird, verdankte er dem Einfluss seines Sohnes Bjørn, der als Schauspieler am Stadttheater in Hamburg engagiert war. Leider brachte die Aufführung nicht die Reaktionen hervor, welche Bjørnson erwartet hatte, denn das Publikum ergriff Partei für Alf und Herrn Riis und somit zog Bjørnson sein Werk zurück und bearbeitete es (erneut). Der langsame Handlungsablauf soll die dramatische Wirkung geschwächt haben und war dadurch für eine Aufführung nicht geeignet. Aber auch der Inhalt, die Reaktion Svava’s auf die Vergangenheit Alf’s, löste Empörung und Ablehnung aus.22

Auch die Inszenierung der im Jahre 1888 übersetzten neuen Bearbeitung von Bjørnson scheitert, da Otto Brahm, der Vorsitzende der Freien Bühne, eine dritte, eigene Bearbeitung mit eher harmonischem Schluss anfertigte, welche jedoch den Widerspruch der Kritik herausforderte.23 Letztendlich wird „En Hanske“ wegen der strengen Keuschheitsforderung an beide Geschlechter auf den deutschen Bühnen abgelehnt. In einem Brief an Jonas Lie am 24. September 1883 schrieb Bjørnson, dass man das Stück in zwei Theatern in Stockholm, im „Det kongelige Teater“ in Kopenhagen, sowie im Stadttheater von Wien aufführen wolle. Bjørnson hatte allerdings Zweifel. Er wollte vermeiden, dass die Zeitungen darüber berichten, schreibt er in einem anderen Brief an O. Thommessen. Im November, nach der Niederlage in Hamburg, bittet er Ludvig Josephson das Stück links liegen zu lassen.24

[...]


1 Rossel, Sven Hakon: Skandinavische Literatur 1870-1970. Stuttgart: W. Kohlhammer, 1973. S. 23.

2 Sørensen, Øystein: 1880 årene. Ti år som rystet Norge. Oslo u.a.: Universitetsforlaget, 1984. S. 8.

3 Sørensen, Øystein, 1984, S.24ff..

4 Sørensen, Øystein, 1984, S.28.

5 Heitmann, Annegret:„Nicht nur Nora.“ In: Pasero, Ursula (Hg.): Frauenforschung in universitären Disziplinen. „Man räume ihnen Kanzeln und Lehrstühle ein...“. Opladen: Leske + Budrich, 1993. S. 130.

6 Heitmann, Annegret, 1993, S. 130.

7 Titel von: Bredsdorff, Elias: Den store nordiske krig om seksualmoralen. En dokumentarisk fremstilling af sædelighedsdebatten i nordisk litteratur i 1880'erne. Kopenhagen: Gyldendal, 1973.

8 Heitmann, Annegret, 1993, S. 132.

9 Koht, Halvdan (Hg.): Bjørnstjerne Bjørnson Kamp-liv. Brev fra årene 1879-1884 med innledning og oplysninger. Oslo: Gyldendal Norsk Forlag, 1932. S. 56.

10 Paasche, Wolfgang: Skandinavische Dramatik in Deutschland. Björnstjerne, Björnson, Henrik Ibsen, August Strindberg auf der deutschen Bühne 1867 – 1932. Basel u.a.: Helbing & Lichtenhahn, 1979. S. 164.

11 Rossel, Sven Hakon: Skandinavische Literatur 1870-1970. Stuttgart: W. Kohlhammer, 1973. S. 62.

12 Siehe: https://snl.no/hanskemoral (19.03.2018, 16.22 Uhr)

13 Keel, Aldo, u. Vold, Helge (Übers.): Bjørnstjerne Bjønson. En biografi 1880-1910. Oslo: Glydendal, 1999. S. 87.

14 Keel, Aldo, 1999, S. 87.

15 Keel, Aldo, 1999, S. 88.

16 Keel, Aldo, 1999, S. 89.

17 Koht, Halvdan, 1932, S. 62.

18 Thuesen, Arthur: Bjørnson-bibliografi. Oslo: N.W. Damm & Søn, 1951. S. 41.

19 Thuesen Arthur, 1951, S. 42.

20 Thuesen Arthur, 1951, S. 46.

21 Paasche, Wolfgang, 1979, S. 51.

22 Paasche, Wolfgang, 1979, S. 73.

23 Paasche, Wolfgang, 1979, S. 74.

24 Koht, Halvdan, 1932, S. 159.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Bjørnstjerne Bjørnson’s "En Hanske" als Beispiel für die Diskussion der Sexualmoral im Modernen Durchbruch Skandinaviens
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,7
Autor
Jahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V991878
ISBN (eBook)
9783346356499
ISBN (Buch)
9783346356505
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bjørnstjerne, bjørnson’s, hanske, beispiel, diskussion, sexualmoral, modernen, durchbruch, skandinaviens
Arbeit zitieren
Sabine Imhof (Autor), 2018, Bjørnstjerne Bjørnson’s "En Hanske" als Beispiel für die Diskussion der Sexualmoral im Modernen Durchbruch Skandinaviens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/991878

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