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Individuelle und organisationale Resilienz. Copingstrategien zur Wahrung der Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen

Titel: Individuelle und organisationale Resilienz. Copingstrategien zur Wahrung der Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen

Hausarbeit , 2020 , 33 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tamara Schindler (Autor:in)

Psychologie - Wirtschaftspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird der Frage nachgegangen, was unter dem Begriff Resilienz verstanden werden kann und weshalb Individuen und Organisationen Resilienz gleichermaßen benötigen.

Unter Resilienz versteht man die Fähigkeit, sich trotz gravierender Belastungssituationen oder widriger Lebensumstände psychisch gesund zu entwickeln. Der Begriff Resilienz entspringt dem englischen Begriff resilience und bedeutet Spannkraft, Widerstandsfähigkeit und Elastizität. Resilienz ist die psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken.

Die Fähigkeit zur Resilienz ist nicht, wie zu Beginn der Resilienzforschung vermutet, angeboren, sondern entwickelt sich erst durch einen Interaktionsprozess zwischen Individuum und Umwelt. Resilienz stellt somit einen sich dynamisch anpassenden Entwicklungsprozess dar. Dies bedeutet, dass sich Resilienz im Laufe des Lebens durch verschiedene Erfahrungen verändert und somit eine variable Größe darstellt und keine lebenslange Invulnerabilität zur Folge hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Resilienz

2.1 Geschichte des Resilienzkonzeptes

2.2 Theoretischer Bezugsrahmen

2.3 Erkenntnisse der Resilienzforschung

2.4 Individuelle Resilienz

2.5 Organisationale Resilienz

2.6 Organisationale Krisen

3. Resilienzförderung

3.1 Resilienzschlüssel

3.2 Copingstrategien auf individueller Ebene

3.3 Copingstrategien auf organisationaler Ebene

4. Konfliktmanagement

4.1 Resilienz und deren Auswirkungen auf die Konfliktlösekompetenzen von Individuen

4.2 Resilienz und deren Auswirkungen auf die Konfliktlösekompetenzen von Organisationen

5. Praxisbeispiele

5.1 Best Practice

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen individueller und organisationaler Resilienz, um Copingstrategien zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen abzuleiten und deren Auswirkungen auf die Konfliktlösekompetenzen darzustellen.

  • Definition und Geschichte des Resilienzkonzeptes
  • Unterscheidung zwischen individueller und organisationaler Resilienz
  • Vorstellung von Resilienzschlüsseln und Copingstrategien
  • Analyse der Bedeutung resilienter Führung im VUCA-Umfeld
  • Konfliktmanagement durch Resilienzförderung

Auszug aus dem Buch

2.5 Organisationale Resilienz

Unter organisationaler Resilienz versteht man das komplexe Zusammenwirken von Ressourcen, Kompetenzen und Performanzen individueller, intersubjektiver und organisationaler Art. In Folge von ständig wechselnden Umgebungsbedingungen entwickeln sich auch fortlaufend neue Resilienzen gegenüber spezifischen und identitätsgefährdenden Einflussfaktoren und Umweltbedingungen (vgl. Hoffmann 2016, S. 27). Bei organisationaler Resilienz handelt es sich um ein sehr junges und wenig empirisch untersuchtes Forschungsgebiet, da bisher eher die personale Resilienz von Individuen untersucht wurde. Organisationale Resilienz ist für Organisationen von großer Bedeutung, da diese dadurch Lernen mit den Herausforderungen der VUCA-Welt, wie z.B. Globalisierung, steigender Komplexitäts- und Ökonomisierungsdruck, schnelle Technologiesprünge, sowie schnelle und dicht aufeinanderfolgende Changeprozesse umzugehen. Weiterhin lernen Organisationen auch mit der Zunahme der Arbeitsbelastung, sowie mit einer schwer vereinbaren Work-Life Balance umzugehen (vgl. Rolfe 2018, S. 2)

Zudem konnte festgestellt werden, dass in der Literatur bisher nur extreme Krisen beschrieben wurden, was den Schluss nahe legt, dass sich „daily-crisis“ Erlebnisse nur marginal auf die organisationale Resilienz auswirken (vgl. Hoffmann 2016, S. 23ff.). Als Gegenargument führt Yossi Sheffi vom Massachusetts Institute of Technologie (MIT) an, das auch „small disruptions“ große Auswirkungen auf die Resilienz von Organisationen haben. Sheffi versteht unter „small disruptions“ externe Störfaktoren, die die Stabilität von Unternehmen in der VUCA-Welt enorme einschränken (vgl. Sheffi 2007, S. 3). Gerade dieser Aspekt erscheint für die OE in Zeiten der VUCA-Welt von besonders hoher Bedeutung zu sein, da die „small disruptions“ unser Arbeits- und Privatleben verändern und uns alle spürbar beeinflussen. Weiterhin wird angenommen, dass organisationale Resilienz mit der Zunahme der Größe einer Organisation steigt, da dies die Stabilität der Netzwerke erhöht und die Auswirkungen von Wechselwirkungen abmildert (vgl. Hoffmann 2016, S. 27). Die daraus resultierende Vielfalt der Ressourcen bildet ein „Ressourcenreservoir“, das als protektiver Faktor gesehen werden kann (vgl. Hoffmann 2016, S. 27).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema Resilienz, Darlegung der Forschungsfrage und Relevanz für die moderne Organisationsentwicklung.

2. Resilienz: Theoretische Fundierung des Resilienzbegriffs, Abgrenzung von individueller und organisationaler Resilienz sowie Erläuterung organisationaler Krisen.

3. Resilienzförderung: Darstellung von Resilienzschlüsseln und praxisorientierten Copingstrategien für Einzelpersonen und Organisationen sowie Gestaltungsempfehlungen für resiliente Führung.

4. Konfliktmanagement: Analyse des Einflusses von Resilienz auf die Konfliktlösekompetenzen von Individuen und Organisationen.

5. Praxisbeispiele: Vorstellung von resilienten Persönlichkeiten und Organisationen (Best Practices) im Rahmen der Resilienzforschung.

6. Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse, Reflexion der Forschungsfrage sowie Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten im Bereich der Resilienz.

Schlüsselwörter

Resilienz, Organisationale Resilienz, Individuelle Resilienz, Copingstrategien, VUCA, Krisenmanagement, Organisationsentwicklung, Konfliktlösung, Selbstwirksamkeit, Resilienzschlüssel, Führungskultur, Systemresilienz, Selbstreflexion, Stressbewältigung, Anpassungsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Resilienz und untersucht, wie sowohl Individuen als auch Organisationen ihre Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten durch spezifische Strategien stärken können.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Resilienz, den Copingstrategien zur Resilienzförderung, resilienter Führung und der Auswirkung dieser Faktoren auf das betriebliche Konfliktmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen individueller und organisationaler Resilienz zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie durch Resilienzförderung ein besserer Umgang mit Herausforderungen in einem volatilen Umfeld erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und theoretischen Herleitung, um den aktuellen Forschungsstand zur Resilienz im organisationalen Kontext aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Methoden zur Förderung der individuellen und organisationalen Resilienz, Ansätze zum Konfliktmanagement sowie eine Analyse anhand von Best-Practice-Beispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Resilienz, VUCA, Organisationsentwicklung, Copingstrategien und Konfliktlösekompetenz beschreiben.

Was bedeutet "VUCA" in diesem Kontext?

VUCA steht für Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity und beschreibt die komplexen Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt, denen Organisationen mittels Resilienz begegnen müssen.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur für die organisationale Resilienz?

Die Arbeit zeigt auf, dass Resilienz in Organisationen nicht nur durch Sicherheitsstandards entsteht, sondern primär durch die Unternehmenskultur und die innere Haltung der Mitarbeiter geprägt ist.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Individuelle und organisationale Resilienz. Copingstrategien zur Wahrung der Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau  (Distance and Independent Studies Center (DISC))
Note
1,0
Autor
Tamara Schindler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
33
Katalognummer
V992086
ISBN (eBook)
9783346363961
ISBN (Buch)
9783346363978
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Organisationsentwicklung Resilienz Organisationale Resilienz Krisensituation Copingstrategien Sozialwissenschaften VUCA-Welt Corona Pandemie Systemresilienz Resilienzsschlüssel Resilienzkompass Resilienzprozess Konfliktmanagement Dispatch & Garlick Schutzfaktoren Organisationale Krise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tamara Schindler (Autor:in), 2020, Individuelle und organisationale Resilienz. Copingstrategien zur Wahrung der Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992086
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Leseprobe aus  33  Seiten
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