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Food Security and Food Sovereignty in the Global South. Key Problematics in the Pursuit of Food Sovereignty Visions

Título: Food Security and Food Sovereignty in the Global South. Key Problematics in the Pursuit of Food Sovereignty Visions

Ensayo , 2019 , 10 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: María Belén Ortíz Torres (Autor)

Política - Región: África
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This essay discusses the key problematics in the pursuit of food sovereignty in the Global South.
The definition of the concept of food sovereignty has been confronted to change since the beginning of its existence. During the 90s, La Via Campesina was the pioneer movement to formulate the fight for food sovereignty. The movement was created in response to the observation that large peasant groups have been excluded from the decision-making and development process of the international food system, especially from the Uruguayan rounds of GATT negotiations on agriculture. Hence, that was an explicit reaction against the neo-liberal agricultural policies.

At that time, national independence in terms of food security was set as a prior goal of La Via Campesina’s agenda. Therefore, they mostly focused on food sufficiency because they understood this goal as one substantial right of each nation to foster and evolve its agricultural production system. In this sense, every nation should be capable to produce the necessary food amount to feed its population within its respective territory.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Introduction and critiques to the concept of food sovereignty

2. Key problematics and contradictions

2.1. Traditional family farm vs. gender equality

2.2. Food sufficiency national vs. local level

2.3. Food sovereignty vs. international trade

2.4. Democratic individual freedom vs. the global aim of the movement

3. Conclusion

4. References

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die zentralen Widersprüche und Herausforderungen bei der Umsetzung von Ernährungssouveränität, insbesondere im Kontext der Bewegung La Via Campesina im globalen Süden.

  • Die Spannung zwischen traditionellen Familienbetrieben und dem Ziel der Geschlechtergleichstellung.
  • Die Diskrepanz zwischen nationaler Selbstversorgung und der lokalen landwirtschaftlichen Realität.
  • Die theoretische Ablehnung des internationalen Handels gegenüber der praktischen Notwendigkeit von Marktzugängen.
  • Die Unvereinbarkeit zwischen individuellen bäuerlichen Entscheidungsfreiheiten und den kollektiven Zielen der Bewegung.

Auszug aus dem Buch

2.1. Traditional family farm vs. gender equality

The international food sovereignty movement, spearheaded by La Via Campesina, has developed six defining principles of food sovereignty. One of them is the appreciation of food providers and especially the growing number of women working in food production (Now, 2019). The empowerment of these women and the fight for equal rights is part of La Via Campesina‘s fight and one of its evident goals (Nyéléni Declaration, 2007). On a different note, the Nyéléni declaration states that it is desirable to prioritize local and national markets while empowering "family-farmer-driven agriculture" (Nyéléni Declaration, 2007).

At first, these two statements and ideas seem to fit the agenda of the global food sovereignty movement perfectly and both seem just in this context. After a closer look, however, it is not hard to see the contradiction. While there is no arguing against the empowerment of women in agriculture, particularly considering the large feminization the world is experiencing in food production, the concept of the "family farm" is representing something different. In many countries of the Global South, a "normal" family has as its head a man and not a woman. These farms rely heavily on the unpaid labor the women do for their family and its male leader.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Introduction and critiques to the concept of food sovereignty: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung des Konzepts der Ernährungssouveränität durch La Via Campesina als Gegenentwurf zum neoliberalen Paradigma und dessen Wandlung zu einem umfassenderen politischen Rahmenwerk.

2. Key problematics and contradictions: Hier werden grundlegende theoretische und praktische Widersprüche der Bewegung analysiert, insbesondere im Hinblick auf Geschlechterrollen, Selbstversorgung, Handel und individuelle Freiheit.

2.1. Traditional family farm vs. gender equality: Der Abschnitt diskutiert den Widerspruch zwischen der Förderung des traditionellen Familienbetriebs, der oft patriarchale Strukturen zementiert, und dem gleichzeitigen Ziel der Stärkung von Frauen in der Landwirtschaft.

2.2. Food sufficiency national vs. local level: Hier wird beleuchtet, warum das Ziel der nationalen Selbstversorgung oft mit den ökonomischen Bedürfnissen und den Lebensentscheidungen einzelner Kleinbauern kollidiert.

2.3. Food sovereignty vs. international trade: Dieses Kapitel untersucht die technokratischen Gründe, warum eine komplette Abkehr vom Welthandel für Länder des globalen Südens riskant ist und warum die strikte Anti-Handels-Haltung der Bewegung ideologisch geprägt ist.

2.4. Democratic individual freedom vs. the global aim of the movement: Der Abschnitt analysiert das Spannungsfeld zwischen den kollektiven Zielen der Ernährungssouveränitäts-Bewegung und der persönlichen Entscheidungsfreiheit der Bauern, die unter Umständen gegen eine subsistenzorientierte Lebensweise entscheiden.

3. Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, dass die Bewegung trotz berechtigter Kritik am bestehenden System ihre Ziele nur dann erreichen kann, wenn sie ihre ideologischen Annahmen an die reale Lebenswelt der betroffenen Menschen anpasst.

4. References: Eine Auflistung der in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Ernährungssouveränität, Ernährungssicherheit, La Via Campesina, globaler Süden, Kleinbauern, Familienbetrieb, Geschlechtergleichstellung, Selbstversorgung, internationaler Handel, Neoliberalismus, Landwirtschaft, politische Ökonomie, Subsistenz, Agrarpolitik, Entwicklungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert kritisch die Visionen der Ernährungssouveränität, wie sie von der Bewegung La Via Campesina vertreten werden, und identifiziert fundamentale Widersprüche bei deren praktischer Umsetzung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Kernbereichen gehören die Rolle von Frauen in der Landwirtschaft, das Spannungsfeld zwischen lokaler und nationaler Selbstversorgung, die Rolle des Welthandels sowie die Vereinbarkeit von individueller Freiheit und kollektiven Bewegungsvorgaben.

Welches primäre Ziel verfolgt der Text?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, die wesentlichen Problematiken und logischen Inkonsistenzen aufzuzeigen, die sich bei der Verfolgung von Ernährungssouveränitäts-Konzepten im globalen Süden ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit nutzt eine diskurs- und begriffsanalytische Methode, um die Konzepte der Ernährungssouveränität auf ihre innere Logik hin zu prüfen und mit empirischen Gegebenheiten des globalen Südens abzugleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier spezifische Problembereiche: Geschlechterrollen im Familienbetrieb, die Diskrepanz zwischen lokaler Realität und nationaler Selbstversorgung, die Bedeutung des internationalen Handels und die Beschneidung individueller Entscheidungsfreiheit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Ernährungssouveränität, La Via Campesina, globale Handelsstrukturen, patriarchale Agrarstrukturen, subsistenzorientierte Landwirtschaft und neoliberale Kritik.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Frauen innerhalb der Ernährungssouveränität?

Die Autorin stellt fest, dass das propagierte Modell des traditionellen Familienbetriebs oft die unbezahlte Arbeit von Frauen voraussetzt und somit den Zielen der Gleichberechtigung und Produktivitätssteigerung entgegensteht.

Warum hält die Autorin die vollständige Ablehnung des internationalen Handels für problematisch?

Sie argumentiert, dass viele Länder des globalen Südens aufgrund geografischer und struktureller Nachteile auf den Handel angewiesen sind, um Ernährungssicherheit zu gewährleisten und existenzielle Risiken durch Ernteausfälle zu minimieren.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Food Security and Food Sovereignty in the Global South. Key Problematics in the Pursuit of Food Sovereignty Visions
Universidad
University of Bayreuth
Curso
Geographies of Environment and Development
Calificación
1,3
Autor
María Belén Ortíz Torres (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
10
No. de catálogo
V992315
ISBN (Ebook)
9783346361486
Idioma
Alemán
Etiqueta
Food Sovereignty Food Security Global South Via Campesina
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
María Belén Ortíz Torres (Autor), 2019, Food Security and Food Sovereignty in the Global South. Key Problematics in the Pursuit of Food Sovereignty Visions, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992315
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