Diese Einsendeaufgabe ist wie folgt gegliedert: Zunächst wird das vegetative und das somatische Nervensystem ausführlich beschrieben. Anschließend werden verschiedene Hormone in ihrer Funktion dargestellt. Zuletzt erfolgt eine ausführliche Erklärung und Darstellung des Neurofeedback-Prinzips.
Es lässt sich zunächst feststellen, dass das Nervensystem anatomisch aus einem zentralen und einem peripheren Teil besteht. Funktionell lässt sich das Nervensystem wiederum in das somatische (SNS) und das vegetative Nervensystem (VNS) unterteilen. Es ist diesbezüglich zu erwähnen, dass sowohl das VNS als auch das SNS eher dem PNS zugeordnet werden. Jedoch liegen auch Bestandteile im ZNS. Das Nervensystem an sich ist grundsätzlich zuständig für die Erfassung, Weiterleitung, Auswertung und Speicherung von Informationen der Umwelt und des Körpers und ist somit für den Mensch unverzichtbar. Es kann demnach auch körperliche Prozesse steuern. Die Nerven des PNS liegen außerhalb des Schädels und des Wirbelkanals. Es zieht somit alle Nerven außerhalb des Gehirns und Rückenmarks mit sich, während das ZNS die Nervenbahnen im Gehirn und Rückenmark beinhaltet. In den folgenden Unterkapiteln werden jeweils das somatische und das vegetative Nervensystem näher erläutert und anschließend die Unterschiede der Systeme dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Aufgabe 1- Unterschiede somatisches und vegetatives Nervensystem
1.1 Das Nervensystem
1.2 Zusammenfassung der Unterschiede
2. Aufgabe 2- Funktion Hypophysen- Hormone
2.1 Lage und Aufbau der Hypophyse
2.2 Oxytocin
2.3 Vasopressin
2.4 Somatotropin
2.5 Adrenocorticotropes Hormon
3. Aufgabe 3- Prinzip und Anwendungsmöglichkeiten Neurofeedback
3.1 Funktionsweise Neurofeedback
3.2 Anwendungsmöglichkeiten
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die grundlegenden anatomischen und funktionellen Zusammenhänge zwischen dem menschlichen Nervensystem, spezifischen Hormonen der Hypophyse und dem therapeutischen Einsatz von Neurofeedback darzustellen und wissenschaftlich einzuordnen.
- Differenzierung zwischen somatischem und vegetativem Nervensystem
- Hormonelle Funktionen der Hypophyse und deren Bedeutung
- Wirkungsweise und Prinzipien des Neurofeedbacks
- Klinische Anwendungsmöglichkeiten von Neurofeedback bei ADHS, Depression und Angststörungen
- Zusammenhang zwischen Gehirnaktivität, hormoneller Regulation und psychophysiologischem Wohlbefinden
Auszug aus dem Buch
1.1 Das Nervensystem
Es lässt sich zunächst feststellen, dass das Nervensystem anatomisch aus einem zentralen und einem peripheren Teil besteht. Funktionell lässt sich das Nervensystem wiederum in das somatische (SNS) und das vegetative Nervensystem (VNS) unterteilen. Es ist diesbezüglich zu erwähnen, dass sowohl das VNS als auch das SNS eher dem PNS zugeordnet werden. Jedoch liegen auch Bestandteile im ZNS.
Das Nervensystem an sich ist grundsätzlich zuständig für die Erfassung, Weiterleitung, Auswertung und Speicherung von Informationen der Umwelt und des Körpers und ist somit für den Mensch unverzichtbar. Es kann demnach auch körperliche Prozesse steuern. Die Nerven des PNS liegen außerhalb des Schädels und des Wirbelkanals. Es zieht somit alle Nerven außerhalb des Gehirns und Rückenmarks mit sich, während das ZNS die Nervenbahnen im Gehirn und Rückenmark beinhaltet. In den folgenden Unterkapiteln werden jeweils das somatische und das vegetative Nervensystem näher erläutert und anschließend die Unterschiede der Systeme dargestellt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Aufgabe 1- Unterschiede somatisches und vegetatives Nervensystem: Dieses Kapitel erläutert die anatomische sowie funktionelle Gliederung des Nervensystems in somatische und vegetative Anteile und stellt deren Unterschiede gegenüber.
2. Aufgabe 2- Funktion Hypophysen- Hormone: Hier werden die Lage, der Aufbau der Hypophyse sowie die physiologische Bedeutung spezifischer Hypophysenhormone wie Oxytocin, Vasopressin, Somatotropin und ACTH detailliert beschrieben.
3. Aufgabe 3- Prinzip und Anwendungsmöglichkeiten Neurofeedback: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen des Neurofeedbacks ein, erklärt dessen Funktionsweise als computergestützten Lernprozess und diskutiert die klinische Anwendung bei verschiedenen Störungsbildern.
Schlüsselwörter
Nervensystem, somatisches Nervensystem, vegetatives Nervensystem, Hypophyse, Hormone, Oxytocin, Vasopressin, Somatotropin, Adrenocorticotropes Hormon, Neurofeedback, Biofeedback, ADHS, Depression, Angststörungen, EEG
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Vernetzung biologischer Steuerungssysteme und deren therapeutischer Beeinflussbarkeit durch Neurofeedback.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Neuroanatomie (Nervensystem), die Endokrinologie (Hypophysenhormone) und die psychophysiologische Behandlungsmethode Neurofeedback.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, die Verbindung zwischen der Regulation körperlicher Funktionen durch Nervensystem und Hormone sowie der gezielten therapeutischen Modifikation dieser Prozesse mittels Neurofeedback aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und Zusammenführung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Physiologie, Biopsychologie und klinischer Neuropsychologie.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Differenzierung des Nervensystems, die hormonelle Regulation durch die Hypophyse sowie die theoretischen Prinzipien und die klinischen Anwendungsgebiete des Neurofeedbacks.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Nervensystem, Hypophysenhormone, Neurofeedback, ADHS, Depression, Angststörungen, Biofeedback und neuronale Regulation.
Warum wird das somatische Nervensystem auch als animales Nervensystem bezeichnet?
Es wird so bezeichnet, da es als Teil des Bewusstseins betrachtet wird und eine wesentliche Rolle für die bewusste Wahrnehmung sowie die willkürliche Kontrolle der Motorik spielt.
Welche Bedeutung hat Neurofeedback bei der Behandlung von Depressionen?
Neurofeedback dient hier der Korrektur einer festgestellten Asymmetrie in der Aktivität der beiden Frontalhirne und kann als unterstützende oder ergänzende Therapieform eingesetzt werden.
Warum gilt Oxytocin als Kuschelhormon?
Oxytocin wird so bezeichnet, da es bei intensiver sensorischer Stimulation sowie bei Hautkontakt oder Blickkontakt freigesetzt wird und mit positiven Zuständen wie Liebe, Vertrauen und Stressreduktion korreliert.
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- Anonym (Author), 2020, Grundlagen der Biopsychologie. Nervensystem, Hormone und Neurofeedback, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992337