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Psychische Störungen mit Beginn im Kindes- und Jugendalter. Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu Krankheitsbildern bei Erwachsenen

Titel: Psychische Störungen mit Beginn im Kindes- und Jugendalter. Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu Krankheitsbildern bei Erwachsenen

Hausarbeit , 2020 , 31 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Fallstudie werden zunächst sämtliche psychischen Störungen mit überwiegendem Beginn in der Kindheit sowie dem Jugendalter in ihrem Krankheitsbild, ihrer Ätiologie als auch ihren Interventionsmöglichkeiten dargestellt. Anschließend werden mittels Fallbeispielen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu psychischen Störungen im Erwachsenenalter veranschaulicht. Zuletzt wird anhand der bisherigen wissenschaftlichen Kenntnislage ein Konzept hinsichtlich des (politischen) Umgangs mit illegalen Drogen und deren Konsumenten erarbeitet und anschließend kritisch diskutiert.

Es ist davon auszugehen, dass es in Deutschland mehr als 600.000 Konsumenten solcher illegaler Drogen gibt, die einen problematischen Konsum, also einen schädlichen Gebrauch oder Anzeichen einer Abhängigkeit, aufweisen. Außerdem wird eine Zunahme von Delikten, die mit illegalen Substanzen in Verbindung stehen, also Rauschgiftdelikten, verzeichnet. Im Jahre 2019 fanden 1398 Menschen den Tod infolge des Konsums illegaler Drogen in Deutschland. Aufgrund dieser bedenklichen Zahlen und aufgrund des Reformierungsbedürfnisses der Drogenpolitik einiger im Bundestag vertretener Parteien ist es also notwendig, ein Konzept zu gestalten, welches nicht ideologisch oder moralisch, sondern rational und wissenschaftlich fundiert ist. Ob und inwiefern sich ein solches Konzept der von den bisherigen Konzepten unterscheidet, wird sich im Laufe dieser Fallstudie herausstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Störungen mit Beginn im Kindes- und Jugendalter

2.1 Störungen mit Beginn im Kindesalter

2.1.1 Angststörungen

2.1.2 Zwangsstörungen

2.1.3 Störungen des Sozialverhaltens

2.1.4 Hyperkinetische Störungen

2.1.5 Umschriebene Entwicklungsstörungen

2.2 Störungen mit Beginn im Jugendalter

2.2.1 Depression

2.2.2 Essstörungen

2.2.3 Substanzmissbrauch

3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Störungen im Erwachsenenalter

3.1 Soziale Angststörungen

3.2 Depression

3.3 Abhängigkeitssyndrom

4. Konzept zum Umgang mit illegalen Drogen

4.1 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, im Rahmen einer wissenschaftlichen Beratung für das Bundesministerium für Gesundheit eine fundierte Analyse psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter zu erstellen, diese mit Störungen im Erwachsenenalter zu vergleichen und auf Basis der aktuellen Studienlage ein rationales Konzept für den Umgang mit illegalen Drogen und deren Konsumenten zu erarbeiten.

  • Darstellung klinischer Krankheitsbilder sowie Ätiologien psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen.
  • Vergleichende Analyse von Symptomatik und Fallbeispielen zwischen dem Kindes-/Jugendalter und dem Erwachsenenalter.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen deutschen Drogenpolitik.
  • Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Konzepts zur Schadensminimierung im Bereich illegaler Drogen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Soziale Angststörungen

Das erste Fallbeispiel bezieht sich auf die „Störung der sozialen Ängstlichkeit des Kindesalters“ (F93.2), während sich das zweite Beispiel auf die „soziale Phobie“ (F40.1) bezieht.

Simon ist 10 Jahre alt und besucht die 4. Klasse. Trotz seiner eher introvertierten Art hat er sich gut in die Klasse integriert. Simon hat manche Freunde in seiner Klasse, mit denen er sich regelmäßig austauscht und die Pausen mit diversen Spielen verbringt. Wie in vielen Schulen üblich, finden regelmäßig Exkursionen zusammen mit anderen Klassen statt. Simons Lehrerin ist aufgefallen, dass er an solchen Tagen, was für die meisten Mitschüler ein Highlight darstellt, immer fehlt. Während eines Gesprächs erklären Simons Eltern der Lehrerin, dass er an solchen Tagen von körperlichem Unwohlsein berichtet und sich auch nach mehrfacher Aufforderung trotzdem in die Schule zu gehen, vehement weigert. Seine Eltern berichten zudem, dass er ähnliches Verhalten aufweist, wenn sie mit ihm Orte oder Menschen besuchen wollen, die ihm bis dato noch nicht bekannt sind.

Kai ist 26 Jahre alt und arbeitet in einem Büro. Die Arbeitsaufträge für die kommende werden ihm immer montags persönlich von seinem Chef überreicht. Den Rest der Woche sitzt Kai in seinem Büro und arbeitet die Aufträge ab. Interaktionen mit Arbeitskollegen/innen finden selten statt. Allerdings ist Kai dazu gezwungen, sich Hilfe von anderen Kollegen/innen bzw. anderen Abteilungen zu suchen, sofern es Ungereimtheiten oder technische Probleme gibt. Solche Situationen sind Kai sehr unangenehm. Allein schon die Vorstellung, anderen Menschen seine Problemlage zu schildern und um Hilfe zu bitten, stößt auf große Aversion. Dies liegt auch daran, dass Kai regelmäßig Herzrasen und Schweißausbrüche bekommt, wenn er mit anderen und vor allem weniger vertrauten Menschen sprechen muss. In solchen Situationen, aber auch in anderen Situationen, bei denen er mit anderen Menschen interagieren muss, wie z.B. die Bestellung in einem Imbissladen, bereitet er sich innerlich den Text sehr genau und akribisch vor, sodass ja nichts schief gehen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Betrachtung psychischer Störungen und die Erarbeitung eines rationalen Konzepts für die Drogenpolitik.

2. Störungen mit Beginn im Kindes- und Jugendalter: Dieses Kapitel systematisiert verschiedene Störungsbilder, ihre Ätiologie und therapeutische Interventionsmöglichkeiten.

3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Störungen im Erwachsenenalter: Mittels fiktiver Fallbeispiele werden Parallelen und Unterschiede in der Symptomatik und Diagnose zwischen den Altersgruppen aufgezeigt.

4. Konzept zum Umgang mit illegalen Drogen: Hier wird die aktuelle Drogenpolitik kritisch analysiert und ein Konzept für einen wissenschaftlich fundierten, liberalen Umgang mit Drogen vorgeschlagen.

Schlüsselwörter

Entwicklungspsychologie, Psychische Störungen, Kindesalter, Jugendalter, Ätiologie, Interventionsmöglichkeiten, Depression, Angststörungen, Substanzmissbrauch, Drogenpolitik, Schadensminimierung, Abhängigkeitssyndrom, ICD-10, Prävention, Soziale Phobie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der entwicklungspsychologischen Einordnung psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen sowie deren Vergleich mit dem Erwachsenenalter und leitet daraus politische Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Drogen ab.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der klinischen Psychologie des Kindes- und Jugendalters, der Suchtforschung sowie der kritischen Diskussion der deutschen Drogenpolitik.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie ein rationales, wissenschaftlich fundiertes Konzept zum Umgang mit illegalen Drogen gestaltet sein muss, um die Schadensminimierung für alle Beteiligten zu optimieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es wird eine Literaturanalyse der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse durchgeführt und ergänzend durch fiktive Fallbeispiele veranschaulicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung klinischer Störungsbilder (Kindheit/Jugend), den Vergleich mit dem Erwachsenenalter sowie die Ableitung eines neuen drogenpolitischen Konzepts.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Besonders prägend sind Begriffe wie Schadensminimierung, multifaktorielle Ätiologie, kognitive Verhaltenstherapie, Substanzmissbrauch und psychische Gesundheit.

Warum wird für Cannabis eine regulierte Abgabe befürwortet?

Die Arbeit argumentiert, dass eine kontrollierte Abgabe den Schwarzmarkt eindämmen, die THC-Werte regulieren und die Belastung für Justizbehörden reduzieren könnte.

Welche Rolle spielt die Prävention bei Drogen?

Prävention wird als zentrales Element gesehen, das jedoch objektiv stattfindet sollte, um zu verhindern, dass Jugendliche durch einseitige Abschreckung ein Interesse an Drogen entwickeln.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Psychische Störungen mit Beginn im Kindes- und Jugendalter. Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu Krankheitsbildern bei Erwachsenen
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
31
Katalognummer
V992341
ISBN (eBook)
9783346343222
ISBN (Buch)
9783346343239
Sprache
Deutsch
Schlagworte
psychische störungen beginn kindes- jugendalter gemeinsamkeiten unterschieden krankheitsbildern erwachsenen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Psychische Störungen mit Beginn im Kindes- und Jugendalter. Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu Krankheitsbildern bei Erwachsenen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992341
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Leseprobe aus  31  Seiten
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