In dieser Einsendeaufgabe werden zunächst psychotische Störungen, wie Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störung näher erläutert. Anschließend wird das Transaktionale Stressmodell von Lazarus dargestellt. Zuletzt erfolgt eine ausführliche Darlegung des Konstrukts "emotionale Intelligenz".
Zunächst lässt sich feststellen, dass der Terminus "Schizophrenie" eine heterogene Gruppe an Störungen mit sich zieht. Das bedeutet, dass viele verschiedene und unterschiedliche Symptome festgestellt wurden, die zudem auch Parallelen zu anderen psychischen Störungen aufweisen. Es herrscht demnach kein wirklicher Konsens über die Leitsymptomatik, weswegen über keine andere Diagnose so stark diskutiert wurde wie bei der Schizophrenie. Die Psychiatrie versucht nach wie vor eine genauere Definition bezüglich der Symptomatik zu schaffen, um die Störung von anderen Störungen besser abzugrenzen, was allerdings bisher noch nicht gelang.
Inhaltsverzeichnis
1. Aufgabe A1
1.1 Schizophrenie
1.2 Schizotype Störung
1.3 Wahnhafte Störung
1.4 Arbeitsfähigkeit mit diagnostizierter Schizophrenie
2. Aufgabe A2
2.1 Kausalmodelle Emotionen
2.2 Transaktionales Stressmodell nach Lazarus
2.2.1 Coping- Strategien
3. Aufgabe A3
3.1 Begriffserklärung emotionale Intelligenz
3.2 Bedeutung EI für Teamzusammenstellung und Teambildung
3.3 Diskussion EI
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit zentralen Themen der klinischen Psychologie sowie der Emotionspsychologie und untersucht deren Anwendung und Bedeutung im beruflichen Kontext. Ziel ist es, ein Verständnis für die Symptomatik psychotischer Störungen, die Kausalität von Emotionen und die Relevanz emotionaler Intelligenz für die Arbeitswelt zu vermitteln.
- Symptomatik und Diagnostik der Schizophrenie und verwandter Störungsbilder
- Kausalmodelle und Entstehung von Emotionen
- Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus und Coping-Strategien
- Emotionale Intelligenz in Teambildungsprozessen
- Operationalisierung und wissenschaftliche Validität von EI-Modellen
Auszug aus dem Buch
1.1 Schizophrenie
Zunächst lässt sich feststellen, dass der Terminus „Schizophrenie“ eine heterogene Gruppe an Störungen mit sich zieht. Das bedeutet, dass viele verschiedene und unterschiedliche Symptome festgestellt wurden, die zudem auch Parallelen zu anderen psychischen Störungen aufweisen. Es herrscht demnach kein wirklicher Konsens über die Leitsymptomatik, weswegen über keine andere Diagnose so stark diskutiert wurde wie bei der Schizophrenie.1 Die Psychiatrie versucht nach wie vor eine genauere Definition bezüglich der Symptomatik zu schaffen, um die Störung von anderen Störungen besser abzugrenzen, was allerdings bisher noch nicht gelang.2
Das Wort Schizophrenie selbst stammt aus dem Jahre 1908 und bedeutet aus dem griechischen übersetzt „gespaltener Geist“ bzw. „gespaltene Seele“.3 Diese Tatsache bzw. Vorbelastung lässt zudem ein irreführendes und fälschliches Bild über diese Krankheit bei psychologischen Leihen entstehen.
Grundsätzlich lässt sich das Krankheitsbild der Schizophrenie nach den bisherigen Erkenntnissen in die Positiv- und Negativsymptomatik einteilen. Während die Positivsymptomatik als Überschuss zum normalen Erleben betrachtet werden kann, ist unter der Negativsymptomatik ein Wegfall zum normalen Erleben zu verstehen. Die Positivsymptomatik ist gekennzeichnet durch Ich- Störungen, Denkstörungen als auch Halluzinationen. Ich- Störungen meinen das Verschwimmen der Grenze zwischen der Umwelt und dem Ich und implizieren Gedankeneingebungen, Gedankenlautwerden, Gedankenentzug, Gedankenausbreitung aber auch Depersonalisation/ Derealisation.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Aufgabe A1: Dieses Kapitel erläutert die Symptomatik und Differenzierung verschiedener psychotischer Störungen wie Schizophrenie, schizotype Störung und wahnhafte Störung sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit.
2. Aufgabe A2: Hier werden verschiedene Kausalmodelle zur Entstehung von Emotionen sowie das transaktionale Stressmodell nach Lazarus inklusive der Coping-Strategien zur Stressbewältigung analysiert.
3. Aufgabe A3: Das letzte Kapitel untersucht unterschiedliche Modelle der emotionalen Intelligenz und deren Einfluss auf die Teamzusammenstellung sowie die Leistungsfähigkeit in der Arbeitswelt.
Schlüsselwörter
Schizophrenie, Psychotische Störungen, Positivsymptomatik, Negativsymptomatik, Arbeitsfähigkeit, Kausalmodelle, Emotionen, Transaktionales Stressmodell, Lazarus, Coping-Strategien, Emotionale Intelligenz, Teamarbeit, Teambildung, Selbstmanagement, Operationalisierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt drei wesentliche psychologische Themenbereiche: Klinische Störungsbilder (Schizophrenie), emotionspsychologische Theorien und die Bedeutung emotionaler Intelligenz im beruflichen Umfeld.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der Klassifikation psychotischer Störungen, der wissenschaftlichen Erklärung von Gefühlen und dem Einfluss psychologischer Kompetenzen auf die Arbeitseffizienz.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die fundierte theoretische Aufarbeitung der behandelten Störungsbilder und psychologischen Konzepte sowie die kritische Reflexion ihrer praktischen Relevanz.
Welche wissenschaftlichen Modelle werden für Emotionen verwendet?
Es werden evolutionsbiologische, behavioristische, psychophysiologische und kognitive Emotionstheorien gegenübergestellt.
Was wird im Hauptteil bezüglich der Schizophrenie behandelt?
Neben der Definition und Symptomatik wird insbesondere die Problematik der beruflichen Integration sowie die Rolle von Behindertenwerkstätten als unterstützende Maßnahme erörtert.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Begriffe wie Schizophrenie, transaktionales Stressmodell, Coping, emotionale Intelligenz und Teamdynamik sind zentral für das Verständnis der Ausarbeitung.
Welche Bedeutung hat das transaktionale Stressmodell nach Lazarus für die Praxis?
Das Modell verdeutlicht, dass Stress durch individuelle Bewertungsprozesse (primäre/sekundäre Einschätzung) entsteht und Bewältigungsstrategien maßgeblich über das psychische Wohlbefinden entscheiden.
Ist emotionale Intelligenz laut dieser Arbeit erlernbar?
Während dies in der Forschung kontrovers diskutiert wird, weisen Studien (wie die von Sardo) darauf hin, dass entsprechende Trainings positive Effekte auf die Führungskompetenz haben können.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2020, Psychotische Störungen, transaktionales Stressmodel nach Lazarus, emotionale Intelligenz. Einführung in die allgemeine Psychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992345