Rudolf Otto im Kontext seiner Zeit

Dargestellt an der Frage nach der Auferstehung Jesu


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

19 Seiten, Note: 1,0


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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Problemstellung

2 Streitlage um die Auferstehung Jesu zu Beginn des 20. Jahrhunderts
2.1 Rationalistische Deutung
2.2 Supranaturalistische Deutung
2.3 Der Beitrag Ottos
2.4 Matthias Claudius: Ein kongenialer Vorläufer

3 Fazit- Das Anliegen Rudolf Ottos heute?

4 Literaturangabe

1 Einleitung und Problemstellung

In seinem im Jahre 1917 erschienenen Hauptwerk „das Heilige" setzt sich Rudolf Otto mit der Erfahrung des Heiligen auseinander.

Er kritisiert die damals vorherrschenden Religionstheorien, die die Entstehung der Religion auf lediglich nicht religiöse Faktoren der Kulturgeschichte zurückführen wollten. Religiosität sei aber im Kantschen Sinne eine Kategorie sui generis, die in der a priori gegebenen Struktur des menschlichen Geistes ihren Ursprung habe: Der Glaube gründe aus dem Geist und sei von Erfahrungen und Wahrnehmungen unabhängig. Otto setzt für den Zugang dieser religiösen Erfahrung eine Art „Musikalität", eine Veranlagung voraus. Sie sei im Geiste angelegt und bestehe sowohl aus irrationalen und rationalen Grundmomenten, die als „Komplex-Kategorie" verstanden werden können. Otto bezieht sich dabei auf die Erkenntnistheorie Kants, die aber um die Kategorie des Religiösen (als Kategorie a priori) erweitert werden müsse. In seiner Forschung stieß er auf das Problem, dass ein rein rationaler Glaube die Religion zerstört. Auf der anderen Seite sei jedoch Irrationalität allein nicht kommunizierbar, Kommunikation des Evangeliums ist aber insbesondere für die christliche Religion grundlegend. So entsteht aus beiden Momenten ein Spannungsverhältnis: Das irrationale Moment einerseits, das sich jeder begrifflichen Deutung entzieht, kann nur intuitiv und im Gefühl erlebt werden. Das rationale Moment auf der anderen Seite verlangt nach „Schematisierung" und begrifflicher Erklärung. Das Verhältnis dieser beiden Grundmomente mündete in Rudolf Ottos Werk „Das Heilige".

Aus der Beschäftigung mit der Theologie Rudolf Ottos entstand die Frage, ob seine Ansätze sich auch in den kontroversen Fragen seiner Zeit fruchtbar machen ließen und ob darüber hinaus auch die Möglichkeit besteht, sie für heutige Problemstellungen fruchtbar zu machen. Da eine Gesamtbetrachtung der Theologie Rudolf Ottos im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich ist, werde ich mich im Folgenden mit dem Auferstehungserlebnis auseinandersetzen. Zu diesem Zweck untersuche ich Rudolf Ottos Beitrag zum um die Wende zum 20. Jahrhundert virulenten Streit um die Auferstehung Jesu, der in seinen Grundanliegen auch heute nicht beendet ist. In der vorliegenden Arbeit stelle ich die Grundlinien dieser Kontroverse kurz dar.

2 Streitlage um die Auferstehung Jesu zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Einer der wichtigsten Austragungsorte der Auseinandersetzung über das Wirklichkeitsverständnis des christlichen Glaubens ist die Debatte um die Auferstehung Christi. Das Bekenntnis zur Auferstehung stellt das Grundbekenntnis des christlichen Glaubens dar und bestimmt seinen Charakter und Inhalt umfassend. Der Streit um das Wirklichkeitsverständnis soll im Folgenden an der supranaturalistischen und rationalen Sichtweise deutlich werden.

2.1 Rationalistische Deutung

Der sogenannte Rationalismus ist ein wesentlicher Bestandteil der kulturgeschichtlichen Bewegung der Aufklärung. Diese gesamte Bewegung darzustellen, würde den Rahmen dieser Arbeit bei weitem sprengen. Deswegen beschränke ich mich auf die Darstellung einiger Grundlagen des Rationalismus. Auch dieser ist kein monolithischer Block, sondern hat neben einer grundsätzlich religionskritischen bis religionsfeindlichen Seite, auch eine ausgesprochen Christliche. Um diese geht es hier.

Die rationalistische Deutung biblisch- christlichen Traditionsgutes geht davon aus, dass das theologische Denken und Reden ihren Ursprung und Maßstab in der menschlichen Vernunft haben.1 Sie setzt sich damit bewusst von einer Offenbarungsreligiosität bzw. Mystik ab. Ein Rationalist glaubt nicht, „weil es geschrieben steht" und er glaubt auch nicht, weil er ein innerseelisches Erlebnis hatte, sondern er vertraut der Vernunft auch in Glaubensfragen.2 Der rationalistische Theologe Johann Friedrich Röhr stellt einen wichtigen Vertreter des Rationalismus dar. Er wurde im Jahre 1777 geboren und verfasste 1833 die „Briefe über den Rationalismus".3 In ihnen sind seine theologischen Grundlagen verschriftlicht. Röhr formuliert in diesem Zusammenhang programmatisch:

„Der Rationalismus ist eine allgemeine Denkart, die auf jedes Gebiet des menschlichen Lebens, Denkens und Wissens anwendbar und deren Prinzip ist: nichts für wahr zu halten, als was nach klaren und unbezweifelbaren Vernunftgründen wirklich dafür gehalten werden kann. Der christliche Rationalismus ist die Maxime, die positive oder geschichtliche Religionslehre Christi und seiner Apostel darum für glaubwürdig zu halten, weil sie in der vernünftig-sittlichen Natur des Menschen begründet ist“4

Dazu gehört die Voraussetzung, dass die menschliche Vernunft unbestechlich und im Kern irrtumsfrei den Gesamtzusammenhang der Welt erschließen könne.5

Daraus folgt die Berechtigung von Dogmenkritik: Die Tatsache, dass etwas als Dogma gelehrt wird, ist bedeutungslos, wenn das Dogma vor dem Richterstuhl der Ratio nicht bestehen kann. So gelten zum Beispiel Wunder, zu denen die leibliche Auferstehung nach dem Tod ohne Zweifel gehören würde, im Rationalismus als unrealistisch, da Gott die von ihm gegebenen ewigen Naturgesetze durchbrechen würde. Gott gilt in der rationalen Deutung jedoch als Ursprung und Inbegriff der Vernunft. Wundergeschichten werden also nicht als solche anerkannt und geglaubt, sondern müssen auf ihren natürlich-vernünftigen Kern reduziert werden.6

Wenn wir nun Auferstehungsberichte in den Evangelien vorfinden, müssen sie selbstredend rationalistisch gedeutet werden. Das kann auf verschiedene Weise geschehen: Entweder als schlichter Betrug, wonach sie seine Auferstehung behaupten - mit oder ohne Diebstahl des Leichnams Jesu oder als kollektive Psychose, um den Schock zu verarbeiten.7

Eine christlich-rationalistische Deutung ging und geht davon aus, dass der überwältigende Eindruck, den Jesus auf seine Jünger gemacht hatte, es einfach verbot, ihn als tot abzuschreiben und sich auf ein Leben ganz ohne ihn einzurichten. Die Erfindung seiner Auferstehung liegt somit ganz logisch in der Natur der Sache, denn Jesu Anliegen lebt ja fort in unseren Herzen.8

Damit lösen sich einige Probleme wie von selbst: Die Unterschiede in den Ostererzählungen der Evangelien, die Diskussion um das leere Grab und die Berichte von den Erscheinungen des Auferstandenen müssen kein Hindernis mehr sein- nichts davon ist ja schließlich „wirklich" passiert und nichts muss gegen den ätzenden Zweifel der Vernunft verteidigt werden; es spielte und spielt sich ja lediglich in der Seele der Gläubigen ab.

Allerdings ergeben sich auch Anfragen: Warum sollte unter obigen Voraussetzungen noch jemand glauben? Worin besteht noch der „Mehrwert" einer christlichen Weltdeutung, wenn ihre Grundlagen allgemein-menschlich sind und in dieser Immanenz auch verhaftet bleiben? Denn eine rein „sittlich-religiöse" - heute würden wir sagen „ethische"- Begründung des Christentums ist schlicht nicht ausreichend. Ein „guter Mensch" kann ich auch ohne Gott und Jesus sein.

2.2 Supranaturalistische Deutung

Bei der supranaturalistischen Deutung ist der Glaube an eine unmittelbare, übernatürliche Offenbarung von zentraler Bedeutung.9 Der Supranaturalismus stützt sich dabei auf Kants „Kritik der reinen Vernunft". Die menschliche Vernunft habe demnach keinerlei Möglichkeit, auf dem Gebiete der Göttlichkeit zu einem Urteil zu kommen"10. Immanuel Kant hinterfragte die Möglichkeiten der menschlichen Vernunft auf ihre Grenzen hin und formulierte eine neue Logik, die er in Kategorien unterteilte. Es sind reine und apriorische Kategorien des Denkens, nach denen Vorstellungen geordnet und gegliedert werden11. Kant unterscheidet zwischen den drei Erkenntnisvermögen Verstand, Urteilskraft und Vernunft, denen die Gegenstände Begriffe, Urteile und Schlüsse gegenüberstehen.12

In diesem System ist die Sphäre des Göttlichen, da sie alle Kategorien übersteigt, der Vernunft grundsätzlich nicht zugänglich. Hier setzt der Supranaturalismus an: Offenbarung geschieht von Gott her, der an unsere Denkmöglichkeiten nicht gebunden ist. Von daher werden Wunder und die Durchbrechung von Naturgesetzen wieder möglich. Was von Gott her geschieht, ist nicht zu hinterfragen, sondern zu akzeptieren, zu glauben.

In diesem System ist die Auferstehung selbstredend genau so geschehen wie berichtet, das Grab ist leer, Jesus geht durch Wände und erscheint den Jüngern in Emmaus usw. Dabei dient die biblische Überlieferung als empirischer „Beweis".

Das Verdienst dieser Auffassung liegt in der tatsächlichen Ernstnahme der biblischen Offenbarung gegenüber einer rationalistischen Einebnung der Welt auf das, was uns als Menschen einsichtig erscheint.

Die oben angedeuteten Schwierigkeiten liegen jedoch auf der Hand: Die Notwendigkeit der Harmonisierung der Osterberichte der Evangelien und die eklatante Verletzung der sonst gültigen Naturgesetze, wie man sich diese im 19.Jh. vorstellte. Außerdem wird hier Gottes Wirken immer in die Lücken der Weltdeutung verbannt und ein christliches Weltverständnis geradezu amputiert. Durch den Fortschritt der Wissenschaften entstand das etwas boshafte Diktum von der „Wohnungsnot Gottes"13 in der Welt- die Lücken wurden immer kleiner.

2.3 Der Beitrag Ottos

In seinem Beitrag „Das Auferstehungs-erlebnis als pneumatische Erfahrung" nähert sich Rudolf Otto dieser umstrittenen und heiß debattierten Grundfrage des christlichen Glaubens an: „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt[...]ich glaube an Jesum Christum, auferstanden von den Toten"14.

Wissen und Glauben schließen sich für Otto nicht gegenseitig aus, er betont die Wichtigkeit des Ursprungs beider Begriffe: Otto definiert Wissen in diesem Zusammenhang nicht nach wissenschaftlichen Maßstäben, das sich auf beweisbare, erfahrbare und empirische Belege stützt. Wir können das im Glaubensbekenntnis Gesagte in dieser Welt nicht sehen und beweisen. Das Wissen entsteht im und durch den eigenen Glauben und wird so zur persönlichen Gewissheit, es hat seinen Ursprung im Geist.14 15 16 17 Wenn das Glaubensbekenntnis wissenschaftlich belegbar und in all seinen Facetten greifbar, demnach mit menschlichen Sinnen zu erfassen wäre, könnte es kein Glaubensbekenntnis mehr in diesem Sinne sein. Das Göttliche würde auf menschliche Maßstäbe heruntergesetzt werden. Empirisches Wissen sei in Bezug auf die Auferstehung „niederes Wissen1*6. Für Otto ist und bleibt der Glaube an an die Auferstehung nach dem Tod ein Mysterium17, genauso wie die Entstehung des persönlichen Glaubens ein Geheimnis, ein Mysterium bleibt. Eine Reduktion auf empirisches Wissen verhindere vielmehr einen tiefen und festen Glauben. Otto geht sogar so weit, dass er von der Zerstörung des Glaubens spricht. Die „Momente des mysterium tremendum"18 und des „mysterium fascinans"19 würden wir nicht mehr als solche erleben, da alles Göttliche durch unser Wissen ergründbar wäre.

Otto lehnt in seinem Aufsatz sowohl die supranaturalistische als auch die rationalistische Deutungsweise der Auferstehung ab. Den Supranaturalismus bewertet Otto als naiv. Demnach geht dieser davon aus, dass die Auferstehung Jesu durch das Auffinden des leeren Grabes bezeugt werden kann. Die Tatsache, dass das leere Grab einmal durch „Sinnes-Zeugnis"20 gesehen wurde, kritisiert Otto in diesem Zusammenhang scharf: Der Glaube an die Auferstehung sei durch das Auffinden des leeren Grabes keine Glaubenssache mehr, sondern lediglich empirisches Wissen.21 Im Zusammenhang mit der Bedeutung des Glaubens verweist Otto auf das Zeugnis des Apostel Paulus in 1. Kor. 15: „ Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. “

Die rationalistische Deutungsweise lehnt Otto ebenfalls ab. Nach dieser haben sich die Jünger die Auferstehung Jesu nur eingebildet. Sie haben den historischen Jesu erlebt und sind zu dem Schluss gekommen, dass dieser aufgrund seines Lebens und seiner Persönlichkeit nicht im Tod geblieben sein kann.22 Auch hier steht steht Ottos genanntes Sinneszeugnis im Fokus der Kritik. Durch den erfahrbaren Jesus, den die Jünger in seinem Schaffen erlebt hatten, halten sie die Auferstehung für möglich und geschehen. Die Erklärung wird auch eine irdische und menschliche, die für Otto defizitär bleibt.23 Die Antwort auf die Frage nach der Auferstehung Jesu ist für Otto weder im Rationalismus noch Supranaturalismus zu finden. Es ist ein Erlebnis des Geistes, ein „pneumatisches Erlebnis“.24

Im zweiten Teil des Beitrags versucht Otto dieses pneumatische Erlebnis, das Mysterium anhand der Heiligen Schrift zu veranschaulichen. In Jes. 6, 1-13 wird Jesaja von Gott persönlich berufen. Jesajas ergreifende Begegnung mit Gott geschieht in einem Tempel, wahrscheinlich während eines Gottesdienstes, wobei der Saum seines Gewandes den ganzen Tempel erfüllt. Die Engel proklamieren als „Hofstaat" die Heiligkeit Gottes, Jesaja ist zunächst als Beobachter zutiefst erschüttert und wird sich seiner Sündhaftigkeit bewusst: Er erlebt das von Otto beschriebene Erlebnis „Mysterium tremendum." Einer der Engel berührt seine Lippen mit glühenden Kohlen, wodurch eine rituelle Reinigung geschieht und er in die Lage versetzt wird, Gottes Bote unter den Menschen zu sein. Jesaja erlebt hier einen geheimnisvollen, zunächst irrationalen Moment, der ihn erschauern lässt. In tiefer Ergriffenheit erfährt er die Präsenz Gottes, der ihn schließlich zum Propheten beruft. Otto spricht hier vom pneumatischmystischen Erlebnis, das in der Bibel kein Einzelfall bleibt.25

Otto wirft im Folgenden die Frage auf, was diese Bibelstelle mit der Erfahrung der Auferstehung Jesu gemeinsam hat. Beide Schilderungen sind „Sinnes-Erfahrungen".26 In Jesaja 6 thront Gott auf einem königlichen Thron, er hat einen menschlichen Körper. Welchen Stellenwert hat also diese Sinnes-Wahrnehmung, die Jesaja in der Bibel beschreibt? Für Otto liegt die Antwort in der Kommunikation des Glaubens. Wir müssen diesen zur Sprache bringen und können ihn nur durch Sinnen-Erfahrungen umschreiben.27 Die Gegenwart Gottes muss greifbar werden, sie muss sich der Vorstellungskraft der Menschen anpassen, damit sie kommunizierbar wird. Für Otto ist diese Erkenntnis jedoch kein empirisches Wissen, das der Sinnes-Wahrnehmung entspringt. Die Erfahrung bleibt stets eine pneumatische.28 Diese pneumatische Erfahrung bietet auch keinerlei Angriffsfläche für naturalistische-rationalistische Deutungen, denn dieses Erlebnis ist für Otto heilig und „der Schlüssel zur Sache"29. Sie werden so zu unserem „Geistes-Besitz" und zur eigenen Gewissheit, die unabhängig von weltlichen Geschehen bleibt. Es geht Otto um die Wiedererkennung der Kernaussage biblischer Ereignisse. Die Erscheinungsform dieser Erlebnisse ist dabei zweitrangig und tritt in den Hintergrund. Es spielt demnach keine Rolle, ob Gott sich Jesaja als König auf einem Thron offenbart und damit menschliche Züge annimmt.30 Entscheidend ist das Erkennen des Wesens dieses Momentes, welcher bei Jesaja ein tiefes Gefühl der Ergriffenheit auslöste, das sich von den bis dahin erlebten Momenten deutlich absetzte und zu einer Berufung führte.

Solche Erlebnisse müssen für Otto jenseits einer bloß empirischen Beurteilung (z.B „wahr" oder „unwahr"), um die es ja dem Rationalismus und dem Supranaturalismus beiden geht, gedeutet werden. Dafür steht die Sphäre des Religiösen als eigene Erkenntniskategorie bei ihm ein.31

Das zeigt er an dem Beispiel der Bekehrung bzw. Berufung des Apostels Paulus, der für ihn ein herausragender und durch seine literarische Betätigung besonders gut fassbarer Vertreter der geisterfüllten Urchristenheit gilt.32 Die Berufung des Paulus liegt „auf der Linie" von Jesajas Berufung, das gleiche gilt für Petrus, der mit der „Gabe des Gesichts"33 ausgestattet ist und auch für die Urgemeinde als Ganze.34

Von daher erhebt sich für Otto die Frage, wie denn nun die Auferstehungserfahrung von Petrus, Paulus und den anderen zu deuten ist. Denn eine leibliche Auferstehung würde ja in den Kategorien von Raum und Zeit geschehen und wäre somit keine eigentlich geistliche, pneumatische Erfahrung mehr, sondern eine bloß empirische: „Als den ’Auferweckten’, den ’Auferstandenen’, den ’Erhöhten’ verkünden die Apostel ihren Herrn. Daß die damalige Zeit hiermit irgendwie auch körperliche Vorstellungen verband, unterliegt wohl keinem Zweifel. Das entspricht ihrem und dem antiken Weltbilde. Wer aber glaubt, die körperliche Vorstellung von ’Auferweckt’ und ’Auferstanden’ beibehalten zu müssen, der soll sich klar machen, daß er das dann auch für den Ausdruck ’der Erhöhte’ tun muß. Denn ’Erhöhung’ ist im bloßen Wortsinn auch eine räumliche Vorstellung, setzt ein Dasein im Raume und damit die alte Vorstellung voraus, daß ’der Himmel’ das heißt Gottes ewiges Reich irgendwo hoch oben im Raume sei. “35

Es geht aber für Otto um wirklichen Tod und wirkliches neues Leben, das nicht einfach eine Fortsetzung des alten ist. In einer Fußnote scheint er sich einer Auffassung des Todes als Seelenschlaf nahe zu fühlen: im Tode befindet sich die Seele nicht im Nichts, sondern in einem funktionslosen Zustand „depotenzierten Lebens"36, aus der sie nur durch Gottes Macht erlöst werden kann.37

Die Auferstehung Jesu ist also tatsächlich geschehen, aber nicht körperlich/physisch (gegen die supranaturalistische Deutung), sondern in der Sphäre der Ewigkeit Gottes, geistlich (gegen die rationalistische Deutung). Das ist möglich,weil der Leib „Organ des Geistes" ist.38

Das leere Grab ist ein „kraft volle(s) Symbol und Ideogramm"39 der gegebenen Auffassung, historisch nicht belastbar, aber religiös unverzichtbar. Man könnte es eine unverzichtbare Legende nennen.

Im Streit um das leere Grab schlägt sich Otto also nicht einfach auf eine Seite gegen die andere. Sondern er versucht, das Feld der Wahrnehmung und Erkenntnisgewinnung zu erweitern, indem er den Begriff der Realität selbst erweitert.

2.4 Matthias Claudius: Ein kongenialer Vorläufer

Nun ist Rudolf Otto mit seiner Position nicht der Erste oder Einzige, der damals in diese Richtung gedacht und geschrieben hat. Eine Alleinherrschaft und -zuständigkeit der Empirie und menschlichen Vernunft war nie unbestritten, besonders in der Zeit der Romantik gab es eine mächtige Gegenbewegung zu dieser als kalt und herzlos empfundenen Haltung. Zur Verdeutlichung wende ich mich kurz einem kongenialen Vorläufer seiner Haltung zu, dem bekannten Herausgeber des „Wandsbecker Boten"40

Der Theologe, Journalist und Dichter Matthias Claudius (15.8.174021.1.1815) wirkte in der Zeit, in der die Religion von der Aufklärung geprägt ist. In der „natürlichen Theologie" existierte keine Wahrheit, die über die Grenzen der Vernunft hinausging.41

Matthias Claudius war ein Anhänger der damals abgelehnten „positiven" Theologie und verdeutlicht in seinen Texten seine optimistische und vertraute Grundhaltung zu Gott. Er verfasste zwei Kirchenlieder.42

In seinem bekannten Abendlied „Der Mond ist aufgegangen" aus dem Jahre 1750 gibt Matthias Claudius eine eigene Antwort auf die naturalistisch-rationalistische Erkenntnistheorie seiner Zeit und erteilt dieser in sieben Strophen in bewegender und sinnbildlicher Art und Weise eine Absage. In fast naiver, aber zugleich auch besonnener und romantischer Form beschreibt das lyrische Ich in einem Kinderlied den Verlauf eines menschlichen Lebens und stellt dar, was den Menschen in seinem innersten beschäftigt, bewegt und dabei immer weiter von Gott entfernt: Es ist die Reise und die ewige Suche nach der endgültigen Erkenntnis und der Sinn-Frage, die er auf der Welt zu suchen versucht.

Claudius beantwortet diese Fragen in seinem Kirchenlied nicht, sondern er beobachtet und dokumentiert lediglich den Zustand der Welt und die Lebensweise der Menschen. Auch er reiht sich in diesen Zustand mit ein und sieht am Ende nur einen Weg zu einer Erkenntnis und Erlösung zu gelangen. Für Claudius liegt die Antwort im Gebet. Nur darin sieht er Möglichkeit, eine Antwort auf die Frage zu erhalten, wie die unruhige und unzufriedene Seele, das ängstliche Herz in dieser Welt, aber vor allem auch darüber hinaus zur Ruhe, Erkenntnis und zu Gott gebracht werden kann.

In der ersten Strophe beschreibt Matthias Claudius die vorfindliche Welt: „Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar. Der Wald steht schwarz und schweiget, und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar.“ Es ist eine beschreibende, aber auch gleichzeitig melancholische Betrachtung dieser Welt, die der Mensch kennt, die ihm vertraut erscheint. Auf der einen Seite neigt sich der Tag dem Ende zu, der Wald steht in völliger Dunkelheit dar. Das Aufsteigen des hellen Mondes und die goldenen prangenden Sterne am Himmel und der geheimnisvolle weiße Nebel verdeutlichen eine fast schon romantische Sicht auf die Nacht, Natur und Mensch kommen zur Ruhe.

In der zweiten Strophe entwickelt sich aus der neutralen Betrachtung der Welt ein emotionaler Zugang: „Wie ist die Welt so stille und in der Dämmrung Hülle so traulich und so hold als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt.“ Die Stille und Dunkelheit des Abends haben einen Sinn, so wie die gesamte Welt sinngeordnet ist. Die Welt wird abends zu einer stillen und schützenden Kammer, in die wir uns geborgen zurückziehen und zur Ruhe kommen und Schlaf finden können.

In der dritten Strophe wird aus der erfahrenen Sinnhaftigkeit eine Abstraktionsebene entwickelt. „Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehen.“ Wir können den Mond nur halb sehen, doch trotzdem ist er ganz und rund.

Diese Abstraktionsebene dieser Strophe ist auf viele andere Dinge übertragbar. Der halbe Mond steht sinnbildlich für die Halbheit und Stückhaftigkeit unserer Erkenntnis. Der sichtbare Mond steht hier für unser Sinnes-Auge, wir können es erfassen und sehen. Anders sieht es mit der nicht sichtbaren Hälfte des Mondes aus. Sie existiert, aber wir können sie nicht mit unseren Sinnen wahrnehmen und ihre Existenz beweisen. So ist es mit vielen Phänomenen die wir aufgrund mangelnder Beweise nicht anerkennen wollen. Claudius nimmt hier besonders Ottos Thesen in Bezug auf religiöse Erkenntnisgewinnung vorweg und veranschaulicht quasi dessen theologischen Standpunkt.

Schließlich mündet die vierte Strophe in die Beschreibung einer menschlichen Konstante, welche die Aussagen und den Stand der menschlichen Erkenntnis aus Strophe drei noch einmal vertieft: „Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel. Wir spinnen Luftgespinnste und suchen viele Künste und kommen weiter von dem Ziel“. Claudius beobachtet hier, dass der Mensch vor lauter Drang nach Erkenntnis und rationaler Sichtweise der Dinge und Phänomene das Wesentliche aus den Augen verliert. Der Mensch gerät in seinem Denken und Handeln an Grenzen, er ist ständig auf der Suche und dreht sich dabei um sich selbst. Wir Menschenkinder seien arme Menschen, die sich in ihrem Stolz vom Göttlichen entfernen und für Gottes Wunder nicht offen sind. Claudius reiht sich als lyrisches Ich in diese Strophe mit ein. „Wirstolzen Menschenkinder...“sagt aus, dass es keinen vollkommenen Menschen geben kann. Weder in Bezug auf die Erkenntnis, noch auf das Handeln.

Einschließlich Strophe vier schildert Claudius eine humane und weltliche Sichtweise, auf die man sich durchaus rationalistisch einigen könnte. Aus der denkenden Meditation entspringt in der fünften Strophe aber unvermittelt ein Gebet: „Gott, laß dein Heil uns schauen, auf nichts Vergänglichs trauen, nicht Eitelkeit uns freun; laß uns einfältig werden und vor dir hier auf Erden wie Kinder fromm und fröhlich sein“. Claudius gibt in seinem Gebet die Unfähigkeit zur umfassenden Erkenntnis und das Wissen um die menschliche Fehlbarkeit an Gott ab und bittet ihn schließlich um ein Leben auf der Erde nach dessen Vorstellungen. Der Begriff Einfältig ist hier von großer Bedeutung und darf dabei nicht im heutigen Sprachgebrauch gedeutet werden. Einfältigkeit beschreibt das christliche Denken und Handeln Claudius und geht auf den Begriff „Haplotès“ im Neuen Testament zurück.43

Claudius spricht in diesem Sinne also nicht von einer negativen Eigenschaft, sondern bezeichnet Einfältigkeit in diesem Kontext als eine Mischung aus Demut, Aufrichtigkeit und Konzentration auf das Wesentliche: „Gott, laß dein Heil uns schauen, auf nicht Vergängliches trauen[...].“ Auch bittet er Gott darum, wie Kinder fromm und fröhlich zu werden. Er erbittet hier eine gewisse positive und kindliche Naivität, die von Nöten ist, um Gottes Wunder und sein Wirken mit anderen Augen als der Vernunft sehen zu können.

Das Ziel in der sechsten und vorletzten Strophe ist schließlich die Vollendung bei Gott selbst als Endziel des Lebens: „Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod; und wenn du uns genommen, lass uns in’ Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.“

Das Ziel unseres Lebens kann demnach nicht in unserer Welt liegen, die auch selbst, wie alle Erkenntnis in ihr, nur vorläufig sein kann. Die Bitte gilt nicht einer Verschonung vor dem Tode, sondern sie gilt einem „guten" Tod: Dass wir uns „ohne Grämen" und „sanft" von dieser Welt verabschieden können, im Einverständnis und ohne körperliche und seelische Qualen. Auch hier spielen die „weltliche" und „überweltliche" Komponente zusammen, denn mit dem Tod sind noch nicht alle Probleme so oder so gelöst-es droht das Gericht. Die Bitte um das „in- den-Himmel-kommen" ist in naiver Form, aber sachlicher Klarheit, die Bitte um die Erlösung vom Bösen und der Vergebung der Sünden.

Die letzte Strophe ist Segen und Gebet zugleich: „So legt euch denn, ihr Brüder, in Gottes Namen nieder; kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott, mit Strafen und lass uns ruhig schlafen. Und unsern kranken Nachbarn auch!“ In diesem Segen und Gebet gibt der Mensch seine Lasten an Gott ab und hofft auf einen guten Ausgang seines Lebens. Der kalte Abendhauch versinnbildlicht unsere negative und trostlose Seite des Lebens, die sich nach Wärme und Geborgenheit sehnt. Verdeutlicht wird dies am letzten Satz des Liedes, indem der Leser für seine (kranken) Mitmenschen betet: „Und unsern kranken Nachbarn auch!“.

Die Seele, die sich im Gebet zu Gott erhoben hat, kehrt hiermit zurück zum Ausgangspunkt ihrer Reise, dieser Welt hier mit ihren Freuden und Sorgen. Sie ist aber eine andere; sie ist quasi „aufgeladen" mit dieser Gottesbegegnung und wirkt segnend und liebend in die Welt zurück.

Das Verlangen des Menschen nach Ordnung, Logik und daraus resultierender Sicherheit führt falsch verstanden zu einer eingeschränkten Sichtweise. Er wird somit leicht zu einem Gefangenen seiner selbst. Aber sein Geist ist im Grunde frei und kann eine Begegnung mit Gott anstreben und erleben.

Nach Betrachtung dieses Liedes sei an dieser Stelle abschließend noch erwähnt, dass Claudius’ Abendlied nicht zu sehr in eine konkrete philosophische oder politische Richtung oder in einen bestimmten gesellschaftlichen Kontext gepresst werden sollte. Zwar wird seine Kritik an Fehlentwicklungen der Aufklärung und Vernunftgläubigkeit deutlich, doch im Mittelpunkt soll hier die Intension des Liedtextes stehen. Es ist die Beziehung zum Göttlichen, die für Claudius eine geistige und persönliche Beziehung ist und jenseits des Weltlichen ihren Ursprung und Entwicklung im Geist hat und sich somit einer ausschließlich rationaler Deutung entzieht. Mit Claudius Worten kann man dies mit der Aussage in Strophe zwei versinnbildlichen: Die schützende Kammer der Natur, in welcher der Mensch in der Nacht Schutz und Rückzug erfährt, kann auch eine geistige Schutzkammer sein, in die sich der Mensch geborgen zum Gebet zurückzieht und, wie Rudolf Otto es in seinem Aufsatz formulierte, so eine pneumatische Erfahrung macht. „Nur aus dem ’Geiste’ wird die wahre höhere Erkenntnis geboren. Nicht das Sinnes-Auge, sondern das Geistes-Auge schaut die ewigen Dinge[...].44 In Bezug auf Rudolf Otto und sein Beitrag zum Auferstehungs-Erlebnis Jesu kann Claudius Abendlied hier für sich stehen.

3 Fazit- Das Anliegen Rudolf Ottos heute?

Die Auferstehung Jesu ist das Grunddatum des Christlichen Glaubens überhaupt und das Motiv warum wir Christen sein und bleiben wollen (1. Kor, 15).

Schon immer ist die Bestreitung der Auferstehung Begleiterin des Christlichen Glaubens. Seit der Aufklärung wird aus der Unterströmung ein Hauptstrom (Apo.1). Otto hat im dargestellten Streit eine erweiternde Position eingenommen (Stichwort Kategorie des Religiösen und Auferstehung als geistiges Faktum). Daraus ergeben sich zwei Fragen: Ist der Ansatz von Otto eine tragfähige Lösung für das Problem, oder gibt es ernstzunehmende Anfragen daran?

Rudolf Otto bleibt an entscheidenden Stellen etwas vage. Ist es z.B. ausreichend, die Erfahrung des leeren Grabes als Ideogramm oder Legende quasi abzutun, während die Erscheinung Jesu bei der Bekehrung des Paulus als echte religiöse Erfahrung bewertet werden kann? Findet hier nicht eine Art Flucht in eine sichere Sphäre statt, in die der Rationalismus nicht mehr folgen kann?

Sicher hat Otto recht, dass die Auferstehung Jesu von anderer Qualität war als die übrigen Wunder einschließlich der Totenauferweckungen durch Jesus selbst. Paulus selbst ist der Gewährsmann, der immer wieder die geistliche Seite der Auferstehung betont. Dennoch gilt: die Osterberichte sind als Ganzes sperrig und lösen sich weder „rationalistisch" noch „supranaturalistisch" auf. (Wohlgemerkt teilen sie diese Eigenschaft auch mit den Passionsberichten und ihrer Deutung des rationalistisch unproblematischen Todes Jesu.)

Hat Rudolf Otto mit seinem Ansatz das Programm des Rationalismus also auf einer Metaebene nur wiederholt?

Eine vollständige Lösung des Problems ist ihm meines Erachtens nicht gelungen. Dennoch weist sein Ansatz auch für heute relevante Aspekte auf. Sein Verdienst liegt darin, den übergroßen Anspruch der Ratio zu relativieren und die Sphäre des geistigen und geistlichen auf die Bedeutungshöhe der Ratio zu erheben. Rudolf Otto hat eine Engführung auf rationalistische Motive aufgebrochen. Diese Erweiterung des Weltbildes, die auf einer allein rationalistische Erklärung der Realität verzichtet, erscheint heute durchaus aktuell. Wenn wir uns um eine Lösung der Grundfragen unserer Existenz bemühen, ist eine Erweiterung des Beobachtungsraums mehr denn je geboten.

4 Literaturangabe

Primärliteratur Otto, Rudolf: „Das Auferstehungs-erlebnis als pneumatische Erfahrung", in: Aufsätze, Das Numinose betreffend, Gotha 1923, 159- 170

Otto, Rudolf: Das Heilige. Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen und sein Verhältnis zum Rationalen, Breslau 1917

Sekundärliteratur Fechner, Jörg-Ulrich: Matthias Claudius. 140-1815, Berlin 1996

Höffe, Otfried: Kants Kritik der reinen Vernunft. Die Grundlegung der modernen Philosophie, München 2001

Galling, Kurt (Hg.): RGG3, Tübingen 1956 ff.

Betz, Hans-Dieter (Hg.): RGG4, Tübingen 1998 ff.

[...]


1 Vgl. Steiger in: RGG4 7, 49.

2 Ebd.

3 Vgl. Christophersen in: RGG4 7, 571.

4 Hohlwein in: RGG3 5, 792.

5 Vgl. Steiger in: RGG4 7, 52.

6 Ebd.

7 Vgl. Otto: Das Numinose betreffend, 160.

8 Ebd.

9 Vgl. Recki in: RGG4 4, 781.

10 Ebd.

11 Vgl. Höffe: Kants Kritik der reinen Vernunft , 118.

12 Ebd.

13 Herkunft des Zitats nicht verifizierbar.

14 Otto: Das Numinose betreffend,159.

15 Vgl. Otto: Das Numinose betreffend,161.

16 Ebd.

17 Vgl. Otto: Das Numinose betreffend, 160.

18 Vgl. Otto: Das Heilige, 13.

19 AaO, 33.

20 Otto: Das Numinose betreffend, 161.

21 AaO, 160.

22 Ebd.

23 AaO, 161.

24 Ebd.

25 Vgl. Otto: Das Numinose betreffend,161.

26 AaO, 162.

27 Ebd.

28 Ebd.

29 Ebd.

30 Vgl. Otto: Das Numinose betreffend,162.

31 Aao,163.

32 AaO, 166.

33 Ebd.

34 Ebd.

35 Otto: Das Numinose betreffend, 166 ff.

36 AaO, 167.

37 Ebd.

38 AaO, 168.

39 AaO, 169.

40 Vgl. Fechner: Matthias Claudius, 8 ff.

41 Vgl. Fechner: Matthias Claudius, 8 ff.

42 Aao, 5.

43 Vgl. Fechner: Matthias Claudius, 3.

44 Vgl. Otto: Das Numinose betreffend, 161.

19 von 19 Seiten

Details

Titel
Rudolf Otto im Kontext seiner Zeit
Untertitel
Dargestellt an der Frage nach der Auferstehung Jesu
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Evangelische Theologie)
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V992364
ISBN (Buch)
9783346355102
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rudolf, otto, kontext, zeit, dargestellt, frage, auferstehung, jesu
Arbeit zitieren
Isabella Kranz (Autor), 2016, Rudolf Otto im Kontext seiner Zeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992364

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