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Studierende und der Druck der Hochschulen. Gründe, Folgen und Lösungsansätze am Beispiel zweier Universitäten

Titel: Studierende und der Druck der Hochschulen. Gründe, Folgen und Lösungsansätze am Beispiel zweier Universitäten

Hausarbeit , 2018 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit geht es um den allgemeinen Druck, der von Hochschulen generiert werden kann und um die Möglichkeiten des Umgangs mit eben diesem, seitens der Studierenden.

Früher war das Studium nur in eine einzige Phase unterteilt, welche mit einer großen Abschlussprüfung am Ende des Studiums beendet wurde. Heute ist das Studium in zwei Phasen eingeteilt. Der Studierende soll seinen Bachelor-Abschluss innerhalb von sechs Semestern absolvieren, weswegen das Studium heutzutage auch als das "Kurzzeitstudium" bekannt ist. Die Zugangsvoraussetzungen für ein Studium werden von der Hochschule selbst festgelegt, entsprechen also keiner Norm. Doch bei all diesen Angeboten in der Hochschule ist es für den Studierenden von Anfang an schwer einen Überblick zu finden. Der Studierende muss von Anfang an seinen Stundenplan den vorhandenen Modulplänen anpassen. Das heißt dreißig Creditpoints pro Semester sammeln, den Stundenplan möglichst nicht zu vollpacken, am Ende des Semesters bei den Klausuren rotieren und nebenbei Job, Freizeit und andere Termine versuchen zu kombinieren. Gehen wir von der Universität Siegen aus, wären dies drei ganze Module und eine Studienleistung in einem Semester, was insgesamt sieben Kurse sind, mit jeweils einer Prüfung am Ende oder innerhalb des Semesters.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gründe für den Druck bei Studierenden im Bachelor-Studium

3. Folgen des Drucks im Bachelor-Studium

4. Lösungsansätze

4.1 Beratung in Hamburg

4.2 Beratung in Siegen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Ursachen und Auswirkungen des immensen Leistungsdrucks, der seit der Bologna-Reform auf Studierende in Bachelor-Studiengängen lastet, und analysiert bestehende Unterstützungsangebote ausgewählter Universitäten.

  • Die Auswirkungen der Bologna-Reform auf die psychische Belastung von Studierenden.
  • Leistungsdruck, Zeitmanagement und die Zunahme von Prüfungsängsten im Bachelor-Studium.
  • Die gesundheitlichen Folgen des Drucks, einschließlich des Konsums von Rauschmitteln.
  • Ein vergleichender Überblick über psychosoziale Beratungsangebote an den Universitäten Hamburg und Siegen.
  • Diskussion über die Rolle der Hochschule bei der Entlastung und psychologischen Betreuung.

Auszug aus dem Buch

4.2 Beratung in Siegen

Im folgenden Kapitel werde ich mich mehr auf die Website der Siegener Universität beziehen, da keine ausführliche Literatur darüber existiert. Dazu werde ich Vergleiche zwischen der Universität Hamburg und der Universität Siegen aufbringen und in Augenschein nehmen, ob die Universität Siegen die gleiche Menge an psychologischer Unterstützung anbietet und wie ihre psychologische Beratung für die Studierenden zu finden ist. Zuerst möchte ich zwei Screenshots des Angebots der Universität Siegen bereitstellen.

Wie man in Abbildung vier bereits sehen kann, bietet die Universität Siegen im Bereich der psychologischen Beratung auch Workshops an. Klickt man auf die orangenen Links, die einem zur Verfügung gestellt werden gelangt man zu weiteren Ausführungen der einzelnen Themen (Website Uni Siegen 2018). Um Beratungsgespräche an der Universität Siegen in Anspruch zu nehmen kann der Studierende einerseits telefonisch einen Termin vereinbaren oder zu einer offenen Sprechstunde gehen. Im Gegensatz zu Hamburg, wo fünf Mal die Woche eine offene Sprechstunde angeboten wird, bietet Siegen diese nur einmal die Woche an (vgl. Kapitel 4.1; Website Uni Siegen 2018). Dienstags von 13 bis 15 Uhr kann der Studierende die offene Sprechstunde aufsuchen, gleichzeitig wird der Studierende darauf hingewiesen, dass sich die Zeit der Beratung verkürzen kann, wenn an diesem Tag zu viel Andrang herrscht (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Wandel des Studiums zum „Kurzzeitstudium“ durch die Bologna-Reform und thematisiert den daraus resultierenden Leistungsdruck.

2. Gründe für den Druck bei Studierenden im Bachelor-Studium: Analysiert Faktoren wie Studiengebühren, Zeitdruck, Anforderungen der Wirtschaft und den Verlust von Freiräumen.

3. Folgen des Drucks im Bachelor-Studium: Erörtert negative Auswirkungen wie psychische Belastungen, den Konsum von Rauschmitteln und den veränderten Umgang zwischen Lehrenden und Studierenden.

4. Lösungsansätze: Stellt Unterstützungsangebote für Studierende vor und vergleicht die psychosoziale Beratung an den Standorten Hamburg und Siegen.

5. Fazit: Resümiert, dass die Bologna-Reform Hauptursache für den Druck ist und fordert mehr Freiräume für die persönliche Entwicklung der Studierenden.

Schlüsselwörter

Bologna-Reform, Bachelor-Studium, Leistungsdruck, Prüfungsangst, psychosoziale Beratung, psychische Störungen, Studierende, Hochschulpolitik, Zeitdruck, Studienberatung, studentische Gesundheit, Selbstorganisation, Studienabbruch, Work-Life-Balance.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den zunehmenden Leistungsdruck, dem Studierende im heutigen Bachelor-System ausgesetzt sind, sowie die daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf die Studierenden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Folgen der Bologna-Reform, die psychische Belastung durch Prüfungsdruck, der Konsum von Suchtmitteln zur Kompensation und die Analyse von Beratungsangeboten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Gründe für den Druck darzulegen, die Folgen kritisch zu beleuchten und Ansätze für eine bessere psychosoziale Unterstützung an Hochschulen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf den Vergleich von Online-Angeboten und Beratungsstrukturen der Universitäten in Hamburg und Siegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ursachen des Drucks, die psychischen und sozialen Folgen sowie den detaillierten Vergleich der universitären Beratungsangebote.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Bologna-Reform, Leistungsdruck, Bachelor-Studium, psychische Gesundheit, Studienabbruch und Beratungsangebote.

Warum wird die Universität Hamburg als Beispiel herangezogen?

Hamburg dient als Paradebeispiel für ein breites, professionelles Beratungsangebot, das bereits seit Jahrzehnten etabliert ist.

Welche Unterschiede zeigen sich beim Vergleich von Hamburg und Siegen?

Während Hamburg eine sehr umfassende, teils telefonische und ständige psychosoziale Betreuung anbietet, ist das Angebot in Siegen deutlich kleiner und stärker termingebunden.

Welche Rolle spielt die „evangelische Studiengemeinde“?

Sie fungiert als wichtige Unterstützungsinstanz, etwa durch Initiativen wie die Studentische Telefon- und E-Mail Seelsorge, um Studierende in Krisen aufzufangen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Studierende und der Druck der Hochschulen. Gründe, Folgen und Lösungsansätze am Beispiel zweier Universitäten
Hochschule
Universität Siegen
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V992387
ISBN (eBook)
9783346360502
Sprache
Deutsch
Schlagworte
studierende druck hochschulen gründe folgen lösungsansätze beispiel universitäten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Studierende und der Druck der Hochschulen. Gründe, Folgen und Lösungsansätze am Beispiel zweier Universitäten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992387
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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