Frauen in der Nachkriegszeit. Bruch oder Kontinuität der innerfamiliären Geschlechterverhältnisse?


Akademische Arbeit, 2012

22 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Aufbau, Inhalt und Ziel dieser Arbeit
1.2 Forschungsstand

2. Ausgangslage der unmittelbaren Nachkriegsjahre
2.1 Wohnungsverhältnisse
2.2 Versorgungsprobleme

3. Erweiterung der Hausarbeit als Existenzsicherung

4. Frauen und Erwerbstätigkeit

5. Zäsur: Auswirkungen der Währungsreform auf die berufstätigen Frauen
5.1 Wiederherstellung gewohnter Ordnungsmuster
5.2 Sinneswandel der Frau?

6. Fazit

Quellen- und Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

„Wenn aber die Völker an den Zerstörungen, den Verwüstungen, den Grausamkeiten und Unmenschlichkeiten innerlich nicht zerbrachen, wenn sie nach dem Krieg langsam wieder zu sich selbst kamen, dann verdanken wir es zuerst unseren Frauen.“1 Dieses Zitat stammt vom ehemaligen Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner Ansprache am 8. Mai 1985, und verdeutlicht welche besondere Stellung die Frauen in der Nachkriegszeit einnahmen.

1.1 Aufbau, Inhalt und Ziel dieser Arbeit

Der 8. Mai 1945, markiert die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht und damit einhergehend die sogenannte „Stunde Null“. Deutschland war einerseits von einer Trümmerlandschaft überzogen, andererseits vom Krieg und NS-Regime befreit, sowie mit der Möglichkeit eines Neubeginns konfrontiert.

Obwohl die Geschichtsforschung viele Jahre der Leitfrage nach dem Verhältnis von Kontinuität und Wandel, von Tradition und Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg ohne Bezug zur Geschlechterpolitik nachging, befasst sich die vorliegende Arbeit mit dem Thema aus frauenhistorischer Sicht. Denn die „Überlebensarbeit“ der Frauen in den unmittelbaren Nachkriegsjahren war für den Wiederaufbau Deutschlands unabdingbar.

Ziel der Arbeit ist festzustellen, ob die jahrelange Eigenständigkeit der Frauen sowie die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zum Wandel der innerfamiliären Geschlechterverhältnisse, oder sogar zu einer Emanzipation der Frau geführt haben. Um dies zu ermöglichen, soll im ersten Abschnitt die allgemeine soziale Situation der Frauen in der unmittelbaren Nachkriegszeit anhand der Wohnungssituation, Versorgungslage und andere Herausforderungen, die von den Frauen bewältigt werden mussten, aufgezeigt werden. Im zweiten Abschnitt wird dann speziell auf die Frauenerwerbstätigkeit Bezug genommen, um anschließend verschiedene Positionen in der Gesellschaft gegenüber der erweiterten Frauenrolle zu skizzieren. Daran anknüpfend, sollen die Folgen der Währungsreform für die berufstätigen Frauen dargestellt werden. Zum Schluss sollen die aufgeführten Ergebnisse in einem abschließenden Fazit zusammengefasst werden.

1.2 Forschungsstand

Die Frauenforschung hat sich lange zuerst auf Themen konzentriert wie Frauenbewegung, Frauenarbeit und Frauenrolle im Dritten Reich, bevor es Untersuchungen gab, welche die Zäsur 1945 überschritten hatten. Hierzu sind die von Annette Kuhn2 herausgegebene Quellen- und Sammelbände in der Buchreihe „Geschichtsdidaktik“ zu nennen, worin eine Vielzahl von feministischen Wissenschaftlerinnen Beiträge zur Frau in der Politik und in der Arbeitswelt zwischen 1945-1949 verfasst haben. Zu diesem Kreis gehörte Doris Schubert3 mit einem Forschungsansatz, der sich besonders mit dem Zusammenhang von politisch-ökonomischer Frauenarbeit und kapitalistischer Wiederaufbau in Westdeutschland auseinandersetzt. Für die Beschäftigung mit der Frauengeschichte in der Nachkriegszeit und in den 50er Jahren sind die Werken „Verordnete Unterordnung“4, „Unsere verlorenen Jahre“5 und „Frauen in der Nachkriegszeit“6 von Klaus-Jörg Ruhl unabdingbar, denn er geht auf diesem Gebiet als Experte hervor und hatte zudem fast ausschließlich unveröffentlichte Dokumente vorgelegt. Die Studie von Robert Moeller unter dem deutschen Titel „Geschützte Mütter“7 beschäftigt sich genauso wie Ruhl ausführlich mit Einzelaspekten der Frauenerwerbsarbeit in der Nachkriegszeit. Die Darstellungen „Von Liebe sprach damals keiner“8 und „Wie wir das alles geschafft haben“9 von Sibylle Meyer und Eva Schulze sowie die Publikation „...neben dem Mann die andere Hälfte eines Ganzen zu sein?!“10 von Rita Polm, schildern anhand ausgewählter Lebensgeschichten, sehr umfassend wie Frauen die Nachkriegszeit erlebt haben. Es gibt noch eine Vielzahl von Aufsätzen zu verschiedenen Thematiken, wie „Chancen und Grenzen der Emanzipation von Frauen in der Nachkriegszeit“11 von Nieves Kolbes, „Erwerbstätige Mütter zwischen Beruf und Familie“12 von Ingrid Sommerkorn und Katharina Liebsch, sowie „Frauen auf dem Weg zur Gleichberechtigung“13 von Ute Frevert. Der Aufsatz „Kontinuität und Wandel der Familie in den 50er Jahren“14 von Merith Niehuss gilt als eine gute knappe Überblicksdarstellung zur Geschichte der Nachkriegsfamilie, allerdings stellt ihr Werk unter dem Titel „Familie, Frau und Gesellschaft“15 die Situation der Familie in der Nachkriegszeit in einem strukturgeschichtlichen Ansatz umfassend dar. Der heutige Forschungstand zur Geschichte der Nachkriegsfamilie ist ebenfalls von zahlreichen empirisch-soziologischen Studien geprägt. Es gilt vor allem die zu den Klassiker der Nachkriegszeit gewordenen familiensoziologischen Arbeiten von Helmuth Schelsky16, der den Wandel der Institution Familie untersucht und Gerhard Baumert17, der die Funktionen von Familie für die Gesellschaft analysiert, zu nennen.

2. Ausgangslage der unmittelbaren Nachkriegsjahre

Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht im Mai 1945, zeichnete sich das Kriegsende in eine „Zusammenbruchsgesellschaft“. Die ersten Nachkriegsjahre waren nämlich vom Überlebenskampf sowie von reiner Ungewissheit über die eigene private und gesellschaftliche Zukunft geprägt.18 Weder die Deutschen selbst, noch die Alliierten wussten konkret, wie das tägliche Leben weiterüberwunden werden sollte. Diese „Zusammenbruchsgesellschaft“ wiederspiegelte tatsächlich eine starke Frauengesellschaft, denn aufgrund von 3,76 Millionen an den Fronten gefallenen und bei Kriegsende 11,7 Millionen noch in Kriegsgefangenschaft befindlichen deutsche Soldaten, herrschte in Deutschland ein „Frauenüberschuss“ von ca. 7,4 Millionen, der eigentlich einen Männermangel darstellte.19 Laut der Volks- und Berufszählung vom 29. Oktober 1946 kamen 1259 Frauen auf 1000 Männer.20 Dementsprechend symbolisierten die Frauen den einzigen Ausweg aus dem Chaos. Allerdings stellten die sozialen Verhältnisse der unmittelbaren Nachkriegszeit die Bevölkerung vor Herausforderungen, denn überall herrschte Mangel an Wohnraum, Lebensmittel, Rohstoffe, Gebrauchsgüter und Arbeitskräfte.21

2.1 Wohnungsverhältnisse

Die zahlreichen zerbombten Städte und Industriegebiete verwandelten Deutschland in eine Trümmerlandschaft. Die Lebensbedingungen der Bevölkerung waren demzufolge unzumutbar schlecht - es herrschte eine unvorstellbare Wohnungsnot. Der Wohnraum in den Westzonen war zu 45% total zerstört oder schwer beschädigt.22 Sogar die noch verbliebenen Wohnungen waren in einem so schlechten Zustand, dass sie nur grenzwertig als Dauerunterkünfte brauchbar waren, allerdings wurden diese zum Größtenteils von den alliierten Behörden beschlagnahmt oder wurden mit Familien überbelegt.23 Trotz des unvorstellbaren Wohnungselends sowie der verhängten Zuzugssperrungen, zogen Flüchtlinge, Evakuierte und Vertriebene zurück in die zerstörten Städte, in die Ruinen ihrer ehemaligen Wohnungen24. Eine reguläre Bautätigkeit zur Erstellung neuer Wohnräume kam aufgrund der chaotischen Zeitumständen auf keinen Fall in Frage, denn es fehlte an Baumaterial, Facharbeiter und vor allem Transportmöglichkeiten.25 Die Menschen mussten in kalten und feuchten Kellern, dunklen Bunkern und Erdhöhlen, ungeheizten Lauben sowie überhitzten Mansarden oder Garagen und in Wellblechbaracken, die sogenannten „Nissenhütten“, eng zusammenleben, welche Krankheitsübertragung und Streitigkeiten begünstigten.26

2.2 Versorgungsprobleme

Die Ernährungsverhältnisse waren genauso besorgniserregend wie die Wohnungsnot. Obwohl während des Krieges die Lebensmittelversorgung aufgrund der Ausbeutungspolitik noch ausreichend blieb, gab es bereits starke Ernährungsengpässe nach der Kapitulation.27 Insbesondere mit dem Verlust der agrarischen Ostgebiete und aufgrund der kriegsbedingten landwirtschaftlichen Zerstörungen, sowie die damit verbundenen zerstörten Transportwege und Wirtschaftsbeziehungen, verschlechterte sich die Lage schnell bis zur allgegenwärtigem Hungersnot.28 Der tägliche Kaloriensatz mit durchschnittlich 800 kcal pro Person lag weit unter der errechneten Norm, die zwischen 2400 kcal und 3000 kcal betrug.29 Vor allem im kalten und nassen Hungerwinter 1946/47, erfroren viele Menschen wegen dem zusätzlichen Mangel an Heizmaterial und der unzureichenden Isolierung der Notwohnungen. Wegen hohen Ablieferungspflichten an die Alliierten wurde wenig Kohle und Brennholz verteilt. Deshalb wurden ca. 70% der Kohlelieferungen auf dem Transport gestohlen.30 Nicht nur das Angebot an Lebensmittel war unzureichend, sondern es fehlte auch an Kleidung, Schuhen, Möbeln und Hausrat, denn diese durch Bezugsscheine gelieferten Waren konnten bei weitem den notwendigsten Bedarf nicht decken.31 Ebenso der Mangel an Medikamente sowie die schlechten Hygieneverhältnisse erschwerten den Kampf gegen Krankheiten und den ohnehin bereits durch Hunger geschwächten körperlichen Zustand.32 33 Der Nachkriegsalltag war also durch den Mangel an all diesen existenznotwendigen Gebrauchsgütern gekennzeichnet und beleuchtet, inwiefern die Bevölkerung auf die Mitarbeit der Frauen, vor allem ihre hauswirtschaftlichen Kenntnisse, bei der „Organisation des Überlebens“ unbedingt angewiesen war.

3. Erweiterung der Hausarbeit als Existenzsicherung

Es hing also vom Geschick, Geduld und Durchhaltevermögen der Frau ab, neben der Hausarbeit auch Lebensmittel zu besorgen, um die Familie zu ernähren. Die Frau wurde in diesem Sinne zum Haupternährer der Familie.34 Dies gestaltete sich mühevoll und entbehrungsreich, denn nicht selten waren die Frauen für ihre Besorgungen den ganzen Tag unterwegs. Es war kein seltenes Bild, dass die Frauen stundenlang vor den Geschäften Schlangenstehen mussten und es kam zu deren Leid oft vor, dass sie die auf den Lebensmittelkarten abgedruckten Mengen nicht erhalten haben, weil aufgrund akuter Versorgungsengpässen bereits alles verkauft war bevor sie an der Reihe waren.35 Die offiziellen zugeteilten Nahrungsmittel waren allerdings weder ausreichend, noch ausgewogen. Um das Überleben zu gewährleisten, waren zusätzliche Nahrungsquellen nötig. Die Frauen versuchten alles, um an zusätzliche Lebensmittel zu gelangen, zum Beispiel durch Eigenanbau von Kartoffeln, Obst und Gemüse im Garten, Schrebergarten oder sogar auf dem Balkon.36 Gartenarbeit sowie Kleintierhaltung mit Hühner, Ziegen, Schweine und Schafe waren nämlich nicht ungewöhnlich, sondern galten als traditioneller Bestandteil der Hausarbeit.37 Wer diese Möglichkeit nicht hatte, bediente sich an Beeren und Pilze im Wald oder sammelte Brennnesseln und Löwenzahn. Die Frauen suchten Rat und Hilfe in Tageszeitungen und Frauenzeitschriften, um die täglichen Speisen mit den primitivsten Mitteln wie Eicheln oder Tannenzapfen anzureichern.38

Eine andere Art der Lebensmittelbeschaffung stellte der Schwarzmarkt dar. Anhand der vielen Tauschgeschäfte, war es möglich die Waren zu erwerben, welche im Augenblick gebraucht wurden. Auch wenn der Schwarzmarkt einen überlebensnotwendigen Stellenwert für die Nachkriegsfamilie darstellte, versuchten die Behörden ihn zu unterbinden, denn dadurch wurden die benutzten Tauschobjekten in Form von Lebensmittel und Verbrauchsgüter aus den offiziellen Verteilungswegen entzogen.39

Neben dem Schwarzmarkt, waren auch die sogenannten „Hamsterfahrten“ verboten. Hierzu fuhren die Frauen in überfüllten Zügen aus den Städten aufs Land, um entweder durch Kauf, Tauschhandel oder Betteln, Lebensmittel von den Bauern zu erhalten. Diese Hamsterfahrten waren gegenüber dem Schwarzmarktgeschäft zwar kostengünstiger, allerdings viel zeitaufwendiger, denn sie dauerten oft mehrere Tage. Die lange Abwesenheit von Zuhause, stellte den alleinstehenden Müttern vor große Schwierigkeiten, sofern sie keine anderen Personen wie Verwandte oder Bekannte hatten, bei denen die Kinder untergebracht werden konnten.40 Die Schilderung einer Mutter, die vier Kinder allein durchbringen musste, weil ihr Ehemann sich in amerikanischer Gefangenschaft befand, beleuchtet das Problem der Kinderunterbringung:

„Hamstern fahren war mit vier Kindern ja nicht so einfach. Den Ältesten hab ich mitgenommen. Die beiden Mädels hab ich bei der Tante untergebracht. Und den Kleinen, der war ja erst zwei Jahre alt, den mußte ich hier lassen. Ich hab sein Bettchen immer an den Kachelofen gestellt. Dann hab ich ihm kleine Brotschnittchen gemacht und in die Röhre gestellt. Raus konnte er noch nicht aus seinem Bettchen, dazu war er noch zu klein. Aber die Tür von der Röhre aufmachen und die Schnittchen rausnehmen, das hab ich ihm beigebracht. Das mußte gehen, und das ging auch. Und wenn ich dann heimkam, war er natürlich naß bis zum Stehkragen. Aber was sollte ich denn machen?“41

Darüber hinaus arbeiteten Frauen gegen einen Naturallohn, indem sie hauswirtschaftliche Tätigkeiten oder sogar körperlich anstrengende Arbeit bei den Bauern in der Umgebung erledigten. Zu solchen kräftezehrenden Arbeiten kam, wie bereits in Zusammenhang mit dem Hamstern erwähnt, das Problem der Kinderversorgung hinzu.42

Jedoch gehörte es zum alltäglichen Bild dazu, dass Kinder in den Trümmern herumlungerten oder auf sich alleingestellt waren und selbst „Überlebensarbeit“ leisteten. Die Jugendkriminalität stieg als Folge der unglücklichen Verhältnisse rasch an. Nicht selten mussten männliche Jugendliche Eigentumsdelikte begehen, um an Geldmittel zu gelangen oder weibliche Jugendliche sich der Prostitution widmen.43 Wenn die bisher erwähnten Möglichkeiten wie Tausch, Hamstern, Arbeit gegen Naturalien oder auch Diebstahl wegfielen, mussten sich die Frauen ebenfalls selbst „verkaufen“.44 Daraus resultierte eine Zunahme an unehelichen Kindern.45 In diesen Entwicklungsjahren herrschte einen wahrscheinlich unvermeidbaren Sitten- und Werteverfall.46 Hierbei wurde die „Schlüsselkind“-Legende verbreitet, welche das Bild von Kindern vermittelte, die ihren Hausschlüssel um den Hals trugen, weil ihre Mütter eine außerhäusliche Erwerbstätigkeit nachgingen, und die Betreuung der Kinder vernachlässigen mussten.47

[...]


1 Z. n. RUHL, Klaus-Jörg: Unsere verlorene Jahre. Frauenalltag in Kriegs- und Nachkriegszeit 1939-1949 in Berichten, Dokumenten und Bildern, Darmstadt 1985, S. 7.

2 Zum Beispiel: KUHN, Annette (Hrsg.): Frauen in der Geschichte, Band V, „Das Schicksal Deutschlands liegt in der Hand seiner Frauen“. Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte, Düsseldorf 1984; Dies.: Frauen in der deutschen Nachkriegszeit, Band 2, Frauenpolitik 1945-1949, Düsseldorf 1986.

3 SCHUBERT, Doris: Frauen in der deutschen Nachkriegszeit. Band 1: Frauenarbeit 1945-1949. Quellen und Materialien, Düsseldorf 1984.

4 RUHL, Klaus-Jörg: Verordnete Unterordnung. Berufstätige Frauen zwischen Wirtschaftswachstum und konservativer Ideologie in der Nachkriegszeit (1945-1963), München 1994.

5 RUHL, Klaus-Jörg: Unsere verlorenen Jahre. Frauenalltag in Kriegs- und Nachkriegszeit 1939-1949 in Berichten, Dokumenten und Bildern, Darmstadt 1985.

6 RUHL, Klaus-Jörg: Frauen in der Nachkriegszeit 1945-1963, München 1988.

7 MOELLER, Robert: Protecting Motherhood. Women and the family in the politics of post-war West-Germany, Oxford 1993; deutsche Übersetzung: Geschützte Mütter. Frauen und Familien in der westdeutschen Nachpolitik, München 1997.

8 MEYER, Sibylle und SCHULZE, Eva: Von Liebe sprach damals keiner. Familienalltag in der Nachkriegszeit, München 1985.

9 MEYER, Sibylle und SCHULZE, Eva: Wie wir das alles geschafft haben. Alleinstehende Frauen berichten über ihr Leben nach 1945, München 1988.

10 POLM, Rita: „... neben dem Mann die andere Hälfte eines Ganzen zu sein?!“. Frauen in der Nachkriegszeit. Zur Situation und Rolle der jüngeren Frauen in den Städten der Bundesrepublik (1945-1949), Münster 1990.

11 KOLBE, Nieves: Chancen und Grenzen der Emanzipation von Frauen in der Nachkriegszeit, in: Frauenforschung. Heft 3/4, Jg. 6, 1988, S. 13-32.

12 SOMMERKORN, N. Ingrid und LIEBSCH, Katharina: Erwerbstätige Mütter zwischen Beruf und Familie: Mehr Kontinuität als Wandel, in: Kontinuität und Wandel der Familie in Deutschland. Eine zeitgeschichtliche Analyse, hrsg. v. NAVE-HERZ, Rosemarie, (Der Mensch als soziales und personales Wesen, Bd. 19), Stuttgart 2002, S. 99-130.

13 FREVERT, Ute: Frauen auf dem Weg zur Gleichberechtigung - Hindernisse, Umleitungen, Einbahnstraßen, in: Zäsuren nach 1945. Essays zur Periodisierung der deutschen Nachkriegsgeschichte, hrsg. v. BROSZAT, Martin, (Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Bd. 61), München 1990, S. 113-130.

14 NIEHUSS, Merith: Kontinuität und Wandel der Familie in den 50er Jahren, in: Modernisierung im Wiederaufbau. Die westdeutsche Gesellschaft der 50er Jahre - Studienausgabe -, hrsg. v. Schildt, Axel und Sywottek, Arnold, Bonn 1998, S. 316-334.

15 NIEHUSS, Merith: Familie, Frau und Gesellschaft. Studien zur Strukturgeschichte der Familie in Westdeutschland 1945-1960, Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaft, Bd. 65, Göttingen 2001.

16 SCHELSKY, Helmuth: Wandlungen der deutschen Familie in der Gegenwart. Darstellungen und Deutung einer empirisch-soziologischen Tatbestandsaufnahme, 5. Aufl., Stuttgart 1967.

17 BAUMERT, Gerhard: Deutsche Familien nach dem Kriege, Darmstadt 1954.

18 Vgl. SCHUBERT: Frauen in der deutschen Nachkriegszeit, S. 33.

19 Vgl. Ebenda, S. 35.

20 Vgl. NIEHUSS: Familie, Frau und Gesellschaft, S. 34.

21 Vgl. RUHL: Frauen in der Nachkriegszeit 1945-1963, S. 7.

22 Vgl. Ebenda, S. 11.

23 Vgl. SCHUBERT: Frauen in der deutschen Nachkriegszeit, S. 34.

24 Vgl. NIEHUSS: Familie, Frau und Gesellschaft, S. 47.

25 Vgl. Ebenda, S. 49.

26 Vgl. Ebenda, S. 52.

27 Vgl. RUHL: Frauen in der Nachkriegszeit 1945-1963, S. 12.

28 Vgl. SCHUBERT: Frauen in der deutschen Nachkriegszeit, S. 34.

29 Vgl. RUHL: Frauen in der Nachkriegszeit 1945-1963, S. 12.

30 Vgl. NIEHUSS: Familie, Frau und Gesellschaft, S. 54.

31 Vgl. SCHUBERT: Frauen in der deutschen Nachkriegszeit, S. 34.

32 Vgl. POLM, Rita: „... neben dem Mann die andere Hälfte eines Ganzen zu sein?!“, S 65.

33 Vgl. SCHUBERT: Frauen in der deutschen Nachkriegszeit, S. 35.

34 Vgl. FREVERT: Frauen auf dem Weg zur Gleichberechtigung, S. 24f.

35 Vgl. RUHL: Unsere verlorenen Jahre, S. 137.

36 Vgl. SCHUBERT: Frauen in der deutschen Nachkriegszeit, S. 40.

37 Vgl. Ebenda, S. 42.

38 Vgl. RUHL: Unsere verlorenen Jahre, S. 138.

39 Vgl. MEYER und SCHULZE: Wie wir das alles geschafft haben, S. 102.

40 Vgl. RUHL: Unsere verlorenen Jahre, S. 151.

41 Vgl. MEYER und SCHULZE: Von Liebe sprach damals keiner, S. 98.

42 Vgl. SCHUBERT: Frauen in der deutschen Nachkriegszeit, S. 43.

43 Vgl. RUHL: Frauen in der Nachkriegszeit 1945-1963, S. 25.

44 Vgl. RUHL: Unsere verlorenen Jahre, S. 151.

45 Vgl. NIEHUSS: Familie, Frau und Gesellschaft, S. 123f.

46 Vgl. SCHUBERT: Frauen in der deutschen Nachkriegszeit, S. 44.

47 Vgl. RUHL: Frauen in der Nachkriegszeit 1945-1963, S. 206.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Frauen in der Nachkriegszeit. Bruch oder Kontinuität der innerfamiliären Geschlechterverhältnisse?
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2012
Seiten
22
Katalognummer
V992510
ISBN (eBook)
9783346354761
ISBN (Buch)
9783346354778
Sprache
Deutsch
Schlagworte
frauen, nachkriegszeit, bruch, kontinuität, geschlechterverhältnisse
Arbeit zitieren
Rosanna Meier (Autor), 2012, Frauen in der Nachkriegszeit. Bruch oder Kontinuität der innerfamiliären Geschlechterverhältnisse?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992510

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Frauen in der Nachkriegszeit. Bruch oder Kontinuität der innerfamiliären Geschlechterverhältnisse?



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden