Hexenjagden heute auf dem afrikanischen Kontinent. "Witch camps" in Nordghana


Akademische Arbeit, 2013

21 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Aufbau, Inhalt und Ziel dieser Arbeit
1.2 Forschungsstand

2. Das „witch camp“ in Gambaga
2.1 Entstehung
2.2 Lebensverhältnisse
2.3 Hierarchie

3. Die Hexenanschuldigungen

4. Folgen für Hexenjagdflüchtlinge
4.1 Behandlung von der Gemeinde
4.2 Rituale im „witch camp“

5. Gesetzeslage, Hilfsorganisationen und Reintegration

6. Fazit

Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„[...] as a nation we face daunting challenges in effectively grappling with these issues, and in preventing the violation of the rights of persons accused of witchcraft. We recognize that input from each and every segment of society is crucial to attainment of a lasting solution to these problems.“ Dieses Zitat stammt vom ersten Menschenrechtsbeauftragten in Ghana, Herr Emil Kwame Short, während einer Konferenz am runden Tisch im Jahre 1998 bezüglich Menschenrechtsverletzungen, welche zwangsweise mit Hexenanschuldigungen verbunden sind.1

1.1 Aufbau, Inhalt und Ziel dieser Arbeit

,Hexerei‘, Hexenglaube, Hexenanschuldigungen - diese Begriffe werden von den meisten Menschen wahrscheinlich mit dem 16. und 17. Jahrhundert assoziiert. Sie versetzen uns gedanklich in einer Epoche, wo Hexenverfolgungen regelmäßig stattfanden und tausende Menschen, vor allem Frauen, den Hexenjagden zum Opfer fielen. Allerdings, wie aus dem obigen Zitat zu entnehmen ist, gehört der Glaube an ,Hexerei‘ nicht der Vergangenheit an, sondern entspricht der bitteren Realität auch im 21. Jahrhundert, und forderte inzwischen mehr Todesopfer, als dem historischen Verfolgungswahn in Europa.2

Der allgegenwärtige Hexenglaube in Afrika, besonders in der Republik Ghana, ist Gegenstand dieser vorliegenden Arbeit. Ziel ist es, den ghanaischen okkulten Glaubenssystem im weitesten Sinne zu analysieren und gegebenenfalls Probleme aufzuzeigen, die alle Gesellschaftsschichten betreffen, unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Folgen für Hexenjagdflüchtlinge in sogenannten „witch camps“. Damit dies möglich ist, soll zuerst einer der Siedlungen für Hexenjagdflüchtlinge repräsentativ dargestellt werden, indem Entstehung, Lebensbedingungen und das politische System beleuchtet werden. Im zweiten Abschnitt werden Hexenvorstellungen sowie Hexenanschuldigungen an einem konkreten Fallbeispiel, einschließlich verschiedenen Einflussfaktoren im Zentrum der Betrachtung gestellt. Anschließend soll kurz auf die aktuelle Gesetzeslage Bezug genommen und einen Ausblick zur Problemlösung durch Hilfsorganisationen geben. Zum Schluss sollen die aufgezeigten Ergebnisse in einem abschließenden Fazit zusammengefasst werden.

1.2 Forschungsstand

Es sind viele Werke über Hexenglauben in Afrika entstanden. Für die Beschäftigung mit Hexereivorstellungen speziell in der Republik Ghana sind vor allem die Aufsätze von Elom Dovlo unter dem Titel „Witchcraft in contemporary Ghana“3 sowie „A phenomenology of witchcraft in Ghana“4 von Abraham Akrong, unabdingbar. Des Weiteren sind die beiden Aufsätze „The evil called witchcraft“5 und „Ghanaian witchcraft beliefs“6 von Gerrie ter Haar, allesamt aus demselben Sammelband „Imagining evil: witchcraft beliefs and accusations in contemporary Ghana“ sehr empfehlenswert. Auf diesem Gebiet gilt auch der Ethnologe Felix Riedel als Experte mit seinem umfassenden Werk „Die modernen Hexenjagden im subsaharischen Afrika“7 und andere Publikationen, beispielsweise „Siedlungen für Flüchtlinge von Hexenjagden in Nordghana“8, „A Secret Civil War“9 und „Moderne Hexenjagden“10, die aus der Perspektive der ,Kritischen Theorie‘ sich anhand jahrelanger Feldforschung schwerpunktmäßig auf das Schicksal von Hexenjagdflüchtlinge konzentrieren. Im Zusammenhang mit den sogenannten „witch camps“ spielen ebenfalls die beiden Aufsätze „Prison or Sanctuary?“11 und „Ghana’s Witches: Scratching Where It Itches!“12 von Jon P. Kirby eine gewichtige Rolle. Es gilt auch Yaba Badoe zu nennen, die mit ihrem Aufsatz „What makes a woman a witch?“13 und vor allem ihrem Dokumentationsfilm „Witches of Gambaga“14, aufschlussreiche Einblicke in den Lebensgeschichten der als ,Hexen‘ bezichtigten Frauen ermöglicht. Die Arbeiten von Christine Houde15 und Duut George Nangpaak16 bieten eine gute Gesamtdarstellung über die Lebensbedingungen in dem für Hexenjagdflüchtlinge vorgesehenen Ghetto Gambaga. Andere Veröffentlichung, die sich speziellen Themenfelder des ghanaischen Hexenglaubens zugewandt haben und für diese vorliegende Arbeit von Bedeutung waren, sind beispielsweise die jährlichen Berichte von der Hilfsorganisation ActionAid17, der Aufsatz von Birgit Meyer18 über Okkultpraxis in der ghanaischen Filmindustrie und der Aufsatz von Susan Ducker- Brown19 über das Verhältnis von okkulten Vorstellungswelten und ihrer Geschlechterdimension sowie der Aufsatz von Professor Quansah20 über die Gesetzeslage bezüglich Hexenanschuldigungen. Nebst der wissenschaftlichen Forschungsliteratur gibt es auch im Bereich der Belletristik gute Überblicksdarstellungen über die Siedlungen für Hexenjagdflüchtlinge, beispielsweise die Erzählung „Die Hexe von Gushiegu“21 oder „Spellbound. Inside West Africa’s Witch camps“22.

2. Das „witch camp“ in Gambaga

Im Norden Ghanas werden über Tausend Frauen in sogenannten „witch camps“ untergebracht, nachdem sie aus ihren Herkunftsdörfern geflohen sind oder von ihren Verwandten vertrieben wurden, weil sie als ,Hexen‘ bezichtigt wurden.

Insgesamt gibt es sieben „witch camps“ in Nordghana: Gambaga, Gushiegu, Kukuo, Tindang, Banyasi, Nabuli und Kpatinga.23 Außerdem wurde ein weiteres „witch camp“ in Duabone gefunden, allerdings liegt dies nahe dem nächstgrößeren Dorf Atebubu im Brong Ahafo Region von Ghana.24 Nach aktuellen Angaben (Stand 2013) werden in Gambaga derzeit 80 Frauen, in Gushiegu werden ebenfalls 80 Frauen, in Nabule 50 Frauen, sowie in Kpatinga 45 Frauen und in Kukuo 450 Frauen, aber in Banyasi nur 7 ältere Frauen, dagegen in Tindang 200 Frauen und 100 Männer sowie 30 Kinder beherbergt, wobei in Duabone insgesamt 10 Frauen wohnen.25

Als diese Siedlungen für Hexenjagdflüchtlinge einen weltweiten Bekanntheitsgrad durch den Medien in den späten 1980er, und noch prominenter in den 1990er Jahren bekamen, wurde der Begriff „camp“ (dt.: Lager) von den Medien angewandt, um diese Liegenschaften zu bezeichnen. Diese Mediensprache konnotierte einen Ort, wo die Frauen gegen ihren Willen als Gefangenen gehalten werden. Sie schilderten einen Ort auf begrenztem Gebiet, wahrscheinlich noch mit Stacheldraht umzäunt und auf traditioneller Weise überwacht. Der Gebrauch des Begriffes „sanctuary“, also ein Zufluchtsort, spiegelt eher den tatsächlichen geschichtlichen Hintergrund der Siedlungen wieder, denn wie im folgenden Abschnitt erläutert werden soll, diente das Dorf Gambaga ursprünglich als eine Schutzstätte für diejenigen, die der ,Hexerei‘ beschuldigt wurden, um sie vor Belästigung oder sogar Tötung zu schützen.26 27

2.1 Entstehung

Das „witch camp“ in Gambaga ist das älteste im Land. Es wurde ungefähr gegen 1870 gegründet. Während das Dorf Gambaga zur britischen Kolonialzeit als administrative Hauptstadt der nördlichen Territorien Ghanas diente, fungiert es heute als Hauptstadt der Ost Mamprusi Region.

Mitte des 17. Jahrhunderts, musste der damalige Nayiri, der oberste Häuptling der Mamprugu, namens Naa-Bariga, in seinem Palast ein Prozess führen, bei dem eine Frau, Adissa of Simba, der ,Hexerei‘ angeklagt war und deshalb von ihren Verwandten fast zum Tode gelyncht wurde. Der damalige Imam von Gambaga, namens Imam Bada, war von der angewandten Gewalt, welche die Frau erleiden musste, ergriffen. Aus Mitgefühl, bat er Naa-Bariga inständig diese Frau vor dem Tod zu schützen, indem er ihm seine Erlaubnis erteilt, die Frau aus Nalerigu nach Gambaga zu führen, wo er die Position des muslimischen Glaubensanführers (d. h. Imam) innehatte.28 Die Moschee in Gambaga wurde dementsprechend zur Zufluchtsstätte für Opfer von Hexenanschuldigungen.29

Naa-Bariga war damit einverstanden, dass Imam Bada die Frau nach Gambaga führt, wo sie als Hexenjagd-Flüchtling wohnte.30 Die Moschee stellte folglich gleichzeitig einen Ort der Sicherheit dar sowie einen Ort, an dem die als ,Hexe‘ beschuldigten Frauen von ihren Familienangehörigen verbannt werden konnten. Wie die Anzahl der angeklagten Frauen stieg, haben die Einwohner von Gambaga für sie eine Wohnanlage auf dem damaligen Ortsrand errichtet, die aus strohgedeckten Schlammhütten bestand. Dort befindet sich die Siedlung für Hexenjagdflüchtlinge heute, nur ein paar Meter vom Palast des Oberhauptes von Gambaga entfernt.31 Folglich, wurde jeder gleichartiger Fall an Imam Bada weitergeleitet, und die Fälle nahmen ständig zu während die Zeit mit den nachfolgenden Nayiri und Imam verging bis ins frühe 18. Jahrhundert als der damaliger Imam Abudu verkündete, dass er nicht mehr in der Lage sei beide religiöse und traditionelle Verpflichtungen zu bewältigen. Daraufhin entschied er sich die traditionelle Aufgabe, Ausgestoßene als Flüchtlinge aufzunehmen, an den beiden Stammesältesten von Gambaga, Nayina und Nachinaba, zu übergeben. Die Stammesältesten erklärten Imam Abudu, dass sie sich mit dem Gambarrana Bawumya beraten würden, welcher zu dem Zeitpunkt das Oberhaupt von Gambaga war. Nach einigen Konsultationen wurde beschlossen, dass es angemessen wäre, wenn er das Sorgerecht für die Ausgestoßenen übernimmt, da Gambarrana Bawumya der traditionelle Machthaber ist und Opferungen für die Götter des Landes aufbringt. Seitdem, erhielten die wegen ,Hexerei‘ bezichtigten Frauen Asyl vom Gambarrana - der Titel des Oberhauptes von Gambaga, der laut dem traditionellen nordghanaischen Erdpriestertums politische sowie religiöse Macht besitzt32 - welcher ihnen unter den Schutz der Götter von Gambaga nimmt, um ihnen das Ausüben der ,Hexerei‘ zu unterbinden.33

2.2 Lebensverhältnisse

Die sieben „witch camps“ befinden sich in der Nähe von oder sogar innerhalb ,gewöhnliche‘ Städte oder Dörfer, und alle befinden sich in eher abgelegenen Gebieten Nordghanas. Sie sind zwar nicht umzäunt, jedoch sind sich die Ansässigen und diejenigen außerhalb sehr bewusst, wo die Grenzen der Siedlungen liegen.34

Die Abbildung wurde aus urheberrechtlichen Gründen von der Redaktion entfernt Obwohl die Hexenjagdflüchtlinge in Gambaga keine Misshandlung ausgesetzt sind, erleiden sie bittere Not. Die Frauen in der Siedlung sind kränklich, erschöpft, anämisch, unterernährt und verschmutzt. Manche sind gehbehindert, geistesschwach, und blind.34 35 Das Nahrungsangebot wird immer unzureichender und nicht selten um Wasser zu sammeln.36 Sie wohnen in ohne Elektrizität (siehe Bild)37.

Die Abbildung wurde aus urheberrechtlichen Gründen von der Redaktion entfernt Sie verdienen ihren Lebensunterhalt mit kleinen Tätigkeiten, die auch von den Bewohnern des einheimischen Dorfes ausgeführt werden, beispielsweise in der Landwirtschaft und im Kleinhandel, mitsamt dem Verkauf von Spinnfasergarn, Feuerholz und Shea-Nüssen, welche ihre Haupteinnahmequelle darstellen. Manche müssen aufgrund ihrer körperlichen Behinderung sich mit dem Aufknacken von Erdnüssen oder Entspelzen von Mais zufrieden geben (siehe Bild)38. Zur Erntezeit dürfen die stärkeren Frauen auf den Äckern vom Gambarrana gegen einen Naturalienlohn arbeiten, beispielsweise um Hirse zu worfeln.39

Die Abbildung wurde aus urheberrechtlichen Gründen von der Redaktion entfernt Viele der schwachen, älteren Frauen Die Abbildung wurde aus urheberrechtlichen Gründen von der Redaktion entfernt sind auf die Hilfe der jüngeren angewiesen. In allen Siedlungen sind oft Kinder ansässig, die von Verwandten mitgegeben werden, damit die älteren Personen den mühsamen Alltag ins Exil nicht alleine bewältigen müssen (siehe Bild).40 Selten bringen jüngere Frauen ihre eigenen Kinder mit. Eine unmittelbare Bezugsperson zu haben gilt für manche Kinder aus kinderreichen Familien als Gewinn, doch auch sie müssen unter dem Stigma leiden, das sie fortan tragen. Schulen sowie Krankenhäuser sind mehrere Kilometer entfernt - alle sind dem ökonomischen Mangel ausgesetzt.41

2.3 Hierarchie

Die Siedlungen für Hexenjagdflüchtlinge haben unterschiedliche Charakteristika und Strukturen. Die folgende Tabelle zeigt das hierarchisches System sowie die Kommunikationswege innerhalb vom „witch camp“ Gambaga.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1 Z. n. HAAR, Gerrie ter: Introduction: The evil called witchcraft, in: Imagining evil: witchcraft beliefs and accusations in contemporary Africa, hrsg. v. ders., Trenton 2007, S. 22f.

2 Vgl. RIEDEL, Felix: “Siedlungen für Flüchtlinge von Hexenjagden in Nordghana.“, in: „Menschenrechtsverletzungen an Frauen.“, hrsg. v. Amnesty International, Rundbrief intern, 5/2010, Köln 2010, S. 1.

3 DOVLO, Elom: Witchcraft in contemporary Ghana, in: Imagining evil: witchcraft beliefs and accusations in contemporary Africa, hrsg. v. Gerrie ter Haar, Trenton 2007 , S. 67-92.

4 AKRONG, Abraham: A phenomenology of witchcraft in Ghana, in: Imagining evil: witchcraft beliefs and accusations in contemporary Africa, hrsg. v. Gerrie ter Haar, Trenton 2007, S. 53-66.

5 HAAR, Gerrie ter: Introduction: The evil called witchcraft, in: Imagining evil: witchcraft beliefs and accusations in contemporary Africa, hrsg. v. Gerrie ter Haar, Trenton 2007, S. 1 -30.

6 HAAR, Gerrie ter: Ghanaian witchcraft beliefs: A view from the Netherlands, in: Imagining evil: witchcraft beliefs and accusations in contemporary Africa, hrsg. v. Gerrie ter Haar, Trenton 2007, S. 93-112.

7 RIEDEL, Felix: „Die modernen Hexenjagden im subsaharischen Afrika. Darstellung und Vergleich mit dem Antisemitismus aus der Perspektive der Kritischen Theorie.“ Göttingen 2008.

8 RIEDEL, Felix: “Siedlungen für Flüchtlinge von Hexenjagden in Nordghana.“, in: „Menschenrechtsverletzungen an Frauen.“, hrsg. v. Amnesty International, Rundbrief intern, 5/2010, Köln 2010, S. 36-39.

9 RIEDEL, Felix: „A secret Civil War“, in: Public Agenda No. 708, Ghana 02.11.2009.

10 RIEDEL, Felix: „Moderne Hexenjagden.“, in: Die Versorgerin Nr. 94. Hg. Kulturverein STWST Linz, 31.05.2012, Seite 8, online: [http://versorgerin.stwst.at/artikel/may-31-2012-1538/moderne-hexenjagden].

11 KIRBY, Jon B.: Earth Shrines: Prison or Sanctuary? Ghanaian "Witch Camps" And the Dawn of the Rights of Culture, in: Contemporary Problems, hrsg. v. Steve Tonah, Accra-Ghana 2009, S. 49-72.

12 KIRBY, Jon B.: Ghana's Witches: Scratching where it itches!, in: Mission and Culture, The Louis J. Luzbetak Lectures, hrsg. v. Stephen B. Bevans, New York 2012, S. 189-223.

13 BADOE, Yaba: What makes a woman a witch?, in: Feminist Africa Heft 5: Sexual Cultures 2011, S. 37-51.

14 BADOE, Yaba: The Witches of Gambaga, 55 min., Fadoa Films 2010.

15 HOUDE, Christine: The ‘Witches’ of Gambaga, POWER (Progress & Opportunities for Women’s Equality Rights): Africa-Canada, University of Ottawa 2010, online: [http://www.cdp- hrc.uottawa.ca/projects/power/uploads/Houde%20C%20(2010)%20The%20Witches%20of%>20Gambaga.pdf].

16 NANGPAAK, Duut George: The Gambaga „Witches“ Colony. It’s Artistic and other Cultural Life, Masterthesis, Kwama Nkruma University of Science and Technology, College of Art & Science, Kumasi 2007.

17 KWATRA, Anjali: Condemed without trial. Women and Witches in Ghana, ActionAid Report, 2012, S. 4, online: [http://www.whrin.org/wp-content/uploads/2013/03/Condemned-without-trial-Women-and-witches-in- Ghana.pdf].

18 MEYER, Birgit: PRAYERS, GUNS AND RITUAL MURDER: Power and the Occult in Ghanaian Popular Cinema, in: The Power of the Occult in Modern Africa. Continuity and Innovation in the Renewal of African Cosmologies, hrsg. v. James Kiernan, Münster 2006, S. 182-203.

19 DRUCKER-BROWN, Susan: Mamprusi witchcraft: subversion and changing gender relations, in: Africa: journal of the International African Institute, hrsg. v. Diedrich Westermann. - Cambridge 1993: Cambridge Univ. Press, Bd. 63, Heft 4, S. 531-549.

20 QUANSAH, Prof. E.K.: Religion, Democracy and Civil Society: The Case Of ‘Witches’ in Ghana, Accra 2012, online: [http://www.iclrs.org/content/events/26/510.pdf].

21 HAASE-HINDENBERG, Gerhard: Die Hexe von Gushiegu. Wie afrikanischer Geisterglaube das Leben der Asara Azindu zerstörte, München 2009.

22 PALMER, Karen: Spellbound. Inside West Africa’s Witch Camps, New York 2010.

23 Vgl. RIEDEL, Felix: „A secret Civil War“; Siehe ggf. Karte im Anhang.

24 (Karte ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Lieferumfang enthalten)

25 Vgl. DOVLO, Elom: Witchcraft in contemporary Ghana, S. 73.

26 Private Zählung vor Ort: Simon Ngota via Felix Riedel, schriftliche Mitteilung 22013. Vgl. DOVLO, Elom: Witchcraft in contemporary Ghana, S. 74.

27 Vgl. Ebenda, S. 73.

28 Vgl. Ebenda, S. 73.

29 Vgl. BADOE, Yaba: What makes a woman a witch?, S. 39.

30 Vgl. DOVLO, Elom: Witchcraft in contemporary Ghana, S. 73.

31 Vgl. BADOE, Yaba: What makes a woman a witch?, S. 39.

32 Vgl. RIEDEL, Felix: Siedlungen für Flüchtlinge von Hexenjagden in Nordghana, S. 36.

33 Vgl. DOVLO, Elom: Witchcraft in contemporary Ghana, S. 73f.

34 Vgl. KWATRA, Anjali: ActionAid Report, 2012, S. 4.

35 Vgl. DOVLO, Elom: Witchcraft in contemporary Ghana, S. 80.

36 Vgl. KWATRA, Anjali: ActionAid Report, 2012, S. 4.

37 Bildquelle: [http://www.witchesofgambaga.com/images/gambaga/], Zugriff 21.08.2013.

38 Bildquelle: [http://www.witchesofgambaga.com/images/gambaga/], Zugriff 21.08.2013.

39 Vgl. NANGPAAK, Duut George: The Gambaga „Witches“ Colony, S. 63ff.

40 Bildquelle: [http://nichtidentisches.files.wordpress.com/20n/06/p1030433.jpg], Zugriff 21.08.2013.

41 Vgl. RIEDEL, Felix: Siedlungen für Flüchtlinge von Hexenjagden in Nordghana, S. 38.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Hexenjagden heute auf dem afrikanischen Kontinent. "Witch camps" in Nordghana
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Veranstaltung
Hexenglaube und Hexenverfolgungen
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V992519
ISBN (eBook)
9783346356147
ISBN (Buch)
9783346356154
Sprache
Deutsch
Schlagworte
hexenjagden, kontinent, witch, nordghana
Arbeit zitieren
Master of Arts Rosanna Meier (Autor), 2013, Hexenjagden heute auf dem afrikanischen Kontinent. "Witch camps" in Nordghana, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992519

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