Literaturdidaktische Reihenplanung zu "Die Marquise von O" von Kleist (Gymnasium, Deutsch Klasse 12)


Unterrichtsentwurf, 2020

17 Seiten, Note: 2.0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Was ist Literaturdidaktik?

II. Sachanalyse Die Marquise von O... von Henrich von Kleist - Epik
1. Zusammenfassung
2. Deutungsansätze
3. Unterrichtsreihe

III. KlassenstufeundLernziele

IV. Methodische Überlegungen

I. Was ist Literaturdidaktik?

Literaturdidaktik befasst sich mit der Vermittlung literarischer Texte und der Aneignung literarischer Kompetenzen, die Lehr- und Lernprozesse mit Literatur fördern sollen.1 Sie ist eine Teildisziplin der Literaturwissenschaft, steht jedoch gleichzeitig in einem engen Verhältnis mit der Pädagogik, Psychologie, Medienwissenschaft, Soziologie, Theaterwissenschaft und Sprachdidaktik.2 Dadurch, dass sie von empirischen Untersuchungen gestützt wird, wird sie kontinuierlich verbessert und erneuert.3 Die Literaturdidaktik ermöglicht Lehrkräften Ideen für den eigenen Unterricht zu sammeln und den selbigen kritisch zu hinterfragen.4 Nach heutigem Verständnis soll literaturdidaktischer Unterricht kompetenzorientiert sein, sodass weniger die Inhalte, sondern vielmehr die Lernziele und ihre didaktischen Wege im Mittelpunkt stehen.5 Für Lehr- und Lernprozesse im Literaturunterricht gibt es fünf verschiedene Faktoren, die sich wiederum in zwei Gebiete aufteilen lassen: erstens in das didaktische Entscheidungsfeld für die Unterrichtsplanung, das die Ziele, die Inhalte, die Methoden und Medien des Unterrichts beinhaltet6 und zweitens in das Bedingungsfeld, dass die Schülerinnen und Schüler7, ihre Lernvoraussetzungen und die institutioneilen und normativen Rahmenbedingungen beinhaltet.8 Im Bereich der Ziele geht es vor allem darum die Texte zu verstehen. Die Reflexion und Auseinandersetzung mit Texten sollen letztendlich dem Zweck der Weiterentwicklung der eignen Persönlichkeit dienen.9

In den Bereich der Methoden gehört die Strukturierung der Lernprozesse. Bei den Lernvoraussetzungen geht es darum die Inhalte des Unterrichts an die SuS in der Hinsicht anzupassen, dass dieser für sie machbar ist und ihre Fähigkeiten nicht übersteigt. Die Strukturen der Schule, des Unterrichts und die Bewertung fallen in den Bereich der Rahmenbedingungen hinein.

Es gibt jedoch nicht nur eine Literaturdidaktik. Im Laufe der Zeit bildeten sich fünf Strömungen heraus: Lebenshilfe, sachstrukturorientierte, ideologisch kritische, identitätsorientiert rezeptionsorientierte Literaturdidaktik und Mediendidaktik.10

II. Sachanalyse Die Marquise von O... von Henrich von Kleist - Epik

1. Zusammenfassung

Die Marquise von O... von Heinrich von Kleist11 wurde im Jahre 1808 veröffentlicht und handelt von der Protagonistin Marquise von O., deren Leben sich zu Zeiten des Koalitionskrieges durch einen Angriffaufihr Elternhaus, dem sie auch beiwohnt, drastisch ändert.

Die Marquise hat ihren Mann bei einer Geschäftsreise nach Paris verloren. Nach seinem Verlust beschäftigt sie sich bis der Krieg ausbricht mit der Kunst, der Lektüre und der Erziehung ihrer Kinder. Bei einem Überfall von Soldaten auf das Haus der Familie, wird die Marquise ohnmächtig und der Graf F. vergewaltigt sie.

Weil ein erheblicher Teil des alten Anwesens bei dem Vorfall verbrannt ist, ziehen sie in ein neues Anwesen in der Stadt.

Indessen fühlt sich die Marquise gesundheitlich nicht gut. In dem Haus kommt der Graf sie besuchen und macht ihr einen Heiratsantrag, den sie jedoch ablehnt. Sie vermutet schwanger zu sein, denn sie hat das gleiche Gefühl, welches sie auch bei ihren zwei Kindern in der Schwangerschaft hatte. Ihr Vater will sie aus diesem Grund verstoßen, die Kinder jedoch bei sich behalten, weil er ihr einen Fehltritt vorwirft und nicht an ihre Unschuld glaubt.

Darauf zieht die Marquise mit ihren Kindern auf den Landsitz ihrer Familie, auf dem sie eine Zeitungsannonce verfasst, in der sie den Vater ihres ungeborenen Kindes sucht und darum bittet, sich mit ihr zu vermählen. Der Graf macht ihr einen zweiten Heiratsantrag und zeigt sich überrascht von ihrer Schwangerschaft.

Gegen den Willen des Obristen, beschließt die Mutter ihre Tochter zu besuchen und überzeugt sich von ihrer Unschuld. Auch der Vater kommt zur Vernunft, denn der Graf gibt indirekt zu, was er getan hat.

Auch wenn die Marquise einer Hochzeit mit dem Grafen abgeneigt ist, heiratet sie ihn letztendlich. Allerdings leben die beiden mehrere Monate auf Abstand und finden auf diesem Wege enger zueinander. Gründe dafür sind die zunehmende Integration des Grafen in die Familie und die reichlichen Geschenke, die er zur Geburt des gemeinsamen Kindes macht. Sie heiraten darauf ein zweites Mal und bringen noch weitere Kinder zur Welt.

2. Deutungsansätze

Durch die Verhaltensweisen und Details, die Kleist in seiner Novelle beschreibt, zeichnet er ein genaues Bild des verarmten Adels, der versucht unter keinen Umständen seinen guten Ruf zu verlieren und auf Etikette aus ist.12 Im Folgenden soll daher auf die Rolle von Gesellschaft und Familie der Marquise, ihrer Mutter, ihres Vaters und des Grafen eingegangen werden.

Die Marquise ist eine verwitwete Frau, die ähnlich wie ihre Mutter aus Rücksicht auf ihre Familie, eher gesellschaftlich traditionell in Erscheinung tritt. Nach dem Tod ihres Mannes zieht sie nämlich auf Wunsch der Obristin zurück in ihr Elternhaus. Obwohl sie selbst auch Mutter von zwei Kindern ist und gerät sie dadurch wieder in die Rolle der Tochter. Aus diesem Grund ist die familiäre Ordnung von Beginn an instabil und gerät letztendlich mit der Begegnung des Grafen und der plötzlichen Schwangerschaft aus dem Gleichgewicht.13 Die Marquise lässt, weil der Vater sie aus dem Haus verbannt,14 von ihrer Familie ab und isoliert sich auf dem Landsitz der Familie, in dem sie durch die Zeitungsannonce versucht ihrem Kind aus gesellschaftlichen Gründen einen Vater zu verschaffen. Außerdem widersetzt sie sich ihrem Vater, indem sie ihm nicht die Kinder überlässt. Man könnte schlussfolgern, dass die Marquise emanzipatorische Züge aufweist.15

Die Mutter der Marquise geht bei Bekanntwerden der Schwangerschaft von einem heimlichen Verhältnis dieser aus. In distanzierter Sprache bittet sie ihre Tochter diskret zu bleiben und sich den gesellschaftlichen Konventionen zu fügen.16 Außerdem ist sie sich der Unterlegung ihres Mannes gegenüber bewusst und ordnet sich ihm unter. Dennoch glaubt sie an die Unschuld ihrer Tochter und versucht deswegen in einer List die Wahrheit über die Schwangerschaft aufzudecken. Den Grafen empfindet sie aufgrund seines Titels und die durch eine Hochzeit wiederhergestellte Ordnung als erträglichen Heiratskandidaten.17 Außerdem weiß die Mutter um die heimliche gemeinsame Affäre von Vater und Tochter, die durch die Hochzeit mit dem Grafen aufgelöst und die familiäre Ordnung so wieder hergestellt werden würde.18 Das Verhalten des Vaters ist pflichtbewusst und will das Bild erzeugen als Oberhaupt der Familie zu handelt. Die Tatsächliche Entscheidungskraft hat meistens allerdings seine Ehefrau. Gleichzeitig ist er jedoch auch hart und militärisch bestimmt. Als die Schwangerschaft seiner Tochter bekannt wird, fürchtet er um den Ruf seiner Familie, weshalb er die Marquise verstößt und ihr ihre Kinder wegenehmen will. Er durchlebt einen inneren Konflikt zwischen der Liebe zur Marquise und ihrer vermeintlichen Schandtat.19 Der Vater durchläuft eine Entwicklung vom Tyrannen, zum Kind und dann zum Liebhaber und zeigt Reue gegenüber seiner Tochter.20 Der Graf fühlt sich nach der Vergewaltigung aufgrund der gesellschaftlichen Ordnung schuldig, weil er die damit einhergehenden Konsequenzen bei den Soldaten gesehen hat, welche die Marquise versucht haben zu vergewaltigen und letztendlich hingerichtet wurden. Um sich selbst zu bestrafen sucht er deswegen in der Schlacht den Tod.21 Als dies jedoch nicht gelingt, sieht er die Heirat als letzten Ausweg, um die Marquise von ihrer Schande zu befreien.

Die rätselhafte Schwangerschaft scheint die Welt der Marquise durcheinanderzubringen. Obwohl sie in vermeintlich reinem Bewusstsein lebt, muss sie sich dennoch ihren schwangeren Körper eingestehen, der einen vorausgegangenen sexuellen Akt impliziert. Schein und Sein stehen hier in einem Konflikt zueinander.22

Der berühmte Gedankenstrich23 kann für die Tat des Grafen stehen, die jedoch nicht verbalisiert wird und dennoch ein Indiz für die Straftat ist und auf die der Hauptkonflikt der Novelle abzielt.24 Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, ob etwas, dass nicht ausgesprochen wird überhaupt gedeutet werden kann und die Vergewaltigung nicht sogar das Happy End ausschließt.25 Oder ob überhaupt von einer Vergewaltigung gesprochen werden kann. Es wäre annehmbar, dass die Marquise nicht in Ohnmacht gefallen ist, sondern lediglich bewusstlos im psychischen Sinne war, indem sie ihr Gewissen gegenüber den gesellschaftlichen Konventionen wegen sexuellen Genusses ausgestellt hat.26 Im 18. Jahrhundert ging man von der sogenannten „doppelten Natur“ der Frau zwischen sexuellem Trieb und Tugend aus. Da es nicht zur Etikette der Frau gehörte sexuelle Lust zu verspüren, nutze man die Ohnmacht als Code, die einen sexuellen Akt im bewusstlosen Nicht-Wissen legitimierte.27 Kognitiv bezeichnet Ohnmacht ,,ein[en] Moment der Erkenntnis, [...] [der] durch die Ohnmacht abgewehrt wird oder im Augenblick seines Durchbruchs zum Kollaps führt.“28 Aus diesem Grund könnte der Gedankenstrich nicht für die Vergewaltigung des Grafen an der Marquise stehen, sondern lediglich für ihre sexuelle Triebhaftigkeit, die sich hinter dem Schleier der Ohnmacht verbirgt. Um ihr Geheimnis nicht zu offenbaren, wehrt sie sich im Laufe der Novelle gegen alle Annäherungs- und Heiratsversuche des Grafen, damit sie nicht zugeben muss, dass das Ereignis hinter dem Gedankenstrich ihrem sexuellen Genuss galt29 und sie sich eingestehen müsste, dass zwischen ihr und dem Grafen von Beginn Gefühle gewesen sind.30

Im Verlauf der Novelle leugnet die Marquise mehrmals den Grafen als Vater ihres ungeborenen Kindes. Auch als sie die physischen Veränderungen der Schwangerschaft bemerkt, kann sie sich die Wahrheit nicht eingestehen. Da das Verdrängte jedes Mal wieder zum Vorschein kommt, wenn der Graf auftaucht, weist sie ihn von sich, damit sie ihre Teilschuld am Geschehnis nicht anerkennen muss.31 Um die Wahrheit weiter zu verdrängen, flüchtet sie auf den Landsitz und verfasst dort die Zeitungsannonce. Sie richtet einen Appell an den Grafen sich zu melden, weil ihr bewusst wird, dass sie die Wahrheit nur bis zur tatsächlichen Geburt des Kindes leugnen kann.32 Obwohl sie nie auf eine wahrhafte Ehe mit dem Grafen aus war, bekennt sie sich zu ihren Gefühlen ihm gegenüber, die von Beginn an da waren. Die gemeinsame Hochzeit restauriert zur guter Letzt die beschädigte gesellschaftliche Ordnung33 und sorgt für ein Happy End, weil sowohl formal (Hochzeit), als auch emotional (Liebe) eine Lösung gefunden wurde und das Geschehnis hinter dem Gedankenstrich vollends überschattet wird.34 In Hinblick auf den Konflikt scheint es auch sinnvoll die Engel-Teufel-Problematik und die Erzählung des Grafen über den Schwan näher zu betrachten.

In dem Werk zeichnet sich ab, dass Kleist sich mit der Psychoanalyse auseinandergesetzt und diese in die Novelle integriert hat35. Aus diesem Grund lässt sich die Lehre der 3 psychischen Instanzen nach Freud gut in Bezug zur Marquise setzen, greift erneut die doppelte Natur der Frau auf und kann in Verbindung mit dem Konflikt zwischen der Marquise und dem Grafen gebracht werden. Das Über-Ich36 der Frau wird durch den dominanten Vater bestimmt, der als Familienoberhaupt Gehorsam und Anerkennung verlangt und die Wichtigkeit von gesellschaftlicher Diskretion verdeutlicht. Das Ich37 der Marquise stellt ihre eigene Identität dar, die im Spannungsfeld zwischen Akzeptanz und Diskrepanz zur Schwangerschaft steht. Das Es38 symbolisiert die Liebe und Sexualität, die ambivalent zur Engel-Teufel-Thematik ist, und gleichzeitig die Identität des Vaters verdrängt. An dieser Stelle bietet es sich an die Bedeutung der Instanzen zu interpretieren und zu erklären, was geschehen muss, damit ein Individuum sich in seiner sozialen Umwelt korrekt verhalten kann und seine Rolle innerhalb der jeweiligen Gruppe erfüllt.

Die Frage nach dem Vater des ungeborenen Kindes der Marquise ist deswegen interessant, weil obwohl zumeist von dem Grafen als Vater ausgegangen wird,39 einige Indizien darauf hinweisen, dass sowohl der Obrist als auch der Jäger Leopardo der Vaterschaft verdächtigt werden könnten.40 Zum einen deutet die Versöhnungsszene von Vater und Tochter41 darauf hin, denn ihre Beziehung zueinander scheint eine erotische Komponente zu haben42, die den Vater als Liebhaber43 der Marquise erscheinen lässt. Zum anderen streitet die Marquise das sexuelle Verhältnis mit Leopardo nicht ab, als die Mutter ihr dieses vorwirft, denn sie erzählt ihr, dass sie ihn eines Tages aus ihrem Zimmer hinausgehen sehen hat, als sie gerade erwachte44.

Nach der Betrachtung des Inhalts, erfolgt die Betrachtung der Sprache und Struktur des Werkes. Dafür sollen zunächst die erzähltheoretischen Elemente der Novelle nach Gérard Genette und im Anschluss die Zugehörigkeit zu einer Gattung näher betrachtet werden.

Die Handlung ist streng novellistisch und dementsprechend zeitgebunden und bis auf die vorgeschobene Zeitungsannonce chronologisch. Jedes Element wird zudem nur einmal erwähnt. Es sind sowohl zeitraffende als auch zeitdeckende Elemente vorhanden.45 Aufgrund des Vorhandenseins eines Erzählers, wird im narrativen Modus berichtet. Signifikant ist im Werk die transponierte Figurenrede. Dennoch findet sich auch viel erzählte Rede wieder. Der Erzähler nimmt dabei mehr wahr als die Figuren, weshalb von einer Nullfokalisierung gesprochen werden kann.46 Zusätzlich erzählt er auf intradiegetischer Ebene, zumeist im epischen Präteritum, und ist keine Figur der erzählten Welt, also heterodiegetisch.47

Aufgrund des Verzichts von rhetorischen und poetischen Ausschmückungen und der dadurch erzeugten Sachlichkeit, scheint die Zuordnung zur Gattung der Epik sinnvoll. Des Weiteren weist Die Marquise von O... novellistische Eigenschaften, wie eine unerhörte Begebenheit, auf48, in diesem Fall, dass eine Dame aus gehobenem Stand per Zeitungsannonce den Vater ihres Kindes sucht. Ein Rückbezug lässt sich hier zur Erzähltheorie hersteilen, denn auch die Anwesenheit eines Erzählers spricht dafür, dass es sich bei der Novelle um ein episches Werk handelt. Jedoch sind neben den epischen Elementen auch dramatische Elemente vorhanden. Die Zeitungsannonce erhält, dadurch dass diese den zu der Zeit herrschenden Vorstellungen widerstrebt und für Spannung sorgt, eine dramatische Wirkung.49 Zudem wird die Handlung im Verlauf der Novelle nur noch rätselhafter, infolgedessen die Marquise sich zwischen Schein und Sein bewegt.50 Durch die Widersprüchlichkeit das Werk einer einzigen Gattung zuordnen zu können, sind hier dramaturgische Eindrücke mit der epischen Hauptstimmung vermischt.51 Aus diesem Grund lässt sich die Handlung aufden dramaturgischen Strukturaufbau anwenden. Abschließend soll für die Gesamtbetrachtung des Werkes noch näher auf Kleists Bibliographie, seine Sprache, sein Welt-, Menschen- und Frauenbild und seine Kunstauffasung eingegangen werden.

[...]


1 Vgl. Martin Leubner / Anja Saupe / Matthias Richter: Literaturdidaktik. Walter de Gruyter GmbH: Berlin/Boston 2016. S. 10.

2 Vgl. Ebd. S. 14.

3 Vgl. Ebd. S. 13.

4 Vgl. Ebd.

5 Vgl. Winfried Ulrich / Michael Kämper-van den Boogart / Kasper H. Spinner (Hg.): Deutschunterricht in Theorie und Praxis (DTP). Lese- und Literaturunterricht. TeiH: Geschichte und Entwicklung, konzeptionelle und empirische Grundlagen. SchneiderVerlag Hohengehren: Baltmannsweiler2010. S. 324 und 327.

6 Vgl. M. Leubner/A. Saupe/M. Richter: Literaturdidaktik. S. 15

7 Im Folgenden als SuS abgekürzt.

8 Vgl. Ebd.

9 Vgl. Ebd.

10 Vgl. Ebd. S. 20-23.

11 Heinrich von Kleist: Die Marquise von O. Walter Hädecke Verlag: Stuttgart 1925.

12 Vgl. Michael Moerning: Witz und Ironie in der Prosa Heinrich von Kleists. Wilhelm FinkVerlag: München 1972. S. 232.

13 Vgl. Eva-Maria Anker-Mader: Kleists Familienmodelle. Im Spannungsfeld zwischen Krise und Persistenz. Wilhelm Fink Verlag: München 1992. S. 87.

14 Vgl. Grant Profant Jr. McAllister: Who’s Dad? Questions of Paternity in Kleist’s „Die Marquise von In: Colloquia Germanica. Band 37/1. Narr FranckeAttemptoVerlag GmbH & Co. KG: Tübingen 2004. S. 27.

15 Vgl. Hermann F. Weiss: Precarious Idylls. The Relationship Between Father and Daughter in Heinrich von Kleist's Die Marquise von O... In: MLN. German Issue. Band 91/3. The Johns Hopkins University Press: Balitimore 1976. S. 540.

16 Vgl. M. Moerning: Witz und Ironie in der Prosa Heinrich von Kleists. S. 233.

17 Vgl. Ebd. S. 232.

18 Vgl. E. Anker-Mader: Kleist Familienmodelle. S. 95.

19 Vgl. H. Weiss: Precarious Idylls. S. 539.

20 Vgl Ebd. S. 540f.

21 Vgl. Dieter Harlos: Die Gestaltung psychischer Konflikte einiger Frauengestalten im Werk Heinrich von Kleists. Alkmene, Die Marquise von O..., Panthesilea, Käthchen von Heilbronn. In: Europäische Hochschulschriften. Deutsche Sprache und Literatur. Band 796/1. Peter Lang: Frankfurt 1984. S. 48.

22 Vgl. Walter Müller-Seidel: Die Struktur des Widerspruchs in Kleists Marquise von O. In: Kluckhohn, Paul / Rothacker, Erich / Kuhn, Hugo: Deutsche Vierteljahresschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte. Band 28. Stuttgart 1954. S. 501.

23 Vgl. H. Kleist: Die Marquisevon O... S. 10.

24 Vgl. Christine Künzel: Heinrich von Kleists Die Marquise von O... Anmerkungen zur Repräsentation von Vergewaltigung, Recht und Gerechtigkeit in Literatur und Literaturwissenschaft. In: literatur und recht. Band 1/1. Böhlau Verlag GmbH: Köln 1999. S. 67.

25 Vgl. D. Harlos: Die Gestaltung psychischer Konflikte einiger Frauengestalten im Werk Heinrich von Kleists. S. 45.

26 Vgl. Ebd. S. 45f.

27 Vgl. Christina Strauch: Weiblich, trefflich, nervenkrank. Geschlechterbeziehungen und Machtdispositive. Heinrich von Kleists Werk im medizinisch-anthropologischen Diskurs der Zeit um 1800. Braunschweig: 2004. S. 178.

28 Niklas Luhmann: Liebe als Passion. Zur Codierung von Intimität. 14. Auflage. Suhrkamp Verlag: Frankfurt am Main 1994. S. 151.

29 Vgl. D. Harlos: Die Gestaltung psychischer Konflikte einiger Frauengestalten im Werk Heinrich von Kleists. S. 47.

30 Vgl. Kurt Günther: Die Entwicklung der novellistischen Kompositionstechnik Kleists bis zur Meisterschaft. Pierersche Hofbuchdruckerei: Altenburg 1911. S. 67.

31 Vgl. D. Harlos: Die Gestaltung psychischer Konflikte einiger Frauengestalten im Werk Heinrich von Kleists. S. 49f.

32 Vgl. Ebd. S. 60ff.

33 Vgl. Ebd. S. 51.

34 Vgl. C. Künzel: Heinrich von Kleists Marquise von O... S. 71f.

35 Vgl. Joachim Pfeiffer: Kleist und die Sprache des Unbewussten. Zur Geschichte der psychoanalytischen KleistForschung. In: Gutjahr, Ortrud: Heinrich von Kleist. Freiburger Literaturpsychologische Gespräche. Jahrbuch für Literatur und Psychoanalyse. Band 27. Königshausen&Neumann: Würzburg 2008. S. 21.

36 Vgl. John F. Rauthmann: Persönlichkeitspsychologie. Paradigmen - Strömungen - Theorien. Springer Verlag GmbH: Berlin 2017. S. 86.

37 Vgl. Ebd.

38 Vgl. Ebd.

39 Vgl. Philippe Forget: Vom Geheimnis - Zeugen. Zu Kleists Die Marquise von O... Paris: 1993. S. 266.

40 Vgl. G. McAllister: Who’s Dad? S. 29.

41 Vgl. H. Kleist: Die Marquise von O. S. 66.

42 Vgl. E. Anker-Mader: Kleists Familienmodelle. S. 94.

43 Vgl. H. Weiss: Precarious Idylls. S. 541.

44 H. Kleist: Die Marquise von O. S. 60f.

45 Vgl. Matias Martinez/ Michael Scheffel: Einführung in die Erzähltheorie. 11. Auflage. C.H. Beck Verlag: München 2019. S. 33ff.

46 Vgl. Ebd. S. 50ff.

47 Vgl. Ebd. S. 73ff.

48 Vgl. Csongor Lörincz: Im Netz der Schwüre. Ereignis, Versprechen und Vertrag in Kleist Marquise von O. In: Ebd. Zeugnisgaben der Literatur. Zeugenschaft und Fiktion als sprachliche Ereignisse. Transcirpt Verlag: Bielefeld 2016. S. 227.

49 Vgl. W. Müller-Seidel: Die Struktur des Widerspruchs in Kleists Marquise von O. S. 498.

50 Vgl. Ebd. S. 501.

51 Vgl. K. Günther: Die Entwicklung der novellistischen Kompositionstechnik Kleists bis zur Meisterschaft. S. 66.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Literaturdidaktische Reihenplanung zu "Die Marquise von O" von Kleist (Gymnasium, Deutsch Klasse 12)
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
2.0
Autor
Jahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V993037
ISBN (eBook)
9783346366535
Sprache
Deutsch
Schlagworte
literaturdidaktische, reihenplanung, marquise, kleist, gymnasium, deutsch, klasse
Arbeit zitieren
Luisa Sofia Garrido Bernardi (Autor), 2020, Literaturdidaktische Reihenplanung zu "Die Marquise von O" von Kleist (Gymnasium, Deutsch Klasse 12), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/993037

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