Autismus. Ursachen, Symptome und Therapie


Skript, 2001

12 Seiten


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1. Allgemeines

Der Begriff ,,Autismus" leitet sich vom griechischen Wort autos = selbst ab.

Das Lexikon erklärt Autismus als psychische Störung mit krankhafter Ichbezogenheit, Apathie, Verlust des Umweltkontakts und Flucht in eine eigene Fantasiewelt.

Nach internationalen Untersuchungen sind 4 - 6 von 10 000 Kindern betroffen.

Das bedeutet, dass bei ca. 40 Kindern eines Geburtsjahrganges in Österreich ein Fall von Autismus auftritt.

Rechnet man die Dunkelziffer hinzu, so übersteigt die Zahl der autistischen Kinder jene der Sehbehinderten und Blinden.

,,Frühkindlicher Autismus" bedeutet, dass diese Störung nicht unbedingt schon von Geburt an bestehen muß.

Das autistische Verhalten kann in der frühen Kindheit am stärksten auftreten und später zurückgehen.

2. Symptome

Autismus äußert sich nicht phänotypisch. Die betroffenen Kinder sehen ganz ,,normal" aus, manchmal sind sie sogar außergewöhnlich hübsch.

Betroffene Kinder können zwar sehen, hören, tasten, riechen und schmecken, die vielen Sinnesreize jedoch Nur schwer zu einem sinnhaften Ganzen verarbeiten.

Das Kind kann die Zusammenhänge seiner Umwelt nicht verstehen. Somit entsteht keine richtige Wahr- nehmung.

Die Folge ist, dass sich betroffene Kinder ihre eigene Welt schaffen, in der sie die Sicherheit finden, die sie Brauchen.

Dies erfolgt in den ersten Lebensmonaten. Eine Mutter-Kind-Beziehung bleibt dem Kind verschlossen.

Damit ist jedoch auch Lernen durch Nachahmung unmöglich und das Kind verharrt in den Verhaltensweisen der frühesten Entwicklungsstufe.

Vorhandene Anlagen, die sich erst durch das Tun entwickeln, müssen verkümmern.

In sich eingesponnen fühlt sich das Kind wohl, es greift zu Ersatzhandlungen (Stereotyopen) und wehr sich aktiv gegen jeden Einbruch von außen, der die Ordnung der bestehenden Situation stört.

Hinter diesem Verhalten steht wahrscheinlich der unbewußte Wunsch nach Fortsetzung des geborgenen Zustandes im Mutterleib.

2.1 Symptome im Säuglingsalter

Die Säuglinge reagieren nur geringfügig auf ihre Umwelt. Die Kinder sind laut Auskunft ihrer Mütter ,,nicht anschmiegsam" und strecken niemals die Arme aus, wenn sie hochgenommen werden wollen.

Manche Babys schreien sowohl tags über, als auch nachts sehr viel und sind oft kaum zu beruhigen.

Andere wiederum verhalten sich auffallend ruhig und zeigen wenig Interesse an ihrer Umgebung.

Oft sind sie von Lichtern fasziniert, zeigen andererseits jedoch keinerlei Interesse an Dingen, welche die Aufmerksamkeit eines gesunden Babys wecken.

2.2 Symptome im Alter von zwei bis fünf Jahren

In dieser Altersgruppe ist das autistische Verhalten am auffälligsten.

- ungewöhnliche Reaktionen auf Geräusche:

Autistische Kinder haben häufig Schwierigkeiten mit der Verarbeitung gehörter Informationen.

Typisch ist die fehlende Reaktion auf Geräusche. Oft entsteht der Eindruck, sie wären taub.

- Sprachverständnis:

Autistische Kinder verstehen meist mehr., als sie sprechen können.

Erst mit etwa fünf Jahren entwickeln viele Kinder ein begrenztes Verständnis für die Sprache. Sie gehorchen einfachen Befehlen, wobei jegliche Komplikation so verwirrt, dass es wütend wird oder sich zurückzieht.

- Sprachabnormitäten:

Besonders typisch ist die ,,Echolalie": Dabei wiederholt das Kind das letzte Wort oder die letzen Worte eines Satzes. Oft werden sogar der genaue Akzent und die Tonhöhe des Sprechens nachgeahmt. Fragen werden nicht beantwortet, sondern als Echo nachgesprochen.

Ein weiteres typisches Merkmal ist die ,,verzögerte Echolalie": Dabei gibt das Kind Abschnitte von Unter- haltungen wieder, die es früher einmal gehört hat. Manchmal werden diese Wörter tagelang wiederholt.

Auch die Namen von Dingen, die gewöhnlich zusammengehören können durcheinandergebracht werden.

Dabei werden zum Beispiel die Namen von Gegenständen verwechselt, nicht jedoch die Gegenstände selbst (zum Beispiel ,,Kamm" und ,,Haarbürste").

Oft werden Wörter in die falsche Reihenfolge gesetzt (,,...geht mit dem Park zum Hund...")

Autistische Kinder haben meist auch Probleme mit der Kontrolle der Lautstärke ihrer Stimme. Daher klingt diese oft rein mechanisch.

Ein weiteres typisches Kennzeichen ist die seltene Verwendung von Gestik und Mimik.

- Probleme der visuellen Wahrnehmung:

Autistische Kinder haben Schwierigkeiten, gesehene Dinge wirklich zu erfassen und zu begreifen.

Schon als Babys ignorieren sie Dinge, auf welche gesunde Kinder gerne schauen. Dafür sind sie fasziniert von glänzenden Metallen oder Lichtern.

Mit Vorliebe schauen sie auf bewegte Objekte. Dieser Zustand reicht bis ins Kindergartenalter.

Autistische Kinder sehen darüber hinaus Menschen und Gegenstände nicht lange an, sondern werfen nur kurze Blicke darauf und schauen dann wieder weg. Der Blickkontakt mit anderen Personen wird vermieden.

Diese ,,visuelle Meidung" ist sehr häufig.

Aufgrund der Schwierigkeiten bei der Verarbeitung visueller Reize zu sinnvollen Strukturen wird versucht, komplexe visuelle Strukturen überhaupt nicht erst zu sehen.

Eine sehr vielfältige und schnell wachsende Umgebung kann autistische Kinder aus der Falssung bringen und Wutanfälle auslösen.

- Tast-, Geschmacks- und Geruchssinn:

Vorwiegend über diese Sinne erschließen sich autistische Kinder ihre Umwelt.

So be"greifen" sie oft lange glattes Holz, weichen Pelz oder Plastik und riechen gerne an den Händen ihrer Eltern.

Gleichzeitig kann oft eine Unempfindlichkeit gegenüber Schmerz oder Kälte festgestellt werden.

- Motorisches Verhalten:

Typisch sind Unvollkommenheiten in den Bewegungen.

Häufig besteht eine Neigung zu Zehenspitzengang, wobei die Beine manchmal steif gehalten werden.

Charakteristisch sind auch besondere Bewegungen wie ,,Auf-und-ab-hüpfen", Schaukelbewegungen oder Verdrehen der Handgelenke.

2.3 Charakteristische Verhaltensweisen

Nachdem autistische Kinder in ihrem Wortverständnis begrenzt und unreif sind, legen sie oft Verhaltensweisen an den Tag, die von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden.

Während einige ruhig und passiv sind, sind andere wiederum sehr tatkräftig und zielstrebig.

Oft haben betroffene Kinder keinerlei Tischmanieren, schreien in der Öffentlichkeit und entkleiden sich, wann immer sie Lust dazu haben.

Solchen Kindern fehlt oft die Furcht vor realen Gefahren: sie rennen oft direkt vor ein fahrendes Auto oder klettern auf ein Dach.

Auf der anderen Seite wiederum fürchten sie sich vor harmlosen Dingen (Baden in einer Wanne, Luftballons, nasse Flecken auf dem Teppich ...).

Oft werden verschiedene Gegenstände gehortet (Blechdosen, Steine usw.).

2.4 Veränderungen nach dem fünften Lebensjahr

Zwischen dem fünften und siebenten Lebensjahr tritt im allgemeinen eine deutliche Besserung ein.

Die Kinder werden zärtlicher und geselliger, sträuben sich weniger gegen Veränderungen. Auch leiden sie weniger oft an unbegründeten Ängsten, werden sich dafür realen Gefahren bewußter.

Auch Sprachprobleme und Bewegungsschwierigkeiten treten etwas zurück.

2.5 Besondere Fertigkeiten

Einige Autisten verfügen über besondere Fertigkeiten.

Die meisten Kinder lieben Musik und rhythmische Geräusche, einige können mit großer Geschwindigkeit Zahlenreihen im Kopf addieren.

Manche sind imstande, lange Gedichte aufzusagen oder sich Details von Bahn- oder Busfahrplänen einzuprägen.

Auch kann ein überdurchschnittliches Orientierungsvermögen vorliegen.

Autisten sind i.A. bei jenen Fertigkeiten anderen überlegen, welche keine Sprache erfordern.

3. Ursachen

Über die Ursachen des frühkindlichen Autismus gibt es bis heute keine gesicherten Kenntnisse.

Medizinische Forschungen haben jedoch gezeigt, dass es verschiedene Einflüsse gibt, die das Erscheinungsbild des Autismus hervorrufen können.

Die Vielfalt dieser Faktoren zeigt, dass es für Autismus keine einheitliche Ursache gibt.

Es ist daher unzulässig, das autistische Syndrom ausschließlich auf psychosoziale Ursachen zurückzuführen.

Bezüglich der Ursachen existieren mehrere Theorien. Die meiste Bedeutung kommt dabei den beiden

Folgenden zu:

- Autistische Kinder werden gesund geboren. Durch die Art der Erziehung wird jedoch ihre emotionale

Entwicklung gestört (Sozialisation)

- Autismus ist hirnorganisch bedingt (Anomalie des Gehirn)

Die Annahme einer körperlichen Ursache für den Autismus wird von vielen Fachleuten geteilt.

Es steht fest, dass bei voll ausgeprägtem autistischen Syndrom eine Störung der Wahrnehmungsverarbeitung vorliegt. Daher ist das betroffene Kind nicht in der Lage, die Reize aus seiner Umwelt - wahrscheinlich auch aus seinem eigenen Körper - richtig zu koordinieren.

3.1 Verursachungstheorien des Autismus

Aus der Vielzahl von Theorien über die Entstehung autistischer Störungen seien die folgenden genannt:

a) Psychogenetische Theorie

Danach besteht bereits vor der Geburt des Kindes bei der Mutter eine Persönlichkeitsstörung. Daher fehlt die Möglichkeit, während der ersten Lebenswochen zu dem sonst ganz normalen Säugling eine liebevolle Beziehung aufzubauen.

Die Grundaussagen dieser Theorie lassen sich allerdings sehr leicht widerlegen.

b) Genetische Verursachungstheorien

Danach gibt es eine Erbkomponente: Die Geschwister autistischer Kinder weisen viel häufiger Wahrnehmungsstörungen, Sprachentwicklungsverzögerungen, Lernschwierigkeiten, ja sogar geistige Behinderungen auf als die Geschwister gesunder Kinder.

Die Bedeutung einer eventuellen erblichen Disposition sollte jedoch in keinem Fall überbewertet werden.

c) Biomechanische Störungen

Reaktionen und Verhaltensweisen bei frühkindlichem Autismus könnten mit Störungen im Haushalt der Neurotransmitter zusammenhängen.

So weiß man, dass der am besten untersuchte Neurotransmitter Serotonin u.a. folgende Verhaltensweisen und Funktionen beeinflußt: Schlaf, Körpertemperatur, Schmerzempfinden, motorische Funktionen sowie Gedächtnis und Lernen.

Untersuchungen zeigten bei ca. einem Drittel der Autisten einen erhöhten Serotoninspiegel.

Aufgrund der bei vielen autistischen Kindern vorliegenden verminderten Schmerzempfindung könnte ein Zusammenhang zwischen Autismus und Endorphinen bestehen.

Endorphine sind Eiweißstoffe, die im Gehirn bzw. in der Hypophyse gebildet werden und bei Verletzungen

Bewirken, dass Schmerz und Durchblutung der vereltzen Stelle vermindert werden bzw. zusätzlich eine Beruhigung eintritt.

Bei elf von zwanzig autistischen Kindern konnte man erhöhte Endorphinwerte feststellen.

d) Organische Theorien

Der frühe Beginn autistischer Störungen mit Anzeichen für eine Hirnschädigung (Eßschwierigkeiten, Schreien), die Besserung der Symptome mit zunehmender Reifung und besonders das Wesen der Wahrnehmungs- und Sprachprobleme selbst weisen auf Störungen des Zentralnervensystems hin.

Zahlreiche Einflüsse vor, während und nach der Geburt können Hirnschädigungen verursachen.

Pränatale Einflüsse:

Atemstörungen, Sauerstoffmangel, zu geringer Blutzuckerspiegel während der Geburt können Hirnschädigungen hervorrufen

Postnatale Einflüsse:

Die Pockenimpfung oder auch mangelnde Sauerstoff- bzw. Nährstoffzufuhr zum Gehirn bei schweren Ernährungsstörungen im Säuglingsalter können offenbar Ursachen der Entstehung des autistischen Syndroms sein.

Da es jedoch keine einheitliche Ursache für das Auftreten von Autismus gibt, ist die Generalisierung einer einzigen Theorie sicher unzulässig.

4. Früherkennung

Frühkindlicher Autismus ist das Ergebnis einer sich allmählich entwickelnden Entfremdung zwischen dem Kind und den Menschen seiner Umgebung.

Die Aussichten auf Wiederherstellung sind daher umso besser, je eher diese Entfremdung erkannt und therapiert wird.

Leider wird jedoch gerade der frühkindliche Autismus meist erst spät diagnostiziert.

Kinder, bei denen der Verdacht auf Autismus besteht, sollten von ihren Eltern besonders aufmerksam beobachtet werden.

In der Praxis der Früherkennung und Diagnose haben sich immer mehr sogenannte Merkmallisten durchgesetzt.

Keinesfalls treffen jedoch alle diese Merkmale auf ein autistisches Kind zu, da sich die einzelnen Merkmale teilweise sogar gegenseitig ausschließen.

Einige dieser Merkmale sind:

- Vermeidung von Körperkontakt
- Zurückhaltung anderen gegenüber
- spricht nicht, sondern drückt Wünsche non-verbal aus
- Vermeidung von Blickkontakten
- spielt nicht mit anderen
- auffallende Hyperaktivität
- keine Angst vor realen Gefahren
- Lachen ohne ersichtlichen Grund
- wirkt wie taub
- spielt ununterbrochen absonderliche Spiele
- Ablehnung von Nahrung
- Fixierung auf Gegenstände
- Drehen von Gegenständen
- Widerstand gegen Belehrungen

5. Therapie

Eine eingehende und v.a. spezifische Beobachtung sollte Voraussetzung einer jeden Förderung sein.

,,Spezifisch" bedeutet eine genaue Überprüfung der Wahrnehmungsleistungen sowie der speziellen Fähigkeiten des Kindes.

Therapie bedeutet alle Maßnahmen psychosozialer, pädagogischer oder medizinischer Art.

Grundlage der Entscheidung für eine besondere Behandlungsform muß die Berücksichtigung der inneren Welt des Kindes, seiner speziellen Behinderung und seiner äußeren Umwelt einschließlich der Menschen in ihr Und seiner besonderen Bedürfnisse sein (synthetischer Ansatz).

Eine einzig hilfreiche Therapie des Autismus gibt es nicht.

Es genügt nicht bloß eine Methode zur Besserung der Symptomatik. Vielmehr muß versucht werden, das betroffene Kind mit über die Psyche wirkenden bzw. den Körper beeinflussenden Mitteln zu behandeln.

Wichtig ist die Erstellung eines gut durchdachten Bahandlungsplanes. Im Zuge der Autismus-Therapie gibt es Ziele, aber auch Hindernisse: Ziele:

- Kontakt zu Gleichaltrigen
- Aufgabe der Isolation
- Gruppenfähigkeit (Schule)
- Selbständigkeit usw.

Hindernisse (für normales Verhalten):

- Unruhe
- Stereotypien
- Aggression usw.

Diese und andere Hindernisse sind abzubauen.

Daneben ist es wichtig, sogenannte Verhaltenslücken im Zuge der Therapie aufzubauen:

- Rückzug, Isolation
- mangelnder Kontakt zu Mitmenschen
- Apathie, Antriebslosigkeit
- Mängel in der Sprache bzw. Selbständigkeit

5.1 Lerntheoretisch begründete Verfahren

Das autistische Kind soll lernen, mit seinen vorhandenen geistig-seelischen Kapazitäten die Umwelt zu verstehen und das Leben zu bewältigen.

Der beste Weg zum Aufbau einfacher Verhaltensweisen (Blickkontakt) besteht in der Anwendung des operanten Konditionierens, d.h. der Vergabe von individuell ausgesuchten Verstärkern (materiell oder sozial) oder im Entzug sozialer Verstärker.

Dazu gehört das Üben von sellbständigem An- und Ausziehen, die Benützung der Toilette, selbständiges Essen usw.

5.2 Basistherapie

Dazu zählen v.a. Theorien zur Aktivierung der Körperwahrnehmung.

Die Entwicklung des Körpergefühls und der Wahrnehmung des eigenen Körpers spielt sich als Vorstufe zur Wahrnehmung der äußeren Umwelt ab.

5.3 Festhaltetherapie

Hier wird von der Annahme ausgegangen, dass die Bindungen zwischen Mutter und Kind gestört waren.

Das Kind wird - oft stundenlang - festgehalten und eng an deren Körper gedrückt, bis es den Widerstand gegen diese als Liebkosung gemeinte Fixierung aufgibt und sich beruhigt. Dabei soll das Kind die Erfahrung machen, dass der Körperkontakt mit der Mutter angenehm ist.

5.4 Musiktherapie

Klänge wecken das Interesse autistischer Kinder. Sie interessieren sich für die Person, die sie hervorbringt und vielleicht auch für das Instrument.

Ziel wäre, dass das Kind sich selbst produziert, mitspielt oder gar mitsingt.

5.5 Physikalische Therapie

Dazu zählen Methoden wie Krankengymnastik und andere.

Es ist ein meist langer, mühevoller Weg, dem Kind beizubringen, seinen aktiven und passiven Bewegungsapparat sinnvoll einzusetzen.

Gerade Methoden der Krankengymnastik lassen sich sehr gut mit Musik kombinieren.

5.6 Medikamentöse Therapie

Die verwendeten Medikamente wirken psychogen auf das Zentralnervensystem. Therapeut ist hier ausschließlich der Mediziner.

5.7 Neurotransmitter-Therapie

Dabei wurde Fenfluramin eingesetzt, ein Stoff, der den Serotoninspiegel im Körper (Blut, Gehirn) um ca. 60% senkt.

Daraufhin kam es zu einer Besserung des Aktivitätsgrades, der Aufmerksamkeit sowie der motorischen Störungen.

5.8 Außenseitermethoden

Hier sind Behandlungsarten gemeint, welche im Laufe der letzten Jahrzehnte angewandt wurden, obwohl meist deren theoretische Begründung fehlt.

Dazu zählen u.a. die Vitamintherapie, die Dunkelzimmertherapie sowie die Therapie mit Tieren (v.a. Pferde und Delphine), wobei gerade bei der letztgenannten Form große Erfolge erzielt werden.

Für die Therapie des frühkindlichen Autismus stehen also zahlreiche Methoden zur Verfügung, wobei die meisten Erfolge mit einer Mixtur verschiedener Behandlungsmethoden erzielt werden.

12 von 12 Seiten

Details

Titel
Autismus. Ursachen, Symptome und Therapie
Autor
Jahr
2001
Seiten
12
Katalognummer
V99336
Dateigröße
468 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Autismus
Arbeit zitieren
Herbert Schober (Autor), 2001, Autismus. Ursachen, Symptome und Therapie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/99336

Kommentare

  • Gast am 23.2.2001

    gut.

    übersichtlich und leicht verständlich.

  • Gast am 16.12.2005

    naja.

    also das klingt ja alles schön und gut und davon mal abgesehen das dieser text wirklich toll war weiß ich nicht so richtig was ich davon halten soll also ich meine ist es denn wirklich so, wissen wir das ganz genau das autistische kinder ihr umfeld nicht wirklich wahr nehmen gut es haben viele test dies bewiesen jedoch weiß man nicht alles ganz genau vielleicht, dies mag sich bestimmt etwas komisch anhören, doch glaube ich das diese kinder viel klüger sind als wir denken sie wollen in ruhe gelassen werden haben angst vor alltäglichen und eigentlich normalen dingen aber irgendwo verstehe ich einfach nicht woher dieses merkwürdige verhalten stammt ob es mit den nerven oder irgendeiner anderen störung zu tun hat darüber kann man sich jetzt stundenlang streiten doch ist es nicht irgendwie seltsam das diese kinder sich abschotten, isolieren und sich ihre eigene welt schaffen?
    vielleicht tun sie dies aus einem grund den wir bis jetzt noch nie in betracht gezogen haben. aber genug dies wollte ich bloß mal los werden

  • Gast am 23.3.2007

    Mein Kommentar.

    Wir haben selber ein Autistisches Kind.Sie ist drei Jahre alt und schreit sehr oft laut und schrill.Ohne das Wir wissen was loß ist.

    Sie macht momentan Ergotherapie was ihr auch gut tut. Nun reicht das aber nicht aus.

    Sie hat von Säugling an fast nur geschrien. Die Ärzte sagten nun ja Kolliken und später Wo es nicht aufhörte es gibt sich wieder ist ja ein Schreikind.
    Zur Festhaltetherapie...
    Ich finde nicht das der Autismus was mit der Mutterkind Beziehung zu tun hat!!!

    Klar nehmen Wir auch die kleine in den Arm wenn sie wieder sehr laut und lange schreit bis es dann vielleicht mal aufhört aber das hat meiner Meinung nach nichts mit der Mutter/Kind Beziehung zu tun.

    LG

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