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Deutsch-chinesische Handelsbeziehungen. Neuere ökonomische Entwicklungen der Globalisierung

Title: Deutsch-chinesische Handelsbeziehungen. Neuere ökonomische Entwicklungen der Globalisierung

Pre-University Paper , 2021 , 42 Pages , Grade: 13

Autor:in: Anonym (Author)

Economics - International Economic Relations
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Diese Seminararbeit analysiert anhand des Beispiels der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen die ökonomischen Entwicklungen der Globalisierung in jüngster Zeit.

Die Volksrepublik China ist nach Prognosen aus dem Jahr 2020 das bevölkerungsreichste Land der Welt. Im Jahr 2020 wurde die Bevölkerungsanzahl auf etwa 1,439 Milliarden Menschen geschätzt. Die Volksrepublik gehört mit ihrer stark wachsenden Population zu den Ländern mit den meisten Soldaten. Auch auf der gesamten militärischen Ebene entwickelt sich China zu einer Supermacht.

Des Weiteren hatte das Land im Jahr 2018 das zweitgrößte Bruttoinlandsprodukt und zählt somit zu den globalen Wirtschaftsmächten. Das Handelsvolumen allein zwischen Deutschland und China betrug im Jahr 2018 etwa 200 Milliarden Euro. Mit dem Plan "Made in China" von dem chinesischen Premierminister macht die Volksrepublik eine "Rückkehr von im Zuge der Globalisierung nach China ausgelagerter Lieferketten".

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlegende Informationen bezüglich der Globalisierung

2.1 Begriffserklärung der Globalisierung

2.2 Entwicklung der Globalisierung

2.3 Digitalisierung als wichtige Voraussetzung

3 Deutsch-Chinesische Handelsbeziehungen

3.1 Rückblick seit der Öffnungspolitik 1978

3.2 WTO-Beitritt Chinas im Jahr 2001

3.3 Handelsbeziehungen seit Merkels Regierungsantritt 2005

3.4 Ökonomische Entwicklungen beider Länder seit 2010

3.4.1 Gemeinsame Entwicklungen

3.4.2 Deutsche ökonomische Entwicklungen

3.4.3 Chinesische ökonomische Entwicklungen

3.5 Abhängigkeiten zwischen den zwei Ländern

3.6 Handelsabkommen

3.6.1 Grundlegende Informationen über Handelsabkommen

3.6.2 Deutsch-Chinesische Handelsabkommen

3.7 „China First“-Politik

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die jüngsten ökonomischen Entwicklungen der Globalisierung, wobei der Fokus auf dem Beispiel der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen liegt. Dabei soll analysiert werden, welche wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den beiden Nationen bestehen und welche Auswirkungen diese Abhängigkeiten auf die nationale Konjunktur sowie die zukünftige Gestaltung globaler Lieferketten haben.

  • Grundlagen der Globalisierung und die Rolle der Digitalisierung
  • Historischer Rückblick auf die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen
  • Analyse der ökonomischen Entwicklung beider Länder seit 2010
  • Untersuchung bilateraler Abhängigkeiten und der Rolle der Automobilindustrie
  • Diskussion der „China First“-Politik und deren Einfluss auf den Welthandel

Auszug aus dem Buch

3.1 Rückblick seit der Öffnungspolitik 1978

Die ersten diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und China entstanden im Jahr 1972. Doch erst der Tod Maos 1976 und die folgenden wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Reformen von Deng Xiaoping sorgten für ernsthafte Handelsbeziehungen (vgl. Niesert 2004). „Der Beitritt der Volksrepublik zur Weltbank und zum Internationalen Währungsfonds […] waren erste Zeichen einer wirtschaftlichen Öffnung Chinas“ (Niesert 2004). China begann schnell die Wirtschaft aufzubauen, wobei es verstärkt auf Exporte setzte. In den 70er Jahren waren die Exporte mit 5 Prozent am chinesischen Wirtschaftswachstum beteiligt. Dies konnte auf über 25 Prozent am Ende der 80er Jahre ausgebaut werden (vgl. Garcia 2008). Daneben wurden die Importe immer wichtiger, weil fortschrittliche Technologien „der rückständigen chinesischen Wirtschaft die Anpassung an das Niveau von Industrienationen ermöglichen“ (Garcia 2008) sollte. Anfang der 70er Jahre „hatten die deutschen Exporte nach China nur einen Anteil von 0,47 Prozent an den gesamten deutschen Ausfuhren“ (Garcia 2008).

Nach der Öffnung 1978 „erhöhten sich die Ausfuhren zwischen 1977 und 1978 auf 1 Mrd. Euro. 1979 stiegen sie auf 1,4 Mrd. Euro. […] Zwischen 1984 und 1985 [stiegen] [die] [Exporte] von 1,5 Mrd. Euro auf 3,28 Mrd. Euro“ (Garcia 2008). Diese Erhöhung sorgte für einen Anstieg der Exporte nach China auf erstmalig 1,2 Prozent. Diese schnelle Steigung wäre ohne die Globalisierung nicht möglich gewesen. Erst die Vernetzung der Bundesrepublik mit China gewährte 1976 den Ausbau der Beziehungen, sodass es zu einem schnellen Anstieg der Ex- und Importe beider Länder kam. Dennoch ergaben sich immer wieder Probleme, weil die seit Gründung der Volksrepublik China anhaltenden Menschenrechtsverletzungen die Beziehung belasteten. Jedoch waren diese Probleme kein Grund für einen Bruch der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Erst das Tiananmen-Massaker am 3. und 4. Juni 1989 spaltete die Beziehungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Globalisierung ein und skizziert die wachsende Bedeutung Chinas als Wirtschaftsmacht. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage formuliert, welche ökonomischen Entwicklungen der Globalisierung anhand der deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen erkennbar sind.

2 Grundlegende Informationen bezüglich der Globalisierung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Globalisierung und erläutert deren Phasen sowie die treibende Rolle der Digitalisierung für den Welthandel.

3 Deutsch-Chinesische Handelsbeziehungen: In diesem Hauptteil wird die historische Entwicklung der bilateralen Handelsbeziehungen seit 1978 detailliert analysiert und der Einfluss des WTO-Beitritts sowie der politischen Rahmenbedingungen seit 2005 beleuchtet.

4 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bestätigt die starke wirtschaftliche Abhängigkeit zwischen Deutschland und China, während es gleichzeitig die Auswirkungen der "China First"-Politik kritisch bewertet.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Deutschland, China, Handelsbeziehungen, Wirtschaftswachstum, Außenhandel, Export, Import, WTO, Automobilindustrie, Abhängigkeit, Made in China, China First, Konjunktur, Weltwirtschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert neuere ökonomische Entwicklungen der Globalisierung und deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die historische Entwicklung der Handelsbeziehungen seit 1978, der Einfluss des WTO-Beitritts, die Bedeutung der deutschen Automobilindustrie in China sowie aktuelle politische Tendenzen wie die "China First"-Politik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die ökonomischen Abhängigkeiten zwischen den beiden Ländern zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie die fortschreitende Globalisierung die wirtschaftliche Verflechtung vorangetrieben hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse sowie eine literaturbasierte Auswertung ökonomischer Daten und Statistiken, um die Handelsbilanzen und Wachstumsraten beider Länder einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Rückblick, eine Analyse der ökonomischen Kennzahlen beider Länder seit 2010, eine Untersuchung der Abhängigkeitsverhältnisse in Schlüsselindustrien und eine Erörterung der Auswirkungen aktueller Handelsabkommen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Globalisierung, deutsch-chinesische Handelsbeziehungen, Exportnation, Wirtschaftsmacht und Abhängigkeit.

Warum ist die Automobilindustrie für das deutsch-chinesische Verhältnis so wichtig?

Die Automobilindustrie ist der wichtigste Industriezweig Deutschlands; da Volkswagen, Daimler und BMW rund ein Drittel ihrer Fahrzeuge in China absetzen, besteht eine kritische gegenseitige Abhängigkeit.

Welche Rolle spielt der chinesische Plan "Made in China 2025"?

Dieser Plan zielt auf eine technologische Unabhängigkeit Chinas ab, was ausländische Investitionen in Schlüsselbranchen erschwert und als Herausforderung für die deutsche Wirtschaft gesehen wird.

Wie haben sich die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen seit 1978 verändert?

Von anfänglich geringen Handelsvolumina nach der Öffnungspolitik haben sich die Beziehungen massiv intensiviert, sodass China heute der wichtigste Handelspartner für Deutschland im asiatischen Raum ist.

Ist ein Ende der Globalisierung durch aktuelle politische Entwicklungen in Sicht?

Obwohl Staaten vermehrt nationale Interessen verfolgen, kommt die Arbeit zu dem Schluss, dass die Volkswirtschaften mittlerweile zu stark verflochten sind, als dass eine kurzfristige Abkehr von der globalen Zusammenarbeit realistisch wäre.

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Details

Title
Deutsch-chinesische Handelsbeziehungen. Neuere ökonomische Entwicklungen der Globalisierung
Grade
13
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
42
Catalog Number
V993405
ISBN (eBook)
9783346427564
Language
German
Tags
deutsch-chinesische handelsbeziehungen neuere entwicklungen globalisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Deutsch-chinesische Handelsbeziehungen. Neuere ökonomische Entwicklungen der Globalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/993405
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