Wasserleitungen und Aquädukte in Pergamon


Referat / Aufsatz (Schule), 2000

8 Seiten, Note: 1


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Einführung

Zwischen Mensch und Wasser besteht ein Verhältnis, welches uns in die frühesten Zeitalter unserer Geschichte zurückführt. In vorgeschichtlicher Zeit, d.h. vor dem Übergang vom Nomadentum zu permanenter Siedlung, war der Umgang mit dem Wasser ein relativ unbeeinflussbarer Teil der Natur, wie zum Beispiel der Ablauf von Tag und Nacht, den man hinnehmen musste wie er war.

Erst mit der permanenten Siedlung der Menschen an einem bestimmten Ort und den damit verbundenen landwirtschaftlichen Aktivitäten trat die Auseinandersetzung mit dem Wasser in ein neues Stadium. In den Siedlungsgebieten entstand ein konzentrierter Wasserbedarf, der nur mit dem lokal vorkommenden Wasserangebot gedeckt werden konnte. Es tauchten Probleme auf, die mit Einfallsreichtum und Intelligenz gelöst werden mussten. Die zeitgenössischen Techniker waren dazu verpflichtet, immer neue Quellen und Vorkommen zu erschließen und nutzbar zu machen. Das Wasser musste gelagert werden und schnell den immer größer werdenden Menschenmengen zur Verfügung stehen.

In Kleinasien, aber auch weltweit spielten hierbei die Römer dabei die bedeutendste Rolle. Zwar hatten bereits die Somerer, Etrusker und Griechen Anlagen zur Wasserversorgung errichtet, jedoch nicht in einem derart großen Umfang wie die Römer. Im Römischen Reich entwickelte sich mit der zunehmenden Verbesserung der Technik, und der langsam beginnenden Auseinandersetzung mit der Physik des Wassers, eine richtige Wasserkultur, zu der vor allem auch die Thermen gehören. Beispielhaft für die Aktivitäten der Römer in diesem Bereich wird hier nun die Wasserversorgung der Stadt Pergamon erörtert.

Zisternen

Die Stadt Pergamon ist unter allen Städten der Antike seiner Lage nach die eindruckvollste. Sie erhebt sich 400 m hoch zwischen zwei Nebenflüssen des Kaikos und fällt nach allen Seiten stark ab. Eine nennenswerte Quelle besitzt die Hochstadt nicht. Von Anfang an musste man daher das notwendige Wasser in Zisternen sammeln, und auch die Paläste auf der obersten Burg besaßen unter ihren Höfen große Frischwasserreservoirs.

Da in Pergamon im Winter verhältnismäßig reichhaltige Niederschläge fallen, war es bei einer ausreichenden Zahl von Zisternen nicht schwierig, mit Hilfe der Ziegeldächer der Häuser und sonstiger Sammelflächen genügend Wasser für den notwenigsten Bedarf zu speichern. Den praktischen Beweis liefern uns heute bei der Ausgrabung einige wieder in Betrieb gesetzte antike Zisternen, die erstaunlich gutes, stets felsenkühles Wasser in großen Mengen liefern. Die Zisternen, die sich unter fast allen ausgegrabenen Häusern Pergamons fanden, sind in den Felsen eingetieft und haben in der Regel einen birnenförmigen Querschnitt. Sie waren üblicherweise 7-9 Meter tief und hatten ein Fassungsvermögen von 50-90 Kubiklitern. Die Zisternen waren von innen verputzt, zu diesem Zweck wurde meist ein besonders gut abdichtender Verputz aus Kalkmörtel mit untergemischtem Ziegelsplitt verwendet.

Aus der Bautechnik der meisten Zisternen geht hervor, dass die meisten Zisternen von Pergamon hellenistisch sind. Diese Zisternen wurden jedoch in späterer Zeit weiter benutzt, eine Vielzahl in römischer Zeit.

Aus der Königszeit von Pergamon, vermutlich aus der Zeit von Eumenes' II., ist ein Zisternengesetz erhalten1: Alle in den Häusern befindlichen Zisternen sollten von der Polizei schriftlich erfasst werden, und es sollte dafür gesorgt werden, dass die Eigentümer die Zisternen in wasserdichtem Zustand erhielten, und keine von den vorhandenen zugeschüttet werde. Widrigenfalls sollten die Besitzer zur Ausräumung gezwungen und außerdem bestraft werden. Auch Eigentümer, deren undichte Zisternen die Nachbarn schädigten, waren zu bestrafen. Eigentlicher Anlass für den Erlass des Gesetzes war die Anlage einer oder mehrerer Wasserleitungen, die zu den zahlreichen Errungenschaften des Stadtausbaus unter Eumenes II gehörte.2 Wahrscheinlich wurde das Gesetzt schon sehr bald nach Fertigstellung der neuen Wasserleitungen aufgestellt, denn die Fülle des auf einmal vorhandenen Wassers wird mit Sicherheit die Bewohner der Stadt sorglos gemacht haben, so dass sie ihre Zisternen vernachlässigten.

Aber jede Belagerung von Pergamon musste die aus dem Gebirge herangeführten Leitungen gefährden, und so war es von Interesse für die gesamte Stadt, dass man die altbewährten Zisternen, die eine Versorgung mit dem Nötigsten immer garantierten, in gutem Zustand hielt.

Die ersten Wasserleitungen

Pergamon hat am Eingang zum Gymnasium seinen Hauptbrunnen. Dieser schönste und größte Brunnen der Stadt war eine Art rechteckige Halle von 21 m Länge und 3 m Breite, vorne durch Schrankenplatten abgeschlossen, so dass die gesamte Halle zu einem Wasserbecken wurde. Über die Schranken hinweg konnte mit Krügen Wasser geschöpft werden.

Der Brunnen bezog sein Wasser ursprünglich durch eine Leitung, die aus einem Tal westlich des Burgberges herangeführt wurde. Sie wurde dort von Quellen eines Seitentales, nicht aus dem dort fließenden Selinos gespeist, da in dieser Gegend die Flüsse im Sommer oftmals austrocknen und somit zur permanenten Versorgung mit Frischwasser nicht geeignet sind. Die Leitung bestand aus Tonrohren mit der Aufschrift ,,AB". Leider sind die Datierungen von Rohr- und Ziegelstempeln sehr unsicher, es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Leitung unter König Attalos I. errichtet wurde. Der Anlass war zunächst die Versorgung mehrerer Großbaustellen mit Wasser, später wurde sie dann in die Gesamtanlage aufgenommen und speiste den Stadtbrunnen. Schon diese Leitung muss den tiefsten Teil des Sattels nördlich hinter dem Burgberg als Druckleitung durchquert haben3. Auf dieser Strecke bestand sie aus Steinrohren, wegen der höheren Festigkeit, und wahrscheinlich auch aus sehr starken Tonrohren.

Ferner gab es noch eine zweite Selinos-Leitung. Sie muss mit zwei Druckrohrstellen ausgestattet gewesen sein. Sie scheint die älteren, hellenistischen Bäder im Westteil des Gymnasions mit Wasser versorgt zu haben. Wirken diese Rohrleitungen mit Druckrohrstrecken, die Beanspruchungen bis 30 m Wassersäule aushalten mussten, für ihre Zeit schon als recht kühne technische Leistungen, so werden sie in jeder Hinsicht um ein Vielfaches übertroffen durch die große Hochdruckleitung, die Madradag-Leitung, mit der, vermutlich unter Eumenes II, die oberste Burg mit Wasser versorgt wurde. Diese 42 km lange Leitung wurde vom nördlich gelegenen Gebirge, dem heutigen Madradag, herangeführt. Das Quellgebiet lag mit 1230 m um 900 m über dem Gipfel des Burgberges von Pergamon. Die Leitung musste in dem zerklüfteten Berggelände viele Täler umfahren und sich in mühsamer Trassenführung ihrem Zielpunkt nähern. Sie führte immer den Höhenlinien entlang, mit durchschnittlich 2 % Gefälle4. Die Leitung war aus Tonrohren gebaut und bestand im höchsten Teil der Strecke aus einem einzelnen Rohrstrang, ging dann in eine zweisträngige Leitung über und nahm schließlich noch eine dritte Leitung auf. Das einzige besondere Bauwerk auf der Tonrohrstrecke ist ein 180 m langer Tunnel, mit dem ein im Wege liegender Bergrücken durchstoßen wurde. Die Rohre wurden vermutlich in mehreren Herstellungszentren längs der Strecke angefertigt. Insgesamt wurden für die Leitung rund 200 000 Tonrohre mit 16-19 cm Durchmesser, 3-4 cm Wandstärke und 50-70 cm Länge verwendet. Das Leistungsvermögen der dreisträngigen Leitung lag bei 45 Liter pro Sekunde oder 4000 Kubikmeter pro Tag.

Die eigentliche Besonderheit war ihre Führung über die letzten 3 km Luftlinie: vom Gebirge durch eine rund 200 m tiefe Senke hinauf zum Burgberg. Die dreisträngige Tonrohrleitung traf 3 km nördlich des Burgberges, vor der zu durchquerenden Senke, in eine Wasserkammer mit doppeltem Absetzbecken. Diese liegt 35 m höher als der Gipfel des Burgberges. Die Leitung Richtung Burgberg war dann aber nur noch einstrangig. Dieses Rohr bestand aus Blei, was man nach einer chemischen Bodenanalyse herausgefunden hat. Die Senke bis zum Burgberg wurde durch diese Bleirohrleitung überwunden. Sie funktionierte nach dem Prinzip der ,,kommunizierenden Röhren"5: Füllt man eine hängende Schlauchschleife mit Wasser, so steigt das Wasser auf beiden Seiten der Schleife auf gleiche Höhe. Hebt man eine Seite etwas höher und füllt Wasser nach, so läuft auf der anderen Seite Wasser aus. Hebt man die Schlinge im hängenden Teil an einer oder mehreren Stellen etwas an, so ändert dies nichts am Ergebnis. Es war nun Aufgabe der Baumeister, eine Rohrleitung zu bauen, die so dicht und so fest war, dass sie wie der Schlauch des gedachten Modellversuchs funktionierte. Die offenbar günstigste Lösung bot die Bleirohrleitung. Sie musste am tiefsten Punkt einen Wasserdruck aushalten, der dem einer Wassersäule von fast 200 m Höhe entsprach. Da die Leitung nicht in einem Stuck gegossen werden konnte, wurde sie aus Teilstücken hergestellt, die in einem Graben zwischen Lochsteinen verlegt wurden, welche die Rohre unverrückbar am Platz hielten. Der Abstand der Lochsteine variierte zwischen rund 1 m und 1,5 m. Entsprechen müssen auch die Längen der einzelnen Rohrstücke unterschiedlich gewesen sein. Die Rohrmuffen lagen jeweils unmittelbar oberhalb der Lochsteine. Wie die Abdichtung der einzelnen Muffen erfolgte, ist nicht bekannt. Die Hochdruckleitung hatte innerhalb der Senke zwei Hügel zu überwinden, was zu besonderen Sicherungsmaßnahmen durch übergroße Lochsteine auf den Hügelkuppen führte. Den Burgberg selbst erklomm die Leitung in sehr steiler, geradliniger Führung. Wenn auch die Bleirohre heute durchgehend verschwunden sind, so lassen sich doch die in Reihe stehenden Lochsteine noch bis kurz unterhalb Burgspitze verfolgen. Von dort ab hat die Leitung anscheinend auf einer terrassenförmigen Fundamentstrecke aufgesessen, die im nordöstlichen Vorgelände der Burgmauer auch heute noch sichtbar ist. Diese lange Fundamenterrasse endete mit einem bastionsartigen Vorsprung, der drei Strebepfeiler nebeneinander zeigt6. Von dieser Eckbastion aus wird die Bleirohrleitung, als Steigleitung fast senkrecht geführt, den Wasserturm auf der Felskuppe des Gipfels erreicht haben. Eine reiche architektonische Ausschmückung dieses Wasserturms oder Wasserschlosses, vielleicht sogar das Vorhandensein von Wasserspielen, wird man annehmen dürfen.7 Wie das Wasser nun von dort auf die einzelnen Bauten, die oberen Stadtviertel und auf den Hauptbrunnen verteilt wurde, lässt sich heute nicht mehr feststellen, weil die Tonrohrleitungen des Systems die vielfachen Umbauten der Burg bis in die byzantinische Zeit nicht überdauert haben.

Die Römer kommen: Technische Weiterentwicklung und Ausbau, Aquädukte

In der römischen Kaiserzeit stieg der Wasserbedarf von Pergamon beträchtlich an. Das lag zum einen an der Zunahme der Bevölkerung, die im 2. Jahrhundert n. Chr. etwa 160 00 Einwohner umfasste, gegenüber 25 000 - 40 000 in der Königszeit, war zum anderen aber auch durch den steigenden luxuriösen Wasserverbrauch der in römischer Zeit immer üblicher werdenden Thermen bedingt.

So mussten in der Kaiserzeit mehrere neue Wasserleitungen angelegt werden. Zwei Rohrleitungen kamen aus dem westlichen Gebirge, dem heutigen Geyikli Daag. Sie versorgten das Asklepios-Heiligtum westlich der Stadt und die Wohnviertel, die sich dort ausgebreitet hatten.

Von drei weiteren Leitungen aus dem Westbereich des Selinos-Tales sind zwei noch hellenistisch, die dritte römisch. Die Leitungen müssen Stadtviertel versorgt haben, die westlich außerhalb der Eumenischen Stadtmauern lagen. In der Kaiserzeit wurden weitere Quellen am Madradag genutzt, diesmal für eine gemauerte, überwölbte Kanalleitung, die weitgehend parallel zur hellenistischen Tonrohrleitung verlief, welche die Hochdruckleitung speiste. Die beiden Wassersysteme müssen eine Zeit lang noch nebeneinanderher in Funktion gewesen sein, weil beim Bau der Kanalleitung an mehreren Stellen auf die noch bestehende Rohrleitung Rücksicht genommen wurde. Die Kanalleitung erreichte ebenfalls die Wasserkammer, von der die bleierne Hochdruckleitung ihren Ausgang nahm. Es ist nicht festzustellen, ob die Kanalleitung die Hochdruckleitung zunächst noch zusätzlich gespeist hat oder ob sie von Anfang an in die Senke hinab und über zwei neu erbaute Aquädukte hinweg in den Bereich des Gymnasions geführt wurde, wo zwei neue Thermenanlagen mit Wasser zu versorgen waren. Nach der Höhenlage aller noch vorhandenen Reste hat diese römische Madradag-Kanalleitung jedenfalls hauptsächlich der Deckung des Wasserbedarfs auf der Höhe des Mittleren Gymnasions gedient. Der nördliche ihrer beiden Aquädukte in der Senke vor dem Burgberg war dreigeschossig und gehörte mit 540 m Länge und 35 m Höhe zu den größten römischen Aquädukten überhaupt. Heute steht indes nur noch ein Geschoss verhältnismäßig gut erhalten.

Ein gewaltiges Bauvorhaben, das wahrscheinlich zu Beginn des 2. Jahrhunderts in Angriff genommen wurde, war der Bau einer neuen Wasserleitung, die nun Quellen erschloss, die bisher für Pergamon nicht in Frage gekommen waren, weil die Stadt zu hoch gelegen hatte. Jetzt gab es auch ausgedehnte römische Stadtviertel am Fuß des Berges, die mit Wasser nur unzureichend versorgt waren. Hier schuf eine weitere Kanalleitung Abhilfe. Sie führte von Osten, aus dem Kaikos-Tal, über rund 55 km Entfernung nach Pergamon. Die Quellen lagen bei der heutigen Stadt Soma, dem antiken Germe. Die Leitung hatte Senken und Bachtäler zu überqueren und brauchte dazu 40 Aquädukte. Der größte dieser Aquädukte (über den Ilyas- Fluss, den antiken Karkasos) war 500 m lang und über 40 m hoch. Damit war er etwa doppelt so lang und nur wenig niedriger als der berühmte 50 m hohe Pont du Gard bei Nimes in Frankreich. Nachgewiesen wurden im Verlauf der Leitung auch 5 Tunnel, deren längster 1650 m maß. Es ist bemerkenswert, dass es den römischen Technikern bei dieser Leitung gelang, auf mehr als 50 km Länge ein Gefälle von nur 31 cm je km mit großer Genauigkeit einzuhalten. Die zahlreichen Aquädukte wurden der Leitung jedoch zum Verhängnis, denn ein Erdbeben, das bekannte Smyrna-Beben von 178 n. Chr., warf alle größeren Brückenbauten der Leitung um. Da diese Leitung eine der Hauptversorgungsquellen der Großstadt Pergamon war, musste sie schnellstens wider hergestellt werden. Sie wurde an den gefährdeten Strecken in einer neuen Trasse verlegt, die ohne hohe Aquädukte auskam, auch wenn die Strecke dadurch länger wurde. Die römische Soma-Leitung endete in Pergamon wahrscheinlich im Bereich des südwestlichen unteren Stadtberges.

Die bisher beschriebenen Leitungen waren wahrscheinlich im 2. und 3. Jahrhundert n.Chr.in Betrieb. Die Wasserversorgung der Stadt erreichte so etwa 26000 Kubikmeter pro Tag, das Zisternenwasser nicht mitgerechnet. Eine Stadt von 160000 Einwohnern war damit sehr reichlich versorgt, die Werte liegen über dem mittleren Verbrauch vergleichbarer heutiger Städte in Deutschland.

Als mit dem Niedergang der politischen und wirtschaftlichen Macht des Römerreiches im 3. Jahrhundert n. Chr. Und in der Folgezeit auch in Pergamon ärmlichere Zustände einkehrten, sind offenbar die Wasserleitungen nach und nach verfallen.

In osmanischer Zeit

Die Wasserversorgung von Pergamon in osmanischer Zeit wurde, soweit bisher bekannt, durch drei Leitungen vorgenommen, die sicher nicht alle zu gleicher Zeit erbaut wurden. Sie führten Wasser aus geringerer Entfernung heran, aus dem Selinos-Tal und von den Hängen des Geyikli Dag8. Sie sind von schlechterer Bauqualität und geringerer Leistung gewesen als die antiken Leitungen. Die mittleren und oberen Bereiche des Stadtberges konnten sie nicht mehr versorgen. Die Wasserversorgung muss zunehmend schwieriger geworden sein. Auch die Abwasserkanäle unter den Gassen und Straßen verfielen, denn an einigen Stellen der Stadtgrabung lässt sich nachweisen, dass nun in den mit Schlämmmaterial verfüllten Kanälen Rohrleitungen für Frischwasser verlegt wurden, die zu Zisternen führten. Man hat also, der Not gehorchend, von allen möglichen Freiflächen, vielleicht sogar von den gepflasterten Straßen, das Regenwasser gesammelt und in Reservoire geleitet.

Mit dem Niedergang der Antike ging man offenbar auch zu einer anderen Art der Wasserversorgung über. Nicht mehr jeder Haushalt hatte seine Zisterne, wie in hellenistischer Zeit, kein Fernleitungssystem stellte mehr die öffentliche und private Versorgung sicher, wie in der hohen Kaiserzeit, sondern große Geimeinschafstzisternen übernahmen, wohl stadtteilleise, die Versorgung.

Quellen

Prof. Dr. Heinrich Krefeld, Res Romanae, Hirschgraben-Verlag Theodor Mommsen, Römische Geschichte, dtv-Verlag Der Kleine Pauly, Lexikon der Antike, dtv-Verlag Radt, Pergamon

Müller, Leitner, Mraz, Physik, Leistungskurs 1. Semester, Oldenburg-Verlag

[...]


[1] Radt

[2] Mommsen

[3] Radt

[4] Radt

[5] Müller: Physik

[6] Der Kleine Pauly

[7] Radt

[8] Radt

8 von 8 Seiten

Details

Titel
Wasserleitungen und Aquädukte in Pergamon
Veranstaltung
Antikenfahrt in die Türkei
Note
1
Autor
Jahr
2000
Seiten
8
Katalognummer
V99350
Dateigröße
447 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Beschreibt die Wasserversorgung des hellenistischen und römischen Pergamons
Schlagworte
Pergamon, Wasserleitungen, Rohrleitung, Aquädukt, Zisternen
Arbeit zitieren
Konrad Wagner (Autor), 2000, Wasserleitungen und Aquädukte in Pergamon, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/99350

Kommentare

  • Gast am 1.8.2002

    super.

    Ich habs zwar nich gelesen aber gut wars trotzdem. meine bewertung lautet 5

  • Gast am 21.8.2002

    pp.

    Ich finde, in einem Artikel über Aquädukte in der Türkei ein Bild vom Pont du Gard in Frankreich zu zeigen, ein bißchen daneben. Oder sehen sie sich zum verwechseln ähnlich?

  • Gast am 23.3.2003

    Re: pp.

    |
    |pp schrieb:
    ||Ich finde, in einem Artikel über Aquädukte
    ||in der Türkei ein Bild vom Pont du Gard in
    ||Frankreich zu zeigen, ein bißchen daneben.
    ||Oder sehen sie sich zum verwechseln ähnlich?
    ||Sie sehen sich ein bisschen ähnlich
    |

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Titel: Wasserleitungen und Aquädukte in Pergamon



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