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Die Einflüsse von Wittgensteins Sprachphilosophie auf Austin

Titel: Die Einflüsse von Wittgensteins Sprachphilosophie auf Austin

Seminararbeit , 2020 , 19 Seiten , Note: 1

Autor:in: Benjamin Bartik (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Beide, Wittgenstein und Austin, beschäftigen sich mit der Performativität von Sprache. Ausgehend von Wittgensteins Konzept der Sprachspiele und seinen Überlegungen in Brown Book und Blue Book wird der Einfluss seiner Ideen auf Austin untersucht. Dabei wird festgestellt, dass wesentliche Gemeinsamkeiten der beiden Philosophen bestehen und Austins Konzeptionen durchaus als Weiterentwicklung Wittgensteins gesehen werden können, auf jeden Fall wird aber festgestellt, dass Wittgenstein der Begründer einer Sprachphilosophischen Richtung ist, die Austin weiterentwickelt hat und der seine Theorien zuzurechnen sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Sprachphilosophischen Konzepte von Wittgenstein und Austin

2.1 Wittgensteins Konzept von Sprache in den Philosophischen Untersuchungen

2.1.1 Sprachspiele

2.1.2 Bedeutung

2.2 Austins Konzept von Sprache

2.2.1 Bedeutung eines Wortes

2.2.2 Sprechakttheorie

3. Einflüsse Wittgensteins auf Austin

3.1 Bedeutung als Art der Verwendung

3.1.1 Gegen die traditionelle Auffassung

3.1.2 Die Konzeption der Bedeutung

3.1.3 Die „Art der Verwendung“

3.2 Wittgensteins Sprachphilosophie und Austins Sprechakttheorie

3.2.1 Sprechhandlungen

3.2.2 Kontextabhängigkeit bei Wittgenstein und Austin

3.2.3 Die Rolle der Sprecherinnenautorität

4. Wie konkret ist der Einfluss?

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Sprachphilosophie Ludwig Wittgensteins auf die Arbeiten von John Langshaw Austin. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit Austin von Wittgenstein inspiriert wurde und wie sich die Gemeinsamkeiten, insbesondere in Bezug auf Sprachverwendung und Kontextabhängigkeit, in Austins Sprechakttheorie widerspiegeln.

  • Vergleich der sprachphilosophischen Ansätze von Wittgenstein und Austin
  • Analyse des Konzepts der Bedeutung als Sprachverwendung
  • Untersuchung von Wittgensteins Sprachspielen und Austins Sprechakttheorie
  • Diskussion der Bedeutung von Kontextabhängigkeit in der Alltagssprache
  • Betrachtung der Rolle der Sprecherinnenautorität bei Sprachhandlungen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Gegen die traditionelle Auffassung

Wie Wittgenstein wendet sich Austin auf der Suche nach der Erklärung der Bedeutung eines Wortes der Alltagssprache zu, denn alle bisherigen Erklärungsversuche der Philosophie, wie etwa Bedeutung als Ideen oder Sammlungen von Sinneseindrücken zu verstehen, betrachtet er gemeinsam mit Wittgenstein (vgl. Wittgenstein 2003, §11) als zum Scheitern verurteilt. Austin argumentiert, dass eine „philosophische“ Erklärung auf die Frage nach der Bedeutung eines Wortes nicht das enthalten würde, was die Fragende wissen wollte:

How quaint this procedure is, may be seen in the following way. Supposing a plain man puzzled, were to ask me ‘What is the meaning of (the word) “muggy”?’, and I were to answer, ‘The idea or concept of “mugginess’ ” or ‘The class of sensa of which it is correct to say “This is muggy’ ”: the man would stare at me as at an imbecile. And that is sufficiently unusual for me to conclude that that was not at all the sort of answer he expected: nor, in plain English, can that question ever require that sort of answer.

(Austin 1979, S.59)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung nach dem Einfluss Wittgensteins auf Austin vor und skizziert das Ziel, Gemeinsamkeiten sowie die Systematisierung von Wittgensteins Ansätzen durch Austin aufzuzeigen.

2. Die Sprachphilosophischen Konzepte von Wittgenstein und Austin: Dieser Abschnitt erläutert die Grundkonzepte beider Philosophen, wobei Wittgensteins Sprachspiele und Bedeutung sowie Austins Fokus auf den tatsächlichen Gebrauch der Sprache und die Sprechakttheorie dargelegt werden.

3. Einflüsse Wittgensteins auf Austin: Hier werden die theoretischen Überschneidungen hinsichtlich der Bedeutung als Verwendung, der Kontextabhängigkeit und der notwendigen Autorität bei Sprechhandlungen analysiert.

4. Wie konkret ist der Einfluss?: Dieses Kapitel bewertet kritisch, inwieweit der Einfluss Wittgensteins als direkt oder eher als inspirative Grundlage für Austins eigenständiges philosophisches System gewertet werden kann.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Wittgenstein und Austin zwar grundlegende sprachphilosophische Ansätze teilen, Austin diese jedoch zu einer systematischeren Sprechakttheorie weiterentwickelte, wenngleich er sich in manchen Punkten explizit abgrenzte.

Schlüsselwörter

Sprachphilosophie, Ludwig Wittgenstein, John Langshaw Austin, Alltagssprache, Bedeutung, Verwendung, Sprachspiele, Sprechakttheorie, Lokutionärer Akt, Illokutionärer Akt, Perlokutionärer Akt, Kontextabhängigkeit, Sprecherinnenautorität, Pragmatik, Sprachhandlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die philosophische Verbindung zwischen den Sprachphilosophien von Ludwig Wittgenstein und John Langshaw Austin, insbesondere den Einfluss Wittgensteins auf die Entwicklung von Austins Sprechakttheorie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Wortbedeutung, die Rolle von Kontext und Konventionen, die Theorie der Sprachspiele sowie die Systematisierung von Sprachhandlungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten in den Ansichten beider Philosophen herauszuarbeiten und zu prüfen, inwieweit Austin Wittgensteins Ideen aufgegriffen, konkretisiert und in sein eigenes Werk integriert hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor wendet eine komparative Analyse an, in der die philosophischen Konzepte beider Autoren anhand ihrer Hauptwerke (u.a. "Philosophische Untersuchungen" und "How to do things with words") gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Einzelkonzepte beider Autoren, die Untersuchung ihrer Übereinstimmungen bei der Bedeutung von Wörtern sowie eine detaillierte Gegenüberstellung von Sprachspielen und Sprechakttheorie inklusive Kontext- und Autoritätsaspekten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Sprachspiel, Sprechakt, Bedeutung, Verwendung, Kontextabhängigkeit, Performative Aussagen und Sprecherinnenautorität.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Bedeutung bei Wittgenstein und Austin?

Beide lehnen abstrakte Definitionen ab und sehen Bedeutung in der Verwendung; während Wittgenstein jedoch Sprachspiele untersucht, konzentriert sich Austin stärker auf die handlungstheoretische Komponente und die Funktion von Sätzen.

Welche Rolle spielt die „Sprecherinnenautorität“ bei Sprachhandlungen?

Die Arbeit zeigt auf, dass sowohl Wittgenstein als auch Austin anerkennen, dass für den Erfolg einer spezifischen Sprechhandlung (wie etwa einer Taufe) eine bestimmte soziale oder institutionelle Autorität erforderlich ist.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Einflüsse von Wittgensteins Sprachphilosophie auf Austin
Hochschule
Universität Wien
Note
1
Autor
Benjamin Bartik (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V993516
ISBN (eBook)
9783346359438
ISBN (Buch)
9783346359445
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wittgenstein Austin Sprachphilosophie performative Äußerungen Philosophische Untersuchungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Bartik (Autor:in), 2020, Die Einflüsse von Wittgensteins Sprachphilosophie auf Austin, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/993516
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Leseprobe aus  19  Seiten
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