Einfluss der Regenbogenfamilien auf die kindliche Entwicklung. Chancen und Schwierigkeiten


Hausarbeit, 2018

19 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Zusammenfassung/Abstract

1. Einleitung

2. Familienformen
2.1 Regenbogenfamilien
2.2 Möglichkeiten zur Elternschaft

3. Rechtliche Grundlagen

4. Aufwachsen in einer Regenbogenfamilie
4.1 Geschlechtsidentität
4.2 Persönlichkeitsentwicklung
4.3 Bindungsverhalten

5. Diskriminierung

6. Herausforderungen an die Soziale Arbeit

7. Ausblick

II. Literaturverzeichnis

I. Zusammenfassung/Abstract

Das Aufwachsen von Kindern in Regenbogenfamilien wird kontrovers diskutiert; Gegenstimmen stützen ihre Argumente darauf, dass gleichgeschlechtliche Eltern einem Kind keine passende Basis für die Entwicklung bieten können. Im Fokus dieser Arbeit steht somit die kindliche Entwicklung und ob gleichgeschlechtliche Eltern Einflüsse darauf haben. Nach terminologischen Klärungen, wird auf die Möglichkeiten der Elternschaft eingegangen und rechtliche Grundlagen für Regenbogenfamilien werden dargelegt. Zur Beantworten der Frage wird auf die Geschlechtsidentität sowie die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes eingegangen und die Eltern-Kind-Bindung wird untersucht. Desweiteren werden die Auswirkungen der gesellschaftlichen Diskriminierungen gegenüber der Regebogenfamilie in Bezug auf die kindliche Entwicklung behandelt und im Anschluss dessen werden die Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit dargelegt. Zielsetzung der vorliegenden Arbeit ist die kindliche Entwicklung in Regenbogenfamilien zu untersuchen und es ließ sich eruieren, dass die gleichgeschlechtliche Elternschaft keine negativen Einflüsse auf das dort aufwachsende Kind hat und es konnten keine entwicklungshemmenden Faktoren in Regenbogenfamilien festgestellt werden.

1. Einleitung

Die christlichen Wertvorstellungen fungieren noch immer als Säule der heutigen Gesellschaft, die mit der Anschauung verbunden ist, dass die Ehe von gegengeschlechtlichen Partnern geführt werden muss. Zu den alternativen Familienformen, die dieser Wertvorstellung widersprechen, gehört die Regenbogenfamilie. Die Regenbogenfamilie negiert desweiteren auch die Auffassung, dass für die Erziehung eines Kindes in der Familie zwei gegengeschlechtliche Eltern unabdingbar sind. Auf Grund dessen befinden sie sich unter einem ethisch-moralischen Konflikt, damit geht ebenfalls einher, dass das Aufwachsen des Kindes in dieser Familienkonstellation auf Bedenken stößt. Vor allem nach der Legalisierung der Ehe für homosexuelle Paare in Deutschland, die ihnen auch die Befugnis erteilt, gemeinsam Kinder zu adoptieren. Nach meiner Überzeugung hätte dieser Schritt der Gleichberechtigung ,Ehe für Alle‘ schon viel früher in die Realität umgesetzt we r- den sollen, da dies schon seit 1948 fester Bestandteil der Menschenrechte ist (Art. 16). Die Soziale Arbeit soll, laut Silvia Staub-Bernasconi, von ihrem Auftrag her als Menschenrechtsprofession agieren; genau diese Haltung beschreibt meine eigene Motivation hinter dieser Arbeit (Staub-Bernasconi, 2007). Regenbogenfamilien, und Homosexuelle im Allgemeinen, werden immer noch diskriminiert. Gegen diese soziale Ungerechtigkeit muss die Soziale Arbeit handeln und ihren Ethikkodex wahren. Dafür muss rausgefunden werden, ob das Aufwachsen in einer Regenbogenfamilie das Kindeswohl gefährdet und wo die Chancen dieser Familienform liegen. Die vorliegende Arbeit thematisiert demzufolge die kindliche Entwicklung in einer Regenbogenfamilie und untersucht inwiefern die gleichgeschlechtliche Elternschaft Einflüsse auf ihre Entwicklung hat. Der erste Teil widmet sich der terminologischen Klärungen. Im Anschluss dessen wird zum einen die Möglichkeit der Elternschaft behandelt und zum anderen werden die rechtlichen Grundlagen für Regenbogenfamilien dargelegt. Der Fokus des 4. Kapitels liegt auf die kindliche Entwicklung und welche Einflüsse die Regenbogenfamilie darauf hat sowie inwiefern sich diese Bedenken bewahrheiten lassen. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit gehe ich auf die Diskriminierungserfahrungen der Betroffenen ein und beleuchte was sich daraus schlussfolgern lässt für die kindliche Entwicklung. Zum Schluss wird die Soziale Arbeit in die Thematik mit eingebunden und ihre Handlungsmöglichkeiten werden dargelegt.

2. Familienformen

Aufgrund von soziodemographischen und soziokulturellen Prozessen, welche zu Veränderungen in der Gesellschaft führten, kam es zum Wandel von der Familie und deren Formen. Die klassische Kernfamilie, auch bürgerliche Kleinfamilie genannt, wurde von alternativen Lebensformen erweitert, wie z.B. der Ein-Eltern- Familie, Zeitfamilie oder auch der Regenbogenfamilie (Jungbauer, 2014).

2.1 Regenbogenfamilie

„Der Begriff ,Regenbogenfamilie‘ umfasst alle Familienkonstellationen, in denen die biologischen und sozialen Eltern der Kinder in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben.‘‘ (Jungbauer, 2014, S.115). Die Bezeichnung leitet sich von der Symbolik des Regenbogens ab, der seit den 70er Jahren für die Schwulen- und Lesbenbewegung weltweit bekannt geworden ist; diese Familienform trägt jedoch nicht nur die homosexuelle Orientierung als Charakteristika für ihren Typus, sondern auch z.B. die bisexuelle Orientierung und wird daher auch in einem erweiterten Sinne LGBT-Familie bezeichnet (Irle, 2014). In Deutschland leben drei bis vier Millionen Lesben und Schwule und davon etwa die Hälfte befindet sich in einer festen Beziehung. Kinder wachsen in jeder achten gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft auf (Statistisches Bundesamt, 2006). Somit leben mindestens 50.000 bis 100.000 Regenbogenfamilien „[...] mit einem oder mehreren Kindern unter 18 Jahren [...].“ (Irle, 2014, S.19). „Familie ist ein System, das es [...] in unendlich vielen Variationen geben kann [...].“ (Irle, 2014, S.72). Somit ist ebenso die Regenbogenfamilie facettenreich. Zum einen gibt es die sogenannte Queerfamilie, die aus drei bis vier Personen besteht und zur Stande kommt, wenn sich Lesben und Schwule zusammentun, um eine Familie zu gründen. Zum anderen gibt es die Patchworkfamilie, in dieser Familienkonstellation stammen die Kinder aus früheren Heterozusammenhängen; dieser Familientypus ist am häufigsten vertreten. Auch Transfamilien sind ein Teil der Regenbogenfamilie und ihrer Vielfalt. In einer Transfamilie versteht sich mindestens ein Elternteil als transgender (Irle, 2014). „Auch unter homosexuellen Eltern gibt es die Konstellation der allein erziehenden Mutter bzw. des allein erziehenden Vaters.‘‘(Jungbauer,2014,S.117). Häufig ist dies jedoch eine Phase, die in eine Patchworkfamilie mündet (Irle, 2014).

2.2 Möglichkeiten zur Elternschaft

In Gleichgeschlechtlichen Partnerschaften können Kinder nicht durch den Liebe- sakt gezeugt werden und werden damit konfrontiert, dass sie zur Gründung einer Familie eines gegengeschlechtlichen Spenders bedürfen. Eine weitere Möglichkeit ist die Aufnahme nicht-leiblicher Kinder oder, wie bereits aufgeführt, werden Kinder in die gleichgeschlechtliche Partnerschaft mitgenommen. Nichtsdestotrotz sie den Kompromiss bilden, dass von den Paaren nur einer der leibliche Elternteil eines Kindes sein kann (Tucholski, 2010). Die biologische Elternschaft kann auf verschiedene Wege erfolgen, wobei anzumerken ist, dass „der gegengeschlechtliche Geschlechtsverkehr [...] für lesbische Frauen und schwule Männer durchaus emotionale Beeinträchtigungen mit sich bringen [kann].‘‘ (Arbo, 1991, S.160). Es gibt jedoch eine Alternative zum heterosexuellen Geschlechtsakts, nämlich durch die Insemination (Befruchtung), die Einführung des Spermas in die Vagina; welches entweder Zuhause oder beim Arzt erfolgen kann (Tucholski, 2010). Es gibt die sogenannten Yes-Spender, die damit einverstanden sind, dass das Kind, welches durch seine Samenspende gezeugt wurde, mit Vollendung des 18. Lebensjahres personenbezogene Daten einfordern darf, um von seiner Herkunft mehr zu erfahren. Bei einem No-Spender bleibt der Samenspender anonym und es wird unmöglich für das gezeugte Kind sein, den Spender zu kontaktieren (Irle, 2014). Ärzten*innen ist es erlaubt lesbischen Lebenspartnerinnen Insemination oder In-vitro-Fertilisationen durchzuführen. Der LSDV hat alle Richtlinien der Landesärztekammer überprüft und kam zu dem Ergebnis, dass lesbische Paare ein Recht auf Unterstützung zur Familiengründung haben (Gerlach, 2016). Laut der Bamberger Studie über Regenbogenfamilien wurden 42 Prozent der leiblichen Kinder in eingetragenen Lebenspartnerschaften mit Hilfe einer Samenspende gezeugt (Irle, 2014). Für schwule Männer gestaltet sich die Gründung einer Regenbogenfamilie deutlich schwieriger, denn sie finden kaum eine Frau, die bereit ist, nach der Geburt des Kindes auf das Sorgerecht zu verzichten, sodass das Kind bei dem leiblichen Vater (und seinen Partner) aufwachsen kann (Copur, 2008). Viel realistischer ist die im Kapitel 2.1 angeführte Familienkonstellation Queerfami- lies, sodass sich sowohl für Mütter- als auch für Väterpaare die Möglichkeit ergibt, für das Kind als Bezugsperson zur Verfügung zu stehen (Wieners, 1999). Die biologische Elternschaft für Lesben und Schwule ist mit viel Aufwand verbunden; es ist sehr zeitaufwendig und z.B. im Falle einer Insemination auch sehr kostspielig.

„Bekommen geoutete Lesben und Schwule ein Kind, so lässt sich festhalten, dass der Nachwuchs nicht nur ein ausdrückliches Wunschkind ist, sondern man von einem regelrecht ,erarbeiteten‘ Kind sprechen kann.‘‘ (Tucholski, 2010, S.129). Die soziale Elternschaft bezieht sich auf den Partner, der nicht leiblicher Elternteil ist. „Weiterhin können beide Partner soziale Eltern sein, wenn sie ein Kind adoptieren oder in Pflege nehmen.“ (Tucholski, 2010, S. 26). Seit 2001 ist eine gesteigerte Anfrage beim Jungendamt von gleichgeschlechtlichen Partnerschafte, die ein Pflegekind aufnehmen wollen, zu beobachten (Irle, 2014). Bevor es zur Änderung der Gesetzeslage kam, welche die Ehe für Alle herbeiführte, war es äußerst schwierig für gleichgeschlechtliche Paare ein Kind zu adoptieren. Näheres dazu im folgenden Kapitel zu den rechtlichen Grundlagen.

3. Rechtliche Grundlagen

Mit dem in Kraft treten der Ehe für Alle (§1353 BGB), wurden rechtliche Stolpersteine für Regenbogenfamilien aus dem Weg geschafft. Welche Komplikationen es vor der Gesetzesänderung gegeben hat, wird im Folgenden näher dargelegt. Das Lebenspartnerschaftgesetz, welches 2001 ins Leben gerufen wurde, ermöglichte erstmals gleichgeschlechtlichen Paaren, ihre Beziehung zu legalisiert und einzutragen (LPartG). Die Unterschiede zur Ehe von heterosexuellen Partnern bestanden jedoch weiterhin, z.B. durch die finanziell nachteiligen Regelungen, welche die eingetragene Lebenspartnerschaft als Ehe zweiter Klasse klassifiziert (Tucholski, 2010). Für lesbische und schwule Paare war es praktisch unmöglich ein Kind in Deutschland zu adoptieren, denn die Adoption eines fremden Kindes war nur Eheleuten vorbeihalten. Es blieb für gleichgeschlechtliche Paare nur die Möglichkeit, ein Kind als Einzelperson zu adoptieren und die Sukzessivadoption durch die Lebenspartnerin/den Lebenspartner anzuschließen; daraus wird ersichtlich, welchen mühsamen und langwierigen Weg gleichgeschlechtliche Partner zur rechtlich gemeinsamen Elternschaft einschlagen mussten (Gerlach, 2016). Bei einer Insemination müssen lesbische Paare eine eingetragene Partnerschaft vorweisen und sich durch einen Behandlungsvertrag verpflichten, dass sie für das Kind aufkommen und sorgen werden (Irle, 2014). Desweiteren sind in Deutschland nur Yes-Spender zugelassen, denn jedes Kind in Deutschland ein Recht auf Kenntnis seiner Abstammung (Art. 2 GG i.V.m. Art 1 GG). Für schwule Männer ist der Weg zum Kind deutlich schwieriger, denn laut § 1 Abs. 1 Nr. 7 ESchG ist die Leihmutterschaft und die Eizellenspende, §1 Abs 1 Nr. 2 ESchG, in Deutschland verboten. Weshalb viele schwule Männer von Leihmutterschaften im Ausland Gebrauch machen. Ab Oktober 2017 trat die Ehe für Alle in Kraft somit können gleichgeschlechtliche Eheleute gemeinsam ein Kind adoptieren.

4. Aufwachsen in einer Regenbogenfamilien

Der Fokus dieses Kapitels ist die kindliche Entwicklung und die Bedenken im Hinblick darauf, die aus der Annahme stammen, dass für eine gesunde Entwicklung zwei gegengeschlechtliche Elternteile vonnöten sind. In Bezug auf die Frag- esellung wird im Folgenden überprüft, inwiefern die Familienkonstellation ,Regen- bogenfamilie‘ Einflüsse auf die kindliche Entwicklung hat.

4.1 Geschlechtsidentität

Bedenken werden deutlich bezüglich der Geschlechtsidentität der Kinder in Regenbogenfamilien. „Unter dem unheilvollen Einfluss des Erwachsenen [lernen] die Jugendlichen dann homosexuelle Praktiken, [kommen] schließlich nicht mehr davon los und [werden] so selber schwul.‘‘ (Rauchfleisch,1997, S.53). Die homosexuelle Orientierung wird den Kindern weitergegeben, da die Eltern ihnen kein positives Beispiel der heterosexuellen Orientierung offerieren können. Desweiteren hat das Kind keine ausreichenden Kenntnisse über die eigene Geschlechtsrolle, da die Eltern gleichgeschlechtlichen sind, was wiederum zu Orientierungs- und Zugehörigkeitsproblemen führt (Jansen & Steffens, 2006). „Die Identität eines Menschen wird stark durch Werte, Normen, Gefühle sich selbst gegenüber und die soziale Interaktion innerhalb seiner Umgebung geprägt.“ (Tucholski, 2010, S.42). Die Kern-Geschlechtsidentität, Geschlechtsrolle und Geschlechtspartnerorientierung bilden die Geschlechtsidentität (Mertens, 1994).

Die Kern-Geschlechtsidentität: Die Identifikation der eigenen Person als weiblich oder männlich wird erfüllt, wenn eine Übereinstimmung zwischen biologische, Geschlecht und der Selbstidentifikation als Mädchen zur Stande kommt. Zur Lebenssituation von Kindern in Regenbogenfamilien wurde 2009 von dem ifb (Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg) im Auftrag des Bundesministeriums für Justiz eine Studie durchgeführt, die jedoch keine anormale Entwicklung für Kinder in Regenbogenfamilien feststellen konnte (Rupp, 2009). Die bisher durchgeführten Studien ließen nicht auf das Ergebnisse schließen, dass Kinder von gleichgeschlechtlichen Eltern lieber dem anderen Geschlecht angehören wollen oder Abweichungen aufweisen (Dundas & Kaufmann, 2000; Fulcher, Sutfin, Patterson, 2008; Perrin, 2002). Somit konnte nicht bestätigt werden, dass gleichgeschlechtliche Eltern nachteilige Einflüsse auf die Kern-Geschlechtsidentität des Kindes haben.

Geschlechtsrolle: Weibliche oder männliche Verhaltensweisen, welche ein Mensch im Sozialisationsprozess erwirbt (Mertens, 1994). Um herauszufinden, ob Kinder in Regenbogenfamilien ihrem Geschlecht entsprechend verhalten, befragte Patterson (1996) Kinder lesbischer Mütter im Alter von vier und neun und kam zum Ergebnis, dass diese Kinder überwiegend gleichgeschlechtliche Freunde, Spiele und Fernsehcharaktere bevorzugen, wie es für Kinder dieser Altersgruppe üblich ist: „[...] preferences for sex-role behaviour among the children of lesbian mothers studied here appeared to be quite typicsal for children of these ages.‘‘ (zitiert nach Tucholski, 2010, S.47). Die Geschlechtsrollenentwicklung bei weiblichen Inseminationskindern, die in Abwesenheit eines Vaters aufgewachsen sind, zeigten ebenfalls keine signifikanten Unterschiede im Vergleich zu Töchtern aus heterosexuellen Elternschaften (Brewaeys, 1997). Bei männlichen Nachkommen lesbischer Frauen, die ohne väterlichen Kontakt aufgewachsen sind, ließ sich ein weibliches Rollenmuster beobachten. Dieser Unterschied lässt sich jedoch davon ableiten, dass die Mütter ihren Kindern versuchen beizubringen, Gefühle von anderen Menschen zu erkennen und achten (MacCullum & Golombok, 2004). Dieses Verhalten gilt als frauentypisch und erklärt, warum die Söhne feminine Verhaltensweisen aufzeigen, ohne typisch männliche Verhaltensweisen zu verlieren (Tu- cholski, 2010). Bei Kindern aus Regenbogenfamilien werden keine Abweichungen bezüglich geschlechtertypischer Aktivitäten ersichtlich, jedoch bewerten sie Abweichungen im Geschlechtsrollenverhalten weniger negativ als Kinder heterosexueller Mütter (Fulcher&Sutfin&Patterson, 2008). Diese Flexibilität lässt sich damit begründen, dass in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften z.B. Frauen typisch männliche oder Männer typisch weibliche Aufgaben erledigen. Desweiteren sind nicht nur die Eltern für verfügbare gegengeschlechtliche Rollenbilder zuständig, sondern z.B. auch Großeltern, Lehrer, Freunde usw., denn Kinder beobachten und adaptieren diese (Tucholski, 2010).

[...]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Einfluss der Regenbogenfamilien auf die kindliche Entwicklung. Chancen und Schwierigkeiten
Hochschule
Medical School Hamburg
Note
1,0
Jahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V994438
ISBN (eBook)
9783346359636
ISBN (Buch)
9783346359643
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Regenbogenfamilie, kindliche Entwicklung, Sexualität, Kinder, Homosexualität, Ehe für Alle, Adoption, Familie, Familienform, Diskriminierung, Soziale Arbeit
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Einfluss der Regenbogenfamilien auf die kindliche Entwicklung. Chancen und Schwierigkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/994438

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