In dieser Unterweisung geht es um das Messen mit einer Bügelmessschraube. Ziel ist die Qualitätssicherung und das Prüfen: Bauteile und Baugruppen mit unterschiedlichen mechanischen, elektronischen und optischen Messmitteln prüfen.
Vermessen von einem Lochstempel mit Hilfe der Bügelmessschraube. Neben der Verarbeitung von Bauteilen und Materialien gehört auch das Prüfen und Messen dieser in das Berufsbild eines Werkzeugmechanikers. Die Bügelmessschraube ist im Berufsbild Werkzeugmechaniker nicht mehr wegzudenken. Sie wird fast täglich benutzt und ist enorm wichtig um genaue Maße zu überprüfen. Um in der weiteren Ausbildung praktische Aufgaben erledigen zu können wird die Unterweisung deshalb im Ersten Halbjahr des Ersten Lehrjahres durchgeführt. Dazu gehört nicht nur das richtige Messen, sondern auch die Unfallverhütung und der sorgfältige Umgang mit Messmitteln.
Inhaltsverzeichnis
1. Angaben zu den Personen
2. Charakterisierung des Ausgangssituation (Istzustand)
3. Begründung Themenwahl bezüglich des Ausbildungsrahmenplanes:
4. Begründung Themenwahl des betrieblichen Ausbildungsplanes:
5. Didaktische Planung / Beschreibung der Zielformulierung (Sollzustand)
6. Schlüsselqualifikationen
7. Methode der Unterweisung und Begründung
8. Struktur der Unterweisung
9. Ausbildungsmittel
10. Produktbeschreibungen
11. Dokumentation von Messergebnissen mit der Bügelmessschraube
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit dient als detailliertes Handout zur praktischen Ausbildung eines angehenden Werkzeugmechanikers im Umgang mit der Bügelmessschraube. Ziel ist es, den Auszubildenden sicher in der Bedienung des Messmittels anzuleiten und die notwendigen Kompetenzen zur präzisen Qualitätskontrolle von Werkstücken zu vermitteln.
- Vermittlung der fachgerechten Handhabung einer Bügelmessschraube
- Erlernen der Messung von Schneid- und Schaftdurchmessern an Lochstempeln
- Umsetzung der Vier-Stufen-Methode zur strukturierten Wissensvermittlung
- Schulung in Arbeitssicherheit, Sorgfalt und Dokumentationspflichten
Auszug aus dem Buch
Struktur der Unterweisung
Was? Wie? Warum?
Arbeitsplatz vorbereiten: Arbeitsplatz säubern, Arbeitsmittel vorbereiten. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, um effektiv zu arbeiten.
Begrüßung des Auszubildenden, Vorstellung der Person: Hände schütteln, freundlich begrüßen, Frage nach dem Wohlbefinden. Spannung brechen, eine positive Atmosphäre schaffen, das Gefühl der Wertschätzung dem Auszubildenden geben.
Lernziel vorstellen: Lernziel nennen und erläutern. Der Auszubildende kann sich den kommenden Schritten einstellen.
Vorkenntnisse feststellen: Nachfragen. Den bisherigen Lernerfolg feststellen.
Zusammenfassung der Kapitel
Angaben zu den Personen: Vorstellung des Ausbilders und des Auszubildenden sowie Festlegung des Unterweisungsthemas.
Charakterisierung des Ausgangssituation (Istzustand): Beschreibung der Ausgangslage des Auszubildenden im Rahmen seiner Ausbildung.
Begründung Themenwahl bezüglich des Ausbildungsrahmenplanes: Einordnung des Messens in die geforderten Ausbildungsinhalte des Rahmenlehrplans.
Begründung Themenwahl des betrieblichen Ausbildungsplanes: Begründung der Relevanz der Unterweisung für das Berufsbild des Werkzeugmechanikers.
Didaktische Planung / Beschreibung der Zielformulierung (Sollzustand): Festlegung der Lernziele, des Zeitrahmens und des Ortes der Unterweisung.
Schlüsselqualifikationen: Definition der angestrebten sozialen und methodischen Kompetenzen wie Selbstständigkeit und Präzision.
Methode der Unterweisung und Begründung: Erläuterung der Wahl der Vier-Stufen-Methode für die technische Unterweisung.
Struktur der Unterweisung: Detaillierte tabellarische Planung des Ablaufs, von der Vorbereitung bis zur Ergebniskontrolle.
Ausbildungsmittel: Auflistung der benötigten Materialien und Arbeitsunterlagen.
Produktbeschreibungen: Technische Spezifikationen des verwendeten Messinstruments.
Dokumentation von Messergebnissen mit der Bügelmessschraube: Bereitstellung eines Protokollbogens zur Erfassung der Messdaten.
Schlüsselwörter
Werkzeugmechaniker, Bügelmessschraube, Unterweisung, Vier-Stufen-Methode, Lochstempel, Messtechnik, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit, Ausbildungsrahmenplan, Präzisionsinstrument, Lernziele, Handhabung, Werkstückprüfung, Dokumentation, Auszubildender
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Handout grundsätzlich?
Das Dokument dient als strukturierte Anleitung für eine praktische Unterweisung im Bereich der Metalltechnik.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Themen umfassen die korrekte Handhabung, Kalibrierung und den Einsatz einer Bügelmessschraube zur Qualitätsprüfung.
Was ist das primäre Ziel dieser Unterweisung?
Der Auszubildende soll befähigt werden, Werkstücke wie Lochstempel eigenständig und maßgenau zu vermessen.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?
Es wird die bewährte Vier-Stufen-Methode eingesetzt, um technisches Wissen systematisch zu vermitteln und zu festigen.
Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der praktischen Durchführung der Messung, der Fehlervermeidung und der korrekten Dokumentation der Ergebnisse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Werkzeugmechaniker, Messtechnik, Vier-Stufen-Methode und Qualitätssicherung.
Warum wird gerade der Lochstempel als Messobjekt gewählt?
Der Lochstempel ist ein typisches Bauteil im Berufsbild des Werkzeugmechanikers und eignet sich ideal zur Demonstration von Maßprüfungen.
Welche Rolle spielt die Gefühlsratsche an der Bügelmessschraube?
Die Gefühlsratsche dient dazu, einen konstanten Messdruck aufzubauen und so Messfehler durch zu hohen oder zu geringen Anpressdruck zu vermeiden.
- Arbeit zitieren
- Fatih Yavuz (Autor:in), 2021, Messen mit einer Bügelmessschraube (Ausbildung zum Werkzeugmechaniker, 1. Lehrjahr), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/994588