Motivationstheorie von Bandura


Skript, 2000

4 Seiten


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Bandura's Theorie der Selbstwirksamkeit (self-efficacy)

- Def.: die Erwartung, zu einer Handlung auch in der Lage zu sein und sie erfolgreich ausführen zu können (Schuler)

- ähnliche Konzepte:

Kontrollüberzeugung ((Rotter)

Eigenmachtsgefühl (Lersch)".. subjektiv vermeintliche Mächtigkeit gegenüber den Anforderungen und Anfechtungen des Lebenskampfes..."

- diese Theorie erklärt die Wirksamkeit der Goal-setting-Theorie von Locke&Latham und ist mit ihr stark verwandt

- Mißerfolge der Vergangenheit wirken sich negativ auf die Motivation in der Zukunft aus; v.a. wenn Person durch Lernen nicht behebbare Fähigkeitsmängel als Ursache sieht

(interne, stabile Attribution· siehe auch Attributionstendenzen nach Weiner) die Besorgnis über die eigene Unzulänglichkeit behindert die Bewältigung gegenwärtiger Anforderungen

- man entwickelt also eine Erwartung auf die zukünftige Leistungsfähigkeit
- Erwartung wird in versch. Situationen aktualisiert
- Bewältigung schwieriger Aufgaben wirkt motivierend, da sie die Wirksamkeitserwartung erhöht
- SW als zentrale Stelle in Selbstregulationsmechanismus (Auswahl des sozialen Milieus, Motivationslevel)

- Studie: in Organisation

Vps, die eine Aufgabe zu bewältigen haben, deren Organisation nur schwer zu kontrollieren ist, haben eine geringe SWE

auch dann, wenn der Standard (Zielleistung) leicht zu erreichen ist Zielstellung wird herabgesetzt

bei kontrollierbarer Organisation der Aufgabe·hohe SWE · steigende Herausforderungen·effektives analytisches Denken

Fazit: wahrgenommene SW beeinflußt die organisatorische Leistung durch die Effekte auf das Analytische Denken

Das Leistungssystem wird durch ein weites und kompliziertes Netz an Selbstkonzeption über die Wirksamkeit beeinflußt

Die wahrgenommene SW beeinflußt die organ. Leistung - direkt und indirekt, durch Einfluß auf die Zielherausforderung, Zielsetzung

PERSON UMWELT

transaktionaler Kontrollprozeß

Level an persönlicher Wirksam- Kontrollierbarkeit keit Änderbarkeit

kreativer Umgang mit Ressourcen

SW als sich ändernde Einheit (an die Umwelt angepaßt

- Bei gleichen Voraussetzg. werden personenspezifisch untersch. Ergebnisse erzielt, in Abhk. von Glauben an SW (siehe Tschakaa?)

- Personenunterschiede:

hohe Selbstwirksamkeitserwartung niedrige SWE

kann bei Zielerreichung und Chancen in der Umwelt werden erst gar Zielverfehlung motivierend nicht wahrgenommen

wirken

sogar bei starker Umwelteinschränkung Aufmerksamkeit eher nach innen gerichtet

wird noch nach Kontrollmöglichkeit Person ist zu stark mit sich beschäftigt, als gesucht Chancen der Umwelt wahrzunehmen

je höher SWE, desto höher werden Ziele · Streßreaktion, Blockade gesetzt; sich ändernde Ziele steigen die

Motivation und Leistungserreichung

Anstrengung wird so lange erhöht, bis das man läßt sich zu schnell durch Mißerfolge

Ziel erreicht ist entmutigen

- Kontrollierbarkeit:

hohe Kontrollierbarkeit niedrige Kontrollierbarkeit

Entwicklung gefördert, Beschränkungen - höhere Streßreaktion

Wirksamkeit geübt - Mißerfolgserlebnisse

- höhere Motivation - niedrige Erfolgserwartung

- höhere Erfolgserwartung

- höhere SWE

- weniger Depressivität, weniger Streß

je mehr Beschränkungen von außen, um so mehr muß man von eigener Wirksamkeit überzeugt sein, um gleiche Leistung zu bringen

- Zielcharakter:

komplizierte Ziele nur auf Dauer erreichbar

Ziele sind gute Selbstmotivation (siehe Locke) lösen dualen Kreislaufprozeß aus:

Ungleichgewicht hergestellt · Ungleichgewicht soll reduziert werden

- Flu ß modell der SWE:

persönliche Ziele

letzte Leistung SWE Analytische Strategie LEISTUNG SWE Analyt.Strategie LEISTUNG

- Zusammenhang zwischen Zielsystem und Leistungsmotivation

Zielinformation & Feedback

wirken aber nur zusammen, haben einzeln keinen motivierenden Effekt Selbstbewertung

Zielsystem Leistungsmotivation

Selbstwirksamkeitserwartung

persönlicher Standard Wissen über die Leistung

je größer die Unzufriedenheit mit der Leistung unter dem Standard und je stärker die wahrgeno. SW, desto größer wird die Anstrengung sein es findet ein kognitiver Vergleichsprozeß statt, zwischen Standard und Wissen über die früheren Leistungen

FAZIT:

Motivierend Wirken:

- Leistungsinformation
- Vergleich mit einem Standard
- hohe Selbstunzufriedenheit mit einer Leistung unter Standard
- hohe SWE für Zielerreichung

Deswegen bieten sich folgende Methoden an:

- Zielsetzung

- Optimismus vermitteln, über Zielerreichung
- Vergleich mit anderen anregen (kleine Wettbewerbe)

Literatur

Schuler

Weinert

Bandura " Self-efficacy: Toward a unifying theory of behavioral change" in Psychological Review 44 (191 -215)

Bandura &Wood "Effect of percieved controllability and performance standards on self-regulation of complex decision making" in Journal of Personality and Social Psychology 56 (805-814)

hab ich zwar nicht gelesen, aber wen es interessiert: Wood & Bandura "Ability of Self-regulation mechanisms and complex decision making" in J.of Personality and Social Psychology 56 (407-415)

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Details

Titel
Motivationstheorie von Bandura
Autor
Jahr
2000
Seiten
4
Katalognummer
V99477
Dateigröße
388 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Motivationstheorie, Bandura
Arbeit zitieren
Anja Schirlitz (Autor), 2000, Motivationstheorie von Bandura, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/99477

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