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Der deutsche Bildungsweg im internationalen Vergleich

Eine Analyse einheitlicher und mehrgliedriger Schulsysteme

Titel: Der deutsche Bildungsweg im internationalen Vergleich

Hausarbeit , 2019 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Dario Salvatore Tarallo (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Inwiefern ist in Bezug auf die Bildungspolitik der Bundesrepublik Deutschland eine positive Entwicklung im internationalen Vergleich zu erkennen? Die praktische Relevanz des Themas ist durch die öffentliche Debatte rund um das Thema Inklusion und Förderschulen sowie durch die verhältnismäßig weiterhin schwache Bildungsgleichheit gegeben.

Die Veröffentlichung der ersten PISA-Studie, welche im Jahre 2000 durchgeführt wurde, am 04. Dezember 2001, schockte die deutsche Öffentlichkeit enorm. Deutsche Schülerinnen und Schüler (SuS) schnitten in allen drei getesteten Bereichen, nämlich Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften, im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich ab. Gleichzeitig lag Deutschland in Sachen Bildungsungerechtigkeit sehr weit vorne. Jedoch lässt sich die deutsche Bildung nicht allein anhand einer derartigen Studie bewerten. Die Studie schließt viele Bereiche nicht ein, die für viele Gesellschaftsteile eine wichtige Rolle spielen. Auf ebendiese Bereiche soll sich diese Hausarbeit beziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil

Analyse einheitlicher und mehrgliedriger Schulsysteme

1. Zwischenbewertung

Analyse des Dualismus zwischen staatlichen und privaten Schulen

2. Zwischenbewertung

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung des deutschen Bildungssystems im internationalen Vergleich, um die Forschungsfrage zu beantworten, inwiefern eine positive Entwicklung im Bereich der Bildungspolitik erkennbar ist. Dabei fokussiert sich die Analyse auf die strukturellen Auswirkungen der Schulsysteme auf die Bildungsgerechtigkeit sowie die Rolle und den Dualismus von staatlichen gegenüber privaten Schulen.

  • Vergleich von einheitlichen versus mehrgliedrigen Schulsystemen
  • Analyse des Einflusses der Schulstruktur auf Bildungsgleichheit
  • Untersuchung des Dualismus zwischen staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen
  • Internationaler Vergleich des deutschen Bildungsweges (u.a. Niederlande, Frankreich)
  • Kritische Bewertung der aktuellen bildungspolitischen Entwicklungen in Deutschland

Auszug aus dem Buch

Analyse einheitlicher und mehrgliedriger Schulsysteme

Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages (2006) beschäftigen sich in einer Ausarbeitung mit den Vor- und Nachteilen von Gesamtschulen und dreigliedrigen Schulsystemen.

Zunächst wird sich in der Ausarbeitung die Pro-Gesamtschulen Seite erläutert. Hierbei wird sich auf die zwei verschiedenen Formen von Gesamtschulen bezogen. In den sogenannten integrierten Gesamtschulen gäbe es eine leistungs- und anforderungsbezogene Aufteilung der SuS in einzelnen Fächern (ebd.: 3). So kann ein Schüler beispielsweise im Fach Politik und Wirtschaft auf gymnasialem Niveau unterrichtet werden, im Fach Mathematik hingegen „nur“ auf Hauptschulniveau. In kooperativen Gesamtschulen hingegen werde jede Jahrgangsstufe leistungsbezogen dreigliedrig aufgeteilt. Die Aufteilung erfolgt also nach Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweig. Einzelne Fächer wie Sport werden gemeinsam unterrichtet (ebd.). So kann beispielsweise eine Schülerin, die sich im Hauptschulzweig befindet und im Allgemeinen unterfordert ist, in den Realschulzweig hochgestuft werden. Somit erhöht sich für sie das Anforderungsniveau in allen Fächern.

Positiv bewertet wird die „Idee des gemeinsamen Lernens für ein besseres Zusammenleben in der Gesellschaft“ (ebd.: 3), welche durch Gesamtschulen gefördert werde. Gerade das Modell der integrierten Gesamtschule werde von vielen Erziehungswissenschaftlern und mittlerweile auch von Wirtschaftswissenschaftlern, als zukunftsweisendes Modell bezeichnet (Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages 2006: 3).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Problematik, der forschungsleitenden Fragen sowie Abgrenzung der Untersuchungsfelder im Kontext der PISA-Studien.

Hauptteil: Detaillierte Analyse der Schulstrukturen (einheitlich vs. mehrgliedrig) sowie der Rolle privater Schulen in Deutschland im Vergleich zu internationalen Systemen.

Analyse einheitlicher und mehrgliedriger Schulsysteme: Untersuchung der Pro- und Contra-Argumente von Gesamtschulen sowie der Kritik am mehrgliedrigen System hinsichtlich der sozialen Selektion.

1. Zwischenbewertung: Zusammenfassung der Vor- und Nachteile der Schulsysteme mit dem Ergebnis, dass Gesamtschulen hinsichtlich der Bildungsgleichheit Vorteile bieten.

Analyse des Dualismus zwischen staatlichen und privaten Schulen: Untersuchung der Entwicklung und der gesellschaftlichen Rolle von Privatschulen sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen.

2. Zwischenbewertung: Kritische Einschätzung der zunehmenden Konkurrenzsituation zwischen privaten und staatlichen Schulen in Deutschland.

Fazit: Synthese der Ergebnisse, die eine negative Entwicklung des deutschen Bildungsweges im internationalen Vergleich attestiert.

Schlüsselwörter

Bildungspolitik, Bildungsgerechtigkeit, mehrgliedriges Schulsystem, Gesamtschule, PISA-Studie, Privatschulen, soziale Selektion, internationale Vergleichswerte, Bildungschancen, Schulstruktur, Bildungsungleichheit, Systemvergleich, Deutschland, Niederlande, Frankreich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch den deutschen Bildungsweg im Hinblick auf strukturelle Reformen und Bildungsgerechtigkeit im internationalen Vergleich.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit fokussiert sich primär auf den Vergleich von Gesamtschul- und mehrgliedrigen Schulsystemen sowie den Dualismus zwischen staatlichen und privaten Schulen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, inwiefern in Bezug auf die Bildungspolitik der Bundesrepublik Deutschland eine positive Entwicklung im internationalen Vergleich erkennbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es erfolgt eine deskriptive und analytische Aufarbeitung bestehender Studien, Statistiken und Publikationen, ergänzt durch eine qualitative Bewertung des Status quo.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung einheitlicher und mehrgliedriger Schulformen sowie die Analyse der Rolle von Privatschulen unter Einbeziehung von Fallbeispielen aus Frankreich und den Niederlanden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Bildungsgerechtigkeit, Schulstruktur, soziale Selektion und den Systemvergleich zwischen staatlichen und privaten Institutionen.

Warum wird das mehrgliedrige Schulsystem kritisiert?

Der Autor führt an, dass das System soziale Herkunft stärker gewichtet als individuelle Begabung und somit Bildungschancen ungleich verteilt.

Welche Rolle nehmen die Niederlande im internationalen Vergleich ein?

Die Niederlande dienen als positives Beispiel, da sie eine Vorreiterrolle in Bezug auf Bildungsgleichheit und das harmonische Verhältnis zwischen privaten und staatlichen Schulen einnehmen.

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Details

Titel
Der deutsche Bildungsweg im internationalen Vergleich
Untertitel
Eine Analyse einheitlicher und mehrgliedriger Schulsysteme
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Schule im historischen Prozess
Note
1,3
Autor
Dario Salvatore Tarallo (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V994882
ISBN (eBook)
9783346362063
ISBN (Buch)
9783346362070
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bildung Bildungsungerechtigkeit Schulsystem eingliedrig mehrgliedrig Dualismus Haupschule Realschule Gymnasium Privatschule soziale Herkunft PISA Gesamtschule Föderalismus Frankreich Niederlande
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dario Salvatore Tarallo (Autor:in), 2019, Der deutsche Bildungsweg im internationalen Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/994882
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Leseprobe aus  17  Seiten
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