Kiezdeutsch. Emergente Varietät des Deutschen oder sozialer Stil?


Hausarbeit, 2019

27 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung

3 Varietät – Abgrenzung und Definition

4 Sozialer Stil – Abgrenzung und Definition

5 Kiezdeutsch – emergente Varietät oder sozialer Stil?

6 Fazit und Ausblick

7 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Solange die Sprache von frei denkenden Individuen genutzt wird, ist sie lebendig. Die Sprache lebt – sie ist keine ausgestorbene/tote und somit starr bleibende Sprache wie beispielsweise das Latein, das bis heute trotzdem noch weltweit gelehrt wird. Lebende Sprachen zeichnen sich nicht durch Homogenität, sondern durch eine ausgeprägte Heterogenität aus. Vielerlei kulturelle, politische und soziale Faktoren bzw. Einflüsse wirken auf die Sprache ein. Regeln, Normen und Konventionen werden teilweise aufgebrochen und/oder neu interpretiert, was so zu völlig neuen Sprachformen führt. Der deutsche Sprachwissenschaftler Hermann Paul stellt in einen seiner populärsten Veröffentlichungen ‚Prinzipien der Sprachgeschichte‘ sogar die These auf, dass „innerhalb einer Volksgemeinschaft so viele Dialekte geredet [werden] als redende Individuen vorhanden sind.“ (Felder 2016: 8). Diese extreme Ansicht, behauptet ergo, dass es ebenso viele Sprechweisen gebe wie Einwohner. Andere Meinungen gehen davon aus, dass es so viele deutsche Sprachen gebe wie dementsprechende soziale Gruppierungen. Es sind bestimmt streitbare Thesen; was diese Thesen jedoch deutlich aufzeigen, ist die Dynamik, die innerhalb von Sprachen herrscht. Jedes Individuum interpretiert die Sprache auf eine völlig andere Art und Weise. Diese Interpretation der Sprache ist stets abhängig von der Gesellschaft, in der man gerade agiert. Das Ziel eines jeden Sprachnutzers ist es, sich in seiner Umgebung/Gesellschaft auf diese Art und Weise zu positionieren bzw. sich so anzupassen, dass man für sich den größtmöglichen gesellschaftlichen Nutzen daraus zieht. Der renommierte deutsche Gesellschaftstheoretiker Niklas Luhmann hat in seinem 1997 erschienenem Werk ‚ Die Gesellschaft der Gesellschaft ‘ die These geprägt, dass sich die Gesellschaft in vielerlei Sub-Gruppen, ergo Gesellschaften in der Gesellschaft, untergegliedert. Jede sozial-agierende Person ist in solche Sub-Gruppen (soziale Netzwerke) – sei es der Sportverein, die Gewerkschaftsvertretung, der Gemeinderat, der Freundeskreis oder die Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen – eingebunden. Jeder verfügt über ein sprachliches Repertoire, welches man je nach Situation anwendet. Diese sprachliche Gebundenheit und situative Anpassung an die Gesellschaft führt dazu, dass die Sprache fortwährenden Änderungen unterworfen ist (vgl. Wiesinger 1997: 8).

Die daraus resultierenden Sprachformen werden fälschlicherweise am Hochdeutsch, das bei vielen als der ultimative Standard dient, an dem man sich zu orientieren hat, gemessen. Diese Orientierung am Hochdeutschen führt dazu, dass einige neu aufkommende Sprachformen als minderwertig oder gar als Bedrohung für die deutsche Sprache angesehen werden.

Die Stimmen, die daher von einem Verfall der Deutschen Sprache reden, werden immer lauter. Es wird unter anderem die Angst geschürt, die neuen Sprachformen zerstören durch ihre eigenwillige Interpretation des Deutschen die Deutsche Sprache. Vielerlei Privatpersonen und Personenvereinigungen fühlen sich nunmehr berufen, die Deutsche Sprache vor vermeintlich negativen Einflüssen von außen zu bewahren. Populäre Vorreiter dieser Bewegung sind Bastian Sick und der Verein Deutsche Sprache e.V.. Was diese Bewegung jedoch außer Acht lässt, ist, dass es immer schon einen Sprachwandel – beeinflusst durch vielerlei interne und externe Einflüsse und Faktoren – gab. Die Bewertung, ob zum Guten oder Schlechten, bleibt einem jedem selbst überlassen. Aufgabe der Linguistik ist lediglich, den Wandel und die Prozesse objektiv zu beschreiben.

Aufgrund des oben angesprochenen Sprachwandels ist jedes Sprachsystem sehr uneinheitlich (heterogen), was nun die Frage aufwirft, wie diese Uneinheitlichkeit – zumindest in der Sprachwissenschaft – logisch dargestellt werden kann. Die Termini Stil und Varietät sind Leitkonzepte, die in der Linguistik dazu dienen, sprachliche Variation – ergo den Wandel der Sprache – zu beschreiben. Jene Schemata haben die Aufgabe, die Frage zu beantworten, ob und falls ja, inwiefern „sprachliche Kombinationen sich in ein Bündel oder Set von Variationen zusammenpacken und als eine in sich relativ ‚abgeschlossene Sprache‘ (Sprache in der Sprache) bezeichnen lassen.“ (Felder 2016: 8).

Eine in den letzten Jahrzehnten – durch oben genannte Prozesse – neu aufgekommene Sprachform, die vielen sogenannten Sprachpflegerinnen und Sprachpflegern ein Dorn im Auge ist, ist das Kiezdeutsch.

Eine Frage, mit der sich die Sprachwissenschaft eingehend beschäftigt, jedoch noch nicht zu einem konkreten Ergebnis gelangen konnte, ist, ob das Kiezdeutsch lediglich ein sozialer Stil oder eine neue emergente Varietät des Deutschen ist – was für die oben genannten Sprachpflegerinnen und Sprachpfleger ein Horrorszenario darstellen würde.

Auf diese Frage möchte ich nun im Folgenden eingehen, eingangs gehe ich auf die Entstehung des Kiezdeutschen ein, danach folgen zunächst einige für das Verständnis der vorliegenden Hausarbeit begriffliche Klärungen, bei denen ich die verschiedenen wissenschaftlichen Termini zunächst definiere und dann voneinander abgrenze. Im

Anschluss wende ich mich der zentralen Fragestellung zu, inwiefern man das Kiezdeutsch unter einen sozialen Stil und eine emergente Varietät subsumieren kann.

2 Begriffsklärung

2.1. Definition – Was ist unter Kiezdeutsch zu verstehen?

Kiezdeutsch ist eine informelle, alltagssprachliche Form der deutschen Sprache, die sich in den letzten Jahrzehnten, nicht nur innerhalb der deutschen Sprache, entwickelt hat. Sie hat sich in urbanen Wohnvierteln, in denen viele mehrsprachige Sprecherinnen und Sprecher aufeinandertreffen, allmählich herausgebildet (vgl. Wiese 2012: 15). Kiezdeutsch tritt ergo vorrangig in jenen Gebieten auf, in denen vielerlei Menschen verschiedener Herkunft und mit unterschiedlichen

Erst- und/oder Zweitsprachen geballt zusammenleben. Man spricht hierbei von multiethnischen Wohngebieten.

Der Begriff ‚Kiezdeutsch‘ wurde von Heike Wiese, Professorin für Deutsche Geschichte der Gegenwart an der Universität Potsdam, erfunden. „Er entstand auf der Basis von Interviews, die wir mit Jugendlichen in Berlin-Kreuzberg geführt haben. Auf die Frage, wie sie ihren Sprachgebrauch bezeichnen würden, antworteten sie, dies sei einfach die Sprache, die sie im Kiez sprächen – ein Ausdruck, der im Berlinerischen ein alltägliches Wohnumfeld bezeichnet.“ (Wiese 2012: 15).

3 Varietät – Abgrenzung und Definition

In diesem Kapitel möchten wir uns nun der zentralen Frage dieser Hausarbeit nähern. Hierzu möchte ich im Folgenden zunächst einmal die entscheidenden Termini herausstellen und definieren. Erst mit diesem fest abgesteckten Rahmen lassen sich klare und eindeutige Feststellungen treffen, ob man das Kiezdeutsche entweder unter einen sozialen Stil oder einen neue emergente Varietät des Deutschen subsumieren kann. „Ob man von Varietäten oder Stilen (Sprechweisen) spricht, ist zunächst eine Frage der Perspektive, d.h. es ist nicht unmöglich, dass dasselbe Set von kookkurierenden sprachlichen Merkmalen einmal als Teil einer Varietät, das andere Mal als Teil eines sozialen Stils analysiert wird.“ (Auer 2013: 20).

3.1. Abgrenzung: Variation – Variante – Variable – Varietät

Um den Begriff der Varietät näher zu umreißen, bedarf es zunächst einer Abgrenzung. Ich möchte im Folgenden die vier Termini Variation, Variante, Variable und zuletzt Varietät beschreiben und so verdeutlichen, inwiefern sich diese Termini voneinander unterscheiden bzw. abgrenzen, aber auch in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Im Rahmen von 3.1.1. Variation stelle ich zudem das Vier-Dimensionen-Modell vor, auf das wir im späteren Verlauf noch zurückkommen werden.

3.1.1. Variation

In der Varietätenlinguistik ist Variation von „lat. variare, (sich) verändern, mannigfaltig machen“ (Sinner 2014: 25) ein undefinierter Oberbegriff, der auf den ständigen Wandel verweist, dem die Sprache fortwährend unterworfen ist (vgl. Felder 2016: 10).

3.1.1.1. Die vier Dimensionen der Variation – Das Vier-Dimensionen-Modell (nach Coseriu)

Betrachtet man ein Sprachsystem als offenes, heterogenes, sich ständig wandelndes Gebilde, ergo als ein Verständigungskonstrukt, das an bestimmte Einheiten einer Sprachgemeinschaft gebunden ist, so weist die Variation vier Dimensionen, die folgendermaßen gegliedert werden können, auf:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(aus: Coseriu 1970)

3.1.2. Variante und Variable im Verhältnis zur Varietät

Sinner (2014) schreibt „ Variante wird für die einzelsprachliche Einheit und Varietät für das System verwendet. Sprachliche Variablen können (wie aus der Mathematik bekannten Variablen x,y,z usw.) unterschiedliche Werte annehmen: die sprachlichen Varianten.“ Nach Felder (2016) sind Varianten ergo „Realisierungsmöglichkeiten oder Realisierungsoptionen von Variablen.“

Sprachliche Variablen können also als vielerlei sprachliche Ausdrucksformen dienen, die grundsätzlich die identische sprachliche Funktion ausdrücken (vgl. Szmrecsanyi 2013: 261). „Varietät hingegen bezeichnet eine Menge von Varianten, die in Bezug auf Variablen einen Wert angenommen haben – und zwar in signifikanter, die Variantenhäufung charakterisierender Art und Weise. Varietät kann man in diesem Sinne als spezifische Konstellation von Variablen-Varianten-Kombinationen auffassen.“ (Felder 2016: 10).

3.1.3. Feststellung aus 3.1.

In Kapitel 3.1. haben wir nun festgestellt, dass Variation der Überbegriff ist, der alle Änderungen im Sprachsystem umfasst. Das obige Vier-Dimensionen-Modell ist ein varietätenlinguistischer Ordnungsversuch, diese Änderungen schematisch zu erklären und darüber hinaus ggfs. eine geeignete Möglichkeit, Varietäten bestimmen zu können.

Des Weiteren kann konstatiert werden, dass sich eine Varietät aus einer Kombination von Variablen und Varianten ergibt.

Auf diesen Erkenntnissen aufbauend möchte ich nun im Folgenden Kapitel den Begriff Varietät definieren.

3.2. Varietät – Eine Definition aus varietätenlinguistischer und soziolinguistischer Sicht

Für Felder (2016) ist Varietät „eine Sprache in der Sprache oder eine strukturell abgrenzbare Subsprache (Teilsprache) innerhalb einer Gesamtsprache.“. Darüber hinaus versteht er Varietäten als „Subsysteme in einem sprachlichen Gesamtsystem. Aus dem Gesamtsystem wählen Sprecher (…) einzelne Komponenten aus.“ (Felder 2016: 9).

Diese Subsysteme sind ergo stets eine Menge von sprachlichen Einheiten, aus denen sich die Sprecherinnen und Sprecher bedienen können – Felder (2016) spricht hierbei von „sprachlichen Handlungsmöglichkeiten“. Demnach sind „Varietäten als linguistische Subsysteme (…) spezifisch, systematisch vorkommende Sprachvarianten (Sprachgebrauchsformen), die sich durch signifikante und mehrfach auftretende Merkmale in Texten, Gesprächen oder multimedialen Einheiten auszeichnen“.

Diese „Merkmalbündel von Sprachvarianten“ (Felder 2016: 9) werden demnach erst durch die ‚de-sassureschen‘ Termini Arbitrarität und Konventionalität zu einer Varietät.

3.2.1. Merkmale von Varietäten (nach Felder 2016: 9):

3.2.1.1. Innersprachliche Merkmale

- Phonetisch-phonologische Merkmale
- Graphematische Merkmale
- Morphologische Merkmale
- Lexikalische Merkmale
- Syntaktische Merkmale
- Textuelle Merkmale

3.2.1.2. Außersprachliche Merkmale

Sie dienen „zur Erklärung von markierten Sprachphänomenen1 “, die anhand folgender Kriterien bestimmt werden:

- Raum (Verbreitung sprachlicher Ausdrücke)
- Soziales Umfeld (Milieus, in denen sprachliche Ausdrücke verwendet werden)
- Funktion (Grund der Verwendung sprachlicher Ausdrücke)

3.3. Arten von Varietät: Dialekt, Soziolekt (u.a. Ethnolekt), Regiolekt

„In der britischen Soziolinguistik wird dialect oft synonym mit variety gebraucht“ (Auer 2013: 20). Ergo sind in dieser Sichtweise Dialekte stets diatopisch und diastratisch definiert. Der Begriff Dialekt (lat. dialectos) dient hier also als Oberbegriff für alle Varietäten des Sprachsystem.

In der deutschen Dialektologie wurden Dialekte zunächst rein ‚ horizontal ‘ bestimmt. Das heißt, Dialekte wurden rein geographisch, ergo regional und lokal, definiert. (diatopische Dimension, siehe: Kap. 3.1.1.2.). Den geographisch definierten Dialekt nennt man Regiolekt. Beispiele wären hier das Nordfriesische, das Saarländische, das Bairische, das Hessische und viele mehr (vgl. Wiese 2012: 129).

In den 1980er-Jahren wurde dieser Dialektbegriff erweitert. Neben ‚ horizontalen ‘ wurden nun auch ‚ vertikale ‘ Bestimmungen berücksichtigt (diastratische Dimension, siehe: Kap. 3.1.1.2.). Demnach wurden im Rahmen des weiten Dialektbegriffes auch soziale und gesellschaftliche Faktoren miteinbezogen. Bei jenen sozial und gesellschaftlich definierten Dialekten spricht man von Soziolekten, zu denen auch die sog. Ethnolekte gehören (vgl. Wiese 2012: 129).

4 Sozialer Stil – Abgrenzung und Definition

4.1. Sozialer Stil – Definition

Auer (1989: 29) definiert Stil als „Menge interpretierter, kookkurierender sprachlicher und/oder nichtsprachlicher Merkmale, die (Gruppen/Rollen von) Personen, Textsorten, Medien etc. zugeschrieben werden.“

Ergo ist der Stil-Begriff stets sprecherorientiert, d.h. „Sie werden sozialen Gruppen. Situations- bzw. Handlungstypen zugeschrieben(…)“ (Androutsopoulos/Spreckels 2010: 3). Felder (2016) spricht hierbei von einer Handlungs- und Akteursorientiertheit. Die Stilmerkmale sind also als eine Ausprägung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in den sich die Akteurin oder der Akteur aufhält. Demnach werden Merkmal-Einheiten sozial gedeutet und also soziale Stile verstanden.

Ein sozialer Stil ist demnach eine Sprechweise, die stets an bestimmte Handelnde und soziale Milieus gebunden ist. Sie ist ergo keine systemorientierte, sondern eine sprecherorientierte Form der Sprache. Linguistische und semiotische Merkmale haben daher stets eine soziale Bedeutung.

4.2. Abgrenzung der Fachtermini Stil und Register

„Der Terminus Register fokussiert systematisch vorkommende Sprachvariantenbündel oder Codes (innere Mehrsprachigkeit), die einem Individuum gemäß seiner sozialen Rolle in einer bestimmten Äußerungssituation in Form eines Repertoires zur Verfügung stehen.“ (Felder 2016: 44). Spillner (1989) spricht dabei auch von „Inventaren situationsgerichteter Verbalisierungsmuster“.

Das Register ist also ein Bestand, der jedem sprachlich Handelnden zur Verfügung steht, um sich sprachlich auszudrücken. Je nach Situation kann sich der sprachliche Agierende aus diesem Bestand an „Sprachrealisierungsvarianten“ (Felder 2016: 44) bedienen. Das Ergebnis dieses Prozess – ergo das Bedienen aus dem individuellen Sprachrepertoires – ist dann die jeweilige Sprechweise, also der sozial Stil. Das Register konstituiert sozusagen den sozialen Stil.

[...]


1 Ein Sprachphänomen wird als markiert bezeichnet, wenn die sprachliche Form – im Gegensatz zu anderen sprachlichen Formen – dermaßen markant ist, dass sie sich von ihnen absetzt.

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Details

Titel
Kiezdeutsch. Emergente Varietät des Deutschen oder sozialer Stil?
Note
2,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
27
Katalognummer
V997144
ISBN (eBook)
9783346369543
ISBN (Buch)
9783346369550
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kiezdeutsch Slang Jugendsprache Varietät Dialekt Stil, Kanak-Sprak
Arbeit zitieren
Diplom-Verwaltungswirt Robert Guth (Autor:in), 2019, Kiezdeutsch. Emergente Varietät des Deutschen oder sozialer Stil?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/997144

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