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Inklusion, Exklusion und Diskriminierung bei der Lernbetreuung im Homeschooling

Titel: Inklusion, Exklusion und Diskriminierung bei der Lernbetreuung im Homeschooling

Praktikumsbericht / -arbeit , 2020 , 20 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Florian Nitsche (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Homeschooling-Situation während der Corona-Pandemie.

Diese Untersuchung befasst sich damit, wie inklusiv diese ist bzw. im spezielleren, ob es auch in Kleinstgruppen während des Homeschoolings zu dem Phänomen: Inklusion/Exklusion und Diskriminierung kommt. Es wurde außerdem erprobt, ob theoretische Konzepte der Inklusion auch in der Praxis als Lernbetreuung während des Homeschoolings funktionieren.

Das Praktikum fand in Form einer Homeschooling Lernbetreuung statt. Die spezielle Pandemie bedingte Situation eröffnete eine völlig neue Erfahrung, da die überwiegend selbstständige Bearbeitung von Aufgaben und das Selbststudium von Wissensgrundlagen Zuhause sonst durch den Unterricht in der Schule ersetzt wurden.

Dieser neue Kontext schafft eine Herausforderung für die SuS die diese erst einmal überwinden müssen. Schon im Vorfeld ist ersichtlich, dass es zwangsläufig zu inklusiven und exklusiven Situationen kommen musste. Allein auf der Grundlage, dass die Schule einen (geeigneten) Arbeitsplatz, einen Computer, eine Internetverbindung und grundlegende Kenntnisse im Umgang mit der Technik voraussetzt, bietet sich eine Untersuchung der Situation an.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung und Beschreibung des Praktikumskontextes

II. Beobachtungsaufgabe

II. 1 Theorie

II. 2 Empirische Ergebnisse

II.2.1 Interpretation

II. 3 Diskussion

III. (Selbst-)Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Dynamik von Inklusion und Exklusion im Rahmen einer Homeschooling-Lernbetreuung einer Kleingruppe. Ziel ist es, durch die Beobachtung von drei Schülerinnen zu analysieren, wie sich schulische Vorgaben, Leistungsvergleiche und Vorurteile auf die soziale Interaktion und den inklusiven Charakter der gemeinsamen Lernsituation auswirken.

  • Analyse von Inklusions- und Exklusionsmechanismen in einer Kleingruppe
  • Untersuchung des Leistungsbegriffs und der Wirkung von Noten
  • Evaluierung der pädagogischen Betreuung im Homeschooling-Kontext
  • Reflexion über die Rolle der Lehrperson und inklusive Praktiken
  • Vergleich von theoretischen Inklusionskonzepten mit der Schulpraxis

Auszug aus dem Buch

Kontext und Situation

Die Situation stellt sich wie folgt dar: 3 Schülerinnen, alle sitzen an einem Tisch bei einer der Schülerinnen Zuhause, sie bearbeiten mit mir gemeinsam ihre Hausaufgaben. Die Schülerinnen haben sich getroffen um die Aufgaben gemeinsam unter meiner Aufsicht/Hilfe zu bearbeiten. Die Mutter ist anwesend im Haus, beschäftigt sich aber mit anderen Dingen. Schon vor dem Beginn des Praktikums hat mir die Mutter mitgeteilt das die Schülerin (welche ich hauptsächlich betreue) stets unmotiviert ist und weniger gute Leistungen im Vergleich zur ihren (anwesenden) Mitschülerinnen/Freundinnen aber auch zu ihren Geschwistern aufweist. Die Etikettierung als unmotiviert haben die anderen beiden Schülerinnen schon häufiger aufgegriffen und negativ kommentiert. Genauso negativ kommentiert haben sie die mangelnde Sorgfalt und Sauberkeit, mit der die Schülerin ihre Aufgaben bearbeitet. Es lässt sich durchaus von einer vorurteilsbeladenen Stimmung sprechen. Die beiden Freundinnen arbeiten auch schon öfter an den Aufgaben vor den Treffen, was dafür sorgt, dass die Schülerin hinterherhängt und die Aufgaben noch bei den Treffen bis zum Stand ihrer Freundinnen aufholen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung und Beschreibung des Praktikumskontextes: Dieses Kapitel führt in die Rahmenbedingungen der Homeschooling-Lernbetreuung ein und beleuchtet die Ausgangslage der dreiköpfigen Schülerinnengruppe sowie die Aufgabenstellung.

II. Beobachtungsaufgabe: Hier wird der theoretische Rahmen zur Inklusion dargelegt, die empirische Beobachtung einer konkreten Lernsituation interpretiert und in einer Diskussion kritisch reflektiert.

III. (Selbst-)Reflexion: Die Autorin reflektiert ihre Doppelrolle als externe Betreuerin und Beobachterin sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung inklusiver Praktiken im praktischen Alltag.

Schlüsselwörter

Inklusion, Exklusion, Homeschooling, Lernbetreuung, Gruppendynamik, Leistungsetikettierung, soziale Bezugsnorm, Heterogenität, Schulpraxis, pädagogische Inklusion, Leistungsvergleich, Schulentwicklung, Förderbedarf, Barrieren, Selbstreflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Beobachtung und Reflexion einer pädagogisch-psychologischen Lernbetreuung von drei Schülerinnen während der Homeschooling-Phase.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Konzepte von Inklusion und Exklusion, der Umgang mit Heterogenität in einer Gruppe sowie die Auswirkungen von Ziffernnoten und Leistungsetikettierungen auf die Lernmotivation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erforschung, inwieweit die Lernsituation im Homeschooling trotz vorhandener Bemühungen inklusive oder exklusive Züge annimmt und wie externe Unterstützung dies beeinflussen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine praxisorientierte Beobachtungsmethode gewählt, die durch die Anwendung theoretischer Modelle zur Inklusion (u.a. Nuding & Stanislowski, Booth & Ainscow) fundiert wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Inklusionsbegriffs sowie die detaillierte Darstellung und Interpretation einer konkreten mathematischen Arbeitssituation innerhalb der Kleingruppe.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Inklusion, Exklusion, Gruppendynamik, Leistungsetikettierung und soziale Bezugsnorm beschreiben.

Warum spielt der Begriff der Etikettierung eine so große Rolle?

Die Etikettierung der Schülerin als "unmotiviert" durch Mitschülerinnen beeinflusst deren soziale Stellung in der Gruppe und schränkt ihre Eigenerwartung sowie die Zusammenarbeit ein.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Schule beim Homeschooling?

Die Autorin sieht die Umsetzung durch die Schule kritisch, da Aufgaben oft ohne Individualisierung gestellt wurden und ein Mangel an Rückmeldung sowie Unterstützungsstrukturen für die Schülerinnen deutlich wurde.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inklusion, Exklusion und Diskriminierung bei der Lernbetreuung im Homeschooling
Hochschule
Universität Potsdam  (Bereich Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Inklusionspädagogik
Note
1.3
Autor
Florian Nitsche (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
20
Katalognummer
V997477
ISBN (eBook)
9783346376541
ISBN (Buch)
9783346376558
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Exklusion Homeschooling Praktikum
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Nitsche (Autor:in), 2020, Inklusion, Exklusion und Diskriminierung bei der Lernbetreuung im Homeschooling, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/997477
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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