Der Trend "Gothic". Definition und Erscheinungsbild


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

6 Seiten, Note: 1


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GOTHIC

D er Begriff „Gothic" selbst ist ein Synonym für Anmut, Schönheit, Grazie, Frieden und Stille, süße Melancholie, düstere Romantik, Ästhetik, Poesie, ….und all das in einer Art und Weise aus längst vergangenen Tagen, als das Dasein noch nicht durch Oberflächlichkeit, Brutalität und Plastikgrellheit geprägt war.

D ie Gothics, also die Menschen, die diese Begriffe und Ideale verkörpern, sind jene, die Zeit ihres Lebens am Rande der „Gesellschaft", am Rande des „normalen" Tuns und Treibens gestanden sind, die anders waren und anders sind, und deshalb auch nie verstanden und akzeptiert wurden. Sie haben sich ihre eigene Gesellschaft gemacht, wo sie nicht auf Bestätigung von außen angewiesen sind, aber auch den Spott und die Missachtung der sogenannten „normalen Leute" hinter sich lassen.

I n welcher Hinsicht sind die "Schwarzen" anders, und warum sind sie so geworden?

N un, das sind Fragen, die natürlich jeder einzelne Gothic nur für sich beantworten kann, durch seine eigene Geschichte. Generell betrachtet jedoch ist es so, dass die Schwarzen nachdenklichere Leute sind, ruhiger, stiller, ernsthafter, sensibler als es heutzutage üblich ist. Auch traurigere, manchmal auch psychisch kranke, melancholische und oft todessehnsüchtige Leute.

U nd meistens sind sie aus gutem Grund so geworden, aus privaten,

familiären Gründen, aufgrund von Erlebnissen und Ereignissen, die sie nicht verkraften konnten, Enttäuschungen , Schocks, Traumata

W enn man aufgrund von solchen Dingen zu einem ernsthafteren oder

nachdenklicherem Mensch geworden ist, entdeckt man oft, dass das in der Gesellschaft nicht gern gesehen wird. Es herrscht Heiterkeitszwang, wer zuviel nachdenkt und nachsinniert, der spinnt!

G enau betrachtet ist Gothic sein wie ein Fluch, auf alle Fälle ist es Hinweis darauf, dass man ein Mensch mit Problemen mit sich selbst und der Welt ist. Diese Gesellschaft, die die Schwarzen kreieren, ist wie eine Familie, ein Zufluchtsort, an dem man sich vor nichts fürchten muss. Eben ein zu Hause, sowohl geistig als auch räumlich. Dort, wo man nie ausgelacht wird, dort, wo man nie bedroht wird, dort, wo man ganz Selbst sein kann.

Das alles ist jedoch nur Theorie. Im Leben sieht das ganz anders aus. D as schlimmste Beispiel dafür sind wohl die Gothic-Szenen in den Vereinigten Staaten, wo das Ganze als eine Art Verkleidungsspielchen, als Halloween rund ums Jahr empfunden wird. Da es aus geschichtlichen Gründen in den USA keine historisch-gotische Kultur gibt, hat man sich dort eine eigene Vorstellung von Gothic zusammengestellt, die der kitschigen Kaugummi- und Micky-Maus-Kultur gerecht wird.

D ort führt man großartige Pseudonyme, jeder wird zu einem Lord So-und-So und Lady Was-weiß-ich, und jeder ist die großartigste Persönlichkeit, der attraktivste und schönste Mensch und außerdem ein vierhundert Jahre alter Vampir.

(Feli's Aussage) I ch bestreite nicht, daß Gothic Sein zum Teil auch mit einer Realitätsflucht zu tun hat, aber sobald man sich einbildet, jemand völlig anderer zu sein, mit einer völlig anderen Lebensgeschichte hat es eher mit einem Rollenspiel zu tun als mit einem Ausleben dessen, was man in seinem Inneren ist.

In Amerika gibt es die wirklich geschmackloseste Interpretation der weißen Gesichtsschminke, nämlich, dass es zur Betonung der weißen Hautfarbe, der weißen Rasse dient. Womit feststeht, dass es nichts mit der europäischen Gothic-Kultur zu tun hat, die aus der Punkbewegung der 70er Jahre entstanden ist.

D och auch in unseren Breiten ist nicht alles Gothic, was Schwarz trägt .

D er unbedarfte Nachwuchs weiß leider viel zu oft auch zu wenig über die Szene und deren Mitglieder, weshalb sie dann versuchen, irgendwelche Cliches und Gerüchte zu verkörpern.

Z um Beispiel, dass Schwarze immer bierernst sind. Das trifft durchaus nicht zu. Schwarze sind zwar, wie schon bemerkt, ernsthafte und auch melancholische Menschen. Das heißt aber nicht, dass sie nicht auch gerne lachen und sich nicht gerne amüsieren. Das tun sie eben vornehmlich unter ihresgleichen, weil sie oft dem vorherrschenden Schenkelklopf- und Brüllhumor nichts abgewinnen können.

E in weiteres, sehr übles Gerücht ist, dass Gothics Satanisten sind. Das ist völlig falsch, sie haben nichts mit Tierquälern, Gräberschändern oder sonstigen Psychopathen dieser Art zu tun. Nur hüllen sich diese Leute auch oft in dunkle Gewänder, weshalb sie äußerlich nur schwer von Gothics zu unterscheiden sind. Dadurch haben sie ja schon so ein schlechtes Image.

GOTHIC HISTORY

Der schwarze Look und das damit verbundene Lebensgefühl sind zu einer richtigen Jugendbewegung geworden. Ihren Ursprung haben die Gothics in den Ideen des französischen Philosophen Jean Paul Sartre (1905-1980), einem Vertreter des sogenannten Existentialismus. Er und seine Jünger zogen sich schwarz an und gründeten den sog. "pazifistischen (gewaltfreien) Widerstand gegen die Gesellschaft". Der Gothic-Rock bot nach dem Ende des Punks unangepassten Jugendlichen eine Heimat. Viele sehen seinen eigentlichen Geburtsort im legendären Londoner Club "The Batcave". Die erste kommerziell erfolgreiche Band dieser Sparte schufen 1979 mit ihrer Debuet-Single "Bela Lugosi's Dead" die erste Gothic-Hymne überhaupt und hielten sich monatelang an der Spitze der Independent-Charts. Hatten sie noch einen sehr intellektuellen & musikalisch schwer zugänglichen Sound, gaben sich die Gothic-Urväter Joy Division schon etwas massentauglicher.

Die Band, benannt nach einem Roman der in einem Nazi-KZ spielt, landeten mit "Love Will Tear Us Apart" einen Hit, der bis heute auf keiner Gothic-Party fehlen darf. Eine der finstersten Vertreter der Bewegung sind Sisters Of Mercy. 1980 vom Oxford-Absolvent Andrew Eldritch gegründet, machte ihre Mischung aus treibenden Gitarrenparts und Eldritch düsteren Friedhofsgesang (Hits: "Tempel Of Love" und "More") zu Eckpfeilern der Gothic-Musik. Die "Queen Of Goth" wird Siouxies An The Banshees ehrfürchtig von ihren Fans genannt. Der Bandname (Moorhexen) war zugleich Programm: Düstere Nebelschwaden, Lärmorgien, Pentragramme und jede Menge kultische Symbole. Kurzzeitig spielte bei den Banshees auch jener Mann, der dafür sorgte, dass der Gruftie-Look die Teenagerzimmer der Welt eroberte: Robert Smith von den Cure. Anfangs als reine David-Bowie-Coverband geplant, wuchsen Cure binnen kürzester Zeit vom Insidertip zur Hitmaschine mit Evergreens wie "Boys Don't Cry", "Lullaby" oder "Why Cant I Be You". Zu einem tragischen Zwischenfall kam es auf einem Konzert 1986, als ein verwirrter Fan auf die Bühne kletterte und dort mit einem Messer Selbstmord beging. Die 18.000 Fans dachten an eine Showeinlage ...

Ende der 80er Jahre entdeckte dann auch der Metal vermehr seine schwarzen und melancholischen Seiten. Insbesondere Type-O-Negative-Frontriese Peter Steele wirkt mit seinen extra angespitzten Zähnen und den langen pechschwarzen Haaren wie ein fleischgewordener Blutsauger. Die endgültige Verschmelzung von Metal und Gothic gelang den Briten Paradise Lost mit dem 1991 veröffentlichten Album "Gothic". Seit damals ist Gothic-Metal auf Erfolgskurs, was wiederum von Die-Hard Fans der Gothic-Szene aufschreckt. Für sie hat sich der wahre Gothic aus elektonischen Musikstilen (z.B. Kraftwerk) entwickelt. Moderne Bands wie HIM entschärften die nicht so massentauglichen Soundelemente (besonders verzerrte Gitarren, verschachtelte Songstrukturen etc..) und ersetzten diese durch ein wenig Pop-Feeling. Im Underground herrscht seitdem Krieg um die Frage "Ist er jetzt ein Gothic-Rocker oder nicht?"

ANZIEHEN

Hübsche Gothic-Klamotten bekommt man in speziellen Boutiquen, in Second- Hand-Läden und, so man ein besonderes Stück sucht, auch auf Flohmärkten von Theaterausstattern. Die Minimalausrüstung, mit der man sich sehen lassen darf, besteht aus schwarzen Hosen und schwarzem Hemd oder Shirts. Echte Gothics stylen sich aber mit aufwendigen, barocken Kleidern - die Ladys mit Korsett, tiefem Dekolleté und weiten Röcken, die Typen mit Jacken und Stiefeln, die an die Kostüme mittelalterlicher Edelleute erinnern sollen. Die Haare können auftoupiert werden, mit zahlreichen Accessoires aus der Satanismus-Szene (Pentagramme, umgedrehte Kreuze, "666"-Symbole) oder aus der SM-Szene (z.B. Hundeleinen, Intimpiercings) wird die biedere Außenwelt zusätzlich provoziert

FORTGEHEN

Wer denkt, dass auf einer Gothic-Party alle nur depressiv rumstehen und Trübsal blasen, ist schief gewickelt. Tanzen ist durchaus nicht verboten, in den meisten Clubs geht bei den großen Goth-Rock-Hymnen sogar ganz schön punkmäßig die Post ab. Während der Alk dabei in Strömen fließt, sind Drogen auf einer GothicParty weitgehend tabu. Gothics treffen sich am Wochenende in ihren spärlich gesäten Szene-Clubs, bei speziellen Festen oder beim Konzert einer ihrer Kultbands. In einem angesagten Rock-Club mischt man sich eventuell auch noch unters gemeine Volk, Discos und andere oberflächliche Vergnügungs - Schuppen meiden Grufties aber wie der Teufel das Weihwasser.

TAGSÜBER

Wer sich auch in der Schule oder am Arbeitsplatz unbeeindruckt von allen blöden Sprüchen zum Gothic stylt, der genießt natürlich in der Szene die meiste "Credibility" (Glaubwürdigkeit). Weil es aber auch kein Spaß ist, permanent von Spießern ausgelacht, von Skinheads zusammengeschlagen oder vom Chef angeschnauzt zu werden, verlegen sich viele Gothics unter der Woche auf ein gemäßigteres Styling ohne Schminke und Extravaganzen, Hauptsache: schwarz. Ein Leben als Außenseiter führen viele Gothics aber dennoch, schon allein wegen ihrer unterschiedlichen Lebenseinstellung und ihrer Verachtung der Dinge, die Gleichaltrige interessieren.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Was ist Gothic?

Ist ein Synonym für Anmut, Schönheit, Grazie, Frieden und Stille, süße Melancholie, düstere Romantik, Ästhetik, Poesie...und das in einer Art und Weise aus längst vergangenen Tagen.

š - Gothic hat NICHTS mit Satanismus zu tun.

Wie entstand Gothic?

Die Idee kam vom französischen Philosophen Jean Paul Sartre (1905-1980), einem Vertreter des sogenannten Existentialismus. Er und seine Jünger zogen sich schwarz an und gründeten den sog. "pazifistischen (gewaltfreien) Widerstand gegen die Gesellschaft".

š- Die erste Gothic Hymne: "Bela Lugosi's Dead"

š-Robert Smith von "Cure" schaffte es, dass die Jugendlichen sich nach dem Gruftie-Look stylen.

Ende der 80er Jahre entdeckte dann auch der Metal vermehrt seine schwarzen und melancholischen Seiten. Die endgültige Verschmelzung gelang den Briten Paradise Lost mit dem 1991 veröffentlichten Album "Gothic".

Wie sehen Gothics aus?

Die Minimalausrüstung besteht aus schwarzen Hosen und schwarzem Hemd oder Shirts.

š- Echte Gothics stylen sich aber mit aufwendigen, barocken Kleidern. Die Haare können auftoupiert werden, mit zahlreichen Accessoires aus der Satanismus- oder SM-Szene.

Wo treffen sich Gothics?

In den meisten Clubs geht bei den großen Goth-Rock-Hymnen ganz schön punkmäßig die Post ab. Während Alk dabei in Strömen fließt, sind Drogen weitgehend tabu.

š- Sie treffen sich in ihren Szene-Clubs, bei speziellen Festen oder bei einem Konzert.

Disco und andere oberflächliche Vergnügungsschuppen meiden Grufties wie der Teufel das Weihwasser.

Was passiert tagsüber?

Weil es keinem Spaß macht, permanent von Spießern ausgelacht, von Skinheads geschlagen oder vom Chef angeschnauzt zu werden, verlegen sich die Gothics unter der Woche auf ein gemäßigteres Styling ohne Schminke und Extravaganzen, Hauptsache: schwarz.

6 von 6 Seiten

Details

Titel
Der Trend "Gothic". Definition und Erscheinungsbild
Note
1
Autor
Jahr
2001
Seiten
6
Katalognummer
V99765
Dateigröße
456 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gothic-Referat + HandOut
Arbeit zitieren
Dani R. (Autor), 2001, Der Trend "Gothic". Definition und Erscheinungsbild, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/99765

Kommentare

  • Gast am 12.9.2001

    Nunja.

    Nicht schlecht...
    Sicher eine schöne Informationsquelle und doch ziemlich oberflächlich.
    Doch das muss wohl jeder für sich entscheiden

  • Gast am 8.10.2001

    sehr gut und die Informationen sind auch korrekt! :o).

    Sehr gut! Vorallem auch mal etwas tiefgründiger betrachtet. Möchte aber sagen, dass "Gothic-sein" kein Fluch ist. ;o) (gehöre seit 5 Jahren zu dieser Szene und kann es daher sehr gut beurteilen)

  • Gast am 19.10.2001

    Gothic sein ist nicht immer schön....

    Wie ich in der mail schon geschrieben hab, echt beeindruckend! Noch dazu, wenn du garnicht selbst Gothic wärst, dann wärst du nämlich auch mal jemand, der diese Denkweise versteht und akzeptiert.
    Die Sache mit dem Fluch...also, wo du Recht hast, haste Recht. Ich hab dadurch auch einige "Freunde" verloren, die mich als Satanist bezeichneten und wahrscheinlich wirklich so von mir dachten, wie du es in deinem Aufsatz beschrieben hast. Tja, die Oberflächlichkeit. Zum Glück hab ich neue Freunde gefunden, die mich so schätzen, wie ich bin. Hab euch lieb ;)

    Also dann,
    ein dickes RESPECT

    Juliette v. Krolock ;O)

  • Gast am 30.1.2002

    Typisches Klischeebild.

    Im Großen und Ganzen schön geschrieben,aber dennoch störe ich mich sehr an dem Begriff

  • Gast am 30.1.2002

    ähm.

    okää.. ich hab den nu ganz gelesen..
    aber goth*s MÜSSEN doch net schwarz rumlaufen!
    es heißt bei dir außerdem, dass sich goth*s ziemlich auffallende frisuren und so machen.. aber wieso heißt es goth*s??? sie können genauso gut auch mit ner normalen frisur rumlaufen oder so. *grübäl*
    na ja. ansonsten ist es zum teil ziemlich gut geschrieben und der andere teil weniger gut..

  • Gast am 6.3.2002

    DANKE VIELMALS.

    Also fangen wir an,

    (achte bitte nicht auf fehler, ich komme namlich aus holland, und umlaute konnen wir auch nichtr sshreiben mit dem computer)

    Das was du geschrieben hast ist wirklich super. Ich bin froh dass ich es gefunden habe. Ich muss namlich fur Deutsch unterricht einen Vortrag halten uber ein subject dass mich interressiert. Daruber mussten wir dann ein Artikel suchen mit dieser Information, und dass musste AUF DEUTSCH sein. Jetzt hab ich genau gefunden was ich brauchte. Danke dafur, ich bin wieder uberzeugt dass es in Deutschland nur tolle Leute gibt *grinn*...

    Carpe Nocte!!! (ceise the night)

    Lizzy

  • Gast am 11.5.2002

    Hm.

    Ist nicht schlecht, doch recht oberflächlich. Ich würde empfehlen das nächste mal mit www.gothics-culture-ev.de zu arbeiten. Steht ne Menge wissenswertes drin!

    Dunkle Grüße
    Agno

  • Gast am 14.5.2002

    informiere dich mehr.

    hi, ich würde mich nicht als gothic bezeichnen aber ich finde die musik gut und mag auch schwarz. das mit den tagsüber "normal" anziehen hab ich bei gothics noch nie gehört. ich weis das jeder etwas anderes tut und man nicht alle gleich zählen kann, aber ich kenne soetwas nur bei emanchen satanisten, die sich abends dann in schwarz werfen.
    auch werden gothics nicht alzu oft (es kommt immer mal vor) von skinheads verprügelt. mehr punks...aber bitte schreib nicht skinheads!!! es gibt soviele unterschiede in einem begriff. nicht jede "Glatze" ist rechts...ich weis das skinheads sich gerne prügeln, aber es sind nicht alle skins gleich.
    beachte den unterschied in deinem leben so wie in anderen.

  • Dani R. am 28.5.2002

    von Dani R..

    Halli Hallo!

    Also ich wollte nur mal sagen, dass ich kein Gothic bin und überhaupt nichts mit der Szene zu tun habe, also falls jemand findet, das es "oberflächlich" geschrieben ist, dann tut es mir leid, ich hab so weit es geht versucht, alles in dem Referat zu erwähnen ;o)

    Meine Meinung zum Thema gothic ist in dem Referat sicher deutlich zu erkennen :o)

    Liebe Grüße, Dani R.

  • Gast am 23.9.2002

    Ganz ok.

    Für manche Leute in der Szene mag es wohl recht oberflächlich klingen, aber um das Gothic-Denken zu beschreiben bräuchte man wahrscheinlich ein paar mehr Seiten.
    Allerdings finde, dass alles gut recht gut erklärt ist und auch für Außenstehende zu verstehen.
    Vielleicht sollten dein Referat alle "normalen Leute" lesen, und sie würden uns besser verstehen.

  • Gast am 20.11.2002

    sehr guter, knapp dargestellter Überblick über die Szene.

    Hallo Dani!

    Dein Referat gefällt mir sehr gut.Es ist kurz gefasst und es sind auch die wichtigsten Elemente, um einen Eindruck von der Szene zu bekommen, drin. Schade dass su keine Literaturangaben machst, z.B. woher du die Deutungen über den Begriff "Gothic" hast und wie du an die Historie kommst? Dann könnte man mal weiterlesen!

    Liebe Grüsse LacrimarMosa

  • Gast am 20.11.2002

    Re: von Dani R..

    |
    |Dani R. schrieb:
    ||Halli Hallo!
    |
    |Also ich wollte nur mal sagen, dass ich kein Gothic bin und überhaupt nichts mit der Szene zu tun habe, also falls jemand findet, das es "oberflächlich" geschrieben ist, dann tut es mir leid, ich hab so weit es geht versucht, alles in dem Referat zu erwähnen ;o)
    |
    |Meine Meinung zum Thema gothic ist in dem Referat sicher deutlich zu erkennen :o)
    |
    |Liebe Grüße, Dani R.

    Hallo Dani!

    Wollte dich fragen, ob du mir deine Literaturangaben zu diesem Thema schicken
    kannst? ich schreibe nämlich eine Hausarbeit über die Szene und ich habe schon
    viel Literatur, jedoch fehlt mir die Begriffsbestimmung für das Wort Gothic und die Lit. über Historie. Vielleicht kannst du mir einen Tipp geben!
    Danke LacrimarMosa

  • Gast am 17.12.2002

    Mhh...

    Ich finde Gothic hat sehr mit der inneren Einstellung zu tun. Das Peinlichste ist, sich kategorisieren zu lassen bzw. noch peinlicher ist es, das selbst zu tun. Jeder findet seinen Weg und seinen Zugang zu den Werten und den Idealen, es gibt keine "Zugangscode" für das Schwarze. Achso, die Bewertung:-) Richtig gut, wenn man selbst dabei ist, weiß man, es zu schätzen.

    Es ist der Traum der mich geführt...

    Gruß Christian

  • Gast am 18.2.2003

    Teilweise gut informiert, doch trotzdem fehlerhaft.

    Hallo,

    ich habe grade deinen beitrag gelesen und bin, um ehrlich zu sein, ein wenig amüsiert...

    Ein "Normaler" mensch würde mich sicher her vom Optischen in die Schublade "Gothic" stecken und auch die meisten Merkmale der Gothics treffen wohl auf mich zu.
    Aber das Gothics ganz nachdenkliche, stille Menschen sind? Also das wage ich zu bezweifeln. Sicher sinnen sie mehr über Dinge, die für die Gesellschaft alltäglich sind... aber warst du schoneinmal in einem Club und hast dir die menschen da angeschaut - also für mich machen die nicht den Eindruck, als dass sie todessehnsüchtig sind und trauern (ausgenommen von den "Depri-Goths" - die einem ziemlich auf den .... naja du weißt schon - gehen).
    Ich empfinde mich, obwohl ich Gothic bin, als sehr normal, eben weil dieses Wort alles mit einbezieht, was nicht gegen Gesetze etc. verstößt - und bin ich anders, nur weil ich ein etwas seltener auftretendes Schönheits- und Musikideal habe?
    Ich glaube nicht .... aber ich denke, dass das nun zu weit gehen würde, dir die Einflüsse und Gedanken einer schwarzen lady zu erklären... eigentlich bin ich auch nur auf dieser Site, weil meine kleine Schw.... naja egal ;o) *kicher*

    Schau dir am besten mal die site www.mother-of-darkness.de an, da bekommst du mehr Stoff über uns, als aus Büchern von selbsternannten Szeneexperten"

    Viel Spaß beim Entdecken der WIRKLICHEN Gothics und mit Verweis auf die Lebensphilosophie

    |ñ Gø†h \//\//ë †rûš†

    grüßt,

    Die Schwarz

  • Gast am 31.10.2003

    arrgh/ FEHLERMELDUNG!!!.

    FEHLERMELDUNG

    wie kann man denn bitteschön schreiben, dass der song "Bela Lugosi′s Dead" von robert smith wäre?????????? der ist doch von der gruppe bauhaus!

  • Gast am 7.5.2005

    Naja.

    Also im Großen und Ganzen sind einige Infos ja schon gut aber ich finde es eine Unverschämtheit zu behaupten Gothics hääten alle Probleme mit sich und der Welt!
    Ich glaube Gothics denken einfach mehr nach und machen nicht jeden Trend mit!

  • Gast am 10.6.2005

    Naja.

    Ehrlich gesagt fand ich das Referat nicht sehr toll.
    Das Gothic sein ein Fluch ist, ist Quatsch. Mit Flüchen wird man belegt und sucht sie sich nicht selbst aus. Und meine alten Freunde habe ich immernoch und noch mehr Freunde - auf die ich mich wirklich 100% verlassen kann, gefunden.

    Und meinen Vorrednern. Wieso soll sie sich immer von diversen Websiten ihre Informationen holen? Vielleicht sollte sie mal lieber selbst im Internet forschen und die Leute perönlich anschreiben oder mal auf der Straße abfangen. Das passiert mir auch in letzter Zeit oft, das wir angehalten und gefragt werden, was das alles auf sich hat.

    Wieso meiden wir Discos? Es gibt Discos und Veranstaltungen wo Gothic, Dark Wave und Metal (ect.) gespielt wird. Und dort triffst du immer sehr viele Leute an.

    So ernst sind wir gar nicht. Wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin, sind wir eigentlich nur am lachen.
    Und von wegen "oft sind sie todessehnsüchtig". Ich kenn nur 1 die das ist - von min. 20 Die ich kenne.
    Und zeig mir mal einen Menschen der NICHT mit der Welt unzufrieden ist. Gerade mit den ganzen Kriegen, weniger Arbeitsplätzen und der immer größer werdenen Gewaltbereitschaft.

    Irgendwie hab ich hier wirklich das Gefühl, das Gothics alle Probleme haben und mit Nichts und Niemandem zufrieden sein können.

    Bitte, bitte: recherchiere das nächste Mal mehr, als nur 1 Seite über Gothic durchzulesen und das zusammen zu fassen.

  • Gast am 5.5.2008

    toll gemacht !.

    hallo
    ich empfinde das als einen sehr guten ariss der sehne ! toll gemacht!
    um die ganze geschichte der goths wieder zu geben braechte man warscheinlich mehrere buecher, so vielfaeltig sich diese sub-sub cultur heut dar stellt.
    auch das die skins mit punk und goth so ihre probleme haben ist zum grossen teil richtig. das dieses auftreten mit springer stiefeln, bomber jacken und glatze von den rechten skins nur "geklaut" ist. von der oi - einer pre-punk-sehne wird da gern vergessen. deswegen ist natuerlich nicht jeder skin gleich ein gewalltbereiter rechter, zumal sich auch diese shene immer mehr verwaessert.
    alles in allem ein sehr guter, grober abriss, wenn jemand wissen will, was gothic bedeutet ist er sehr gut bedient. es steht ja jedem frei sich weiter zu informieren.
    lg
    abraxas

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