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Multifunktionalität in der Landwirtschaft und internationale Handelsabkommen

Schulungsmaterialien zur Agrarökonomik

Titel: Multifunktionalität in der Landwirtschaft und internationale Handelsabkommen

Präsentation , 2004 , 54 Seiten

Autor:in: Dr. Gerald Weber (Autor:in)

Agrarwissenschaften
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Schulungsmaterial zur Agrarökonomik umfasst das Thema "Multifunktionalität in der Landwirtschaft und internationale Handelsabkommen" in Stichpunkten.

Aus dem Inhalt:
- Trends in der internationalen Agrarpolitik;
- Modell einer multifunktionalen Landwirtschaft;
- Trade-offs zwischen Politikzielen;
- Schlußfolgerungen zu den nicht-handelsbezogenen Anliegen in der WTO

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Trends in der internationalen Agrarpolitik

1.1 Multilaterale Liberalisierung (WTO)

2. Agrarübereinkommen (1994) der Uruguay-Runde

3. Die Doha-Runde der WTO

4. Harbinson-II-Papier (18.3 2003)

5. Nicht-handelsbezogene Anliegen (NHAs)

5.1 Durch Liberalisierung als bedroht empfundene nationale Politikziele

5.2 Nicht-handelsbezogene Anliegen

5.3 Nicht-handelsbezogene Anliegen

5.4 Gerechtfertigte Subvention oder versteckter Protektionismus?

6. Wie geht es weiter in der WTO?

7. Trends in der EU-Agrarpolitik

7.1 Multilaterale Liberalisierung (WTO)

7.2 Abbau von Preisstützung und Entkopplung der Direktzahlungen von der Produktion (Luxemburger Beschlüsse Juni 2003)

7.3 Preisstützung und Subventionen im EU-Agrarsektor

7.4 Trends in der EU-Agrarpolitik

7.5 Multifunktionale Landwirtschaft

7.6 Multifunktionale Landwirtschaft

7.7 Non-commodity-Outputs: Beispiel Kulturlandschaft

7.8 Non-commodity-Outputs: Beispiel Biodiversität

7.9 Non-commodity-Outputs: Beispiel Wasserqualität

7.10 Non-commodity-Outputs: Beispiel Ernährungssicherung

7.11 Fragestellung

7.12 Grafisches Modell einer multifunktionalen Landwirtschaft

7.13 Wohlfahrt in einer multifunktionalen Landwirtschaft

7.14 Wohlfahrt in einer multifunktionalen Landwirtschaft

7.15 Produktsubvention in einer multifunktionalen Landwirtschaft

7.16 Produktsubvention in einer multifunktionalen Landwirtschaft

7.17 Wohlfahrtsgewinne durch Produktsubvention?

7.18 Wohlfahrtsgewinne durch Produktsubvention?

7.19 Wohlfahrtsgewinne durch Produktsubvention?

7.20 Wohlfahrtsgewinne durch Produktsubvention?

7.21 Wohlfahrtsverlust durch Preisstützung?

7.22 Zielgenauigkeit von Internalisierungsinstrumenten

7.23 Wohlfahrtsmaximierung in einer multifunktionalen Landwirtschaft

7.24 Gewinnmaximierung in einer multifunktionalen Landwirtschaft

7.25 Bedingungen für Wohlfahrts- und Gewinnoptimum

7.26 Bedingungen für Übereinstimmung von Wohlfahrts- und Gewinnoptimum

7.27 Nicht-Übereinstimmung von Wohlfahrts- und Gewinnoptimum

7.28 Subventionen und Steuern in einer multifunktionalen Landwirtschaft

7.29 Weitere Probleme der Politikgestaltung für eine multifunktionale Landwirtschaft

7.30 MULTSIM – ein Angebotsmodell für eine multifunktionale Landwirtschaft in Deutschland

7.31 Normative Analyse mit MULTSIM

7.32 Internalisierungsszenarien

7.33 Auswirkungen auf Produktion- und Faktoreinsatz (%)

7.34 Wohlfahrtswirkungen

7.35 Trade-offs zwischen Zielen

7.36 Unterschiedliche Annahmen zur Bewertung der Umweltkosten und Auswirkungen auf Trade-offs (Sensitivitätsanalyse)

7.37 Multifunktionalität ist nationales und internationales Politikdesignproblem.

7.38 Einige Schlussfolgerungen zu NHAs

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die komplexe Verbindung zwischen der Multifunktionalität in der Landwirtschaft und internationalen Handelsabkommen im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO), mit dem Ziel, ökonomisch effiziente Politikgestaltungen zu identifizieren.

  • Trends der internationalen und europäischen Agrarpolitik
  • Multifunktionale Landwirtschaft und ihre Non-Commodity-Outputs
  • Wohlfahrtsökonomische Auswirkungen von Subventionen und Preisstützungen
  • Politikdesign und Herausforderungen der Internalisierung externer Effekte

Auszug aus dem Buch

Grafisches Modell einer multifunktionalen Landwirtschaft

Schärfen wir zunächst unsere theoretischen Vorstellungen über diesen Zusammenhang mit einem Diagramm, das in 4 Quadranten unterteilt ist und den Agrarmarkt, die Produktionsfunktion für den Non-Commodity-Output sowie die Zahlungsbereitschaft für den Non-Commodity-Output darstellt:

Der NO-Quadrant zeigt die Angebots- und Nachfragekurve auf dem Agrarmarkt. Bei einem angenommenen Weltmarktpreis von PWy (abgelesen auf der vertikalen Achse des Quadranten) und preis- und handelspolitische Intervention würde die Angebotsmenge des Gutes y die Nachfragemenge übersteigen (beide abgelesen auf der horizontalen Achse des Quadranten). Das Land wäre ein Nettoexporteur des Gutes y.

Im SW-Quadranten ist die Produktionsfunktion für den Non-Commodity-Output Z dargestellt. Zur Darstellung wird die Produktionsmenge auf dem Agrarmarkt (abgelesen auf der horizontalen Achse des NO-Quadranten) in einem 90°-Grad Winkel auf die vertikale Achse des SW-Quadranten projiziert. Die Produktionsfunktion z=f(y) zeigt einen hypothetischen Zusammenhang zwischen der Höhe des Commodity-Ouptuts und dem Höher des Non Commodity-Outputs. Auf der horizontalen Achse des SW-Quadranten lässt sich dann die zugehörige Menge des Non-Commodity-Outputs ablesen.

Schließlich zeigt der NW-Quadranten einen hypothetischen Verlauf der marginalen Zahlungsbereitschaft der Individuen einer Gesellschaft für den Non-Commodity-Output. Die Zahlungsbereitschaftsfunktion Nz unterstellt, dass die marginale Zahlungsbereitschaft mit höherer Menge des Non-Commodity-Outputs abnimmt: Jede zusätzliche Einheit des Non Commodity-Outputs ist weniger wert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Trends in der internationalen Agrarpolitik: Gibt einen Überblick über die historische Entwicklung und das Ziel des GATT sowie der WTO zur Liberalisierung des Welthandels.

2. Agrarübereinkommen (1994) der Uruguay-Runde: Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Liberalisierung, wie Zollabbau, Reduzierung von Exportsubventionen und interne Stützungsmaßnahmen.

3. Die Doha-Runde der WTO: Erläutert die Verhandlungsbemühungen seit 2001 und die Gründe für das Scheitern der Ministerkonferenz in Cancún.

4. Harbinson-II-Papier (18.3 2003): Analysiert den Kompromissvorschlag für den Agrarbereich und dessen Auswirkungen auf die EU-Agrarpolitik.

5. Nicht-handelsbezogene Anliegen (NHAs): Diskutiert die europäische Perspektive auf Themen wie Umwelt, Tierschutz und Ernährungssicherheit im Kontext des Welthandels.

6. Wie geht es weiter in der WTO?: Analysiert die bestehenden Interessengegensätze zwischen verschiedenen Akteuren wie den USA, der EU und Entwicklungsländern.

7. Trends in der EU-Agrarpolitik: Behandelt die jüngsten Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und deren theoretische Fundierung mittels eines Angebotsmodells.

Schlüsselwörter

Multifunktionalität, Landwirtschaft, Welthandelsorganisation, WTO, Agrarpolitik, Handelsabkommen, Wohlfahrt, Subventionen, Exportsubventionen, Preisstützung, Non-Commodity-Outputs, Kulturlandschaft, Biodiversität, Politikdesign, Internalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und agrarpolitischen Verknüpfung von Multifunktionalität in der Landwirtschaft mit den Anforderungen internationaler Handelsabkommen (WTO).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Liberalisierung des Agrarhandels, die Rolle von Direktzahlungen, die Bewertung von sogenannten Non-Commodity-Outputs sowie die Gestaltung effizienter Agrarpolitikinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der Wohlfahrtseffekte von agrarpolitischen Maßnahmen und die Frage, wie ein Gleichgewicht zwischen ökonomischer Liberalisierung und der Bereitstellung öffentlicher Güter (Multifunktionalität) erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt ein theoretisches 4-Quadranten-Modell sowie die methodische Grundlage des MULTSIM-Angebotsmodells für simulationsbasierte Analysen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Auswirkungen von Handelsliberalisierung und verschiedenen Subventionsformen (Amber, Blue, Green Box) auf Wohlfahrt, Produktion und Faktoreinsatz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Multifunktionalität, WTO, Agrarprotektionismus, Wohlfahrtseffekte, Internalisierung und Handelsliberalisierung.

Welche Bedeutung haben die sogenannten "Non-Commodity-Outputs"?

Sie bezeichnen Leistungen der Landwirtschaft, die über die reine Produktion von Waren hinausgehen, wie zum Beispiel Landschaftspflege oder den Erhalt der Biodiversität, und die international meist nicht gehandelt werden.

Was genau versteht man in diesem Kontext unter dem "Spezialisierungsverlust"?

Der Spezialisierungsverlust beschreibt den Wohlfahrtsverlust, der entsteht, wenn durch produktgebundene Subventionen die Grenzkosten der Produktion über das Weltmarktniveau steigen und somit keine effiziente Allokation mehr stattfindet.

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Details

Titel
Multifunktionalität in der Landwirtschaft und internationale Handelsabkommen
Untertitel
Schulungsmaterialien zur Agrarökonomik
Autor
Dr. Gerald Weber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
54
Katalognummer
V998049
ISBN (eBook)
9783346375360
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Landwirtschaft Multifunktionalität Agrarhandelspolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Gerald Weber (Autor:in), 2004, Multifunktionalität in der Landwirtschaft und internationale Handelsabkommen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/998049
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Leseprobe aus  54  Seiten
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