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Herausforderungen rechtlicher Betreuung bei Demenzerkrankung. Ist ein Umzug ins Pflegeheim unumgänglich?

Title: Herausforderungen rechtlicher Betreuung bei Demenzerkrankung. Ist ein Umzug ins Pflegeheim unumgänglich?

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 32 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Mandy Zunder (Author)

Nursing Science - Dementia
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit möchte dazu folgende Fragen stellen und versuchen zu beantworten: Mit welchem Grad der Demenzerkrankung kann ein Betreuter in der Häuslichkeit leben? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Welche Herausforderungen können sich ergeben? Gibt es Alternativen zum Pflegeheim?

Die vorliegende Arbeit ist folgendermaßen gegliedert: Im nächsten Abschnitt soll das Krankheitsbild der Demenz näher beschrieben werden. Der dritte Teil zeigt die verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten auf und erläutert diese. Auch der Aspekt der Betreuungsarbeit soll im anschließenden Kapitel einbezogen und diskutiert werden. Es soll herausgearbeitet werden, mit welchen Herausforderungen sich der Betreuer bei der Wahl der Hilfen konfrontiert sieht und welche Überlegungen anstehen.
Die persönlichen Erfahrungen des Referenten, als rechtlicher Betreuer in einem Betreuungsverein, wer-den dabei in diese Arbeit einfließen, um die Hintergründe der Versorgung aus der Praxis näher zu be-leuchten. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die persönliche Reflexion der bisherigen Arbeit als rechtlicher Betreuer in Bezug auf die Versorgung der Klienten mit einer demenziellen Erkrankung, um so in einem abschließenden Fazit einen Ausblick auf die weitere Arbeit im Betreuungsverein zu gewinnen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DEMENZ ALS DIAGNOSE

2.1 DEFINITION, KLASSIFIKATION UND DIAGNOSEKRITERIEN

2.2 DAS KRANKHEITSBILD DEMENZ IM VERLAUF

3 VERSORGUNG

3.1 ZIEL DER VERSORGUNG

3.2 WOHNEN IN DER HÄUSLICHKEIT

3.2.1 Alleinstehende Betroffene im Single Haushalt

3.2.2 Angehörigenversorgung

3.2.3 Betreutes Wohnen

3.3 TEILSTATIONÄRE UND AMBULANTE VERSORGUNG

3.3.1 Ambulanter Pflegedienst

3.3.2 Tagesstätte und Tagespflege

3.3.3 Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege

3.3.4 Tagesklinik

3.4 STATIONÄRE UND VOLLSTATIONÄRE VERSORGUNG

3.4.1 Krankenhaus / Psychiatrie / Gerontopsychiatrische Station

3.4.2 Alzheimertherapiezentrum Bad Aibling

3.4.3 Pflegeheime

3.4.4 Wohngemeinschaft, Demenz – WG

3.4.5 Demenzdorf

3.4.6 Mehrgenerationswohnen

4 MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DER BETREUUNGSARBEIT

5 FALLBESCHREIBUNGEN

5.1 HERR E.

5.2 FRAU R.

5.3 FRAU K.

5.4 FRAU F.

5.5 FRAU D.

6 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Versorgung von Menschen mit Demenz aus der Perspektive eines rechtlichen Betreuers und hinterfragt, ob ein Umzug in ein Pflegeheim zwingend unumgänglich ist oder durch gezielte Unterstützung ein Verbleib im vertrauten häuslichen Umfeld ermöglicht werden kann.

  • Analyse verschiedener Wohn- und Versorgungsformen bei Demenzerkrankungen.
  • Reflexion der Rolle des rechtlichen Betreuers in Entscheidungsprozessen.
  • Ethische Abwägung zwischen Selbstbestimmung und Sicherheit.
  • Bedeutung individueller Ressourcen und sozialer Netzwerke.
  • Praxisbezogene Fallstudien zur Entscheidungsfindung in der Betreuungsarbeit.

Auszug aus dem Buch

3.4.4 Wohngemeinschaft, Demenz – WG

Die Vorzüge des Wohnens und Lebens im eigenen Wohnraum genießen, verbunden mit der Möglichkeit, nicht nur schnell und unkompliziert in Kontakt zu Mitmenschen zu gelangen, sondern auch Vertrauen, Nähe, Akzeptanz und Fürsorge zu erleben, steckt im Wunsch nach einem würdevollen Altern. Das, und gleichzeitig eine auf persönliche Bedürfnissen zugeschnittene Versorgung und Unterstützung durch einen strukturgebenden Pflegedienst nach eigener Wahl zu erhalten, kann ein Leben in einer sogenannten betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz bieten und das sogar bis zum eigenen Tod.

Hier lebt, je nach Größe der Wohnung, eine kleine Gruppe von Senioren wie eine Familie zusammen. Jeder hat ein eigenes Zimmer bzw. Schlafraum, während Küche, Bad und Wohnzimmer für alle zu gemeinsamer Nutzung zur Verfügung stehen.

Den Bewohnern wird weitestgehend Spielraum für die Entscheidungen zum Führen des persönlichen Alltags nach persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten, Selbstständigkeit und Selbstverantwortung zugesprochen. Den bereits weiter oben, nach Kruse beschriebenen, vier Kategorien des „Kern eines guten Lebens“, würde demnach voll entsprochen. Somit können die unerwünschten „negativen Auswirkungen eines institutionellen Milieus weitgehend vermieden werden“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz der Demenzversorgung aufgrund des demografischen Wandels und formuliert die zentralen Fragestellungen der Arbeit hinsichtlich der Versorgungsmöglichkeiten außerhalb eines Heims.

2 DEMENZ ALS DIAGNOSE: Dieses Kapitel definiert das Krankheitsbild Demenz, beschreibt die Symptomatik und den Krankheitsverlauf und verdeutlicht die Notwendigkeit einer individuellen diagnostischen Einschätzung.

3 VERSORGUNG: Es erfolgt eine detaillierte Aufarbeitung diverser Versorgungsformen, von häuslicher Pflege über teilstationäre Angebote bis hin zu stationären Einrichtungen und innovativen Wohnkonzepten.

4 MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DER BETREUUNGSARBEIT: Das Kapitel reflektiert den Abwägungsprozess des Betreuers zwischen dem Wunsch des Betroffenen nach Verbleib im Zuhause und der notwendigen Sicherheit.

5 FALLBESCHREIBUNGEN: Anhand von fünf konkreten Praxisbeispielen werden die theoretischen Überlegungen auf reale Betreuungsfälle angewandt und die individuelle Entscheidungsfindung illustriert.

6 FAZIT: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass ein Pflegeheim nicht alternativlos ist, sofern Betreuer durch strukturierte Vorarbeit und gute Vernetzung handeln.

Schlüsselwörter

Demenz, Rechtliche Betreuung, Versorgung, Häuslichkeit, Pflegeheim, Ambulante Versorgung, Lebensqualität, Betreutes Wohnen, Selbstbestimmung, Alzheimer, Angehörigenberatung, Fallmanagement, Inklusion, Pflegedienst, Betreuungsverein.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Praxisarbeit beleuchtet, wie Menschen mit Demenz trotz fortschreitender Erkrankung bestmöglich versorgt werden können und ob ein Umzug in ein Pflegeheim immer die einzige Lösung ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf verschiedenen Wohnformen, der ambulanten sowie stationären Versorgung und der verantwortungsvollen Rolle des rechtlichen Betreuers bei der Hilfeplanung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Reflexion der bisherigen Arbeit als rechtlicher Betreuer, um Wege aufzuzeigen, wie Lebensqualität erhalten und ein Umzug ins Pflegeheim ggf. vermieden oder hinausgezögert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Demenzformen und Versorgungsstrukturen sowie einer reflexiven Auswertung eigener Praxisfälle aus der Arbeit in einem Betreuungsverein.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die medizinischen Grundlagen, eine Übersicht der Versorgungsoptionen – von der Angehörigenpflege über betreutes Wohnen bis zum Demenzdorf – und die Diskussion von Handlungsmaximen für rechtliche Betreuer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Demenz, rechtliche Betreuung, häusliche Versorgung, Lebensqualität, Selbstbestimmung und Versorgungsplanung.

Wie geht die Autorin mit dem Wunsch nach "ambulante vor stationär" um?

Sie befürwortet diesen Grundsatz, betont jedoch, dass der Betreuer stets eine individuelle Abwägung zwischen dem Wunsch des Betroffenen auf Verbleib im Zuhause und der Gefährdung durch das Krankheitsbild vornehmen muss.

Welche Bedeutung haben die Fallbeschreibungen für die Arbeit?

Die Fallbeschreibungen verdeutlichen, dass Theorie und Praxis oft voneinander abweichen und dass persönliche Faktoren – wie das Vorhandensein pflegender Angehöriger oder die finanzielle Situation – maßgeblich für den Erfolg der gewählten Versorgungsform sind.

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Details

Title
Herausforderungen rechtlicher Betreuung bei Demenzerkrankung. Ist ein Umzug ins Pflegeheim unumgänglich?
College
University of Technology, Business and Design Wismar  (Wings)
Grade
1,0
Author
Mandy Zunder (Author)
Publication Year
2020
Pages
32
Catalog Number
V999063
ISBN (eBook)
9783346373724
ISBN (Book)
9783346373731
Language
German
Tags
Demenz Wohnform rechtliche Betreuung Berufsbetreuung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mandy Zunder (Author), 2020, Herausforderungen rechtlicher Betreuung bei Demenzerkrankung. Ist ein Umzug ins Pflegeheim unumgänglich?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/999063
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