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Das Salutogenesemodell nach Antonovsky, Rehabilitationsfelder und Forschungsprojekte der Rehabilitationsforschung. Eine Einführung

Titel: Das Salutogenesemodell nach Antonovsky, Rehabilitationsfelder und Forschungsprojekte der Rehabilitationsforschung. Eine Einführung

Einsendeaufgabe , 2021 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katharina Gross (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit stellt eine Einführung in einige Themenfelder der Rehabilitationspsychologie dar.

Die Autorin fokussiert sich hierbei im ersten Teil auf das Salutogenesemodell nach Antonovsky. Im zweiten Teil werden vier ausgewählte praktische Rehabilitationsfelder vorgestellt. Dazu zählen die Rehabilitationsklinik, das Akut-Krankenhaus am Beispiel des psychologischer Konsiliardienstes, Sozialpädiatrische Zentren und das forensische Arbeitsfeld am Beispiel der Justizvollzugsanstalt. Der dritte Teil beschäftigt sich mit den vier Forschungsprojekten der Rehabilitationsforschung, der medizinischen Rehabilitation, der beruflichen Rehabilitation und der medizinisch-beruflichen Rehabilitation.

Das Salutogenese-Modell nach Antonovsky bewirkte einen Paradigmenwechsel weg von einer ausgeprägten pathogenetischen Sichtweise hin zu einer salutogenetischen Betrachtung des Menschen. Der Medizinsoziologe kritisierte das singulär an der Krankheit orientierte Behandlungsvorgehen. Stattdessen entwarf er die salutogenetische Sichtweise, d. h. die Frage danach, was Menschen gesund hält, sie schützt und ihre Unverletzlichkeit stärkt.

Zu den Kernaufgaben von Rehabilitationspsychologen gehört zunächst die psychologische Diagnostik, welche z. B. mit psychometrischen Verfahren durchgeführt werden. Die Diagnostik umfasst einerseits psychosoziale Belastungs-, Schutz- und Risikofaktoren, die sich auf die Krankheit und ihre Folgen auswirken. Andererseits gehören v. a. in der stationären Rehabilitation die Eruierung von berufsbezogenen Aspekten, welche sich ggf. krankheitsfördernd auswirken.

Die Forschung in der Rehabilitation beschäftigt sich v. a. damit, wie die Wirksamkeit von Interventionen und ihre Qualität von Rehabilitationsleistungen verbessert werden können. Aber auch wie die am besten geeignete Rehabilitationsmaßnahmen für einen Patienten festgestellt wird, zählt zu relevanten Forschungsaufgaben. Weiterhin ist die Thematik wie Patientenschulungen entwickelt und implementiert werden ein wichtiger Bestandteil. Ebenso stellt die Optimierung der beruflichen Neu- oder Umorientierung eine bedeutsame Aufgabe dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Salutogenese-Modell nach Antonovsky und dessen Anwendung in der Rehabilitation

1.1 Salutogenese und Kohärenzgefühl nach Antonovsky

1.2 Anwendung der Salutogenese in der psychoonkologischen Rehabilitation

2 Vorstellung vier ausgewählter praktischer Rehabilitationsfelder

2.1 Rehabilitationsklinik

2.2 Akut-Krankenhaus am Beispiel des psychologischer Konsiliardienstes

2.3 Sozialpädiatrische Zentren

2.4 Forensisches Arbeitsfeld am Beispiel der Justizvollzugsanstalt

3 Themen und Beispiele der Rehabilitationsforschung

3.1 Forschungsprojekt der medizinischen Rehabilitation

3.2 Forschungsprojekt der beruflichen Rehabilitation

3.3 Forschungsprojekt der medizinisch-beruflichen Rehabilitation

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die theoretischen Grundlagen der Rehabilitationspsychologie, insbesondere das Salutogenese-Modell, zu erläutern und deren praktische Anwendung in verschiedenen Versorgungsfeldern sowie aktuelle Forschungsschwerpunkte aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Salutogenese-Modells nach Antonovsky
  • Anwendung salutogenetischer Ansätze in der Psychoonkologie
  • Psychologische Interventionen in unterschiedlichen Rehabilitationssettings
  • Evidenzbasierte Forschungsprojekte zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation

Auszug aus dem Buch

1.1 Salutogenese und Kohärenzgefühl nach Antonovsky

Das Salutogenese-Modell nach Antonovsky bewirkte einen Paradigmenwechsel weg von einer ausgeprägten pathogenetischen Sichtweise hin zu einer salutogenetischen Betrachtung des Menschen. Der Medizinsoziologe kritisierte das singulär an der Krankheit orientierte Behandlungsvorgehen. Stattdessen entwarf er die salutogenetische Sichtweise, d. h. die Frage danach, was Menschen gesund hält, sie schützt und ihre Unverletzlichkeit stärkt (Bengel/Strittmatter/Willmann, 1998, S. 9). Folglich handelt es sich um einen gesundheitsbezogenen, ressourcenorientierten und präventiven Blickwinkel. Antonovsky thematisiert, dass sich die Gesundheitszustände von Menschen selbst unter ähnlichen Umweltbedingungen wesentlich unterscheiden können. Daraus schlussfolgert er, dass die Betrachtung des Einzelnen mit seinen individuellen, kognitiven und affektiv-motivationalen Grundeinstellungen den Gesundheitszustand mitbestimmen.

Kritiker warfen Antonovsky vor, mit der Salutogenese lediglich einen Gegenpol zu der pathogenetischen Orientierung zu konstituieren (Antonovsky, 1997, S. 21). Diesen Vorwurf weist er zurück und stellt klar, dass er nicht für eine Dichotomie, sondern für ein „Gesundheits-Krankheits-Kontinuum“ plädiert. Damit ist gemeint, dass Krankheit und Gesundheit jeweils einen Pol bilden und sich der Zustand einer Person zwischen diesen beiden Polen dynamisch bewegt (Antonovsky, 1997, S. 29). Hierdurch verschiebt sich die Konzentration von einer krankheitsorientierten Betrachtung des Menschen zu einer „ganzheitlichen“, d. h. einer Anschauung, die sowohl die gesunden als auch die erkrankten Aspekte einer Person in die Behandlungsplanung einbezieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Salutogenese-Modell nach Antonovsky und dessen Anwendung in der Rehabilitation: Dieses Kapitel erläutert das salutogenetische Modell und das Kohärenzgefühl sowie deren praktische Anwendung in der psychoonkologischen Rehabilitation.

2 Vorstellung vier ausgewählter praktischer Rehabilitationsfelder: Hier werden Aufgaben und Arbeitsweisen von Rehabilitationspsychologen in Kliniken, Akut-Krankenhäusern, sozialpädiatrischen Zentren und Justizvollzugsanstalten dargestellt.

3 Themen und Beispiele der Rehabilitationsforschung: Dieser Abschnitt bietet einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte zur Wirksamkeit von medizinischen, beruflichen und medizinisch-beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen.

Schlüsselwörter

Rehabilitationspsychologie, Salutogenese, Kohärenzgefühl, Psychoonkologie, Krankheitsbewältigung, Ressourcenaktivierung, Medizinische Rehabilitation, Berufliche Rehabilitation, MBOR, Straftäterrehabilitation, Evidenzbasierung, Empowerment, Psychologische Intervention, Diagnostik, Teilhabe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Einführung in die Rehabilitationspsychologie, deren theoretischen Fundamenten sowie der praktischen Umsetzung in verschiedenen Arbeitsfeldern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind das Salutogenese-Modell nach Antonovsky, klinische und forensische Arbeitsbereiche sowie aktuelle Forschungsansätze der Rehabilitation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses, wie rehabilitationspsychologische Konzepte zur Stärkung der Patientenressourcen beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachliteratur und der Darstellung von Praxisbeispielen sowie Forschungsprojekten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das Modell der Salutogenese, die Rolle der Psychologie in verschiedenen medizinischen und forensischen Einrichtungen sowie Beispiele für Rehabilitationsforschung analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Rehabilitationspsychologie, Salutogenese, Empowerment und evidenzbasierte Forschung definieren.

Wie unterscheidet sich das Good-lifes-Modell (GLM) vom RNR-Modell in der Forensik?

Während das RNR-Modell primär auf Risikomanagement und Rückfallprävention fokussiert, legt das GLM zusätzlich einen Schwerpunkt auf die Lebensqualität und stärkenorientierte Therapieziele des Straftäters.

Warum ist die Einbindung der Angehörigen in sozialpädiatrischen Zentren so wichtig?

Da Eltern bei Erkrankungen ihrer Kinder oft selbst seelisch stark belastet sind, ist ihre Stärkung notwendig, um ein emotional stabiles Umfeld für die Genesung des Kindes zu gewährleisten.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Salutogenesemodell nach Antonovsky, Rehabilitationsfelder und Forschungsprojekte der Rehabilitationsforschung. Eine Einführung
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Veranstaltung
Einführung in die Rehabilitationspsychologie
Note
1,0
Autor
Katharina Gross (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
23
Katalognummer
V999304
ISBN (eBook)
9783346372130
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rehabilitation medizinische Rehabilitation berufliche Rehabilitation medizinisch-berufliche Rehabilitation Salutogenese Antonovsky Rehabilitationsforschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Gross (Autor:in), 2021, Das Salutogenesemodell nach Antonovsky, Rehabilitationsfelder und Forschungsprojekte der Rehabilitationsforschung. Eine Einführung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/999304
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