Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss Transformationaler Führung auf die intrinsische Motivation. Hierbei werden zunächst die Grundprinzipien Transformationaler Führung erläutert sowie die Voraussetzungen für einen transformationalen Führungsstil verdeutlicht. Im Folgenden wird die transformationale Führung von der transaktionalen Führung abgegrenzt und die Grenzen und Kritik an beiden Führungsstilen zusammengefasst. Der zweite Abschnitt der Arbeit befasst sich mit der Erläuterung von intrinsischer sowie extrinsischer Motivation und dem damit einhergehenden Korrumpierungseffekt.
Der Diskussionsteil beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Transformationale Führung Einfluss auf die intrinsische Motivation von Mitarbeitern nimmt. Aus diesen Erkenntnissen lässt sich abschließend die Schlussfolgerung ziehen, dass die Transformationale Führung sich der intrinsischen Motivation der Mitarbeiter bedient und damit ein erfolgreiches Führen ermöglicht.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Transformationale Führung
2.1 Grundprinzipien und Wirkungsweise
2.2 Vorrausetzungen
2.3 Abgrenzung zur transaktionalen Führung
2.4 Grenzen und Kritik
3. Motivation
3.1 Intrinsische Motivation
3.2 Extrinsische Motivation und der Korrumpierungseffekt
4. Diskussion und Schlussfolgerung
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Arbeit untersucht den Einfluss der transformationalen Führung auf die intrinsische Motivation von Mitarbeitern und grenzt diesen Führungsstil von der transaktionalen Führung sowie extrinsischen Anreizsystemen ab. Das primäre Ziel ist es, das Verständnis für die Wirkungsweisen transformationaler Führung im Kontext aktueller unternehmerischer Anforderungen zu vertiefen.
- Grundlagen und Dimensionen der transformationalen Führung nach Bass
- Abgrenzung zwischen transformationaler und transaktionaler Führung
- Analyse der intrinsischen versus extrinsischen Motivation
- Untersuchung des Korrumpierungseffekts bei extrinsischen Belohnungen
- Diskussion der praktischen Anwendbarkeit und Grenzen des Führungsstils
Auszug aus dem Buch
2.1 Grundprinzipien und Wirkungsweise
Die transformationale Führung von Bass (1985) besitzt vier Dimensionen. Die sogenannten vier „I“´s:
• idealized influence
• inspirational motivation
• intellectual stimulation
• individual consideration
(Dörr, 2008, S. 22)
“Idealized ifluence” (Idealisierter Einfluss) beschreibt, dass die Führungsperson eine Vorbildfunktion übernimmt, welche die Werte und Einstellungen der Mitarbeiter beeinflusst. Im Idealfall bringen die Mitarbeiter ihrer Führungskraft Vertrauen und Loyalität entgegen und folgen somit deren Vorbild (Dörr, 2008, S. 23).
Die Dimension der „inspirational motivation“ (Inspirierende Motivation) beinhaltet die Aufgabe der Führungskraft den Mitarbeitern Visionen aufzuzeigen, sie zu inspirieren und vor allem Vertrauen in die eigenen Kompetenzen zu schaffen (Dörr, 2008, S. 23).
„Intellectual stimulation“ (Intellektuelle Stimulation) soll zur Innovation und neuen Sichtweisen führen. Die Führungskraft übt gezielte und konstruktive Kritik, um die Kreativität der Problemlösefähigkeiten und die Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter anzuregen (Jackenkroll, 2016). Die Fehlertoleranz ist hoch und der Fokus wird auf die Verbesserung bereits vorhandener Strukturen, durch die Mitarbeiter selbst, gelegt. Selbstständige Problemlösungen werden angeregt, „die Führungskraft fungiert eher als Problemsammler, denn als Problemlöser“ (Kortmann, 2016, S. 53).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz moderner Führungstheorien angesichts von Digitalisierung und Wandel und definiert das Ziel der Arbeit, den Einfluss transformationaler Führung auf die intrinsische Motivation zu untersuchen.
2. Transformationale Führung: Dieses Kapitel stellt das Modell der transformationalen Führung nach Bass vor, analysiert dessen vier Dimensionen sowie Voraussetzungen und differenziert es von der transaktionalen Führung.
3. Motivation: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Motivation sowie der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation erarbeitet und der negative Einfluss externer Belohnungen (Korrumpierungseffekt) diskutiert.
4. Diskussion und Schlussfolgerung: Das abschließende Kapitel synthetisiert die Erkenntnisse und bewertet die transformationale Führung als effektives Instrument zur Bindung von Humankapital und zur Förderung der Mitarbeiterzufriedenheit.
Schlüsselwörter
Transformationale Führung, Transaktionale Führung, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Korrumpierungseffekt, Führungskraft, Humankapital, Mitarbeiterbindung, Motivationsformen, Bass, Führungstheorien, Mitarbeiterzufriedenheit, Idealized influence, Inspirational motivation, Intellectual stimulation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert den Führungsstil der transformationalen Führung und dessen spezifischen Einfluss auf die intrinsische Motivation der Mitarbeiter.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Dimensionen transformationaler Führung, die Abgrenzung zu transaktionalen Ansätzen sowie psychologische Motivationsmodelle.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie Führungskräfte durch einen transformationalen Ansatz die intrinsische Motivation fördern und damit Wettbewerbsvorteile erzielen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Aufarbeitung bestehender Führungsliteratur und einschlägiger psychologischer Motivationsforschung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die vier „I“-Dimensionen der transformationalen Führung, die Abgrenzung zur transaktionalen Führung sowie die Dynamik des Korrumpierungseffekts detailliert dargelegt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Transformationale Führung, Intrinsische Motivation, Führungskräfteverhalten und der Korrumpierungseffekt.
Warum wird die transaktionale Führung als Grundlage betrachtet?
Die transaktionale Führung wird als notwendig erachtet, da sie die erforderliche Stabilität und Struktur im Unternehmen schafft, auf der die motivationale Transformation aufbauen kann.
Was besagt der Korrumpierungseffekt im Kontext der Arbeit?
Der Korrumpierungseffekt beschreibt das Phänomen, dass extrinsische Belohnungen die ursprünglich vorhandene intrinsische Motivation für eine Tätigkeit schwächen können.
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- Anonym (Author), 2019, Transformationale Führung. Einfluss auf die intrinsische Motivation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/999661