Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob Glück erlernbar ist und wenn ja, mit welchen Methoden und Verhaltensweisen sich Glück steigern lässt. Es wird angenommen, dass Glück durchaus erlernbar ist, es jedoch sowohl genetische, als auch weitere Faktoren gibt, die das Glücksempfinden beeinflussen. Zunächst wird die Herkunft des Begriffes Glück und verschiedene Ansätze der Begriffserklärung erläutert, sowie die für diese Arbeit relevante Auffassung dargelegt.
Darauffolgend werden die biologischen Einflussfaktoren und der Einfluss von Lebensumständen beschrieben und deren Relevanz für die Fragestellung deutlich gemacht. Im Anschluss wird sich mit den verschiedenen Strategien zur Glückssteigerung auseinandergesetzt. Den Abschluss dieser Arbeit bilden eine Diskussion und Schlussfolgerung, inwieweit die genetische Disposition zum Glücksempfinden und der Einfluss der Lebensumstände durch das eigene Verhalten beeinflusst werden kann, also inwieweit Glück erlernbar ist.
Glück und das Streben nach Glück sind Themen, die sowohl gesellschaftlich, wirtschaftlich aber vor allem auch persönlich eine bedeutende Rolle in unser aller Leben einnehmen. Schon Aristoteles (384-323 v. Chr.) beschäftigte sich in seinem Werk "Nicomachean Ethics" mit dem Thema Glück und dem Begriff der Eudaimonia. Auch Redensarten wie "Jeder ist seines Glückes Schmied" und "das Glück ist mit den Kühnen hold" beschäftigen sich mit der Tatsache, dass jeder für sein Glück verantwortlich ist, es jedoch verschiedene Wege zum Glück gibt.
Heutzutage gibt es Schulen, wie die Willy-Hellpach-Schule (Wirtschaftsgymnasium) in Heidelberg, die das Thema Glück zu einem Schulfach erklärt haben. Die positive Psychologie hat sich jedoch bisher wenig mit dem Thema auseinandergesetzt, wie das Leben der Menschen gestaltet werden soll, um sein Glück im Leben zu maximieren.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Definition von Glück
- Begriffsherkunft
- Formen von Glück
- Lebensumstände und biologische Einflussfaktoren
- Genetik
- Persönlichkeitseigenschaften
- Lebensumstände
- Strategien der Glückssteigerung
- Soziale Beziehungen
- Tätigkeiten: Glück durch Flow
- Religiosität und Spiritualität
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, ob Glück erlernbar ist und wenn ja, mit welchen Methoden und Verhaltensweisen sich Glück steigern lässt. Es wird davon ausgegangen, dass Glück durchaus erlernbar ist, allerdings sowohl genetische als auch weitere Faktoren das Glücksempfinden beeinflussen.
- Definition und Herkunft des Begriffs "Glück"
- Biologische Einflussfaktoren auf das Glücksempfinden
- Der Einfluss von Lebensumständen auf das Glück
- Strategien zur Steigerung des Glücks
- Die Rolle der genetischen Disposition und des eigenen Verhaltens bei der Beeinflussung des Glücksempfindens
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Erläuterung der verschiedenen Bedeutungen und Definitionen des Begriffs "Glück". Anschließend werden biologische Einflussfaktoren wie Genetik, Persönlichkeitseigenschaften und Lebensumstände vorgestellt und ihre Relevanz für das Glücksempfinden beleuchtet. Im weiteren Verlauf werden verschiedene Strategien zur Steigerung des Glücks, wie beispielsweise soziale Beziehungen, Tätigkeiten, die zum "Flow-Erlebnis" führen, sowie Religiosität und Spiritualität, näher untersucht.
Schlüsselwörter
Glück, Glücksempfinden, Lebensumstände, biologische Einflussfaktoren, Genetik, Persönlichkeitseigenschaften, Strategien zur Glückssteigerung, soziale Beziehungen, Flow, Religiosität, Spiritualität, Eudaimonismus, Hedonismus.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Erlernbarkeit von Glück. Strategien zur Glückssteigerung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/999688