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Die digitale Transformation im Kunstbetrieb Schleswig-Holsteins. Eine Bestandsaufnahme

Titel: Die digitale Transformation im Kunstbetrieb Schleswig-Holsteins. Eine Bestandsaufnahme

Masterarbeit , 2020 , 106 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Fee O'Keeffe (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der Digitalisierung im Kulturbereich. Diese überblicksartige Einführung in das Thema der Digitalisierung im Kultursektor dient als Orientierungshilfe, anhand derer der Stand in Schleswig-Holstein dezidiert ermittelt, aufbereitet, ausgewertet und beurteilt und mit Hilfe der Ausführungen zum Prozess in Deutschland verortet werden kann.

Der digitale Wandel ist unaufhaltsam, unvermeidlich und unumkehrbar. Er wirkt sich allumfassend auf alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens aus und macht hier speziell auch vor dem Kultursektor keinen Halt. Die Digitalisierung ist Herausforderung, Krise und Chance zugleich, die Anpassung, Neuausrichtung, Umstrukturierung und innovatives Denken und Handeln erfordert.

Viele Kultureinrichtungen, aber auch die politischen Ebenen dahinter haben die Notwendigkeit erkannt, zukunftsweisende Veränderungen anzuvisieren. Es gibt Konferenzen, Pläne und umgesetzte Ideen, die Schritt für Schritt den Kultursektor in das neue Zeitalter überführen. Immer mehr werden diese Maßnahmen in übergeordneten Strategiekonzepten strukturiert sowie nachhaltig und koordiniert miteinander verbunden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Literaturlage

2. Die Digitalisierung von Kunst und Kultur

2.1. Die Digitalstrategie: Bereiche der Digitalisierung und die digitale Transformation

2.1.1. Digitale Kompetenz der Mitarbeiter

2.1.2. Infrastruktur und Ausstattung des Betriebes

2.1.2.1. Digitales Verwahren von Kulturbeständen

2.1.2.2. Rechtliche Aspekte: Urheberrecht vs. Open Access und Creative Commons Lizenzen

2.1.3. Publikum im Wandel

2.1.3.1. Das Publikum definieren: Audience Development und Customer Journey

2.1.3.2. Das Publikum erreichen: Digitale Kommunikation

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2.1.3.3. Das Publikum einbinden: Partizipation und Crowd Sourcing

2.1.4. Digitale Angebote: neue Formate der Kulturvermittlung

2.1.4.1. Digitale Angebote im Netz

2.1.4.2. Coding da Vinci

2.2. Der Digitalisierung im Kultursektor Deutschlands

3. Der digitale Wandel im Kunstbetrieb Schleswig-Holsteins

3.1. Akteure, Institutionen, Partner

3.1.1. Das Amt für Kultur und Weiterbildung und das Zentrum für Digitalisierung und Kultur

3.1.2. Der Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. und die Museumszertifizierung Schleswig-Holstein

3.1.3. digiCult und die Museen Nord: Sammlungen vernetzen – Kultur sichern

3.1.4. Dataport

3.2. Der aktuelle Stand in den Kunstbetrieben: eine Auswertung

3.2.1. Die digitale Dokumentation der Sammlungen

3.2.2. Die digitale Kommunikation mit dem Publikum

3.2.3. Die digitalen Vermittlungsangebote

3.2.4. Organisationsstruktur

3.2.5. Was nicht ausgewertet werden kann

3.3. Best Practice Projekte

3.3.1. Die Lübecker Museumslandschaft: konsequent und transparent

3.3.1.1. Museale Vermittlung im heimischen Wohnzimmer: Finland Calling

3.3.1.2. Autodidakten gefördert: Malen wie Günther Grass dank Tutorial

3.3.2. Der Gottorfer Globus: Vom ersten Planetarium der Welt zum virtuellen Rundgang

3.3.3. Künstlermuseum Heikendorf in 360° online: eine Museumsführung

3.3.4. Kulturfinder.sh

3.3.5. Das Museum Kunst der Westküste: eine Erfolgsgeschichte digitaler Präsenz

3.3.6. Smart City: Heide – eine statistische Auswertung

3.3.7. Die Corona-Krise

4. Abschließende Bemerkungen und Ausblick in die Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit hat zum Ziel, eine fundierte Bestandsaufnahme des Digitalisierungsgrades im Kunstbetrieb Schleswig-Holsteins durchzuführen. Sie untersucht, inwieweit kulturelle Einrichtungen die Potenziale des digitalen Wandels bereits nutzen, welche Hindernisse bestehen und wie eine strategische Weiterentwicklung aussehen kann, um auch in Zukunft ein breites Publikum zu erreichen und zu binden.

  • Digitalstrategie und digitale Transformation in Kultureinrichtungen
  • Publikumsentwicklung (Audience Development) und digitale Kommunikation
  • Digitale Vermittlungsformate und technologische Infrastruktur
  • Herausforderungen durch rechtliche Aspekte (Urheberrecht/Open Access)
  • Best-Practice-Beispiele digitaler Projekte in Schleswig-Holstein

Auszug aus dem Buch

2.1.2.1. Digitales Verwahren von Kulturbeständen

Der wohl älteste Zweig der Digitalisierung im Kultursektor ist die digitale Objektregistrierung, der seit seinen Anfängen weit über den ursprünglichen Zweck eines bloßen Inventars hinausgewachsen ist. Stattdessen dient er inzwischen einer Vernetzung, die sogar international genutzt werden kann, um einem breiten, nicht nur wissenschaftlichen, sondern auch öffentlichen Publikum Zugang zu den Sammlungen zu ermöglichen.

Aus diesem Grunde haben in den letzten Jahren die Anstrengungen bedeutend zugenommen, die vorhandenen Sammlungen zu digitalisieren. Doch wenn auch inzwischen ein Bewusstsein darüber besteht, dass die digitale Wende im Kultursektor nur erreicht werden kann, wenn eine genügend große Masse an Digitalisaten vorhanden ist, die zudem über strukturierte Onlinesammlungen recherchierbar ist, heißt es noch einen langen Weg zu beschreiten. Ein Blick auf die kulturellen Digitalisate des Landes zeigt nämlich, dass es derzeit in Deutschland vorwiegend bei vorbildlichen Insellösungen einzelner Einrichtungen, Gemeinden und Länder bleibt, die die digitale Inventarisierung deutlich vorantreiben. Außerhalb dieser sind bei weitem die Bestände nicht auch nur annähernd vollständig digitalisiert, mangelnde Budgets, Personalressourcen und Infrastruktur halten diesen Prozess auf. Auch einheitliche Standards was Bilddateien aber auch Verschlagwortung zu Objekten, Personen, Orten und Datierung anbelangt, sind bisher nicht hinreichend etabliert. Nicht zuletzt stellen rechtliche Hindernisse die Einrichtungen vor eine große Herausforderung (mehr dazu unter 2.1.2.2.). Und so stellt sich die digitalisierte Kulturlandschaft in Deutschland derzeit größtenteils in einem bestenfalls lückenhaften Sammelsurium an regionalen oder gar Einrichtungsinternen Archiven dar (genauere Zahlen und Statistiken werden in Abschnitt 2.2. genannt).

Die Chancen, die sich auf diesem Gebiet eröffnen und deswegen ein Vorantreiben der Bestrebungen dringend notwendig machen, sind jedoch enorm, wenn man sich allein vor Augen führt, dass durchschnittlich 90 % der deutschen Sammlungsbestände in Depots und Hallen lagern (Deutschland steht in dieser Hinsicht nicht allein, auch in anderen Ländern verhalten sich die Zahlen ähnlich). Nur die restlichen 10 % werden in Ausstellungen gezeigt. Digitale Sammlungen erschließen diesen Reichtum an Kulturschätzen und holen ihn aus der unwürdigen Vergessenheit ans Tageslicht; sie erreichen damit nicht nur eine breite Öffentlichkeit, sondern sollten über kurz oder lang auch kunsthistorische Recherchemöglichkeiten revolutionieren und damit Verknüpfungen zwischen Kulturgütern in nie dagewesener Art ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Unausweichlichkeit des digitalen Wandels im Kultursektor und stellt die Zielsetzung der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung der Kulturbetriebe in Schleswig-Holstein vor.

2. Die Digitalisierung von Kunst und Kultur: Dieses Kapitel betrachtet die Digitalisierung aus einer übergeordneten Perspektive und analysiert die notwendigen Komponenten wie Strategie, Infrastruktur, Publikumswandel und neue Vermittlungsformate.

3. Der digitale Wandel im Kunstbetrieb Schleswig-Holsteins: Dieses Kernkapitel untersucht spezifische Akteure, den Ist-Zustand verschiedener Kunstbetriebe in Schleswig-Holstein sowie erfolgreiche Best-Practice-Projekte im Kontext der digitalen Transformation.

4. Abschließende Bemerkungen und Ausblick in die Zukunft: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, identifiziert den noch bestehenden Handlungsbedarf und gibt Empfehlungen für eine nachhaltigere und strategischere Gestaltung der digitalen Zukunft in den Kultureinrichtungen.

Schlüsselwörter

Digitale Transformation, Kunstbetrieb, Schleswig-Holstein, Digitalstrategie, Kulturvermittlung, Audience Development, Museen, Kulturgut, Sammlungsdigitalisierung, Partizipation, Öffentlichkeitsarbeit, digitale Kommunikation, Best Practice, Infrastruktur, Vernetzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Bestandsaufnahme der digitalen Transformation innerhalb des Kunstbetriebs in Schleswig-Holstein.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören Digitalstrategien, digitale Kommunikation, Audience Development, die Digitalisierung von Sammlungsbeständen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Status quo der Digitalisierung in 54 ausgewählten Kunstbetrieben in Schleswig-Holstein zu analysieren und Potenziale sowie Hürden für eine nachhaltige Transformation aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu übergeordneten Strategien sowie eine empirische Bestandsaufnahme mittels Analyse der Internetpräsenz und individueller Befragungen der Einrichtungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Digitalisierung, eine detaillierte Analyse der Akteure und Institutionen in Schleswig-Holstein sowie eine Untersuchung von Best-Practice-Beispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie digitale Transformation, Kulturbetrieb, Audience Development, Sammlungsdigitalisierung und Vernetzung charakterisiert.

Warum ist das Museum Kunst der Westküste ein besonderes Fallbeispiel?

Das Museum gilt als Vorreiter, da es trotz privater Finanzierung eine der stringentesten Digitalstrategien verfolgt und erfolgreich soziale Medien und interaktive Angebote zur Besucherschaft pflegt.

Welche Rolle spielt die Corona-Krise für die Digitalisierung im Kultursektor?

Die Krise fungierte als Katalysator, der viele Einrichtungen zu kurzfristigen Online-Angeboten zwang, wobei die Arbeit kritisch anmerkt, dass dies nun in langfristige, nachhaltige Strategien überführt werden muss.

Ende der Leseprobe aus 106 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die digitale Transformation im Kunstbetrieb Schleswig-Holsteins. Eine Bestandsaufnahme
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Kunsthistorisches Institut)
Note
1,3
Autor
Fee O'Keeffe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
106
Katalognummer
V999992
ISBN (eBook)
9783346421869
ISBN (Buch)
9783346421876
Sprache
Deutsch
Schlagworte
transformation kunstbetrieb schleswig-holsteins eine bestandsaufnahme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fee O'Keeffe (Autor:in), 2020, Die digitale Transformation im Kunstbetrieb Schleswig-Holsteins. Eine Bestandsaufnahme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/999992
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