Die agonale Demokratie basiert auf der Annahme, dass politische Entscheidungen immer das Ergebnis von Konflikten und Kompromissen zwischen verschiedenen Gruppen und Interessen sind. Sie betont die Bedeutung von Macht und Herrschaft in der Politik und sieht die Demokratie als ein System, in dem verschiedene Gruppen um Einfluss und Macht ringen. Die Theorie der agonalen Demokratie hat bedeutende Auswirkungen auf die politische Praxis und die Demokratieforschung. Sie regt dazu an, die Rolle von Konflikten und Auseinandersetzungen in der Politik zu überdenken und die Bedingungen für eine faire und gleichberechtigte Teilhabe aller Gruppen an der politischen Entscheidungsfindung zu schaffen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zur agonalen Demokratie als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.