Die Idee des gekauften Herzens beruht auf der Annahme, dass Gefühle und Emotionen in der modernen Gesellschaft zunehmend kommerzialisiert werden. Dies bedeutet, dass Emotionen nicht mehr als private und persönliche Erfahrungen betrachtet werden, sondern als Ware, die auf dem Markt gehandelt werden kann. Die Diskussion um das gekaufte Herz ist eng mit der Debatte um die Emotionalisierung der Arbeit und die Verbindung zwischen Gefühlsarbeit und Burnout-Syndrom verbunden. Zentrale Theorien und Modelle in diesem Kontext sind die Arbeiten von Arlie Russell Hochschild, die die Kommerzialisierung von Gefühlen und die Auswirkungen auf die Gesellschaft untersucht haben. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.